bin ich verantwortlich für die Entlassung eines Busfahrers?

es treibt mich ja schon um, dass ich letztendlich sozusagen Mitverursacher bin für die Entlassung eines Busfahrers des Busunternehmens „Eberhardt“ aus Engelsbrand.

Aber von vorne: am Montag hat Baden-Württemberg erneut Roma vom Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, dem BAden-Airpark abgeschoben. Das „Freiburger Forum“ hatte schon früh darüber informiert und auch dazu mobilisiert. Ich verfolge die Aktionen des Freiburger Forums schon lange, beziehe den Newsletter und war daher informiert. Sie berichten regelmäßig dann auch über Vorkommnisse bei den Abschiebungen und so habe ich im Laufe des Montags nach Berichten geschaut.

Als dann einer erschien, war ich im ersten Moment echt von den Socken. Ein Busfahrer des Busunternehmens Eberhardt trug ein T-Shirt der Marke Thor Steinar. Der Marke Thor Steinar wird von Antifa-Gruppen und in Zeitungsberichten vorgeworfen, eine „Designermarke von und für Rechte“ zu sein.

Quelle: http://www.freiburger-forum.net/wordpress/wp-content/uploads/2015/08/Thor_Steinar.jpg

Nach Einschätzung des Brandenburger Verfassungsschutzes nehmen die Schriftzüge auf den Kleidungsstücken „[in]haltlich […] Bezug auf vorchristlichen Germanen-Kult und eine glorifizierende Sicht der Wehrmacht“. Charakteristisch für das Sortiment sei ein „Spiel mit mehr oder weniger verhohlenen Andeutungen an der Grenze zur Strafbarkeit“.[11]
(wikipedia.de)

Wer Thor Steinar-Klamotten trägt, weiß was er tut: man kann sie nicht bei Karstadt kaufen, sondern bekommt sie nur in einschlägigen Shops.  Dass ein Rechtsextremer Abschiebefahrten durchführt – das geht in meinen Augen gar nicht. (davon abgesehen, dass ich Abschiebungen eh für falsch halte, speziell bei Roma)

Ich schrieb also eine E-Mail ans Regierungspräsidium Karlsruhe und habe auf den Vorfall aufmerksam gemacht, inklusive eines Links auf das Freiburger Forum. In Kopie dieser Mail hatte ich diverse Zeitungen, unter anderem die Badische Zeitung, die dann darüber auch berichtet hat – leider ohne das Freiburger Forum zu nennen.

mail_an_rpIch habe das dann zumindest versucht, klar zu stellen, im heutigen Artikel der BNN, die mich wenigstens dazu befragt haben, steht der Ablauf auch richtig drin:

Nazi-Shirt getragen: Busfahrer gefeuert
Enzkreis (to). Ein Busfahrer aus dem Enzkreis, der im Dienst ein T-Shirt mit Thor-Steinar-Emblem getragen hat, ist fristlos entlassen worden. Der Mann hat am Montag abgelehnte Asylbewerber zum Baden-Airport gefahren und dabei ein T-Shirt einer Marke angehabt, die in rechtsradikalen Kreisen sehr beliebt ist.
Mitglieder der Organisation „Forum Freiburg“, die gegen Sammelabschiebungen demonstrierten, haben den Mann fotografiert und das Bild ins Internet gestellt. Grünen-Politiker Jörg Rupp aus Malsch hat daraufhin das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe aufgefordert, dem Busunternehmen aus Engelsbrand den Auftrag für die Abschiebefahrten zu entziehen. Das Busunternehmen reagiert bestürzt auf den Vorfall und hat sich laut Betriebsleiter Wolfram Vögele von rechtsextremem Gedankengut distanziert und zugesichert, dass sich ein solcher Fall nicht wiederholen wird. Der Busfahrer selbst sagt, er habe das T-Shirt nicht mit rechtsradikaler Gesinnung in Verbindung gebracht.
(Quelle: BNN, vom 28.8.15, Südwestecho)

Das Regierungspräsidium hat geantwortet:

Schreiben vom Regierungspräsidium(PDF)

Wir haben diesen Sachverhalt unverzüglich mit dem Busunternehmen geklärt. Wir waren uns einig darin, dass es nicht hinnehmbar ist, dass Busfahrer bei von uns beauftragten Fahrten Kleidung mit Bezug zur rechtsextremen Szene tragen. Das Busunternehmen ist von dem Vorfall bestürzt und distanziert sich in aller Klarheit von rechtsextremem Gedankengut und entsprechender Symbolik. Das von uns beauftragte Unternehmen hat zugesichert, dafür Sorge zu tragen, dass sich ein solcher Vorgang nicht wiederholen wird.

Das Busunternehmen hat ebenfalls geschrieben:

mail_von_eberhardtWie ich von einem Journalisten hörte, hat sich der Busfahrer wohl uneinsichtig gezeigt und auch die Schutzbehauptung angeführt, er wäre sich des Zusammenhangs nicht bewusst gewesen. Nun, das halte ich wiederum für unglaubwürdig. Eberhardt hat seinen Fahrer daraufhin fristlos entlassen. Ob eine fristlose Entlassung gerechtfertigt ist und vor einem Arbeitsgericht Bestand haben wird, halte ich zumindest für zweifelhaft. Ich vermute aber mal, dass man ihn abgemahnt hat, er im dazugehörigen Gespräch uneinsichtig war, und wenn dem so wäre, wäre die Entlassung gerechtfertigt.

Ist es meine Verantwortung, dass er entlassen wurde? Ich sage klar: Nein. Der Herr hatte die Chance, sich von seinem rechtsradikalen Erkennungszeichen zu distanzieren, die hat er offenbar nicht wahrgenommen. Ich habe Eberhardt auch nicht vorgeschrieben oder empfohlen, ihn zu entlassen und sie haben das daraufhin getan. Ich habe, wie das mündige Bürger_innen tun sollten, auf einen Missstand aufmerksam gemacht. Alles weitere unterlag nicht mehr meiner Verantwortung.

Update:

In weiteren Presseberichten ist zu lesen:

Der Busfahrer habe argumentiert, sein T-Shirt sei eines wie jedes andere auch. Thor-Steinar-Kleidungsstücke mit Emblemen, die an germanische Runen angelehnt sind, sind in der Neonazi-Szene beliebt. Der Busfahrer hätte sich der Wirkung bewusst sein müssen, sagte Vögele.

Er ist nicht der erste, den seine rechtsextreme Gesinnung den Job gekostet hat. Ich muss für mich ehrlich konstatieren: ich finde es gut, dass deutlich gemacht wird, dass rassistische Äußerungen, Bemerkungen und Symbole von Unternehmen bei ihren Mitarbeitern nicht geduldet werden. Der rechtsradikale Mob überzieht Deutschland mit Terror und brennenden Flüchtlingsheimen, die erschreckendsten Vorfälle diese Woche sind der Anschlag auf die Wohnung in Salzhemmendorf und die Rassisten, die in der Berliner S-Bahn auf Flüchtlingskinder uriniert haben. Es wird einer Verrohung statt gegeben und es gibt unter den REchten offenbar den Eindruck, dass sie so viele seien und die Gesellschaft ihnen stillschweigend zustimmt, dass sie Selbstjustiz für ihre kranken Ideen üben dürfen. Befeuert von hetzerischen Äußerungen nicht nur aus der Politik,

„Machen Sie keine Stimmung, indem Sie von Asylmissbrauch reden.“ Da sollte Herr Herrmann nämlich erklären, worin eigentlich der Missbrauch bestehe, wenn Menschen von einem Grundrecht Gebrauch machten – egal, ob ihr Antrag später abgelehnt werde oder nicht.

Die Antwort blieb er schuldig, was allerdings wenig überraschte.

Dafür wusste er mit einer anderen Replik umso mehr aufhorchen zu lassen. Als Lobo vorschlug: „Nennen wir die Flüchtlinge doch Vertriebene“, kam vom Christsozialen umgehend der Einwand, dies sei „eine Beleidigung“, wenn man sich nur ansehe, wer da vom Balkan alles herkommen wolle.

sondern auch von rassistischen Organisationen wie Pegida und ihre Klone.

Wehret den Anfängen. Es ist soweit.

407 Gedanken zu „bin ich verantwortlich für die Entlassung eines Busfahrers?

  1. Reiner Doderer

    Sie begeben sich auf gefährlich dünnes Eis mit dieser Veröffentlichung und Behauptung:

    Es ist ein nicht verbotenes Designer-Produkt aus in Dubai!
    Wenn diese Leute eine Anzeige machen, wegen übler Nachrede und Geschäftsschädigung können da ganz locker mehr als 250.000 € Schadenersatz auf Sie zukommen.
    Es mag zwar Ihre Auffassung sein, aber es ist keine Mein Meinungsäusserung, es ist eine unbewiesene Behauptung, die Sie aufstellen mit der „Nazimarke“, das ist ein ganz andere Hausnummer. Viel Vergnügen bei Gericht.

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      1. Christian Schärer

        Lieber Herr Rupp, wenn Sie sich wirklich einmal mit dem Thema Thor Steinar auseinander gesetzt hätten, müsste Ihnen doch bekannt sein, dass die Marke Thor Steinar von der MediaTex GmbH entworfen und vertrieben wurde. Die meisten Medienberichte sehen in Thor Steinar ein Erkennungsmerkmal der rechtsextremen und neonazistischen Szene. Natürlich tragen viele Rechtsextreme Thor Steinar, aber nicht jeder Thor Steinar Träger ist ein Rechtsextremist. Am 4. November 2008 wurde die MediaTex GmbH an die Al Zarooni Tureva (Araber, Moslems) mit Sitz in Dubai verkauft. Seitdem wird die Marke von mehreren Neonazi-Gruppen boykottiert. Also wenn Sie sich das nächste mal wieder als „Held“ profilieren möchten, sollten Sie Ihre Birne anstrengen, gründlich recherchieren und vorher überlegen welchen Müll Sie verzapfen.

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        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Ich habe lediglich darauf hingewiesen, der Busfahrer hatte ja die Möglichkeit, sich zu äußern. Das hat er offenbar getan – was daraus wurde, hat sein Arbeitgeber entschieden. Und Sie sagen es: es gibt einen Boykott-Aufruf – aber wie man anhand der Marke erkennen kann, machen sie weiterhin Profit mit rechtsextremen Symbolen.

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          1. Christian Schärer

            Seid wann sind Runen rechtsradikale Symbole? Nur weil irgend so ein Vollspacko vor über 70 Jahren der Meinung war für seine „Elite“ die Sig Runen zu verwenden, welche eigentlich Sowilo heißen und die Sonne und deren damit verbundenen EIgenschaften symbolisieren. Befassen Sie sich doch auch mal mit Runenkunde, denn dann werden Sie schnell feststellen dass diese Schrift vor über 70 Jahren von Vollidioten missbraucht wurde und Heute deshalb in die rechte Schublade gesteckt werden. Warum ist alles urdeutsche (germ. Mythologie, Runen und andere heidnische Symbole) rechtsextrem? Was ist mit anderen Symbolen aus der ägyptischen und griechischen Mythologie? Sind diese auch rechtsradikal? Nein natürlich nicht, denn die Ägypter und Griechen haben keine sechs Millionen Juden vergast. Finden Sie es in Ordnung dass Linksfaschisten der Antifa einen TS Laden anzünden und das Leben anderer in Gefahr bringen (Hotel musste evakuiert werden)? Finden Sie es in Ordnung wenn Antifa Deppen mit T-Shirts rumlaufen auf denen das Motiv von Che Guevara, Lenin, Stalin und Mao Tsetung aufgedruckt ist? Portraits der größten Terroristen und Massenmörder. Ist das besser? In Deutschland wird immer mit zweierlei Maß gemessen.

            Über eine Resonanz Ihrerseits auf meine Fragen wäre ich sehr erfreut.

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            1. Jörg Rupp Beitragsautor

              Es geht hier um genau einen Sachverhalt und um mehr nicht. Es geht darum, dass ein Busfahrer bei einer Fahrt zur Abschiebung ein Shirt getragen hat, dessen Marke in rechtsextremen Kreisen beliebtes Erkennungszeichen ist und wenn Sie sich mal anschauen, was die für Motive haben, dann geht Ihnen vllt ein Licht auf. Er hatte die Möglichkeit, sich zu distanzieren oder was auch immer das Busunternehmen von ihm verlangt hat, ich weiß es nicht – aber scheinbar hatte man beim Busunternehmer das Gefühl, dass das noch Mal vorkommen könnte. So interpretiere ich die aufeinanderfolgenden Mitteilungen des Unternehmers.
              Che Guevara-Shirts sind nirgends verboten, im Gegensatz zu TS-Shirts. Auch daher hinkt Ihr Vergleich. Und ich hab mich schon immer – auch in diesem Blog – mehrfach und deutlich von Gewalt distanziert.

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        2. Absu Rdistan

          Lieber Christian, wir wissen doch alle, dass es nicht um Wahrheit oder ähnliches geht. Einfach nur hetzen und diffamieren. Absolut Widerlich. Es lohnt nicht, mit solchen Brains zu diskutieren. Nur bei einem Satz hat der Autor recht „Wehret den Anfängen“… Das hat die Zivilgesellschaft leider bisher verpasst.

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      2. Deti

        Da der Busfahrer sagt, er kenne den Zusammenhang nicht, gilt auch hier, bis zum Beweis des Gegenteils, „in dubio pro reo“. Ihn trotzdem als „rechtsextrem“ zu bezeichnen kann nur als Verleumdung bezeichnet werden.
        Mehr Details sind über den Busfahrer nicht bekannt, dennoch sind Sie überzeugt, hier auf Basis von Vermutungen und „Hörensagen“ der Antifa – eine üble Schlägertruppe, die sich durch nichts von den Neo-Nazis unterscheidet: „Bomber Harris – do it again“, „Deutschland, du mieses Stück Scheisse“, usw.- eine Geschichte zu konstruieren, „wie es hätte sein können“.

        Sie spielen sich als Richter auf, der für die Vernichtung einer Existenz verantwortlich ist. „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“?
        „Kein Mensch ist illegal“ – Messen Sie sich einmal selbst an diesem Spruch und versuchen wieder Mensch zu werden.

        Blinder Hass ist auch abstossend, wenn er von links kommt!

        Ich hoffe, ich begegne Leuten wie Ihnen nicht mit einer Deutschland-Fahne, Sie wissen schon warum. Am liebsten würde ich Leuten wie Ihnen gar nicht begegnen.

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        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Man kann auch einfach ignorieren, was sonst noch so berichtet wurde. Zum Beispiel über das Gespräch zwischen Unternehmen und Busfahrer. Und wissen Sie: während der WM tragen selbst meine Kinder DFB-Trikots.

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          1. Deti

            Wissen sie, „was sonst noch so berichtet wurde“ fehlt mir in den obigen Ausführungen. „Wehret den Anfängen“, ich hätte es nicht besser sagen können. Wenn der Busfahrer es zugegeben hätte, ja, dann raus und zwar fristlos. Aber „ein Unternehmen, das viele Migranten beschäftigt“ und „da war nie was“ – da soll ein rechtsextremer Busfahrer mit Migranten langjährig gearbeitet haben und in dieser Konstellation „war nie was“?
            Da sind ihre Indizien aber ganz, ganz schwach.

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    1. Helmut Enders

      arbeitsrechtlich wird diese fristlose Kündigung keinen Bestand haben.Und wenn es in dem Betrieb eine Kleiderordnung gibt was ich anzweifle,hätte man diesen Busfahrer schon vor den Fahrten darauf hinweisen müssen,sich doch umzuziehen.
      Wahrscheinlich hat der Betrieb an seiner Bekleidung nichts auszusetzen gehabt.
      Wer sagt denn,dass der Busfahrer bei Gesprächen nicht einsichtig gewesen sei?Hätte man ihm gesagt,dass man es nicht mehr wünsche,dass es so ein TShirt trägt,da er ansonsten arbeitsrechtliche Konsequenzen zu befürchten hätte,kann ich mir nicht vorstellen,dass dieser Busfahrer nicht einsichtig gewesen wäre.
      Dann hätte man erst mal eine Abmahnung aussprechen müssen und zwar in schriftlicher Form.Kündigungen können sowieso meist erst nach einer 2.Abmahnung für das gleiche Vergehen erfolgen.Und auch nach einer 2.Abmahnung hätte es allenfalls für eine ordentliche Kündigung ausgereicht.
      Für fristlose Kündigungen bedarf es schwerer Vergehen,z.B. Diebstahl im Betrieb,usw.Das tragen dieses TShirtes reicht dafür nicht aus.
      Dann müsste man diesem Mann nachweisen,ob er sich wirklich bewusst war,ob das Tshirt irgendwie rechts geprägt ist.Das würde wohl schwer sein.
      Der Mann hat meineserachtens sehr gute Chancen,dass das Arbeitsgericht die Kündigung für nichtig erklärt und der Betrieb diesen Mann wieder einstellen muss!

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      1. Jörg Rupp Beitragsautor

        Ich halte die fristlose Kündigung ebenfalls für schwierig. Irgendwo anders habe ich gelesen, dass es wohl eine Bekleidungsvorschrift gibt und ich gehe davon aus, dass die die Fahrer nicht kontrollieren, bevor die losfahren. Aber davon werden wir hören, nehme ich an.

        Antworten
  2. Reiner Doderer

    Bitte!

    Übrigens was stand denn da so rechtsradikales auf dem Shirt?
    Oder ist das auch nur Ihre ganz persönliche subjektive Wahrnehmung?
    Vielleicht fahren Sie auch die A5 nicht, weil diese ja im 3. Reich entstand?

    Sie scheinen wirklich stolz darauf zu sein, wenn Personen die Sie nicht persönlich kennen, ihren Job verlieren? Und das nur weil es Leute gibt, die nicht 100% mit Ihrer persönlichen Ideologie
    übereinstimmen! Es gibt unmögliche Typen links wie rechts, aber freiwillig Stasi-Blockwart dafür kann man nun wirklich kein Verständnis aufbringen. Von einer Meinungsfreiheit halten Sie jedenfalls nur etwas, wenn es um Ihre Meinung geht. Andere Meinungen sind für sie obsolet und gegenteilige offensichtlich was total schlimmes.
    Wie kann man nur so werden?

    Ich finde es jedenfalls traurig, dass es solche Zeitgenossen noch immer gibt. (unter Mielke hätten Sie sicher einen schönen Posten gehabt)

    Gruß
    Reiner Doderer

    Antworten
      1. Reiner Doderer

        Sie haben NICHT nur eine Beobachtung weiter gegeben, sondern eine Ihrer subjektiven Wahrnehmung nach rechtsradikale zur Schaustellung einer Gesinnung angeprangert! Das ist ein Unterschied. Sie haben etwas gesehen und der Situation entsprechen hinein interpretiert, was tausende andere offensichtlich nicht gesehen haben.
        Die Antwort bezüglich der provokanten Texte, oder Zeichen sind Sie leider schuldig geblieben.
        Wenn es den Mann nicht Job gekostet hätte müsste man darüber lachen. Vielleicht haben Sie ja schon rechte Automarken ausgemacht, oder rechte Socken und Hosen?
        Viel Vergnügen mit Ihrer krankhaften Veranlagung.

        Reiner Doderer

        Antworten
        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Ihre Verharmlosung ist sehr unangenehm. Und wer TS mit „Autos“ vergleicht, hat halt den Schuss nicht gehört. Allerdings gibt es KFZ-Kennzeichen als Erkennungszeichen. Sie können ja mal ein bisschen recherchieren.

          Antworten
          1. Reiner Doderer

            Habe nichts von Kennzeichen geschrieben und die konkrete Provokation ist noch immer nicht benannt. Würde manche schon interessieren was eigentlich auf den Shirt gestanden hat!

            Auch die Tatsache, dass diese Marke seit dem Verkauf an einen Araber nicht mehr als Szene-Marke zu sehen ist, scheint Ihnen unbekannt, stand wohl noch nicht in Wikipedia?

            Übrigens, wie viele Flüchtlinge haben Sie persönlich bei sich aufgenommen?

            Antworten
            1. rahel

              Da Flüchtlinge per Gesetz für die Dauer des Verfahrens in Gemeinschaftsunterkünften wohnen müssen und nicht privat untergebracht werden dürfen, ist die oft wiederholte Frage „warum beherbergen Sie keine Flüchtlinge bei sich zu Hause? “ völlig unsachlich. Anerkannte Flüchtlinge haben natürlich auch das Recht Privatsphäre und auf eine eigene Wohnung, die sie sich, so wie jeder andere, entsprechend des Geschmacks und der finanziellen Möglichkeiten selbst aussuchen können. Entgegen der landläufigen Meinung ist auch nicht jeder Flüchtling mittellos. Eine Familie aus meinem Bekanntenkreis betrieb in Syrien ein gut laufendes mittelständisches Unternehmen, bis dieses bei einem Luftangriff zerstört wurde. Nachdem sowohl die Eltern wie auch die Schwester der Frau ermordet wurden, floh die Familie. Diese Leute sind nicht arm, sie wollen einfach nur überleben und ihren Kindern eine Zukunft geben.

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        2. Hend

          Ich habe rechte Socken. Linke Socken habe ich auch. Zufälligerweise genauso viele wie rechte. Vermutlich besteht ein mystischer Zusammenhang.

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      2. Herbert Roth

        Damals nannte man Menschen wie Sie einen Blockwart. Etwas später, in der DDR, gab es Leute die ihre Beobachtungen notierten und so wie Sie weitergegeben haben. Da wurde z.B. gemeldet wie jemand gekleidet war und wen er besucht hat, mit welchem Auto er gekommen war.
        Wie muss man Menschen wie Sie heute bezeichnen? Als Vertreter der grünen Ideologie zeigen Sie uns das es in jeder Gesellschaftsform schmierige Menschen gibt die Melden würden wenn der Nachbar heimlich BBC hört. Mir wird schlecht!

        Antworten
        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Naja, wenn ich so lese, wie Sie andere Dinge einschätzen, weiß ich – Sie sind mal wieder auf dem Holzweg.

          Antworten
          1. Marc

            Wobei man zu diesem Fall sagen muss, dass hier die „erweiterte Treuepflicht“ (oder wie auch immer rechtlich der Terminus ist) greift. Das ist auf diesen Fall nicht übertragbar.

            Allerdings: Ich bin der Meinung, Sie haben nur etwas gemeldet, weil Sie das als Ihre Pflicht erachteten. Was danach geschieht, kann nicht mehr Ihnen angelastet werden. Die Bewertung, ob das ok war oder nicht, haben andere übernommen (die dazu die Befugnis haben).

            Und dass, was der Busfahrer getan hat, war schon etwas pietätlos (wenn er denn, wovon ich grundsätzlich ausgehe, wusste was er da trug. Es ist zwar theoretisch denkbar, dass er es nicht wusste (Kauf über Ebay oder online), aber es dürfte nicht der Normalfall sein. Das hätte sich auch im Mitarbeitergespräch geklärt.

            Dennoch denke ich: EIne Schutzklage vor dem Arbeitsgericht sollte Erfolg haben können.

            Antworten
    1. richard klaus

      Respekt Herr Rupp Sie sind jetzt berühmt und ich wünsche ihnen viel Sparß wenn man sie erkennt in Karlsruhe.

      Antworten
        1. richard klaus

          Sie werden doch das nicht als drohung ansehen wenn sie auf der Starße erkannt werden und viele Menschen ihnen die hand schütteln wollen für das was sie getan haben .

          Antworten
  3. Heiko Föhst

    Ich bin 43 Jahre alt und trage gern Thor Steinar Klamotten. Ich kann nicht von mir behaupten ein „Nazi“ zu sein. Sie scheren mit Ihrer Behauptung alle Träger des Modelabels über einen Kamm. Wie nennen Sie das dann? Ist es nicht auch eine Form von Rassismus???
    Wenn meine türkischen Freunde von TS Hemden tragen, wie nennen wir diese dann…?
    Nur weil es es auch unter rechten Kruppierungen getragen wird hat es doch keinen Einfluß auf Menschen mit einem gesunden Menschenverstand. Wer meint mit Farbbeuteln oder wie aktuell in Leipzig ein Ladengeschäft zu zerstören ist in meinen Augen genauso kriminell wie ein Mitglied in einer rechten Organisation oder auch ein Flüchtling oder Asylbewerber der die deutschen Gesetze missachtet.
    Heiko F. aus Nagold

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Wenn Sie Thor Steinar tragen, werden Sie schon wissen, was Sie tun. Möglicherweise noch mit entsprechenden Symbolen. Sie machen aber vermutlich auch keine Abschiebefahrten. Der Zusammenhang dürfte verständlich sein.

      Antworten
      1. Vorurteilsbuster

        Das ist pure, bösgläubige Spekulation ihrerseits.
        Ich habe früher z.B. jahrelang ein Palästinenser Halstuch (Geschenk von Muttern) getragen, ohne zu wissen, dass es in linksextremen Kreisen als eine Art Erkennungszeichen dient. Hat auch keinen gestört, weil es wohl sonst auch keiner gewusst, hat, da ich mich nicht in radikalen Kreisen bewege. Nach vielen Jahren hat mich dann Irgendwann ein Unbekannter darauf angesprochen…

        Zum Thema Verantwortung:
        Wenn ich der lokalen NPD Ortsgruppe einen Hinweis auf herumlungernde Asylbewerber gebe, bin ich dann auch nicht verantwortlich für das was danach passiert?

        Antworten
          1. Vorurteilsbuster

            Das die Mechanismen die selben sind, merken sie auch selbst, oder?
            Aber nach dem ich nun die meisten der anderen Kommentare gelesen habe, und Andere sie nun auch schon mehrfach auf diese Umstände hingewiesen haben, scheint das wohl eher nicht der Fall zu sein.

            Antworten
            1. Jörg Rupp Beitragsautor

              Nein, eben nicht. Ein Regierungspräsidium handelt anders als ein NPD-Kader. Ich schrieb es schon einmal: der Weg über das RP hat zu einer Überprüfung meines Vorwurfes geführt. Und dort sind diese Codes offenbar auch bekannt. Und das ist gut so.

              Antworten
      2. Kevin van dijk

        Sie spinnen doch wirklich! Da bleibt mir wirklich die Spucke weg, bei dem was ich hier lese. Lonsdale ist doch auch eine nazi marke gewesen oder nicht? Zumindest hat man sich das gesagt. Heute ist lonsdale überall zu sehen! Seit wann stehen Kleider für eine politische überzeugung? Ich kenne diese marke bisher nicht einmal. Es ist unter anderen ihre extrem linke Auffassung, das dafür sorgt das diese marke ein schlechtes Image bekommt. Wenn sich jetzt alle linken dazu entschieden Adidas zu tragen, heist das dann das alle Nazis Antifaschisten sind? Werden sie mal erwachsen und realistisch. Es ist kein wunder warum immer mehr Menschen gegen Flüchtlingenhilfe sind, wenn ein hard arbeitender, einfacher Bürger immer noch als Nazi bezeichnet wird, wenn er seine rechtmäßige und wohlverdiente Freiheit genießt und dazu steht!

        Ich bin zwar Holländer und wohne nicht mehr in Deutschland, trotzdem tut es weh, mit anzusehen wie es berg ab geht im einst so stolzen und ehrwürdigen Deutschland.

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        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Lonsdale hat sich distanziert, außerdem wurde Lonsdale vereinnahmt und war nicht von sich aus rechts. Nun, auch Sie können dazu lernen.

          Antworten
        2. user unknown

          Bei Lonsdale ist es so, dass sie Shirts mit dem Markennamen in großen Großbuchstaben hatten, was dazu führte, dass man bei offener Jacke, geschickt drapiert, nur „NSDA“ lesen konnte und noch den senkrechten Strich des D der aber auch bei einem P vorkommt, so dass man als Betrachter leicht die Assoziation NSDAP haben konnte.

          Natürlich kann sich da der Träger immer drauf rausreden, dass das nur eine Assoziation beim Betrachter ist.

          Inzwischen lassen Rechte wohl, um die Schraube eine Windung weiter anzuziehen, „CONSDAPLE“ auf Kleidung drucken, was an „constable“ (Schutzmann) erinnert. Wem es Spass macht…

          Auch gern getragen wird „Pitbull“ und wahrscheinlich auch „The North face“ – das nordische Gesicht. Das ist halt alles nicht sehr trennscharf, zum einen, und zum anderen keine klare Aussage, die sich als Volksverhetzung verfolgen ließe.

          Es gibt auch den Kleidercode, bei dem rechte Skins Springerstiefel mit weißen Schnürsenkeln trugen und Redskins solche mit roten Schnürsenkeln. Praktisch, wenn man Geisteshaltung und Gesinnung an den Schnürsenkeln unterscheiden kann. Gemeinsam war offenbar die Absicht bei Gelegenheit zuzutreten.

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          1. toro

            Also so einen Schwachsinn liest man selten. The North Face heißt Nordwand (siehe Eiger-Nordwand) und ist im Uebrigen ein Unternehmen mit Sitz in Kalifornien. Das ist so trennscharf von Volksverhetzung wie ein Keramikmesser. Oh man!

            Antworten
            1. user unknown

              @toro: Und was heißt Lonsdale, Thor Steinar, Consdaple?

              The North Face (….) ist im Uebrigen ein Unternehmen mit Sitz in Kalifornien.

              Das ist sicher der ultimative Beweis – fragt sich nur wofür.

              Thor Steinar gehört, wie man hört, inzw. einem Arabischen Konzern. Das beweist wahrscheinlich auch, dass es nicht antisemitisch gemeint sein kann.

              Antworten
  4. Roland K.

    Hallo Herr Rupp,

    Ihre Aktion hinterlässt bei mir zweispältige Gefühle. Warum? Zum einen halte ich es für richtig „etwas zu tun“ gegen vielerlei Auswüchse im Staate; auf der anderen Seite halte ich so gar nichts davon, eine „Gesinnung“ zu bestrafen. Sind nicht Menschen für die Verwirklichung eines Traums, der sich in dem Lied manifestiert „Die Gedanken sind frei“ gestorben? Wollen Sie das ändern, weil Ihnen bestimmte Gedanken nicht passen?
    Wobei ich die Gelegenheit nutzen will zu schreiben, daß die Eskalation der Entlassung nicht Ihnen zuzuschreiben ist. Klar gilt auch für Sie der Text des Liedes.

    Mit freundlichen Grüssen

    P.S.
    Sinn und Zweck meines Eintrags ist: Gut gemeint ist nicht immer gut.

    Antworten
  5. Franz

    Wenn sich der Busfahrer über den Zusammenhang zwischen seiner Kleidung und einer politischen Aussage klar gewesen sein sollte, , finde ich das Tragen dieses T-Shirts nicht in Ordnung.

    Eine andere Sache ist es, ob man deswegen im Wege der Denunziation zum Verlust seines Arbeitsplatzes beiträgt. Die selbstgerechten Jakobiner nehmen in unserem Land überhand.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Nun – es gab wohl auch sowas wie eine Kleiderordnung des Busunternehmens. Denunziation? Haben Sie sich noch nie über irgend etwas beschwert?

      Antworten
      1. Michael Neunmüller

        Naja, die Frage ist halt auch, bei wem man sich beschwert. Wenn mir was nicht gefällt, rede ich erst mal mit dem betreffenden Menschen (ist ja im Netz mit etwas gutem Willen leicht recherchierbar), statt gleich bei Mutti Lehrerin zu petzen. Egal wen es trifft: das macht keinen guten Eindruck und wird ihrer Sache wenig nützen: Andersdenkende überzeugt man nicht, indem man gegen sie ohne jede Vorwarnung intrigiert – und was anderes ist petzen?

        Natürlich gibt es Dinge, die zur Anzeige gebracht werden müssen. Verbrechern nämlich. Natürlich auch rechtsradikale. Dafür sind dann Polizei und Staatsanwaltschaft die zuständigen Stellen – nicht aber das Regierungspräsidum, das Aufträge an einen Unternehmer erteilt, der wiederum aus wirtschaftlichen Gründen keinen Mitarbeiter dulden kann, über den sich ein Großkunde wie das RP missfällig äußert.

        Sie hätten dem TS-Träger mit allem Recht der Welt klar machen können, was sein TS bedeutet. Vielleicht hätte er es ja künftig nicht mehr angezogen? Diese Chance gaben sie ihm nicht.

        Wenn Sie sagen, er hätte wissen müssen, was er anzieht, dann gilt das auch für Sie: Sie hätten durch simples Bedenken der Abhängigkeitsverhältnisse wissen können, was Ihre Petze für Folgen für den Busfahrer haben kann.

        Deshalb: Ja! Sie sind mitschuldig an seiner Entlassung. natürlich hätte er einsichtig reagieren können – aber waren Sie in der betreffenden Gesprächssituation nicht dabei. Wissen sie, wie diese Uneinsichtigkeit aufgrund welcher Gesprächsdramaturgie sich gestaltete?

        Wohl nicht.

        Sie können nicht sagen, wie sich die Schuld zwischen ihnen und dem Busfahrer verteilt. Aber ihn überhaupt erst in diese Lage gebracht zu haben, diese Schuld können Sie nicht bestreiten.

        Ich betone dies deshalb so sehr, weil ich Fronten befürchte, in denen Starrköpfe von Links und Rechts aufeinander losgehen – zum Schaden auch der Flüchtlinge, die wichtiger sind als die Frage, wem welches TS gefällt. Hass und Konfrontation lassen sich nur vermeiden, wenn man miteinander spricht und bereit ist, auch für sich selbst einzusehen, dass man kein idealer Halbgott ist.

        Es ist noch nicht zu spät: Noch können sie mit dem TS-Träger Kontakt aufnehmen und mit ihm das Gespräch suchen. Nach seiner Entlassung wird das natürlich schwerer sein als zuvor – aber zu dem, was man getan hat, sollte man schon stehen, wenn man an der Reduzierung von Hass mitarbeiten möchte in dieser Gesellschaft.

        Gerade auch den Opfern seines Tuns gegenüber.

        Antworten
  6. S. O. F. SSchulz

    Sehr geehrter Herr Rupp, Sie haben Ihre Frage formuliert, hier die Antwort:

    Sie sind eine Ursache der Entlassung, da bislang keine Umstände bekannt sind, die ohne Ihre „Beobachtung“ (manche Leute würden auch „Denunziation“ dazu sagen) zu einer direkten Entlassung zu diesem Zeitpunkt geführt hätten. Insofern sind Sie als Verursacher dafür MITverantwortlich.

    Wenn Sie die von Ihnen mitverursachte Entlassung für nicht gerechtfertigt halten oder dieses Ergebnis Ihrer Beobachtung bedauern, könnten Sie dieses hier in Ihrem Forum, ggü. dem Busfahrer, dem Unternehmen, den Behörden und der Öffentlichkeit ggü. bekennen. Das ist besser, als sich dahingehend zu rechtfertigen, was Sie alles nicht beabsichtigt haben und was der Busfahrer hätte tun können und dass Sie ja selbstverständlich nicht der Busunternehmer sind usw.

    Fazit: Die Entlassung haben Sie mit verursacht und sind damit mit verantwortlich.

    Mit freundlichen Grüßen

    Stefan Otto Friedrich S.

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  7. Boxvogel

    Warum wohl ist das Glaubensbekenntnis der Muslime in Deutschland verboten, sobald es sich auf schwarzem Untergrund befindet? Richtig- weil es das Erkennungszeichen der IS ist.
    Nun könnte man sich ebenfals hinstellen und sagen “ das ist doch nur ein Glaubensbekenntnis“, ist doch egal, ob der Untergrund grün oder schwarz ist“- Nein, es ist eben nicht egal!
    Wer soviel Hirn hat, dass er die Fahrprüfung als Busfahrer besteht (ein sehr anstrengender, verantwortungsvoller Job), der sollte auch die Hintergünde des Verbotes von TS kennen!
    Ich frage mich nebenbei, wieviele Leute hier kommentieren, die mit Händereiben die Kündigung einer kopftuchtragenden Muslima begrüßen.

    Mahlzeit

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    1. user unknown

      Das offenbart leider, dass Sie die gleichen, autoritären Methoden gutheißen und symbolisches Handeln wie in diesem Fall schon mit Zivilcourage verwechseln, dabei ist es das Gegenteil davon.

      Zu dem Mann hinzugehen, und Ihre Bedenken mitteilen hätten sie können, und wenn sich dann gezeigt hätte, dass der Fahrer bewusst diese Symbolwirkung ausdrücken will, die hier unterstellt wird, das wäre couragiert gewesen.

      Ich habe auch schon genug zivile Menschen getroffen, die nun halt keine TAZ-Abonenten sind, aber auch keine Nazis, und ich bin nicht zimperlich damit Rassisten Rassisten zu nennen, aber der behauptete Zusammenhang ist eben vage – Rechte trugen oder tragen diese Marke gerne, aber Rechte trinken auch Bier aus Dosen. Kann man den Rechten einfach so diese Symbole überlassen?

      Wenn jetzt die Firma gezielt Rassisten beworben hätte, Rechte Rockfestivals gesponsort oder sowas.

      Was hier betrieben wird ist Antifaschismus für geistig Minderbemittelte, die zwar in der Lage sind symbolhafte Zeichen wie Marken wiederzuerkennen, aber nicht zum differenzierten Denken in der Lage oder bereit sind.

      Und dann den Busfahrer denunzieren. Wie peinlich! Die Klamotten sind nicht verboten – derartige Aussagen sind zusammenhalluziniert. Peinlich auch der vorauseilende Gehorsam des Busunternehmens, außer die hätten mit dem Fahrer gesprochen, und wären auf dessen Trotz gestoßen und die Aussage, dass er derartige Klamotten trägt UM über die Assoziation Germanentum sich als Rechter zu erkennen zu geben, er habe das Shirt zur Feier des Tages getragen, etwa.

      Klamotten verbieten – das ist so klein!

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        1. Marina Lohmann

          Unglaubwürdige Quelle. Sie geben als Quelle die Amadeu Antonio Stiftung an. Diese Stiftung hat mit Frau Anetta Kahane ganz Ostdeutschland als Rassistisch bitetelt, weil dort soviele Weiße Menschen leben.

          Von einer Stiftung die die Bewohner von 6 Bundesländern anhand ihrer Hautfarbe kritisiert, sollen wir jetzt eine Definition von rassitischen Merkmalen akzeptieren.

          Vor Gericht hat sich diese Stiftung auch eine Abmahnung von Xavier Naidoo wegen den Montagsdemonstrationen zum Thema Fremdenfeindlichkeit eingefangen.

          Hier machen Sie den Bock zum Gärtner.

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          1. Jörg Rupp Beitragsautor

            Diese Quelle ist in Sachen dieser Symbole vertrauenswürdig und die Liste passt – ich kenne das ja auch aus anderen Quellen. Schließlich beschäftige ich mich nicht erst seit gestern mit deutschem Rassismus. Sie verdrehen die Aussagen von Frau Kahane, die aber hier nicht Thema sind. Und zu TS gibt es weitaus mehr Quellen.

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        2. user unknown

          Nun, ich muss zugeben die Stellungnahmen des Busunternehmens jetzt erst gelesen zu haben (ist so klein, und skaliert kaum, bei Ctrl-+), die die Vermutung, der Busfahrer habe bewusst eine rechte Gesinnung ausdrücken wollen, zumindest nahe legt.

          Ich finde die Aktion dennoch sehr fragwürdig. „Rechte Gesinnung“ kann vieles bedeuten. Das Shirt zeigt keine konkrete Aussage, die verboten wäre und überlässt es der Phantasie des Betrachters da hineinzudeuten, was es konkret bedeuteten könnte..

          Selbst dem Busunternehmer war ja offenbar unbekannt, dass es einen derartigen Dresscode gibt – Ihr Link ist gänzlich überflüssig, MIR ist bekannt, dass es derartige Vorlieben gibt.

          Nur: Morgen beschließen die dann alle H&M zu kaufen, wegen Hitler-und-Mussolini, machen wir dann alle H&M-Läden dicht?

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            1. user unknown

              Ich will meine Kleidung nicht danach wählen müssen, wer sonst diese Schuhe trägt, diese Hosen, diese Fahrradmarke fährt, diese oder jene Marke benutzt. Diese Art der Uniformierung zwingt letztlich alle Leute Rastalocken zu tragen um Solidarität auszudrücken oder keine Bärte mehr zu tragen, weil das Salafisten tun. Außerdem gerät man leicht in Missverständnisse. Es fördert das oberflächliche Denken und das Zur-Schau-Stellen einen guten Gesinnung, sprich Heuchlertum, wie man es bislang nur von Religionen kannte. Es erinnert an die Inquisition.

              Außerdem ist es nahe an der Selbstjustiz. Der politische Gegner wird nicht lange brauchen um die Methode für seine Zwecke zu adaptieren, bzw. genau von da kenne ich es, und genau deswegen lehne ich es ab! Ich erinnere mich noch an Zeiten, wo man als Mann beschimpft wurde, wenn man lange Haare trug, man sei ein Terrorist, Ende der 70er in der Provinz. Das sind so diese Kategorisierungen die noch der letzte Vollidiot versteht und damit ist dann das Urteil gefällt. „Geh doch nach drüben“ durfte ich mir damals anhören, und „Sowas haben wir früher ins Lager gesteckt“.

              Nicht die Ziele, die Methoden machen den Barbaren aus.

              Antworten
  8. Thomas St.

    Sie, Herr Rupp, haben laut dem Artikel der BNN, den sie als richtig dargestellt bezeichnen, das Regierungspräsidium Karlsruhe „aufgefordert, dem Busunternehmen aus Engelsbrand den Auftrag für die Abschiebefahrten zu entziehen.“
    Und nun wollen sie nicht daran schuld sein, dass der Busfahrer seinen Job los ist?
    Der Unternehmer musste handeln, um der negativen politischen Einflussnahme zu entgehen.
    Das ist politische Verfolgung!
    Verhalte und kleide dich so, dass du den Moralaposteln nicht auffällst!
    Das war so zur Zeit der Inquisition, zur NS-Zeit, in der DDR, und heute ist es wieder im Kommen.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Einer der wenigen Beiträge, den ich stehen lasse, um mal zu antworten: ich habe zig Beiträge, die ähnlich völlig überzogen und in vielen Fällen noch dazu sich einer widerlichen Sprache bedienen – dieser hier geht so einigermaßen im Vergleich:
      Wenn Sie sich das nächste Mal beschweren – bei der Bahn über einen Servicemitarbeiter, bei der Hotline über jemandem, beim Restaurantbesitzer über seine Servicekräfte oder das schlechte Essen, über den unfreundlichen Türsteher an der Disco oder den motzigen Taxifahrer – dann denken Sie daran, dass Sie anderen „Denunziantentum“ vorgeworfen haben.

      Antworten
      1. Thomas St.

        Und bei einem Menschen von einem T-Shirt auf seine innere Überzeugung zu schließen ist bei ihnen nicht überzogen? Ich sehe außerdem keine Verbindung zu den von ihnen genannten Beispielen. Hierbei handelt es sich doch stets um Leute die ihren Job nicht richtig machen, oder? Inwieweit ist der Busfahrer seinen Pflichten nicht nachgekommen? Hat er beim Fahren jemanden gefährdet? Ist er aggressiv gegenüber einem Passagier geworden, verbal oder körperlich? Sonst etwas?

        Antworten
          1. Thomas St.

            „Bundesweit urteilten Gerichte bei Klagen gegen Thor-Steinar-Geschäfte bislang unterschiedlich.“ (Aus ihrem Link)
            Klar ist die Marke umstritten. Aber unter neuem Logo nicht verboten.
            Ich warte immer noch auf die Erklärung, wieso das Tragen eines T-Shirts das man im freien Handel erwerben kann, einen Busfahrer davon abhält seine Arbeit richtig zu machen.

            Antworten
          2. Marina Lohmann

            Haben Sie den Text Ihres Links gelesen. Dort steht auch der Grund drin warum der Laden geschlossen wurde… und das waren nicht die TS-Klamotten sondern:

            Zitat aus Ihrem Link: „Schon die Vermietung des Ladens hätte die Eigentümerin vom Hausverwalter genehmigen lassen müssen. Da dies nicht erfolgte, müsse die Eigentümerin die rechtswidrige Nutzung beenden, befand das Gericht.“

            Die hätte Klägerin hätte mit einer fehlenden Untermietserlaubnis nicht nur den Laden von TS-Klamotten schließen lassen können, sondern auch eine Parteibüro der Grünen. Damit sind aber die Grünen genauso wie die TS-Klamotten weiterhin total legal.

            Sie legen hier anscheinend ein Gerichtsurteil völlig nach ihrer subjektiven Meinung aus und verbreiten Unwahrheiten.

            Antworten
            1. Jörg Rupp Beitragsautor

              Dann lesen Sie hier: http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Gericht-verbietet-Thor-Steinar-im-Sortiment,thorsteinar144.html

              Am Dienstag hat das Amtsgericht Hannover dem Bekleidungsgeschäft den Verkauf der bei Rechtsextremen beliebten Marke verboten. Der Bundesgerichtshof stufe die Kleidung wegen ihrer Beliebtheit bei Rechtsradikalen als bedenklich ein, hieß es vom Amtsgericht. Deswegen habe die Eigentümergemeinschaft des Gebäudes, in dem sich das Ladenlokal befindet, einen Anspruch darauf, dass dort keine Kleidung der Marke angeboten wird.

              Antworten
              1. Marina Lohmann

                Hier werden Nebensachen zu Fakten umgedeutet… Danke liebe deutsche Lügenpresse, die fest in der Hand der Regierung und den Parteien ist anstatt unabhänig zu sein wie es im Rundfunkstaatsvertrag steht.

                Fakt ist immer noch, das Laden hätte so oder so dicht machen dürfen. Und die ARD mit ihren Rundfunkanstalten hat sich spätestens seid der Ukraine und der Griechenlandkrise absolut unglaubwürdig gemacht.

                Der NDR ist keine neutrale Quelle, sondern ein deutschsprachiger deutscher Propagandasender der die Regierungslinie der BRD 1:1 unwiederfragt wiedergibt, genauso wie RTdeutsch ein deutschrpacher russischer Propagandasender ist.

                Ausnahmen zu neutraler Berichterstattung mag es auch bei der ARD, als Feigenblattdarstellung zu später nächtlicher Stunde oder in Spartenkanälen geben.

      2. Deti

        Sie haben sich nicht beim Busunternehmen beschwert, sondern beim Regierungspräsidium. Ihr Vergleich ist daher nicht zulässig. Allein die Forderung dem Busunternehmen die Aufträge zu entziehen und damit vielleicht die Existenz des ganzen Unternehmens zu riskieren, so etwas kommt Ihnen gar nicht in den Sinn.
        Sie schlagen in blindem Hass auf alles, was wie „rechts“ aussehen KÖNNTE, das macht Sie so intolerant.

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        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Das RP ist der Auftraggeber, als Behörde damit in meinem Namen. Damit ist übrigens auch gewährleistet, das der Vorgang überprüft wird. Wäre ich einem Hirngespinst aufgesessen, hätten die mir das schon gesagt. Alles andere sind haltlose Unterstellungen

          Antworten
          1. Deti

            …oh, ich wusste nicht, dass die Abschiebungen in Ihrem Namen durchgeführt werden und das sie quasi „Auftraggeber“ sind.
            Sind sie nicht dahingefahren, um den Auftrag der Behörde zu behindern?

            Antworten
  9. Michael

    Doch, Herr Rupp, sie sind verantwortlich für die Entlassung des Busfahrers. Sie haben nämlich nicht nur darauf hingewiesen. Da hätte ein Anruf, eine Email o.ä. an das Busunternehmen(!) gereicht. Sie haben stattdessen dem Regierungspräsidium eine Aufforderung dem Busunternehmen den Auftrag zu entziehen geschickt und diesem gleichzeitig vorgeworfen „rechtsextremes“ Gedankengut zu mindestens zu tolerieren, wenn nichts in dieser Richtung geschieht. Als ob das nicht genug wäre, haben sie verschiedene Medien in Kopie gesetzt, um ihrer Forderung mehr Gewicht zu verleihen. Für mich ist das Erpressung und auch sonst weit entfernt von Zivilcourage. Bedingt durch ihr Verhalten konnte das Unternehmen den Vorfall nicht intern regeln und es bei einer Verwarnung belassen, sondern war gezwungen den Busfahrer zu entlassen, um den Auftrag nicht zu verlieren und sonstigem Imageschaden vorzubeugen. Der Busfahrer hatte nie eine Chance. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass ihnen die möglichen Konsequenzen ihres Verhaltens nicht bewusst waren, glaube ich auch, dass, wenn schon nicht das Unternehmen zur Verantwortung gezogen wird (was sehr wahrscheinlich war), zumindest die Entlassung des Busfahrers wohlwollend in Kauf genommen wurde, wenn es nicht sogar beabsichtigt war.

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Was für ein Schwachsinn. Wenn ich als Bürger dem RP eine Mail schreibe, als Auftraggeber, dann ist das, wie wenn ich Ihrem Chef eine Mail schreibe, weil Sie sich mir als Kunden gegenüber wie ein Arschloch verhalten haben – sofern Leute wie Sie überhaupt mit Kunden arbeiten dürfen. Im Übrigen hat lediglich die Badische Zeitung reagiert – alle anderen haben einen Tag gebraucht. Ich habe gar nicht die Macht, irgend jemanden zu erpressen, das ist doch vollkommen lächerlich. Das RP hat beim Busunternehmen nachgefragt, die Dimension so gesehen wie ich vermutlich, nämlich dass sowas gar nicht geht – und das Busunternehmen hat es dann wohl bemerkt. Selbstverständlich kontrollieren die ihre Fahrer nicht, was sie anhaben. Der Busfahrer hatte die Gelegenheit, sich zu äußern – die hat er nicht genutzt – oder halt eben doch, aber nicht zugunsten einer Fortsetzung der Tätigkeit. Wenn Sie ein kleines bisschen über „Abmahnungen“ Bescheid wüssten, wäre Ihnen das klar. Wenn nicht: setzen Sie sich mal vor eine Suchmaschine und lesen Sie nach. Vermutlich war er aber ähnlich borniert wie Sie. Nein, Verantwortung für dieses T-Shirt und für die Konsequenzen hat alleine er. Dass das Busunternehmen den Missstand ebenfalls erkannt hat, liegt aber auch daran, dass schlicht bei sehr vielen Leuten bekannt ist, was Thor Steinar-Klamotten bedeuten – dies zu dieser hier mehrfach vorgebrachten Verharmlosung oder Leugnung der Tatsache, dass sie eben eine gerne genutzte Marke von Rechtsextremen ist. Und der Zusammenhang zum Sinnspruch „La Vida loca“, den er wohl auf dem Shirt hatte, ist ebenfalls offenbar. Wenn Eberhardt dem RP geschrieben hätte: wir haben ihn zur Rede gestellt und das wird nicht mehr vorkommen – niemand hätte etwas dagegen sagen können. Und das wäre auch nicht geschehen.
      Rechtsextreme Gesinnung und ihre Erkennungszeichen müssen und werden aus dem öffentlichen Raum verbannt werden. Und das ist verdammt noch Mal gut so!

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      1. Michael

        „Rechtsextreme Gesinnung und ihre Erkennungszeichen müssen und werden aus dem öffentlichen Raum verbannt werden.“

        Damit haben wir wohl den Beweis, dass sie versuchen ohne Rücksicht auf Verluste einen Kreuzzug gegen „Rechts“ und allem was auch nur so aussieht zu führen. Nur die eigene Meinung zuzulassen und andere Denkweisen unter Strafe zu stellen (stellen zu wollen), ist nebenbei gesagt auch ein Erkennungszeichen des Faschismus. Übertreiben sie es also nicht, nicht dass es wieder heißt: „Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder. “

        Es ist im Übrigen überhaupt nicht so, als ob sie als Kunde einem Unternehmen eine Beschwerde über einen ihrer Mitarbeiter geschickt hätten.
        Denn:
        1. Waren sie nicht der Kunde. Auftraggeber war die Regierung.
        2. Hätten sie in diesem Fall dem Unternehmen ihre Nachricht schicken müssen, nicht dem RP.
        3. Schon allein der Hinweis, dass diverse Medien in Kopie gesetzt wurden, kommt einer Drohung gleich.
        4. Mag das Tragen eines TS-Shirts geschmacklos sein (auch wenn es als Erkennungszeichen nicht mehr verwendet wird, gibt es doch einige, die in der Vergangenheit leben), ist es doch keine strafbare Handlung. Die Forderung an das RP deswegen dem Unternehmen den Auftrag zu entziehen, ist weit übertrieben.

        Kurz: Sie machen aus einer Mücke einen Elefanten und fordern, dass mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird. Tatsächlich haben sie sich als Unbeteiligter wegen eines Mitarbeiters beim Kunden über das Unternehmen beschwert. Anstatt zuzugeben, den umgekehrten Dienstweg gegangen zu sein, ergehen sie sich in einem Rechtfertigungssermon und versuchen ihre Hände in Unschuld zu waschen. Sehr couragiert…

        Des Weiteren behaupten sie permanent, dass der Busfahrer seine Chance auf Rechtfertigung nicht genutzt hätte. Woher wollen sie das wissen? Waren sie beim Mitarbeitergespräch dabei? Tatsächlich ist es doch so, dass dem Fahrer jegliche Rechtfertigung nichts gebracht hat. Seiner Aussage nach, war für ihn dieses Shirt einfach ein Bekleidungsstück. Sie unterstellen ihm hier zu lügen, was aber, wenn es die Wahrheit ist. Dann haben sie einem Unschuldigen den Job gekostet und es ihm wahrscheinlich auch versaut, bald einen neuen zu finden. Wer stellt im Hinblick der aktuellen Stimmung schon einen vermeintlichen „Nazi“ ein?
        Hinter der Marke Thor Steinar ein rechtsextremes Erkennungssymbol erkennen zu können, ist außerdem bei weitem nicht so selbstverständlich, wie sie das darstellen. Hauptsächlich Leute der Szene und deren Gegner wissen davon und diese beiden Lager stellen, Gott sei Dank, nicht das Gros der Gesellschaft. Es ist also, im Gegensatz zum Hakenkreuz, die Bedeutung der Marke nicht jedem sofort bewusst, was dazu führt, dass das Tragen eines Shirts höchstens als Indiz aber nicht als Beweis für die Gesinnung des Trägers taugt. Menschen außerhalb der Szene mögen solche Details also zumeist gar nicht auffallen, den Abgeschobenen (und da hätte ich wirklich Verständnis, das sie sich beschweren) ist es offensichtlich auch nicht aufgefallen und in welchem Zusammenhang „La Vida Loca“ steht, ist auch nicht so klar, wie sie behaupten, sondern beispielsweise auch mir schleierhaft und daher nur über gezielte Recherche möglich zu erkennen. Muss ich jetzt Angst haben bei jedem Spanier, der über „Living la vida loca“ singt, einen verkappten Nazi vor mir stehen zu haben? Das ist doch absurd. Den Hinweis, dass TS seit einem Verkauf nach Dubai auch nicht mehr als Erkennungszeichen genutzt wird, ignorieren sie auch geflissentlich. Passt wohl nicht in die Rechtfertigung.
        Ich bin auch dafür, dass man Neonazitum und dergleichen bekämpft. Aber nicht mit Verboten, sondern durch Aufklärung und Argumente. Nicht durch wildes „Anzeigen“ möglicher Szenemitglieder, sondern durch Befragung dieser Menschen, ob sie sich ihrer Haltung wirklich bewusst sind. Durch Verbote und Taten, wie der ihren, versetzt man diese Menschen nur in eine Opferrolle und bringt sie dazu, die Schuld für ihre Misere bei allen anderen, nur nicht sich selbst zu suchen.

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        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          ich behaupte nicht, das ist angesichts der Berichte nachvollziehbar.

          „Das ist ein sensibles Thema, wir wollten ein Zeichen setzen.“ Der Busfahrer habe argumentiert, das sein T-Shirt eines wie jedes andere auch sei. Er hätte sich der Wirkung aber bewusst sein müssen, sagte Vögele.

          Finden Sie überall in der Presse. Natürlich habe ich eine hohe Forderung gestellt und natürlich habe ich Rechtfertigungsdruck erzeugt, aber es ist doch lächerlich anzunehmen, dass das irgend jemand in seiner Entscheidung beeinflusst hätte. Der Vorgang wurde überprüft. Gut so. Immer da, wo staatliches handeln in Frage gestellt wird, funktioniert der Staat. Sie mögen meine Intention nicht teilen – aber Sie können mir hier nicht mit „Sie hätten müssen…“ kommen. Ich habe getan und ich habe richtig getan. Und die Thor Steinar-Verharmlosung hilft auch nicht weiter. Gehen Sie einfach mal nach amazon und suchen Sie nach der Marke. Übrigens: Marken wie „Spreadshirt“ lehnen solche Motive ab. Das macht den Unterschied zwischen normalen Shirts und Thor Steinar. Und genau daher war es richtig, den Auftraggeber = der Staat = wir alle auf diesen Vorgang hinzuweisen.

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        2. Michael

          Ich verbitte mir ausserdem Phrasen „wie sie“ und dergleichen. Nur weil ich es gewagt habe, ihre „Hexenjagd“ nicht gut zu heißen, bedeutet das nicht, dass ich es richtig finde, was sie dem Busfahrer vorwerfen, geschweige denn, dass ich der rechten Szene angehöre. Für mich heiligt der Zweck eben nicht die Mittel und bei seiner Jagd auf den „weißen Wal“ muss man aufpassen, dass man sich nicht darin verliert und selbst zum „Monster“ wird.

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            1. Michael

              Juhuu…Zensur!
              Blöde Sprüche ablassen, aber das Contra löschen.
              Aber was anderes braucht man von ihresgleichen auch nicht erwarten, um mich mal ihrem Niveau anzunähern.

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              1. Jörg Rupp Beitragsautor

                Ich würde empfehlen, Sie lesen mal nach, was „Zensur“ bedeutet. Das hier ist mein Blog, hier entscheide ich, welche Beleidigungen, welche Hassbotschaften stehen bleiben und welche nicht.

  10. Dr. Thomas Müller

    Ich kann es immer noch nicht glauben ! Durch Ihren „Einsatz“ hat ein Mensch seinen Arbeitsplatz verloren. War es DAS wert – WIRKLICH ? Haben Sie denn nichts sinnvolleres zu tun ?!? Mein Gott, was gibt es doch für „Menschen“ auf dieser Welt…

    Antworten
      1. Michael

        Reden sie sich das nur weiter ein.
        Echt unglaublich. Erst großen TamTam machen und dann alle Schuld von sich weisen.
        Aber einem, der den Hinweis, dass er auch mit unliebsamer Kritik rechnen muss, wenn er sein „digitales Wohnzimmer“ öffentlich zugängig macht, als „Hassbotschaft“ und „Beleidigung“ versteht, ist wohl eh nicht mehr zu helfen.
        Wissen sie, ich habe es tunlichst vermieden, sie pauschal in eine bestimmte Ecke zu stellen, und ohne jegliche Beleidigung versucht möglichst objektiv und sachlich auf ihre „Frage“ einzugehen, ob sie schuld daran tragen, dass besagter Busfahrer seine Arbeitsstelle verloren hat oder nicht. Sie dagegen haben mich von Anfang an völlig grundlos in die rechte Schublade gesteckt und beleidigend reagiert (Aussagen á la „Leute wie sie“ empfinde ich als Beleidigung). Aber klar: Wer gegen sie argumentiert und es nicht gut findet, dass jemand wegen eines Shirts fristlos entlassen wird, kann ja nur rechts sein. Dabei ist es gar nicht das Shirt, sondern ihre Uneinsichtigkeit und Unnachgiebigkeit gegenüber der Möglichkeit, dass er tatsächlich nicht gewusst haben könnte, welcher Ruf der Marke seines Shirts anhaftet. Es kann schließlich nicht sein, was nicht sein darf. Wäre es nämlich so, hätte es einen Unschuldigen getroffen, aber das kann ja gar nicht sein.
        Meine „Sie hätten müssen“-Kommentare (welche eigentlich „Wenn sie tatsächlich nur…hätten, dann hätten sie…“-Kommentare sind) sind auch nur die Antwort auf ihre „Aber ich hab doch nur…“-Thesen, die sie in den Raum stellen, um von ihrer Schuld, einem Mann den Job gekostet zu haben, abzulenken. Sie haben nämlich „nicht nur“ und für so blöd, dass ihnen die Tragweite ihrer Handlung nicht bewusst war, halte ich sie nicht. Ob ihnen das nun passt oder nicht, aber ihre Art zu argumentieren und von sich abzulenken entspringt einer ähnlichen Geisteshaltung wie die der ganzen Hetzer, die sich als „besorgte Bürger“ darstellen. Zumal von ihnen auch kein Wort des Bedauerns kommt, während sie im Gegenzug behaupten, dass das Unternehmen ihn nicht hätte kündigen brauchen und nichts geschehen wäre, wenn sie auch nur verkündet hätten, dass sie mit dem Mitarbeiter geredet haben und sowas nicht mehr vorkommt. Oh come on…das glauben sie doch selbst nicht. Wenn sie nicht selbst einen offenen Brief in einer Zeitung o.ä. veröffentlicht hätten, hätte das sicherlich einer ihrer Freunde für sie erledigt. So inbrünstig wie sie ihr Verhalten verteidigen, lässt bei mir keinen Zweifel aufkommen, dass sie eine solche Antwort nicht so einfach akzeptieren hätten können. Sie haben sich ja auch nicht an das Unternehmen gewandt, was völlig ausreichend gewesen wäre, sondern sind ohne Vorwarnung gleich zum Regierungspräsidium durchmarschiert und haben auf dem Weg dorthin gleich ein paar Zeitungen mit ins Boot geholt. Ein weiteres Problem, dass sie auch nicht erkennen wollen, ist nämlich nicht, dass sie sich nur über den Busfahrer beschwert haben, sondern was sie alles gemacht haben, das nicht notwendig gewesen wäre. Das ist viel bezeichnender, als die Beschwerde per se.
        Gute Nacht!

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            1. Jörg Rupp Beitragsautor

              In diesem Falle: Ja! Ich habe informiert und eine Behörde und ein Unternehmen sind meiner Auffassung gefolgt: rechter Dresscode geht für Busfahrer, die Abschiebefahrten machen, gar nicht. Und außer rechten Verharmlosern finden das auch alle gut.

              Antworten
              1. Michael

                Offensichtlich wohl nicht. Ansonsten müssten sie erkennen, dass es mir nicht darum geht, dass sie sich beschwert haben oder der Busfahrer seinen Job verloren hat, sondern dass sie nicht nur einen übertriebenen Aufwand, gepaart mit einer übertriebenen Forderung, betrieben haben, um auf einen Missstand hinzuweisen, sondern dass sie im Nachhinein auch alle Verantwortung von sich weisen. Dabei waren ganz allein sie es, der diesen Stein überhaupt erst ins Rollen brachte. Alle Kritiker zu „rechten Verharmlosern“ zu ernennen, ist da auch recht praktisch und so einfach. Mit der Nazi-Keule kriegt man eben doch jeden klein und braucht sich nicht ernsthaft mit ihm auseinandersetzen. Das versteht dann auch jeder…

                Ja, dann bleibt nur zu hoffen, dass sie nicht einmal selbst Opfer ihrer Blockwartmentalität werden.

      2. arnebab

        Das sagt zumindest der Arbeitgeber der Presse. Aber nach den Reaktionen die hier kommen zu urteilen hattest du wahrscheinlich Recht.

        Ob die Kündigung überzogen war kann nach der Informationslage hier leider niemand beurteilen. Vielleicht sah sich der Arbeitgeber gezwungen, ein Zeichen zu setzen. Vielleicht ist aber auch der Busfahrer im Gespräch ausfällig geworden. Nichts davon lässt sich nachprüfen.

        Sicher ist allerdings, dass das T-Shirt bei der Arbeit getragen wurde, nicht im Privaten. Privat hätte der Fahrer es tragen können, ohne dass ihm das Probleme bringen dürfte. Bei der Arbeit repräsentiert er seinen Arbeitgeber, und der hat ein berechtigtes Interesse daran, nicht mit der Rechten Szene in Verbindung gebracht zu werden.

        Bänker dürfen ja auch nicht mit Strickpulli und Birkenstocks zur Arbeit kommen — und wenn sie sich uneinsichtig zeigen, können sie dafür auch gefeuert werden.

        Wobei es das nächste Mal vielleicht sinnvoller wäre, die Presse erst einzuschalten, wenn das RP nicht reagiert. Zur Zeit sollten da schließlich Leute sitzen, die mit dem Thema sensibel genug umgehen. Ob es richtiger ist kann ich nicht beurteilen, aber politisch sinnvoller wäre es, weil schon Leute dabei sind, aus der Situation Kapital zu schlagen. Darüber bin ich überhaupt hergekommen: Leute behaupten, du wärst stolz darauf, dass du den Busfahrer um seinen Job gebracht hast. Und solche Behauptungen sind sehr effektiv darin, emotionale Reaktionen zu verursachen und damit andere gegen Argumente zu immunisieren.

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  11. Genauhinseher

    Keine halbe Stunde, da hat er mich hinausgeschmissen.
    Herr Rupp, glauben Sie den wirklich, das von Ihrem grünem Niedergang keiner weis ?

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      welcher Niedergang denn? Sie verstehen nicht, wie Menschen wie ich Politik machen. Ich verstehe das immer noch als Ehrenamt. Ich habe sogar Posten niedergelegt, wenn es mir zu zeitintensiv wurde – gerade erst vor ungefähr einem Jahr. Sie haben keine Ahnung, weder von mir noch davon, wie ich Politik verstehe, was ich möchte, ob ich überhaupt ein Mandat ernsthaft wollen würde. Das bespreche ich aber auch nicht mit Leuten wie Ihnen. Und sowas erfahren Sie auch nicht durch Unterstellungen oder der dem Propagieren der eigenen Fantasie. Sie mögen es glauben oder nicht: ich mache Politik, weil ich Politik in einer Partei als Beitrag der gesellschaftlichen Willensbildung verstehe. Ich kann aber auch andere Dinge machen und ich habe durchaus andere Prioritäten in meinem Leben. Ich weiß, dass es nur eine begrenzte Anzahl an Mandaten gibt. Danach richte ich schon immer mein Leben aus. Ich bin vermutlich eh nicht biegsam genug für das politische Geschäft. Und von Leuten, die sich „Genauhinseher“ nenne und zu feige sind, ihren Namen zu nennen – nun, von denen weiß ich, was ich zu halten habe. Mehr Aufmerksamkeit kriegen Sie nicht, alle weiteren beleidigenden Beiträge von Ihnen werden rigoros gelöscht.

      Antworten
      1. Reiner Doderer

        Herr Rupp, wie armseelig Sie versuchen zu argumentieren ist einfach köstlich. Sie unterstellen anderen „Behautungen“ und vergessen dabei offensichtlich, dass auch Sie lediglich „Behauptungen“ aufstellen.
        Ich schreibe unter keinen Pseudonym ich habe unter meinem Namen geschrieben, doch als die Fragen dahin gingen, dass man die Dinge genau so gut anders sehen kann und Ihnen die Argumente fehlten, haben Sie diese Posts einfach gelöscht. Genau das habe ich von einem Grünen Politiker erwartet, dass eben nur seine Sicht der Dinge die richtige sein kann und Argumente sind dann natürlich nur lästig wenn man mit diesen auflaufen kann. Ich jedenfalls sehe meine Erwartungen von Ihnen voll erfüllt,. es ist genau so wie es mir einer Ihrer Parteikollegen vorausgesagt hat. Sie sind eben nur ein ideologisch verbohrter Sturkopf, der nicht die Welt so sieht wie sie nun mal ist, sondern vor der Realität gerne die Augen verschließt und wenn andere Menschen nicht Ihre Ansichten als gut emfinden, dann kommt der dicke, alte, brüchige Naziknüppel aus der Tasche, dann benötigt man auch keine Argumente mehr BASTA!

        Antworten
        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Sie haben immer noch nicht begriffen, dass ich hier löschen darf und kann, wie ich will. Und wenn von Ihnen halt Beleidgungen kommen, dann lösche ich den ganzen Artikel. Ich mach mir doch nicht noch die Arbeit, Ihr schlechtes Verhalten zu menschenfreundlich zu machen. Wenn mich Leute wie Sie als „Sturkopf“ bezeichnen, ist das übrigens eine Auszeichnung. Andere nennen das auch Haltung und RÜckgrat. Ich weiß, wer keins hat, kann auch bei anderen keines erkennen. Ich hoffe, viele Ihrer Kunden lesen, was Sie so ablassen. Und nun: byebye.

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          1. Reiner Doderer

            Das sollten Sie besser können, denn ein Sturkopf ist was total anderes als Rückrat zu haben, denn Menschen mit Rückrat halten argumentativ mit wenn es um die Sache geht, Ein Sturkopf jedoch dem sind Argumente egal, denn er will diese überhaupt nicht hören, er hat seine Meinung und lässt sich niemals eines Besseren belehren, es ist ihm wichtiger bei seiner Meinung zu bleiben, auch wenn dieser erwiesen falsch ist.

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            1. Jörg Rupp Beitragsautor

              Kommt ja immer drauf an, wer einen wie bezeichnet. Es gibt aber in der Frage gegen rechts keinen Spielraum. Nazis, Rassisten und Rechtsextreme bekommen keinen öffentlichen Raum. Auch nicht auf T-Shirts.

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      2. Dana

        So so… andere an den Pranger stellen ist also Politik machen… Und verständlich, dass Sie Posten niedergelegt haben denn sonst hätten Sie ja auch weniger Zeit sich mit solchen „Problemen“ wie das Tragen unangemessener Kleidung zu beschäftigen und sich dann noch öffentlich für das Ergebnis zu rechtfertigen. Ständen Sie hinter Ihrer Tat würden Sie nicht solch schmierige Texten verfassen müssen in denen Sie um Verständnis und „alles ist gut Jörgi- Beweihräucherung“ betteln!

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              1. svenschillings

                Ja eben gerade nicht! Ohne Ihre Denunziation würde er heute noch Busfahren, völlig egal, mit welchem T-Shirt. Und ihr Versuch der Rechtfertigung, er hätte ja bereuen können, geht völlig fehl, da er sich kein Fehlverhalten vorwerfen muß. Merken Sie eigentlich nicht, daß viele der Kommentatoren Ihnen versuchen eine Brücke zu bauen? Bereuen Sie Ihre Tat, entschuldigen Sie sich beim Busfahrer und setzen Sie sich beim Arbeitgeber für eine Wiedereinstellung ein. Dann verdienen Sie meine Achtung.

              2. Jörg Rupp Beitragsautor

                Es ist keine Denunziation, es war ein Hinweis an den Auftraggeber, der meinen Hinweis geprüft hat. Dass er entlassen wurde, zeigt, dass an dem Hinweis etwas dran war. Wegschauen bei rechter Propaganda ist nicht mehr.

  12. Genauhinseher

    Na wenigstens nicht gelöscht..
    ist doch schon mal was…!

    Und „Genauhinseher“,…find ich gut, denn genau das tue ich ! ! !

    Ach übrigens, ich hab schon vor über 25 Jahren kleinen Nazis den Weg gewiesen und Sie ? ? ?
    Und „Namen nennen“,…ist bei IhreUmgang mit Diskutanten, wohl eher ein Ackt des beruflichen Suezids..

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  13. Werner R. Niedermeier

    Ich komme aus einer Zeit, wo jeder, der nicht die damalige Mainstream-Meinung geteilt hat, als „Kommunist“ gebrandmarkt und beschimpft wurde. Es gab Berufsverbote, Gesinnungskontrollen. Wir haben damals gegen diese Gesinnung gekämpft, wie wir auch gegen faschistisches Gedankengut und Rechtsextremismus gekämpft haben.

    Mittlerweile habe ich den Eindruck, es ist andersherum. Wer politisch nicht links von Sahra Wagenknecht steht, wird als „Rechter“, „Nazi“ und ähnliches diffamiert. Meinungsfreiheit? Ja, aber nicht wenn man eventuell ein „Nazi“ sein könnte. Wobei allein diese Beschimpfungen zeigen, wie wenig diese „Nazi“-Plärrer von Geschichte verstehen. Die meisten sind vielleicht Rechtsradikal, schlimmstenfalls auch Neonazis. „Nazis“ gibt es zum Glück kaum noch. „Nazi“ wurde zu einem Kampfbegriff gegen Menschen, deren Meinung einem nicht gefällt. Und diese Meinung versucht man zu unterdrücken. Durch Anschwärzen, Denunzieren, unbewiesene Tatsachenbehauptungen. Wie man es in den 80ern mit „Kommunist“ gemacht hat.

    Ja, man muss gegen Neonazis und Rechtsradikale Flagge zeigen. Mit Argumenten, mit Aufklärung. Aber nicht mit Petzereien, Denunziationen (wie manche Antifa-Leute es mit angeblichen oder tatsächlichen „Nazis“ tun. Dass man dabei aber diesen Menschen die Meinungsfreiheit abspricht, halte ich für äußerst gefährlich. Ich will das mit einem Zitat von Evelyn Beatrice Hall untermauern, dem ich 100%ig zustimme: „Ich bin nicht einverstanden mit dem, was Sie sagen, aber ich würde bis zum Äußersten dafür kämpfen, daß sie es sagen dürfen“.

    Wer Menschen und deren Meinung, und sei sie noch so falsch in den eigenen Augen, die Meinungsfreiheit abspricht, ist nicht besser als die Faschisten, die er angeblich bekämpft. Meinungsfreiheit ist eines unserer höchsten Güter, und die geht mittlerweile ähnlich wie Selbstbestimmung und Freiheit, den Bach hinunter. Vielleicht denken Sie einmal darüber in einer ruhigen Minute nach.

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Er darf seine Meinung behalten – nur darf er sie nicht während der Arbeit so nach außen hin deutlich machen. Das darf ich übrigens auch nicht.

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      1. johann sobieski

        Das machen Sie aber.Sie stellen falsche Verdächtigungen in den Rum , ohne belastbare Beweise zu haben.
        Das ist ein Straftatbestand nach § 164 § 184 und § 186 und § 187 . Sie erfüllen alle Tatbestände vollumfänglich.
        Ich gehe davon aus, dass die Entlassung nicht rechtswirksam wird, da jedes ordentliche Gericht in Deutschland die Entlassung als dass bezeichnen wird , was sie ist. Null und nichtig.
        Allerdings handeln sie sich damit dann den Folgeärger ein. Denn den Weitergang dieses „Falles“ werde nicht nur ich mit Spannung verfolgen.
        Gehen sie davon aus, wenn nicht schon geschehen , dass Strafanzeige gegen sie gestellt wird.

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  14. Harald Fischer

    Schön, daß der Busfahrer seine Meinung behalten darf, noch besser wäre es, wenn das auch für seinen Job gelten würde, aber das haben Sie ja gründlich versemmelt.
    Aus Ihren fast schon verzweifelten Rechfertigungsversuchen, ist abzuleiten, daß Sie ein grottenschlechtes Gewissen haben, was ja für Sie sprechen würde. Beweisen Sie doch menschliche Groeße und sagen Sie dem Busfahrer, daß Sie dies so nicht beabsichtigt haben, ebenso dem Busunternehmer, daß seine Reaktion völlig überzogen ist.
    Inhaltlich schließe ich mich der Kritik meiner Vorredner, insbesondere W.R. Niedermeier in vollem Umfang an. Was hier passiert ist kann nicht sein, von hInen und Ihrer Partei wird uns schon vorgeschrieben, was wir wann zu essen haben, bei welchem Dresscode wir keine Nazis sind und letztendlich was wir zu denken habe, oder noch dürfen.

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Das hat mit meiner Partei gar nichts zu tun. Es gibt einen gesellschaftlichen Konsens zum Umgang mit Rechtsextremen, der größer ist, als es den „beorgten Bürgern“ recht ist. Und das sieht man an der Reaktion des RP und des Bunsunternehmens. Außerdem gibt es viel mehr Wissen über rechtsextreme Codes, was ein gutes Zeichen ist. Viele „beorgte BÜrger“, also verkappte Neonazis und Rassisten, dachten, es gäbe eine schweigende Mehrheit, die ebenso denkt wie sie. Dem ist nicht so – das zeigt nicht zuletzt die große Hilfs- und Spendenbereitschaft, sondern eben auch, dass ein Busunternehmen rechtsextreme Dresscodes nicht duldet.

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      1. Harald Fischer

        Kann doch nicht wahr sein, jetzt holen Sie schon wieder die Nazikeule raus. Um eins mal klar zu stellen, Gewalt von Nazis und deren Mitläufern gehört mit allen rechtstaatlichen Mitteln bekämpft, ebenso Diskriminierung von Menschen, gleich welcher Rasse und Hautfarbe. Ebenso gehört aber auch linksradikale Gewalt geahndet und bekämpft.( Soll ich Ihnen ein Video von Blockupy – Frankfurt übersenden?)
        Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung stand für mich nie in Frage, da Deutschland ein weltoffenes Land ist und die Deutschen ihre Hilfsbereitschaft schon oft unter Beweis gestellt haben. Wenn Sie schon Umfragen bemühen, so müssen Sie auch sagen, daß über 80% der Bevölkerung bereit sind wirkliche Asylanten aufzunehmen, aber auch der Meinung sind, dass Wirtschaftsflüchlinge hier nicht bleiben können. Meine persönliche Meinung ist, daß auch Kriegsflüchtlinge auf die die Asylgesetze nicht zutreffen solange hier ein Bleiberecht haben, bis sich die Verhältnisse gebessert haben.
        Besorgte Bürger und das ist, wie ich erfahren muß die Mehrheit, die sich bei 800000 in D ankommenden Personen dieses Jahr Sorgen machen, wie das logistisch zu schaffen ist und welche Auswirkungen das auf unsere Gesellschaft hat, sind keine Nazis. Überlegen Sie doch mal, wie krude und ideologiegesteuert Ihre Gedanken sind.
        Lösungen, wie bei so einem Ansturm müssen von allen gesellschaftlichen Gruppen auch höchst kontrovers ausdiskutiert werden können, auch ohne Nazikeule.
        Ihre Aufsuchen rechtextremer Codes, kommt mir schon so vor, als hatten Sie einen Verfolgungswahn oder eine Paranoia. Führen wir dann irgendwann Blickcodes, Haltungscodes, korrekte politische Meinungscodes ein? Was für ein Schwachsinn!
        Der arme Busfahrer ist im übrigen mit Sicherheit nicht deshalb vom Unternehmer gefeuert worden, weil er ein TS- T-Shirt anhatte, sondern weil der Unternehmer die Hosen gestrichen voll hatte, den öffentlichen Auftrag zu verlieren. Außerdem könnte man ihn ja für einen Nazi halten, wo wir schon wieder beim Thema wären.

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        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Es ist durchaus faszinierend, mit welcher Vehemenz Sie sich hier engagieren, dass es rechtsradikale Dresscodes und andere Erkennungszeichen nicht gibt. Da fragt man sich ja schon – mit welchem Interesse. Ihre Aussagen zu den Flüchtlingen zeigt dabei schon, in welche Richtung das geht. Man erkennt sie auch an ihrer Sprache.

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  15. Harald Fischer

    Tja, wenn Ihnen nichts mehr einfällt, dann werfen Sie Nebelkerzen und was bitte erkennen Sie an meiner Sprache? Und bin ich mit meinen Aussagen zu den Flüchtlingen jetzt auch ein Nazi ? Ihre nebulösen Andeutungen lassen das ja vermuten.

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Nebelkerzen? Weil ich Ihre Sprache entlarve? Wieso setzen Sie sich so für dafür ein, zu negieren, dass es rechtsextreme Erkennungszeichen wie Dresscode gibt? Wieso negieren Sie das so?

      Antworten
  16. Harald Fischer

    Und, wo setze ich mich dafür ein, zu negieren, daß es rechtsextreme Erkennungszeichen wie Dresscode gibt? Natürlich gibt es die. Brauche mir ja nur eine marodierende glatzkoepfige Horde mit Natzidummköpfen anzuschauen. Die laufen alle ziemlich gleich rum.
    Wogegen ich mich wehre, ist die Geschichte mit mit dem TS- Shirt. Ich brauche ja die ganze Problematik nicht mehr aufwärmen, meine Vorredner haben schon sehr gute Argumente geliefert, die klar belegen, daß Sie mit diesem „Dresscode“ gewaltig übers Ziel hinausgeschossen sind. Ich wehre mich dagegen, daß in Zukunft jeder wegen sowas Angst haben muß, diskriminiert zu werden und seinen Arbeitsplatz zu verlieren. Dem Busfahrer hängt nun ein Nazischild an, glauben Sie der findet je wieder eine Arbeit als Busfahrer.
    Mit sowas muß man vorsichtig sein , wie wärs denn mal mit der Würde des Menschen und nicht in ideologischer Verblendung um sich schlagen. Oben habe ich auch versucht zu erklären, wo es hinführt, wenn wir Menschen nach „Dresscode“ einteilen und die Paranoia bezog sich auf Ihre Übertreibungen, wie hier von mir geschildert..
    Bisher wurde mir immer bestätigt, daß ich mich klar ausdrücke und versuche auf den Punkt zu kommen.
    Wenn Sie sich mich aber mißverstehen wollen, dann ist das Ihre Sache.

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      und Sie tun es schon wieder.
      Aus einem aktuellen Artikel aus der SZ:

      „Als ich von Heidenau zurück nach München fuhr, hielt ich an einer Tankstelle. Drinnen saßen an einem Tisch fünf junge Männer in Thor-Steinar-Klamotten, die sich bei Rechtsextremen großer Beliebtheit erfreuen. Sie tranken ihr Bier und verhielten sich ganz so, als ob ihnen der Laden gehören würde.

      Antworten
  17. Harald Fischer

    Jetzt werd ich aber wirklich sauer und habe auch keine Lust mehr, mir von Ihnen Sachen vorwerfen zu lassen, die ich weder gesagt noch gemeint habe. ich kann wirklich nichts dafür, daß Sie aus ideologischen Gründen mir irgenwelchen Mist vorwerfen. Das ist ja schon Realitätsverweigerung.

    Ja und weiters, was hat das mit unserem aktuellen Fall zu tun? Muß deshalb der Busfahrer unbedingt der rechten Szene nahestehen oder selber ein Nazi sein?
    Es können Rechtsextreme oder auch nur sonstige Idioten sein, die sich daneben benehmen. Bis jetzt ist meiner Kenntnis nach das Tragen von TS – Klamotten nicht strafbar, ansonsten siehe fast erschöpfende Diskussion über alle nur denkbaren Möglichkeiten oben. Das wurde doch wirklich durchgekaut.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Nicht strafbar, aber ein Erkennungszeichen der Szene – und damit ein Indiz. Wieso weigern Sie sich, das anzuerkennen?

      Antworten
  18. bernhard

    Ich finde die Aktion nicht gut, weil die Meinungsfreiheit ein sehr hohes Gut ist. Und auch Rechtsextreme haben ein Recht auf freie Meinungsäußerung, auch wenn sie unerträglich scheint. Da finde ich die Amis entspannter. Ich denke Demokraten sollten bessere Argumente haben. Nicht bessere „Methoden“.
    Insgesamt aber finde ich es lobenswert das sich Herr Rupp hier der Diskussion stellt und Beiträge kommentiert. Vielleicht hätte er dieses Mittel auch im Fall des einfach gestrickten Busfahrers wählen sollen.

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  19. Andreas Möhring

    Denunziantentum in Reinform. Ein unbescholtener Bürger trägt ein frei verkäufliches, in keiner Weise verbotenes, Oberteil und wird deswegen angeschwärzt. Er soll sich rechtfertigen ? Für was denn ? In der DDR konnte man auch der Schule verwiesen werden wenn man die ‚falsche‘ Kleidung trug, soweit sind wir also schon wieder gekommen, man will den Bürgern vorschreiben was sie zu denken, zu sagen und zu tragen haben. Dafür brauchen wir aber kein Gutmenschentum, dafür gibt es Gesetzte und Verordnungen. Wer dagegen verstößt hat entsprechende Konsequenzen verdient. Wer sich aber im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen bewegt hat sein gutes Recht dazu. Aber Denunzianten und Ansch….. hat es ja schon immer gegeben, im 3. Reich, in der DDR und heute mindestens genau so viele … Pfui

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Immer wieder spannend, mit welcher Sprache (Gutmenschentum) sich hier ereifert wird. Nein, es gibt auch gesellschaftliche Regeln. Dazu gehört der Konsens, der demokratische Konsens, Nazis keinen Raum zu geben. Auch nicht durch wegschauen bei Erkennungszeichen. Im staatlichen Auftrag fährt keiner rum, der „bei Rechtsextremen beliebte Marken“ trägt. Das ist nämlich der Unterschied zu einem privaten Unternehmen, das Tun und Lassen kann, was es will. Aber dass die Rechten, die sich schon wieder auf der Siegerspur gesehen haben, das nicht einsehen wollen, ist mir schon klar. Und wir, die wir die allermeisten Codes kennen, werden die, die sie tragen, weiterhin anprangern. No pasaran.

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  20. Michael Neunmüller

    Naja, die Frage ist halt auch, bei wem man sich beschwert. Wenn mir was nicht gefällt, rede ich erst mal mit dem betreffenden Menschen (ist ja im Netz mit etwas gutem Willen leicht recherchierbar), statt gleich bei Mutti Lehrerin zu petzen. Egal wen es trifft: das macht keinen guten Eindruck und wird ihrer Sache wenig nützen: Andersdenkende überzeugt man nicht, indem man gegen sie ohne jede Vorwarnung intrigiert – und was anderes ist petzen?

    Natürlich gibt es Dinge, die zur Anzeige gebracht werden müssen. Verbrechern nämlich. Natürlich auch rechtsradikale. Dafür sind dann Polizei und Staatsanwaltschaft die zuständigen Stellen – nicht aber das Regierungspräsidum, das Aufträge an einen Unternehmer erteilt, der wiederum aus wirtschaftlichen Gründen keinen Mitarbeiter dulden kann, über den sich ein Großkunde wie das RP missfällig äußert.

    Sie hätten dem TS-Träger mit allem Recht der Welt klar machen können, was sein TS bedeutet. Vielleicht hätte er es ja künftig nicht mehr angezogen? Diese Chance gaben sie ihm nicht.

    Wenn Sie sagen, er hätte wissen müssen, was er anzieht, dann gilt das auch für Sie: Sie hätten durch simples Bedenken der Abhängigkeitsverhältnisse wissen können, was Ihre Petze für Folgen für den Busfahrer haben kann.

    Deshalb: Ja! Sie sind mitschuldig an seiner Entlassung. Natürlich hätte er einsichtig reagieren können – aber Sie waren in der betreffenden Gesprächssituation wohl nicht dabei. Wissen sie, wie diese Uneinsichtigkeit aufgrund welcher Gesprächsdramaturgie sich gestaltete?

    Wohl nicht.

    Sie können nicht sagen, wie sich die Schuld zwischen ihnen und dem Busfahrer verteilt. Aber ihn überhaupt erst in diese Lage gebracht zu haben, diese Schuld können Sie nicht bestreiten.

    Ich betone dies deshalb so sehr, weil ich Fronten befürchte, in denen Starrköpfe von Links und Rechts aufeinander losgehen – zum Schaden auch der Flüchtlinge, die wichtiger sind als die Frage, wem welches TS gefällt. Hass und Konfrontation lassen sich nur vermeiden, wenn man miteinander spricht und bereit ist, auch für sich selbst einzusehen, dass man kein idealer Halbgott ist.

    Es ist noch nicht zu spät: Noch können sie mit dem TS-Träger Kontakt aufnehmen und mit ihm das Gespräch suchen. Nach seiner Entlassung wird das natürlich schwerer sein als zuvor – aber zu dem, was man getan hat, sollte man schon stehen, wenn man an der Reduzierung von Hass mitarbeiten möchte in dieser Gesellschaft.

    Gerade auch den Opfern seines Tuns gegenüber.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Das ist das, was mich umtreibt und was ich im ersten Satz auch gemeint habe: ich habe es angestoßen. Das ist richtig. Und dazu stehe ich auch. Weil es richtig war. Ich würde es jederzeit wieder tun. Denn er ist nicht mein Opfer – er ist das Opfer seines eigenen Tuns.

      Antworten
      1. Michael Neunmüller

        Und: wie ist es mit Kommunikation mit ihm? Mit Gespräch?

        Oder wie anders sollte ernst genommene Friedenspolitik funktionieren?

        Antworten
        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Nicht meine Sache. Wie gesagt, ich habe den Anstoß zur Überprüfung gegeben. Es scheint, als war meine Vermutung richtig. Und wenn sie richtig war, dann gibt es mit solchen Menschen keine Kommunikation

          Antworten
          1. Michael Neunmüller

            “ dann gibt es mit solchen Menschen keine Kommunikation“.

            Tjah.

            Ich sehe seit längerem mit großer Besorgnis diese Haltung der KOMMUNIKATIONSVERWEIGERUNG zwischen völlig verschiedenen gesellschaftlichen Sröumungen (nicht nur bei Ihnen und nicht nur in rechts-Links-Konflikten) und sogar zwischen Privatleuten wachsen, die nicht mehr MITEINANDER, sondern nur über Dritte (Rechtsanwälte, Gerichte, Vorgesetzte etc.) miteinander Dinge aushandeln. Ich versuche, in JEDEM derartigen Zusammenhang, der mir zugänglich wird, für mehr Kommunikatioin zu argumentieren. Leider meist vergeblich. Ich komme mir langsam vor wie ein Bettler um Menschlichkeit, der vor lauter Hartherzigen Ignoranten steht.

            Mir macht das ANGST. Ich sehe, wie zwischen den nicht miteinander Kommunizierenden HASS wächst, der sich eines Tages entladen muss. Ein jeder von ihnen fühlt sich dem anderen gegenüber moralisch im Recht und trägt dazu bei, dass das wächst, was sich irgendwann entladen wird.

            Ich finde das egoistisch und gemeingefährlich. Übrigens ist diese mittlerweile leider auch bei Politikern ALLER Parteien weit verbreitete Haltung für mich ein Grund, zunehmend daran zu zweifeln, ob es überhaupt noch Sinn macht, zur Wahl zu gehen. Was hilft mir die edelste Programmatik, wenn hinter ihr keine Menschen stehen, die sie durch ihre Ethik und ihr reales Verhalten tatsächlich vertreten?

            Wo genau ist da noch der Unterschied zwischen links und rechts? (Früher hielt ich „links“ für ehrlich, friedens- und kommunikationsorientiert: Blumen in die Gewehrläufe des Hasses statt Gegenhass, Gegengewalt und Intrige.) In den Symbolen, um derer willen man einander bekämpft, ohne sich wirklich noch voneinander zu unterscheiden, da man im gemeinsamen Hauptinteresse schon zueinander gefunden, nämlich in Hass und Kampf? Das „Gegeneinander“ verbirgt nur die Gemeinsamkeit. Hass stützt Hass.

            Wollen Sie das? Falls nein: Dann tragen Sie bitte nicht dazu bei und verhalten Sie sich Menschen gegenüber als Mensch. Kommunizieren Sie!

            Antworten
            1. Jörg Rupp Beitragsautor

              Kommunizieren ist mein Beruf. Und auch ich habe lange versucht, mit diesen Menschen zu reden. Es ist vergebene Liebesmüh.

              Antworten
              1. Michael Neunmüller

                „Übrigens ist diese mittlerweile leider auch bei Politikern ALLER Parteien weit verbreitete Haltung für mich ein Grund, zunehmend daran zu zweifeln, ob es überhaupt noch Sinn macht, zur Wahl zu gehen. Was hilft mir die edelste Programmatik, wenn hinter ihr keine Menschen stehen, die sie durch ihre Ethik und ihr reales Verhalten tatsächlich vertreten?“

              2. Jörg Rupp Beitragsautor

                tja, da formulieren Sie meine Probleme mit Parteipolitik durchaus genau wie ich. Der Hang zu Macht statt Inhalte ist leider in jeder Partei ungebrochen

  21. dervonihnennichtshält

    Stellen sie sich vor, der Busfahrer, aufgrund Ihres Schwachsinnigen Hinweises ohne jegliche vernünftig durchgeführte Recherche, sitzt jetzt am Fluß. er wartet und wartet, bis eine „…….“ vorbeischwimmt. Was das bedeutet, können sie sich bestimmt vorstellen? Auch sie werden irgednwann einen Fehler machen und dann wird man Ihnen nicht helfen. Dann stehen sie alleine da hilflos und im stich gelassen. Übrigens siund Abschiebungen von Ausländern(auch Roma) gängige Praxis, die vom Gesetz vorgeschrieben sind. Befassen sie sich bitte daher auch mit deutscher Gesetzgebung und nicht mit Gutmenschetum alla Political Correctnes und wie es gerade gewünscht ist, dann wären sie uptodate. In diesem Sinne einen schönen Tag und nicht vergessen das Hirn einzuschalten und nicht nur die Verdummungskiste mit Ihren GEZ Finanzierten politisch Linie fahrenden Wichtigtuhern, wie sie einer sind.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Lauter Begrifflichkeiten, wie sie die rechte Szene in Deutschland verwendet, inklusive abwertender Begriffe. Ich habe gut recherchiert und letztenlich wäre es mir lieber gewesen, es hätte gar keine Abschiebung statt gefunden. Thor Steinar ist eine bekannte Marke der rechten Szene, das könnten Sie rausfinden, wenn Sie vernünftig recherchieren würden. Zum Beispiel würden Sie das hier (PDF) finden.

      Antworten
  22. H. Fischer

    Die Diskussion hier ist völlig sinnlos. Gestern wurden alle Beiträge und das waren jede Menge, ab 14:02 gelöscht und der weitere Zugang zur Kommentarfunktion gesperrt. Der Herr Politkomissar ist sichtbar unter Druck geraten und das war ihm zuviel.
    Ich habe selten jemanden erlebt, der derartig ideologisch verbohrt ist, eine Ideologie die Ihn zum moralisch überlegenen Menschen macht und die letztendlich alles rechtfertigt.(hatten wir schon mal)
    So Herr Rupp, jetzt können Sie meinen Kommentar gleich wieder löschen und den neuen Zugang sperren

    Harald Fischer.

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Sie umgehen meine Sperre, die berechtigt ist aufgrund Ihres absolut unangemessen Tonfalls mir gegenüber – wie er auch jetzt in diesem Kommentar zu lesen ist. Hinzu kommt die Umgehung der Sperre, was eine Respektlosigkeit sondergleichen ist. Sie, mein Lieber, sollten das nochmal mit dem Splitter, dem Auge und dem Balken lesen.

      Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Und Sie überlegen sich mal, ob es in Ordnung ist, dass ein mutmaßlicher Rassist sich daran beteiligen sollte, Abschiebefahrten durchzuführen. Es gibt genügend Belege dafür im Internet, dass genau solche Informationen, die solche Typen liefern können, verteilt und verdreht werden. Genau deshalb war es richtig, das a) zu melden und b) die Öffentlichkeit zu informieren – damit die Vertuschungsgefahr sinkt. Darüber hinaus betrifft Vetters Interview ein anderes Themenfeld. Aber Rassisten und Neonazis dürfen für ihre Meinungsäußerungen keinen öffentlichen Raum bekommen. Und es ging nicht um eine Anzeige, sondern lediglich um einen Hinweis an den staatlichen Auftraggeber, dass der Auftragnehmer Personal einsetzt, das nach dieser Liste http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikontext/rechtsextreme-symbole-codes-und-erkennungszeichen-0912 einen rechtsextremen Code einsetzt.

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      1. Werner R. Niedermeier

        Suweit ich weiß steht im Grundgesetz nicht, dass die freie Meinungsäußerung nicht für angebliche „Rassisten“ und angebliche „Neonazis“ gilt. Und vielleicht sollten Sie sich auch mal mit der Unschuldsvermutung befassen. Oder mal grundsätzlich mit den Werten unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Nur Faschisten sind gegen Meinungsfreiheit und für Vorverurteilungen von Andersdenkenden.

        Antworten
        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Das ist ein demokratischer Wert in dieser Gesellschaft. Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda – das skandieren wir regelmäßig auf Anti-Nazi-Demos. Und wir meinen das ernst. Und zur Propaganda gehören eben auch Codes.

          Antworten
          1. brueckenbauer

            Eine faschistische Meinungsäußerung ist eine Meinungsäußerung (Logik Kurs I). Eine Meinungsäußerung kann strafbar sein, wenn sie ganz bestimmte juristische Kriterien erfüllt. „Faschismus“ ist schon wegen mangelnder Bestimmtheit (und aus anderen Gründen) KEIN juristisches Kriterium.

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  23. user unknown

    Verbieten wir auch die Vornamenskombination Hans-Jürgen und ächten wir die Zahl 88, weil sie von Nazis als Erkennungszeichen benutzt werden?

    Die Grünen benutzen doch die Sonnenblume als Symbol – verbieten wir jetzt Schulbücher mit Sonnenblumen wegen möglicher, verdeckter Wahlwerbung und pol. Beeinflussung?

    Es wäre ja praktisch, wenn alle Nazis TS-Klamotten trügen und nur Nazis, dann könnte man leicht die Welt einteilen in Freunde und Feinde – nur: So ist es nicht.

    Wenn diese und ähnliche Aktionen Erfolg haben, dann führt das nur zu Duckmäusertum, Anpassung und Uniformität, der peinlichen Erscheinungsform der PC die nicht zu Unrecht so oft kritisiert wird, wenn auch meist von den falschen Leuten. Man begreift auch nicht, dass man froh sein müsste, wenn sich Extremisten selbst so kenntlich machen würden. Die ganzen C&A- oder H&M-Nazis der AfD sind viel gefährlicher.

    Antworten
  24. Deti

    Herr Rupp, ich habe mir jetzt die Mühe gemacht alle Kommentare und all Ihre Anworten zu lesen. Viele Kommentatoren weisen recht nachvollziehbar auf die Unschuldsvermutung als hohes Gut unserer Kultur, unseres Staates und unserer Gesetzgebung hin. Das sehen sie leider nicht so, aber sie bleiben jeden Beweis der Schuld des Busfahrers schuldig.
    Auch legen sie wenig überzeugend dar, dass Indizien ausreichen sollen, so dass man die Betroffenen nicht um Aufklärung bitten muss, sondern, unter Umgehung des Arbeitgebers des Betroffenen, gleich am „grossem politischen Rad“ drehen muss, um, meine Vermutung, „Brownie Points“ im eigenen Umfeld, in der Presse und besonders zur Erhöhung der eigenen Moral zu sammeln.
    Vor was haben sie denn Angst? Sie haben einen schweren Fehler begangen, der, selbst wenn sich ihre Vermutungen später als richtig herausstellen sollten, menschlich unanständig ist.
    Ihre Entschuldigungen sind in der Mitte der Gesellschaft, wo die Unschuldvermutung noch was zählt, nicht vermittelbar, da sie einerseits unterschwellig ständig rechte Gesinnung unterstellen und andererseits keinerlei Einsicht zeigen, was aber zu einer offenen, toleranten Gesellschaft dazu gehört.
    Auch wenn das jetzt weh tun mag, auf mich machen sie den Eindruck, als wenn ihre Beschwerde beim RP zuallererst ihnen dienen sollte. In der „Szene“ sind sie jetzt der Star, die „Glatzen“ hassen sie und sie sonnen sich jetzt in der selbst zugewiesenen Rolle des Superhelden, der „keinen Millimeter weicht“.
    Sie wissen, dass sie im Kampf gegen rechts eine völlig unbedeutende, auf sehr viele Menschen abstossende Handlung begangen haben, aber das stört sie nicht, weil SIE sich jetzt als grosser Held fühlen. Das ausgerechnet ihre Handlung zum Erstarken rechter Parteien führt, das können sie sich nicht einmal vorstellen?

    Denken Sie mal darüber nach, was Menschen Ihrer Denkart mit Daniel Cohn-Bendit gemacht hätten, als die Pädophilie-Vorwürfe aktuell wurden. Indizien reichen aus?

    Antworten
  25. Reinhard Peda

    Tja Herr Rupp, wenn Sie ihre E-Mail an den Busunternehmer geschickt hätten, dann könnte ich Ihren Argumenten folgen. Erstens: In Deutschland gilt immer noch die Unschuldsvermutung. Zweitens: Gelangt so eine Meldung in die Öffentlichkeit, dann ist die Unschuldsvermutung nicht mehr einzuhalten, und eine gerechte Lösung der Betroffenen untereinander nicht mehr möglich.

    Beschäftigen Sie sich doch mal mit Kommentar 15, vielleicht löst sich das Problem (Rechtsradikal) in Zukunft von ganz allein:

    http://www.spiegel.de/forum/wirtschaft/wirtschaftskrise-im-schwellenland-brasilien-plant-erstmals-haushaltsdefizit-thread-347320-2.html#postbit_34059579

    Mfg Reinhard Peda

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      es wurde auch nicht gegen die Unschuldsvermutung verstoßen. Mit der Mail an das RP bin ich sicher gegangen, dass meine Empörung nochmal überprüft wurde, außerdem ist das RP für mich als Steuerzahler und Auftraggeber der richtige Ansprechpartner. Der Bäcker, nicht die Brezel – wie man so schön sagt.

      Antworten
      1. Reinhard Peda

        Sie sind aber verdammt schnell mit dem Durchlesen. Haben Sie auch meine Forderung nach direkter Demokratie gelesen?

        Was die Unschuldsvermutung betrifft: Wenn Sie der Meinung sind, das der Busfahrer durch das Tragen von Thor Steinar-Klamotten eine Straftat begangen hat, dann ist der einzige Ansprechpartner in einem Rechtsstaat der Staatsanwalt, über den Umweg einer Strafanzeige.

        Mit freundlichen Grüßen, Reinhard Peda

        Antworten
  26. Deti

    „Regierungspräsidentin -persönlich-“ das ist für sie „der richtige“ Ansprechpartner? Da lassen sie regelmässig ihre „Empörung“ überprüfen?
    Und der Busfahrer, wo lässt der jetzt ihre Verleumdungen überprüfen? Vor der UNO?
    Rechtlich gesehen könnte er allerdings bei ihnen finanziell ganz gut wegkommen. Was sie hier an Verleumdungen und Unterstellungen, bis hin zum Rufmord, über ihn verfasst haben, das dürfte ihm saftige Entschädigungszahlungen einbringen. Aber sein Anwalt wird ihm raten zuerst den Arbeitgeber zu verklagen und wenn er vom Vorwurf frei gesprochen wird, dann werden sie sich erst kleinlaut bei ihm entschuldigen und dann die ihm zugesprochene Entschädigung zahlen dürfen.
    Da wissen sie dann, wer ihre Ansprechpartner sind.

    Antworten
    1. Genauhinseher

      Aber aber, „Deti“, auch Sie dürfen..

      Machen Sie mal und warten sie die Antwort des Staatministeriums B/W ab.
      Es waren zwar nur 2 Sätze, die mir zur Beurteilung aber sowas von gereicht hat.
      Ebenfalls auch die Rückantwort auf meine Mail an Herrn Palmer.
      Versuchen Sie doch mal „Genauer“ hinzusehn..
      Sie werden überascht sein, Lol

      Antworten
  27. J. P.

    Sehr geehrter Herr Rupp.

    Sie machen es sich aber sehr einfach. Sie schreiben: „Er hatte die Möglichkeit, sich zu distanzieren oder was auch immer das Busunternehmen von ihm verlangt hat, ich weiß es nicht – aber scheinbar hatte man beim Busunternehmer das Gefühl, dass das noch Mal vorkommen könnte.“
    Sie wissen nicht was in den Gesprächen wirklich abgelaufen ist und vermuten nur. Dann vermute ich auch mal. Das Unternehmen hat ganz viel Angst gehabt diese Aufträge zu verlieren und bevor es auch der rechten Szene zugeordnet wird entledigt man sich lieber schnell von diesen Busfahrer. Wer möchte schon gerne Pleite gehen.
    Wahrscheinlich sind Sie Stolz, dass Sie einen vielleicht rechtextremen schaden zufügen konnten. Aber ist er wirklich rechtsextrem? Menschen zu schaden, nur weil sie ein T-Shirt anhaben was auch Rechtsextreme tragen, ist in meinen Augen mehr als traurig.
    Sie wollen anderen Menschen helfen in dem Sie anderen Menschen schaden. Sehr traurig.
    Solche Leute mit einen „Übereifer“ wie Sie es haben, machen die Gesellschaft genau so kaputt wie die ganzen Rechtsextremen oder Linksextremen.
    Hat der Busfahrer nicht nur seinen Job gemacht? Meinen Sie wirklich, die Menschen die er transpotiert hat, interessiert was der Busfahrer trägt? Aber dafür sind Sie ja da um darauf aufmerksam zu machen.
    Ja, Sie sind verantwortlich für die Entlassung des Busfahrers.

    Mit freundlichen Grüßen

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ich gehe davon aus, dass es gereicht hätte, zuzusichern, dass sowas nicht mehr vorkommt. Aber wenigstens stellen Sie nicht in Frage, dass da etwas vorgefallen ist, was dazu hätte führen können. Und mit ein bisschen nachdenken kommen Sie dann darauf – dass mein Hinweis gerechtfertigt war. Gehandelt und mein Einschätzung geteilt haben andere.

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      1. J. P.

        Ich gehe davon nicht aus, dass es gereicht hätte etwas zuzusichern. Die Angst geht heute so sehr um das man in die rechte Ecke geschoben wird, dass sich viele nicht mehr trauen den Mund auf zu machen. Heute wird man ja in den Medien schon als rechtsradikal gebrandmarkt wenn man nur etwas negatives gegen Ausländer sagt.
        Der Druck durch Presse und dem Regierungspräsidium Karlsruhe hat dem Unternehmer gar keine andere Möglichkeit gelassen, den Fahrer zu entlassen.
        Selbst wenn der Fahrer etwas zugesichert hätte, wäre der Busunternehmer weiterhin, zumindest durch die Presse, verurteilt worden. Frei nach dem Motto: Dieses Unternehmen beschäftigt Rechtsradikale. Das ist meine Vermutung, da ich die Medien mitlerweile sehr gut kenne.
        Ich kann Sie aber auch nicht verstehen warum sie gleich zur Presse und zum Regierungspräsidium „laufen“.
        Der erste Schritt wäre für mich gewesen, vorrausgesetzt ich hätte das gleiche Problem, das Unternehmen anzuschreiben um eine Stellungnahme zu bekommen. Dann kann ich entscheiden wie es weitergeht.
        Aber Sie schießen direkt mit der Kanone auf Spatzen. Ging es Ihnen nicht schnell genug?
        Haben Sie jetzt irgend jemanden damit geholfen? Ich denke nicht.

        MfG

        Antworten
  28. Christian Baer

    Sehr geehrter Herr Rupp,
    eigentlich ist zu dem Thema ja schon fast alles von Anderen gesagt worden – dass es menschlich schäbig und rechtlich fragwürdig war, was Sie getan haben.

    Denn wie soll man von einem Kleidungsstück auf die Gesinnung schließen? Und warum sollte ich einen Menschen überhaupt wegen dieser verurteilen – solange er keine Straftat begangen hat?
    Aber es gibt bei der dieser traurigen Angelegenheit auch zwei gute Dinge:
    Das Eine ist, dass Sie es hier zumindest kund getan haben, was Sie getan hatten und es (so vermute ich) aus Ihrer Sicht ehrlich geschildert haben – das ist lobenswert.
    Das Andere ist, dass Ihnen eines Tages aufgehen könnte, dass Sie sich gegenüber einem Menschen, den Sie nicht kennen und von dem Sie nichts wissen, zu seinem Richter aufgeschwungen haben. Und das ist nicht recht bzw. hat ein kluger Mensch dazu schon vor zweitausend Jahren alles Wesentliche gesagt: Richtet nicht, auf dass Ihr nicht gerichtet werdet.
    Vielleicht erschließt sich Ihnen dies eines Tages – und das wäre schön, wäre doch die Welt damit wieder etwas lebens- und liebenswerter geworden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Christian Baer

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Es ist einfach und das steht hier jetzt auch mehrfach: es gibt Codes, die Rechtsextreme benutzen. Dazu gehört das Tragen auch von Thor STeinar-Klamotten. Ich bin mir bewusst, dass das nicht alle wissen, aber Sie finden hier im Diskussionsverlauf mehr als einen Link, der das belegt.

      Antworten
  29. CK

    Die Kündigung gefällt mir auch nicht (das war recht drastisch). Aber ich habe noch nie einen „Normalo“ gesehen, der Thor Steinar trägt. Ich wage zu behaupten, dass es das nur im Promillebereich gibt.

    Lonsdole hingegen kann man tragen (die engagieren sich auch seit ca 20 Jahren gegen rechts, eben weil die Marke missbraucht wurde). Ich habe sogar ein Anti-Rassismus Shirt von denen.

    Antworten
  30. Mirko Klein

    „Ich habe lediglich die Beobachtung weitergeleitet.“
    Sie hätten wissen können, dass der Busfahrer keinen „fairen Prozess“ bekommt. Bei solch einem Vorwurf wird nicht mehr „ermittelt“. Da finden sofortige panische Absetzbewegungen statt bevor man schlechte Presse bekommt oder der gesammelte mediale shitstorm über einen hereinbricht und man seinen Posten aufgeben muss oder die Firma Staatsaufträge verliert oder der Laden gar pleite geht. Tatsachen spielen da keine Rolle mehr. Sie hätten genausogut „lediglich die Beobachtung“ des täglichen Umgangs einer Frau mit schwarzen Katzen, die Ausübung von Heilkunst in Kombination mit roter Haarfarbe an die spanische Inquisition weiterleiten können.

    Was glauben Sie eigentlich was Ihnen wiederfährt, wenn jemand der Meinung ist, er hätte bei Ihnen ständigen lüsterne Blicke auf die Hintern von spielenden Kindern bei Ihren Besuchen von Kinderfesten und Spielplätzen festgestellt und das an Ihre Arbeitgeber, den Kreis, das Land und die Presse weiterleitet? Das ganze begleitet von ein paar Briefen besorgter Eltern, die ankündigen, Ihre Kinder in Zukunft nicht mehr zu Veranstaltungen zu lassen, an denen Sie teilnehmen.
    Glauben Sie tatsächlich, Sie bekommen dann soetwas wie einen „fairen Prozess“?

    Den Vorwurf des Denunziantentums, der Ihnen hier offensichtlich häufig gemacht wurde scheint mir nicht ganz unberechtigt zu sein. Ihre Selbstentschuldigung hört sich schon an wie das, was ein durchschnittlicher „ganz normaler guter Bürger“ den Amis nach Ende des zweiten Weltkrieges auf die Frage erzählt hat warum er Widerstandskämpfer, Sozialisten und Juden ans Messer geliefert hat.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      wenn das so wäre, dann hätte ich den Vorfall verbloggt. Das wäre effektiver gewesen. Und es gab offensichtlich eine Fehlhandlung des Busfahrer, sonst wäre es gar nicht weiter gegangen. Der Rest steht in der Zeitung.

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  31. Diesmal,....Ganz ganz, Genauhinseher ! !

    Aha,der Busfahrer hat einen Fehler gemacht ? Sie natürlich nicht !

    Haben Sie eigentlich den „Schifko“ schon gefunden ?
    „Sie sind ein erbärmlicher Wicht“.! ! !

    „Einer der Teilnehmer hier hat auf Facebook davon geträumt, mich aufzuhängen. Ich hatte vermutet, dass er hier mitschreibt, das ist auch so. Ich wollte nur sehen, ob er diese Phantasie hier vertieft, oder warum von hier auf meinen Blog verllinkt wird.
    Im Übrigen trete ich gerade in einen Schützenverein ein – allerdings um Bogenschießen zusammen mit meinen Söhnen zu erlernen.“

    „Eintrag unterJörg Rupp mit Profil“,im Deutsch-Schweizerich-Östereichem“—-Forum.
    „Waffen-Forum“.

    Also, Herr Rupp „vermutet“ ! ! !

    Antworten
      1. Genauhinseher

        Na dann,..Herr Rupp, zeigen sie mal Anstand und stellen sie die Sache richtig.
        Das wär dann „Größe“. Die dortigen Mitglieder, warten auf die Rückname der „Rundumverdächtigung“.
        Übrigens, dort waren auch noch Andere, die kommen aber nach der Anmeldung nicht mehr aus dem Loch.
        Eins der Uboote hat in seinem Profil die Webseite der Republikaner verlinkt.
        Oh oh, das gab gar übel Haue.

        Antworten
  32. wolfgang bauer

    hey herr rupp. gute aktion gegen den fascho. aber ihr kommentar: er wurde entlassen weil uneinsichtig gegenüber seinem Arbeitgeber (ausbeuter) war, ist schon der hammer. da fehlt jegliche soli mit den ausgebeuteten und unterdrückten. ich meine nicht den rechten Busfahrer. viva anarchia. mit besten grüssen!!

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Uneinsichtig bedeutet: er hatte die Chance, sich zu äußern und das Verhalten zukünftig zu unterlassen. Das scheint er nicht getan zu haben.

      Antworten
  33. Der noch Hirn hat

    Nun, die Kleidung muss den Gepflogenheiten der jeweiligen Anstellung entsprechen. Ein Banker kann auch nicht im T-Shirt mit lustigem Spruch darauf in Kundenkontrakt treten. Von daher verstehe ich durchaus das Thor-Steinar Shirts bei einem Busfahrer der abgelehnte Asylbewerber befördert mehr als nur fehl am Platze ist.

    Allerdings mag ich auch einwerfen, nicht jeder ist über diese rechten Erkennungszeichen informiert. Mir persönlich sind sie auch nicht bekannt, aber solange die Rechten keine Anzüge tragen bin ich zumindest beruflich nicht gefährdet.

    Was ich nicht verstehen kann: Warum wendet man sich nicht einfach an das Bus-Unternehmen? Warum muss das an die große Glocke, wo jedem normal denkenden Menschen doch klar sein muss wie das Unternehmen reagieren wird, oder besser nur noch reagieren kann? Profilierungssucht? „Bestrafung“ für einen möglichen „Gegner“ der nicht der eigenen Ideologie anhängt?

    Ich persönlich finde ihr Verhalten in diesem Fall ziemlich billig. Aber wenigstens waren sie jetzt auch mal in der Zeitung 😉

    Antworten
  34. Genauhinseher

    Bravo Herr Rupp, Sie haben es tatsächlich geschafft, das sich rechtslastige Webseiten mit Ihrer Person beschäftigen.
    Das mag Sie vielleicht belusstigen, die „Reisefirma“, aber sicher nicht.

    Das Web,…ruft nach Boykot, der Firma..
    Sie haben echt ne Lawine losgetreten und nicht nur bei den „Nazis“..

    Antworten
  35. Genauhinseher

    Ach Herr Rupp,..soll ich mal den You Tube Link einstellen, der eindeutig beweist, das Sie sich um ein grünes Bundestagsmandat beworben haben ? ?

    Von wegen,..“Ehrenamt“ !!!!

    Antworten
  36. Benny Koch

    Sehr geehrter Herr Rupp,

    ich lese gleich zu Anfang: „Ich schrieb also eine E-Mail ans Regierungspräsidium Karlsruhe und habe auf den Vorfall aufmerksam gemacht, inklusive eines Links auf das Freiburger Forum.“

    Warum haben Sie sich denn nicht direkt an das Unternehmen gewandt oder versucht, Kontakt mit dem Busfahrer aufzunehmen ?

    Was sie getan haben ist schlicht und einfach Denunziation.

    In Wikipedia steht dazu: „…häufig anonyme – öffentliche Beschuldigung oder Anzeige einer Person oder Gruppe aus nicht selten niedrigen persönlichen oder oft politischen Beweggründen.“

    Dann lese ich weiter: „….Wie ich von einem Journalisten hörte, hat sich der Busfahrer wohl uneinsichtig gezeigt und auch die Schutzbehauptung angeführt, er wäre sich des Zusammenhangs nicht bewusst gewesen. “

    Was soll denn der Unsinn. Hätte er zugegeben, den von Ihnen behaupteten Zusammenhang zu kennen, wäre er doch auch geflogen.

    Und wieso verurteilen sie den Busfahrer vorab, indem Sie schreiben, dass er eine Schutzbehauptung angeführt hat. Ich habe mal gelernt, dass bei uns zunächst die Unschuldsvermutung gilt.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Meine Ansprache hätte überhaupt nichts genutzt. Und ich wollte sicher gehen, dass sowas nicht mehr passiert. Einer, der vermutlich gegen Asyl ist, so sehr, dass er sogar Erkennungszeichen der rechten Szene trägt, ergötzt sich noch daran, dass ausgerechnet er Roma zum Flughafen fährt. Und wir kennen genug aus dem Zusammenhang gerissene Videos von rechtsextremen Sicherheitskräften aus Vertriebenenunterkünften, die dann wieder zu Hetzte genutzt werden.
      Hier fand keine politische Verfolgung statt – sondern ein Arbeitnehmer hat seinem Unternehmen geschadet. Dem wollte er keine Abhilfe schaffen, war uneinsichtig. Wobei ich nach wie vor glaube, dass er vor dem Arbeitsgericht eine Chance hat.
      Die Rechtsextremisten, Rassisten und Neonazis, die zunehmend versuchen, öffentlichen Raum einzunehmen, müssen zurückgedrängt werden. In diesem Sinne habe ich gehandelt und ich würde es wieder tun.

      Antworten
      1. norberti2000

        Sehr geehrter Herr Rupp,

        wenn ich mir den letzten Satz von Ihnen in der Antwort durchlese, frage ich mich wirklich in welcher Welt manche Menschen leben. Ich bin auch dafür das Kinderfummler, Pädophile und sonstiges keinen Einzug in den öffentlichen Raum erhalten sollten. Leider haben die Grünen dies aber geschafft. Haben Sie der Vergangenheit Ihrer Grünen den schon aus ihrem Gedächtnis gestrichen? Sie haben, wie Sie schreiben in Ihrem Sinne gehandelt, wenn ich nach meinem Sinne handeln dürfte, würde ich die Grünen schon längst verboten haben. Von den Grünen kommt doch rein gar nichts, was für Deutschland gut wäre. Sie haben zwar den Muttergedanken und wollen immer so hilfsbereit sein und die Welt retten, Sie bringen aber nicht einen einzigen Vorschlag wie das alles finanziert werden soll.

        Die L….presse beteiligt und unterstützt Ihre Wahnvorstellungen auch noch in vollem Maße. Erst heute war wieder zu lesen, dass nun alle auf die super ausgebildeten Flüchtlinge warten um die vielen freien Stellen, die es anscheinend in Deutschland gibt zu besetzen. In Deutschland gibt es ca. 600.000 offene Stellen, die anscheinend von von keinem einzigen der ca. 3.000.000 Arbeitssuchenden besetzt werden kann. Insgeheim haben wir ja weiterhin ca 5.000.000 Arbeitssuchende Menschen, die findigen angestellten der Regierung haben da ja nur etwas andere Zählmechanismen eingeführt um das zu verheimlichen.

        Naja was soll es…mein Vorschlag wäre ganz einfach, alle Leute in der Regierung gehen mal ein oder zwei Jahre für die Hälfte ihrer Bezüge arbeiten und spenden das Geld um den Menschen die Sie her locken das Leben zu versüßen. Bei Ihren exorbitant hohen Diäten könnten Sie das doch mal auls guten Beitrag vorschlagen, oder? Wäre das nicht mal ein gutes für die Menschheit? Vor allem sind Sie doch alle so sozial eingestellt, da macht es Ihnen doch bestimmt nichts aus, mal einige Zeit Ihre Diäten zu halbieren…denn Sie sollten sich immer vor Augen halten, auch Menschen mit einer rechten Gesinnung wie Sie es nennen, haben Anteil an Ihrem exorbitant hohen Gehalt. Was meiner Meinung nach übrigens völlig überbezahlt ist, bei solch einer Leistung die wir täglich erleben. Sie sollten man den Vorschlag oder Antrage im Bundestag einbringen das alle die eine rechte Gesinnung haben, ausgesteuert werden, weil man das Geld von Menschen mit rechter Gesinnung nicht haben möchte. Ich glaube Sie würden sich wundern wie viele Menschen auf einmal zu Ihrer Gesinnung stehen würden.

        Antworten
        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Ihr absolut unpassenden Vergleiche will ich gar nicht kmmentieren – aber mit einem Missverständnis aufräumen: ich erhalte keine Diäten.

          Antworten
          1. norberti2000

            Sie möchten das nicht Kommentieren? Richtig es liegt ja auch in der Natur der Grünen nichts zu Kommentieren was der Wahrheit entspricht. Zum Thema Diäten, mir ist scheiss egal was Sie bekommen, denn eigentlich ist alles zu viel. Vor allem Schämen Sie sich ja auch nicht das Geld von sogenannten Rechten entgegenzunehmen. Ein einziges Missverständnis was es aufzuklären gilt, ist das Missverständnis „die Grünen“….

            Antworten
  37. Philosoph

    Sie VERMUTEN, dass dieser Mensch eine rechte Gesinnung hat, gegen Asyl ist und sich daran ergötzt, Roma zum Flughafen zu fahren. Oder hat er das zu Ihnen -oder jemand anderem, von dem Sie das gehört haben- gesagt?
    Mit einem Menschen wie Ihnen möchte ich aber auch gar nichts zu tun haben.
    Da muss man ja Angst haben, dass die Hose möglicherweise die „falsche“ (aus Ihrer Sicht) Farbe hat und dass Sie das dann auch noch nicht mal mir sagen, sondern ich von meinem Arbeitgeber darauf hingewiesen und entlassen werde. Ich finde, dass Sie in einem öffentlichen Amt aber auch gar nichts verloren haben.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Stumpfsinniger Vergleich. Ihre Hose ist kein Erkennunszeichen rechtsextremer Gruppierungen. Auch Ihnen wird es nicht gelingen, TS zu verharmlosen. Lustig ist ja, dass man einen direkten Zusammenhang zwischen dem Link von pi und Reaktionen wie der Ihren ziehen kann. 🙂
      Ich nehme eher an, Leute wie Sie haben Angst, dass Ihre Kundschaft etwas bemerkt. Das wäre durchaus denkbar. Und letztendlich sind diese ganzen Hater-Reaktionen ein Beleg meiner These.

      Antworten
  38. Dirk Koch

    Sehr geehrter Herr Rupp,

    eines muss man Ihnen lassen. Mit Ihrer unüberlegten Aktion haben Sie eine Lawine der Empörung ausgelöst. Selbst in den Kreisen derjenigen, welche die Grundsätze der Grünen für gut befinden, wächst der Unmut und das Unverständniss für diese „kopflose Aktion“. Ich spreche hierbei von 2 Mitgliedern innerhalb meines Familien- und Freundskreises, welche für dieses Verhalten kein Verständniss haben.

    Dem Busunternehmen drohen nun neben schlechter Publicity auch noch erhebliche Einschnitte bei den Aufträgen. Im Internet kursieren Aufrufe zum Boykott des Unternehmens. Als Inhaber des Busunternehmens würde ich prüfen, inwiefern juristische Schritte unternommen werden könnten.

    Mit solchen Aktionen gewinnt man weder Sympathien, noch erreichen Sie damit jene, die als normale Bürger vielleicht eine kritische Haltung gegenüber der aktuellen Asylpoitik haben.

    Mit freundlichen Grüssen

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Oh, Sie werden lachen: ich erhalte auch sehr viel positive Rückmeldungen.
      Dass Unternehmen, die Abschiebefahrten boykottiert werden sollten, ist dabei absolut richtig. Der Profilt, den sie mit dem Elend anderer machen, sollte ihnen im normalen GEschäft aus den Fingern rinnen.

      Antworten
      1. wibault

        Werter Herr Rupp,
        ich dachte zuerst, dies sei eine Fake-Seite mit dem Ziel, die Grünen zu diskreditieren. Aber inzwischen weiß ich: alles echt (sie sind wirklich ein Grünen-Politiker).
        Hat Sie möglicherweise gestört, dass der Busfahrer für ein Unternehmen fährt, das Abschiebefahrten durchführt (also das Gesetz unterstützt – AsylVfG §34).
        Dann hatte er zu Ihrem Glück das richtige T Shirt an.
        Wahrscheinlich gibt es schon bald Jahr eine Verwaltungsanordnung, die es verbietet, Organisationen, die den Vollzug von Gesetzen stören, aus Steuergeldern zu finanzieren. Schließen Sie aus, dann selber Opfer einer gemeinen Denunziation zu werden?
        Ansonsten werde ich Ihre Seite nutzen, um meinen Kindern zu erklären, wie vor 75 Jahren nicht unbedingt bösartige Menschen für ihre Pflicht hielten, dem Regierungspräsidium zu melden, dass der jüdische Nachbar keinen Stern trägt.

        Antworten
        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Wenn Sie ihnen das so erklären, sollte man Ihnen das Sorgerecht entziehen. Das ist ja wohl einer der dümmsten Kommentare, die mir untergekommen sind – und ich hab 230 gelöscht. Auch für Sie: TS-Shirts sind ein Erkennungszeichen der rechten Szene. Und dass Sie meinen, Sie könnten vermutliche Neonazis mit den Opfern der NS-Diktatur vergleichen, ist eine Verhöhnung dieser Opfer sondergleichen.

          Antworten
          1. wibault

            Der Vergleich war doch passend, nicht wahr.
            Ich habe schon mal diese Seite kopiert, falls Sie noch andere Kommentare löschen.
            Danke für die Anregung zu einer kleinen Kulturgeschichte des deutschen Untertanen.
            Ich schicke ein Belegexemplar.

            Antworten
            1. Jörg Rupp Beitragsautor

              Ich lösche immer sofort, keine Angst. Und danke für die Motivation, weiter zu machen. Solange es Leute wie Sie gibt, muss man sich weiter gegen rechts engagieren.

              Antworten
              1. wibault

                Sie haben zwei Kommentare gelöscht.
                Einen, in dem ich klarstelle, dass ich nicht die Opfer vergleiche, sondern die Täter und ihre Gesinnung.
                Und einen, in dem ich Sie mit dem klassischen deutschen Untertanen Dietrich Heßling vergleiche. Darauf bezieht sich:“Mein Vergleich war doch passend.“
                Der von Ihnen nicht gelöschte Kommentar bezieht sich auf diesen Vergleich. Ihre Löschung könnte in der Absicht erfolgt sein mich zu diffamieren.
                Ich lasse das derzeit prüfen.

                Und noch eine Frage: ist jeder rechts, der Sie nicht mag?

  39. Christian Baer

    Guten Morgen Herr Rupp,
    erlebe ich es noch, dass mein Kommentar von gestern freigeschaltet wird? 🙂
    Freundliche Grüße
    Christian Baer

    Antworten
  40. Philosoph

    Lieber Herr Rupp!
    Ihre Reaktion auf mein Posting sowie der Verweis auf pi zeigen Ihre ganze Hilflosigkeit. Von der Firma Thor Steinar habe ich in diesem Blog zum ersten Mal etwas gehört. Mich interessiert auch nicht, welche Kleidung andere Mernschen tragen. Mich interessiert der Mensch, der darin steckt. Den lerne ich kennen, wenn ich mit ihm spreche. Alles andere ist Spekulation, Vorurteil und Vorverurteilung, die in diesem Ihrem Falle bis zur wirtschatlichen Schädigung führen kann.
    Dass Sie überhaupt nicht bereit sind, Ihr Verhalten zu reflektieren, zeigt Ihre ideologischen Scheuklappen.
    Sie verhalten sich genau wie die „Rechten“, die gegen Asylanten sind.
    Das ist also offenbar keine politische, sondern eine Charakterfrage.
    Über den Begriff „Hater-Reaktionen“ musste ich schmunzeln 🙂
    Ich hasse weder Sie, noch irgendeinen anderen Menschen.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Nur weil Sie noch nie etwas davon gehört haben, heißt das nicht, dass es das nicht gibt. Und ich habe mein Verhalten reflektiert und sogar darüber gebloggt. DAss Sie das nicht sehen wollenkönnen, sagt mehr über Sie als über mich 🙂

      Antworten
  41. J. P.

    Sehr geehrter Herr Rupp.

    Sie haben immer noch nicht auf meine Frage geantwortet.
    Wem konnten Sie jetzt mit Ihrer Aktion helfen, Herr Rupp?
    Ich denke keinem. Aber was sagen Sie?
    Und desweiteren führen Sie immer wieder an: „Ich vermute“
    Ich vermute jetzt auch mal etwas. Sie sind nicht besser wie die Rechtsextremen, nur mit dem Unterschied das Sie Linksextrem sind. Sie fallen Links vom Pferd und die Rechtsextremen fallen rechts vom Pferd. Beide FALLEN. Ich persönlich verabscheue Linksextreme wie auch Rechtsextreme. Beide Seiten sind in ihren blinden Eifer unterwegs.
    So schätze ich auch Sie ein. Ihre ganze Aktion und Ihre Antworten hier zeigen mir das Sie „blind“ sind. Mit Ihren Vermutungen untermauern Sie Ihr wunschdenken. Fühlen Sie sich wie Robin Hood, als der Rächer für die „armen“ Abgeschobenen?
    Sie sind sogar blind was die Unschuldsvermutung angeht. Kein Richter würde diesen Menschen verurteilen, aber Sie tun es. Solche Leute wie Sie sind Schuld daran, dass man in Deutschland nicht mehr frei seine Meinung sagen darf ohne verurteilt zu werden und Nachteile im Kauf zu nehmen. Die Linksextreme Propaganda ist noch viel wiederlicher als die Rechtsextreme Propaganda. Ich betone es noch mal, bevor Sie mich vielleicht auch in die rechte Ecke stellen. Die rechte Propaganda ist wiederlich und die linke Propaganda empfinde ich als noch viel wiederlicher, weil Sie die Meinungsfreiheit kaputt macht.

    MfG

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ich bliebe dabei: meine Kritik wurde überprüft – seitens der vergebenden Behörde und seitens des Unternehmens. Beide sind zum selben Ergebnis gekommen wie ich: rechtsextreme Erkennungszeichen gerade bei Abschiebefahrten gehen nicht.

      Antworten
  42. Hirsch Enrico

    „Wehret den Anfängen es ist soweit“
    Wie wahr….ich bin ja selbst in der ehemahligen DDR aufgewachsen und war selbst im Widerstand „NF-Neues Forum“ gewesen.
    Auch bei uns in der DDR bekam man Schwierigkeiten wenn man bestimmte Sachen trug.
    Beispiel „Jeanshosen“ galten als Erkennungszeichen für den Kapitalismus.
    Wenn jemand „erwischt“ wurde eine Jeanshose zu tragen, wurde auch sofort hinterrücks Meldung gemacht beim zuständigen IM der Stasie und wollte man es ganz richtig machen zeigte man dies auch in der Arbeit desjenigen an und auch beim örtlichen zuständigen Abschnittbevollmächtigten dieser gehörte zum Verbund der ehemahligen Volkspolizei.
    Der Jeanshosenträger musste dann die Konsequenzen daraus ziehen.

    Einige Jahre später hatte sich der Modegeschmack wohl geändert, denn irgendwann hatte man aufgehört Jeanshosenträger als „Kapitalistisch“ zu verfolgen.

    Nun gegen solche politischen Fehleinstellungen und Denunzianten hatten wir im linken Widerstand ja gekämpft gehabt.

    Es ist mir unverständlich wenn ich heute sehe wie Leute die sich exakt ganz genauso verhalten wie unsere ehemahligen Feinde, dass diese Leute sich heute „Links“ nennen.

    Wie auch Biermann kürzlich im Bundestag zu den „Linken“ sage so sage ich nun auch zu Ihnen Herr Rupp….SIE SIND NICHT LINKS.
    Ganz im Gegenteil.
    Gegen ihresgleichen hatten wir im „Neuen Forum“ im DDR Widerstand gekämpft gehabt.

    Karl Marx und Brecht würden sich grämen wenn sie sehen könnten was sich heute alles mit mit ihrem dem Worte „Links“ schmückt.

    „Wehret den Anfängen“….wie wahr….wie wahr….

    Mit freundlichen Grüssen,
    Enrico Hirsch

    Antworten
  43. Vera Enenkel

    Sehr geehrter Herr Rupp,
    Ihre Selbstgerechtigkeit ist wirklich unangenehm! Sie wähnen sich in der Funktion eines Richters, der von Ihnen selbst benannte Delinquenten zur Einsicht in einer von Ihnen vorgeschriebenen Weise verpflichten möchte, andernfalls diese massiv durch von Ihnen initiierte Maßnahmen zu bestrafen seien (Kündigung des Arbeitsverhältnisses). Meinen Sie ernsthaft, das ist der richtige Weg?!

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      ich habe nicht gerichtet. Ich habe auf einen eklatanten Missstand hingewiesen. Ich habe auch niemanden entlassen noch eine Entlassung gefordert. Lesen Sie eigentlich, bevor Sie etwas kommentieren? Und auf welchem Weg sind Sie denn auf den Vorgang aufmerksam geworden?

      Antworten
      1. Vera Enenkel

        Sehr geehrter Herr Rupp, offenbar müssen Sie alle Ihnen gegenüber (möglicherweise)kritischen Leute in ideologische Schubladen stecken. Nun denn, sortieren Sie mich ein: Ich habe den Vorgang heute früh auf „blu-news“ in polemischer Form gelesen. Daraufhin habe ich Ihren Block gegooglet und mir Ihre Version angeschaut.
        Letzteres hat mich nicht überzeugt. Und Ihr aggressives, selbstgerechtes und moralisch überhöhtes Verhalten gefällt mir nicht.

        Antworten
              1. Vera Enenkel

                Eigentlich sollte es beim rationalen, herrschaftsfreien Diskurs doch auf den Inhalt des Arguments und (in zweiter Linie) auf die Form des Vortrags und weniger auf die Herkunft des Teilnehmers ankommen. Und eigentlich sind zugunsten der Freiheit des Diskurses grds. auch Drohungen unzulässig. Oder?

              2. Vera Enenkel

                Sehr geehrter Herr Rupp, wenn Sie erst die Leute, die nicht Ihrer Meinung sind, diffamieren und demütigen müssen, um sich überhaupt mit ihnen abzugeben, haben Sie die Möglichkeit des freien Diskurses in der rechtsstaatlichen Demokratie grundlegend mißverstanden. Sie werden es wohl auch nicht mehr verstehen, weil dazu ein Mindestmaß an Selbstkritik gehört und Sie von Ihrem hohen moralischen Roß heruntersteigen müßten. Das schaffen Sie in Ihrem Alter wohl nicht mehr.
                Sie werden aber keine Möglichkeit bekommen, mich persönlich zu denunzieren, weil ich Sie glücklicherweise nie persönlich kennenlernen muß.

  44. Philosoph

    Herr Rupp!
    Wollen Sie sich nicht mal inhaltlich äußern, anstatt ständig von irgendwelchen sonderbaren Webseiten zu schwadronieren, denen Sie offensichtlich zum Opfer gefallen sein wollen?
    Sind Sie also jetzt das oder ein Opfer?
    Wissen Sie, ob der betroffene Busfahrer (offensichtlich der „Täter“) vielleicht eine Familie zu versorgen hat? Glauben Sie, dass es dessen Kinder interessiert, wenn Sie diesen sagen: Tja, gibt heute nix zu essen, weil Dein Papa das „falsche“ T-Shirt anhatte…

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      ich habe eine Frage gestellt und eine Antwort wäre schon interessant. Schon alleine dass Sie ausweichen…..
      Was hat das damit zu tun, dass der Busfahrer eine Familie haben könnte? Wenn dem so ist, ist sein Verhalten umso unverständlicher.
      Nicht das falsche T-Shirt übrigens, sondern er hat sich mittels Kleidungsstück der rechtsextremen Szene zugehörig erklärt und offenbar diesen Eindruck nicht widerlegen wollen oder können. Es gibt keinen Raum für Rechtsextreme in der Öffentlichkeit, jeden Millimeter, den sie einnehmen, wird ihnen streitig gemacht. Sie brauchen nicht zu meinen, dass die TS-Verharmlosung hingenommen wird. Wenn mir jemand sagen würde: „du trägst da eine Marke, die wird von Rechtsextremen als Erkennungszeichen gehandelt“ – ich würde es sofort linksrum anziehen und schauen, das ich ein anderes an den Leib bekomme. So wie es jeder gute Demokrat tun sollte, der aus dem Dritten Reich Lehre und Verantwortung gezogen hat. Aber gut dass Ihre Kunden Sie finden, wenn Sie nach Ihrer Mailadresse suchen 🙂

      Antworten
      1. Philosoph

        Mein (Privat) Leben geht Sie einen feuchten Staub an.
        Dass Sie hier persönlich werden, zeigt den miesen Stil, den Sie fahren.
        Keine Argumente, also persönliche Angriffe.
        Ganz traurig…

        Antworten
  45. J. P.

    Sie schreiben:
    „Nicht das falsche T-Shirt übrigens, sondern er hat sich mittels Kleidungsstück der rechtsextremen Szene zugehörig erklärt und offenbar diesen Eindruck nicht widerlegen wollen oder können.“

    Sie merken wirklich nicht was Sie da tun. Oder? Das ist NUR Ihre VERMUTUNG. Wo kommen wir hin, wenn in einer Demokratie, nach vermutungen geurteilt/verurteilt wird. Merken Sie wirklich nicht in was Sie sich da hinein steigern. Sie wollen doch Ihr Gewissen nur damit rein waschen, dass Sie den Busfahrer nicht entlassen haben oder es ja selber nicht gefordert haben. Sie sind dafür verantwortlich weil Sie gleich wie ein „Wilder“ mit Kanonen geschossen haben.
    Und bitte: Warum weichen Sie meiner Frage aus?
    Nochmal. WEM HABEN SIE JETZT DAMIT GEHOLFEN. Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.

    MfG

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Eben. Und diese Vermutung wurde überprüft. Merken Sie, in was Sie sich hineinsteigern, in dem Sie versuchen, das zu verharmlosen?

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  46. Johann Müller

    Meine Damen und Herren,

    es wird doch wirklich niemand so naiv sein und glauben, dass der Busfahrer sich „des Zusammenhangs nicht bewusst gewesen“ und für ihn das T-Shirt eines wie jedes andere auch sei.

    Er wollte sich oder / und die Busfahrt ganz gezielt in einer bestimmten Art darstellen. Die Frage ist, warum? Verwerflich ist es, nur in welchem Maße? Wie bösartig ist bzw. war der Busfahrer?

    Aus Sicht von Herrn Rupp und vielen anderen sind die Fahrgäste im Bus arme Menschen, denen übel mitgespielt wurde und die nun (vom eigenen Standpunkt aus gesehen) unrechtmäßig abgeschoben werden. Die Beteiligten der Abschiebung und der dazu führenden Vorgänge sind sozusagen Täter, die Betroffenen ganz eindeutig Opfer.

    Es gibt aber eine andere Sicht, z. B. die des Rechtsstaates und in seinem Auftrag handelnden. Aus dieser Sicht sind die Fahrgäste Personen, die sich mehrfach rechtswidrig verhalten haben. Angefangen von der illegalen Einreise bis hin zum Nichtfolgeleisten des Ausreisebescheids.

    Aus letztgenannter Sichtweise haben die Leute also was falsch gemacht. Es ist eine quer durch die Bevölkerung gehende Verhaltensweise, anderen Menschen, die etwas falsch gemacht haben, nachzuschimpfen und nachzutreten. Werden „Neonazis“ wegen Straftaten verurteilt, machen Politiker fremdenfeindliche Äusserungen für die sie sich danach entschuldigen, erfolgt noch über lange Zeit hinweg ein Nachtreten aus dem eher linken Lager. Machen Politiker ungute Vorschläge zu sexuellen Aktivitäten von Minderjährigen, wird aus dem konservativen und rechten Lager noch 30 Jahre später nachgetreten. Wurden Kinder in kirchlichen Einrichtungen mißbraucht, wird Jahrzehnte später noch nachgetreten, hier wieder durch das eher linke und grüne Lager.

    Nachtreten scheint also eine zutiefst menschliche Verhaltensweise zu sein, unabhängig der politischen Gesinnung.

    Im aktuellen Fall hat nur der Busfahrer nachgetreten. Er hat den aus seiner Sicht „kriminellen“, d. h. rechtswidrig handelnden Personen einen letzten Gruß mittels des häßlichen T-Shirts zeigen wollen. Und schon ist er in der Rolle des Getretenen.

    Das war auch voraussehbar. Das Busunternehmen kann hier keine Kompromisse machen, es nutzt vielmehr die Gelegenheit um sich nach außen als rechtschaffen, gegen jegliche Art Fremdenfeindlichkeit eintretendes Unternehmen darzustellen. Das kann sogar werbewirksam sein, siehe den Fall in Österreich mit dem Lehrbuben und seinem widerlichen Facebook-Kommentar.

    Möglicherweise ist es auch in anderer Hinsicht für das Busunternehmen von Vorteil. Der widerspenstige Mitarbeiter fliegt und kann durch einen anderen ersetzt werden, welcher auf irgendeine Weise weniger kostet und besonders dankbar ist, einen Job zu bekommen. Vielleicht wird es einer mit Migrationshintergrund. Davor haben viele deutsche Mitarbeiter in unteren Einkommenskategorien Angst, welche sich wiederum oft zu fremdenfeindlichen Einstellungen manifestiert.

    Wie man sieht ist alles nicht so einfach und dreht sich im Kreis. Und das in und von allen Richtungen, ob rechts oder links.

    HM

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    1. Mys

      Die beschriebene Sichtweise ist aber vollkommener Quatsch. Wieso sollen das Kriminelle sein? Weil ein Antrag abgewiesen wird (was, wie wir alle wissen, dank gewisser abstruser Regelungen nicht deren schuld sein muss)? Ich kann Ihnen auch sagen, dass diese beschriebene Sichtweise sicher nicht die Denkweise/Sichtweise eines Rechtsstaats ist. Der Staat und seine Vertreter wissen ganz genau, dass diese Personen (auch die Mehrzahl der abgewiesenen) keine andere Wahl hatten, als zu flüchten.

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