Antrag auf Fußgängerüberwege

Sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates,

hiermit beantragen wir die Errichtung eines Fußgängerüberweges mit Zebrastreifen in der

Jahnstraße nach der Einmündung der Straße „Am Sportplatz“ sowie in der Bernhardusstraße in Höhe des Eingangs zur Hans-Thoma-Schule.

Begründung:

Jahnstraße

Über die Jahnstraße führt derzeit der komplette innerörtliche Umleitungsverkehr aufgrund der umfangreichen, längerfristigen Bauarbeiten in der Sezanner Straße. Auf der Jahnstraße sowie der Straße am Sportplatz befinden sich Sportanlagen der Malscher Sportvereine, deren Angebote von Kindern und Jugendlichen aus Malsch genutzt werden. Diese benötigen ganzwöchentlich einen sicheren Zugang zu diesen Sportstätten. Schon immer war es gefährlich, an dieser Stelle die Jahnstraße zu kreuzen, da die Kreuzungssituation Adolf-Kolping-Straße, Jahnstraße und Am Sportplatz sehr unübersichtlich ist. Durch die rapide Zunahme des Verkehrs aufgrund der innerörtlichen Umleitung hat der Autoverkehr dort sehr stark zugenommen. Auch wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h nach meiner Beobachtung vor allem am Ende der Straße „Am Hänfig“ und in der Jahnstraße öfter überschritten. Eine Sicherung des Übergangs ist notwendig, bevor dort ein Unfall passiert. Auch wenn die R-FÜG 2001 davon spricht, dass in Tempo-30-Zonen FÜG in der Regel entbehrlich sind, so sind sie doch nicht untersagt, wie seitens der Verwaltung kommuniziert wurde und daher ist an dieser Stelle der besonderen Situation Rechnung zu tragen und mindestens für die Zeit der innerörtlichen Umleitung ein Zebrastreifen mit deutlichen Verkehrszeichen und einer geeigneten Kennzeichnung zu errichten.

Bernhardusstraße

Die Bernhardusstraße wird gerade zu Unterrichtsbeginn und –ende stark von PKWen genutzt. Ebenfalls ist sie durch die innerörtliche Umleitung in einer stärkeren Nutzung. SchülerInnen sollten ungefährdet ihre Schule erreichen können. Eine entsprechende Einsicht ist ja schon mit dem FÜG im Hänfig umgesetzt worden. SchülerInnen gehen oft ohne Begleitung von Erwachsenen zur Schule. Ein Zebrastreifen mit entsprechender Kennzeichnung und deutlichen Verkehrszeichen macht den Weg zur Hans-Thoma-Schule deutlich sicherer. Alternativ wäre die Umwandlung der Bernhardusstraße unter Einbeziehung des Gebietes des evangelischen Kindergartens von der Einmündung Franz-Belzer-Straße bis zur Straße „Am Hänfig“ in eine Spielstraße anzudenken. Eine weitere Alternative wären umfassende Park- und Halteverbote mit Kennzeichnungen auf der Fahrbahn um Kindergarten und Hans-Thoma-Schule in den Einmündungsbereichen der Bernhardusstraße sowie der Adolf-Bechler-Straße und Franz-Belzer-Straße, da Eltern, die ihre Kinder mit dem PKW zur Schule bringen, oft im Einmündungsbereich parken und so für völlig unübersichtliche Verkehrssituationen sorgen.

Für beide Gefährdungsstellen sind auch Alternativen denkbar, die Gefahrenstellen bedürfen aber auf jeden Fall einer gesonderten Kennzeichnung. Im Sinne der Malscher Kinder, Jugendlichen und ihren besorgten Eltern bitten wir um Zustimmung.

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