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	<title>Blog GRÜN-(p)puR &#187; Internet</title>
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	<description>ein grünes Blog für Karlsruhe, drumherum und die große weite Welt</description>
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		<title>wie blöd man sein kann</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 15:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[In einer offenbar schlechten, nicht vorbereiteten Rede hat Herr Uhl von der CSU mit allem Recht den Unmut der Netzgemeinde auf sich gezogen.



Heute nachmittag hat die Gruppe "Anonymous" "zurückgeschlagen", wenn man es so nennen möchte. Sie haben Herrn Uhls Seite defaced. Nun, damit haben sie zunächst einmal dem Herrn Uhl prächtig in seiner Einschätzung ...]]></description>
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										</div><p>In einer offenbar schlechten, <del>nicht vorbereiteten</del> Rede hat Herr Uhl von der CSU mit allem Recht den Unmut der Netzgemeinde auf sich gezogen.</p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/WduKj0KXBiA" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/WduKj0KXBiA" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object><p>Heute nachmittag hat die Gruppe &#8220;Anonymous&#8221; &#8220;zurückgeschlagen&#8221;, wenn man es so nennen möchte. Sie haben Herrn Uhls Seite <a href="http://www.severint.net/2011/10/20/uhl-gehackt/" target="_blank">defaced</a>. Nun, damit haben sie zunächst einmal dem Herrn Uhl prächtig in seiner Einschätzung des Internets bestätigt &#8211; böse und voller Krimineller, Piraten und sonstigen Leuten.</p>
<p>Man mag sich darüber einig sein, dass man ein wenig hämisch grinst &#8211; naja, kurz bevor das Gehirn wieder einsetzt. Denn es stellt sich die Frage: ist das die Art der Auseinandersetzung, die man möchte? Ist es demokratisch,  die Inhalte jemandes Website unzugänglich zu machen?</p>
<p>Ich habe darüber heute per Twitter diskutiert. Ursprung war der Tweet des Abgeordneten fürs Berliner Abgeordnetenhaus, Christopher Lauer, der tweetete:</p>
<blockquote><p><a href="http://twitter.com/#%21/Schmidtlepp/status/126987286649909248" target="_blank">Yeah, anonymus hat <s>#</s><strong>Uhl</strong> defaced</a>.</p></blockquote>
<p>Lauer verstieg sich zudem, das Defacement mit einer Sitzblockade gleichzusetzen &#8211; was ich für nicht korrekt halte. Eine Sitzblockade ist das letzte Mittel in einer Auseinandersetzung, in der man sich nicht anders zu helfen weiß, als einen Transport oder eine Demonstration oder ähnliches zu behindern. Darum ging es hier aber nicht.</p>
<p>In einer Demokratie muss man es aushalten, dass andere Menschen andere Meinungen haben und sie auch äußern. Auch wenn es so komische, nach meinem Dafürhalten falsche, wie die des Herrn Uhl sind und noch dazu im Deutschen Bundestag geäußert werden. Aber die freie Meinungsäußerung ist ein Grundrecht. Und diese freie Meinungsäußerung darf nicht strafbewehrt sein. Auch nicht durch eine willkürliche Maßnahme einer anonymen Gruppe. Ins analoge Leben übertragen ist das, als hätte man Wahlplakate des Herrn Uhl abgehängt &#8211; immerhin Mitglied einer demokratischen Partei! Oder sein Wahlkreisbüro verrammelt. Oder sein Haus mit Graffity vollgesprüht.</p>
<p>Dass dazu ein Abgeordneter eines Länderparlaments öffentlich seine Freude darüber äußert, ist zudem völlig fatal. Dass er darauf beharrt hat,sich gar zu einem <a href="http://twitter.com/#%21/Schmidtlepp/status/126991190863261696" target="_blank">Putinvergleich</a> hinreißen lies, zeigt, dass er in diesem Fall den Ernst der Lage nicht erkannt hat. Nichts gegen Spaß, nichts gegen Wortwitz in der Debatte. Lauer kann das gut und das ist grundsätzlich kein Fehler und macht ja auch einen Teil des Flairs der Piraten aus. Aber hier geht es um die Säulen unseres Rechtsstaates. Noch dazu um die Grundrechte eines MdBs, der noch einmal unter einem besonderen Schutz steht.</p>
<p>Uhl hat Mist geredet. Und dafür wurde er zu Recht kritisiert. Ihn jetzt zu defacen, ist einer rechtsstaatlichen Auseinandersetzung nicht würdig. Es schadet sogar einer progressiven Netzpolitik. Denn nun heißt es: seht her, denen ist noch nicht einmal die Meinungsfreiheit etwas wert. Wie können sie also von Freiheit im Netz reden? Oder diese gar einfordern. Diese hirnrissige Aktion war nicht nur dumm, sie war kontraproduktiv. Denn eines ist klar: am besten ist es doch, man bekommt alle Abgeordneten des Bundestages auf seine Seite. Wie das so gehen soll, ist mir völlig unverständlich. Und die öffentliche Freude eines Piraten zeigt nur, dass sie noch einen weitern Weg vor sich haben.</p>
<p>Die rechtsstaatlichen Errungenschaften des Grundgesetzes sind ein hoher Wert. Diese zu verteidigen, sollte Auftrag jedes Demokraten sein. Ich nehme mich nicht davon aus, dass das nicht immer leicht fällt. Zu verführerisch sind Aktionen wie Schottern, Bauzäune umwerfen oder Bagger kaputt machen. Aber letztendlich ist das nicht der Weg, solange demokratische Wege noch offen stehen. Und in der Auseinandersetzung mit Herrn Uhl stehen noch viele Weg offen. Mit Willkür schreckt man nur ab.</p>
<p>Update: die zu beachtetenden Begriffe sind die der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Indemnit%C3%A4t" target="_blank">Indemnität</a></p>
<blockquote><p>In <a title="Deutschland" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland">Deutschland</a> genießen nach <a href="http://bundesrecht.juris.de/gg/art_46.html" rel="nofollow">Art. 46</a> Abs. 1 <a title="Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grundgesetz_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland">Grundgesetz</a> (GG) und <a href="http://bundesrecht.juris.de/stgb/__36.html" rel="nofollow">§ 36</a> <a title="Strafgesetzbuch (Deutschland)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Strafgesetzbuch_%28Deutschland%29">StGB</a> sowohl <a title="Bundestagsabgeordneter" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagsabgeordneter">Bundestags-</a> als auch <a title="Landtagsabgeordneter" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Landtagsabgeordneter">Landtagsabgeordnete</a>, sowie <a title="Bundesversammlung (Deutschland)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesversammlung_%28Deutschland%29">Mitglieder der Bundesversammlung</a> wegen ihrer Äußerungen Indemnität. Sie dürfen also wegen einer Abstimmung oder einer Äußerung, die sie im <a title="Parlament" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parlament">Parlament</a> oder dessen Ausschüssen getan haben, zu keiner Zeit – also auch nicht nach Ablauf des <a title="Mandat (Politik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mandat_%28Politik%29">Mandats</a> – gerichtlich oder dienstlich verfolgt oder sonst außerhalb des Parlaments zur Verantwortung gezogen werden. Sie gilt für jedes gerichtliche Verfahren, also einschließlich <a title="Strafrecht" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Strafrecht">strafrechtlicher</a> und <a title="Zivilrecht" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zivilrecht">zivilrechtlicher</a> Klagen. Die einzigen Ausnahmen sind <a title="Verleumdung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verleumdung">Verleumdungen</a> gem. <a href="http://bundesrecht.juris.de/stgb/__187.html" rel="nofollow">§ 187</a> StGB. Die Indemnität ist ein Strafausschließungsgrund und kann im Gegensatz zur <a title="Politische Immunität" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Immunit%C3%A4t">Immunität</a> nicht vom Parlament, aber auch von keiner anderen Stelle aufgehoben werden und ist auch für den Abgeordneten selbst unverzichtbar.</p>
<p>Die Indemnität soll sicherstellen, dass die Abgeordneten nur nach ihrem Gewissen handeln können und die Funktionsfähigkeit des Parlaments gewährleisten. <a title="Exekutive" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Exekutive">Exekutive</a> und <a title="Judikative" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Judikative">Judikative</a> wird die Möglichkeit genommen, wegen angeblicher oder tatsächlicher Vergehen Einfluss auf Abstimmungsverhalten und Zusammensetzung des Parlaments zu nehmen. Insoweit dient die Indemnität auch der <a title="Gewaltenteilung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltenteilung">Gewaltenteilung</a>. Den Ehrenschutz und die Arbeitsdisziplin stellt das Parlament stattdessen selbst sicher. Nach Maßgabe der <a title="Geschäftsordnung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesch%C3%A4ftsordnung">Geschäftsordnung</a> kommen etwa <a title="Ordnungsruf" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ordnungsruf">Ordnungsruf</a>, Ruf zur Sache, Wortentziehung und Saalverweis in Betracht.</p></blockquote>
<p>und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Redefreiheit" target="_blank">Redefreiheit</a>.</p>
<blockquote><p>Die Meinungsfreiheit ist ein <a title="Menschenrecht" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Menschenrecht">Menschenrecht</a> und wird in einer <a title="Verfassung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verfassung">Verfassung</a> als ein gegen die <a title="Staatsgewalt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsgewalt">Staatsgewalt</a> gerichtetes <a title="Grundrecht" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grundrecht">Grundrecht</a> garantiert, um zu verhindern, dass die öffentliche <a title="Meinungsbildung (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Meinungsbildung&amp;action=edit&amp;redlink=1">Meinungsbildung</a> und die damit verbundene Auseinandersetzung mit <a title="Regierung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Regierung">Regierung</a> und <a title="Gesetzgebung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebung">Gesetzgebung</a> beeinträchtigt oder gar verboten wird. In engem Zusammenhang mit der Meinungsfreiheit sichert die <a title="Informationsfreiheit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Informationsfreiheit">Informationsfreiheit</a> den Zugang zu wichtigen Informationen, ohne die eine kritische Meinungsbildung gar nicht möglich wäre; das Verbot der <a title="Zensur (Informationskontrolle)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zensur_%28Informationskontrolle%29">Zensur</a> verhindert die Meinungs- und Informationskontrolle durch staatliche Stellen. Im Unterschied zu einer <a title="Diktatur" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diktatur">Diktatur</a> sind der Staatsgewalt in einer Demokratie die Mittel der vorbeugenden Informationskontrolle durch <a title="Zensur (Informationskontrolle)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zensur_%28Informationskontrolle%29">Zensur</a> ausdrücklich verboten.</p></blockquote>
<p><strong>(Beides mal Quelle: die Wikipedia)</strong></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://joergrupp.de/?flattrss_redirect&amp;id=1527&amp;md5=3998b51732d439b321374eac991e20f3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://joergrupp.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>erfolgreiche Piraten&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 08:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
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										</div><p>&#8230;und was folgt für mich als GRÜNER daraus?</p>
<p>In der <a title="Interview mit J. Trittin" href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&amp;dig=2011%2F09%2F20%2Fa0086&amp;cHash=f073508c90" target="_blank">taz</a> findet sich in einem Interview mit Jürgen Trittin heute folgende Aussagen:</p>
<blockquote><p><strong>Mit welcher Vermutung <em>(für die Ursache des Erfolgs der Piraten, d. Verf.)</em> gehen Sie in die Diskussion?</strong></p>
<p>Es wäre kurzsichtig zu glauben, dies seien Leute, die wir mit kluger Netzpolitik für uns gewinnen könnten. Da gehört mehr dazu.</p>
<p><strong>Coolness? Stil? Sympathische Plakate?</strong></p>
<p>Die Leute nehmen ihre Stimmabgabe viel zu ernst, als dass sie dabei bloß über Stilfragen entschieden. Es geht um Partizipation, um Bürgerbeteiligung, um demokratische Fragen. Hier werden wir ansetzen müssen.</p></blockquote>
<p>Oh doch, es geht um Stil. Um Politikstil. Jürgen liefert wenige Sätze später den Beleg, was Piraten so anders macht. Er weicht der Frage nach dem schlechten Ergebnis aus und deutet es als &#8220;das beste Ergebnis, das Berlin je hatte&#8221; um &#8211; und verweist auf die SPD und die CDU, die ja Stimmen verloren hätten &#8211; und wir ja nicht. Naja, vor einem Jahr gestartet, stärkste Kraft zu werden und die Bürgermeisterin zu stellen &#8211; da kommt diese rhetorische Realitätsverweigerung nicht gut.</p>
<p>Und es geht um die Wahnehmung der Realität eines Lebens, das auch zu guten Teilen im Internet stattfindet. Eines Lebens, das Individuen die Möglichkeit gibt, via Internet auf alle ihre Lebensrealitäten Einfluss zu nehmen. Die via Soial Media kommunizieren &#8211; und trotzdem in der Kneipe oder bei Freunden sitzen &#8211; oder beides. Es geht um Bürgerrechte, die auch via Internet geäußert werden und um Informationen, die darüber verteilt werden. Es geht um Kommunikation. Um Transparenz. Und nicht nur dem Anschein davon. Es geht um ein anderes Verständnis vom Verhältnis Staat und BürgerInnen.  Das Netz und die Vernetzung, die Offenheit (post-privacy) und der Schutz des Individuums vor zuviel Kontrolle und die vollständige Negierung eines Verständnisses all dieser Dinge, die irgendwie auf PCs, Smartphones usw. zurückgehen, nicht als eine Ergänzung und langfristig Ersatz alter Medien wie Zeitung, Radio, Fernsehen, sondern eines völlig anderen Begriffs davon.</p>
<p>Natürlich werden auch die Piraten einsehen, dass es Freiräume geben muss, in denen sie nichtöffentlich Dinge debattieren können muss. Sie werden sich gewissen Regeln unterwerfen müssen. Da darf man dann auch ab und zu ein bißchen drüber lästern  &#8211; finde ich. Aber ansonsten ist diese Bürgerbewegung, die aus Spieleverbieten, Zensur und Kriminalisierung entstanden ist, durchaus ernst zu nehmen.</p>
<p>Wenn  in einem grünen Antrag zu Bürgerrechten zunächst erst durch Einzelpersonen die Möglichkeiten des Internets überhaupt hineingeschrieben werden müssen, dann haben wir noch weite Strecken vor uns. Wenn Fraktionen einen Einzelnen durch Rücktrittswünsche davon abhalten versuchen, seine eigene Meinung via Twitter zu äußern, dann leben da noch welche hinterm Mond. Wenn führende Grüne Social Media lediglich als Kanal zur Verbreitung von Pressemitteilungen verstehen, dann fehlt es an der notwendigen geistigen Flexibilität, dieses Instrument überhaupt zu verstehen.</p>
<p>Selbstverständlich haben wir genügend <a title="Informationsfreiheit 2.0 und Open Data" href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/beschluesse/dokbin/384/384988.informationsfreiheit_2_0_und_open_data.pdf" target="_blank">Papiere</a>, die so gut sind, wie die Forderungen der Piraten, manchmal sogar über diese hinaus gehen, durchdachter sind. Wir haben schließlich kluge NetzpolitikerInnen innerhalb der Partei und der Fraktion (übrigens auch bei uns überwiegend Männer!). Die Frage stellt sich aber nach dem Willen, diese Forderungen umzusetzen.</p>
<p>Dinge anders zu machen, ist gut. Es wirft für andere die Frage auf, wenn man dazu bereit ist, wie man die eigenen Dinge tut. Ich finde, Netzpolitik und Bürgerbeteiligung, soziales Leben und ein gutes Miteinander, gesellschaftliche Gerechtigkeit, sind die Themen, die zukünftig mit eintscheiden, wie Wahlen verlaufen. Es sind nicht alle BürgerInnen, die &#8220;mitreden wollen&#8221;, aber es sind zunehmend mehr, die dies auf ihre Art und Weise tun wollen. Entscheidungen wie die des Karlsruher Gemeinderates, keinen Bürgerhaushalt zuzulassen, weil er &#8220;zu komplex ist&#8221;, werden bald der Vergangenheit angehören, weil die, die solche Dinge sagen, nicht mehr gewählt oder nicht mehr eingestellt werden. Der Wandel kommt. Und er wird schneller kommen, als man heute noch glaubt. Ob mit den Piraten dauerhaft im Parteiensystem auch auf Bundesebene wird man sehen. Mit der Vernetzung der verschiedenen Kommunikationswege auf jeden Fall.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://joergrupp.de/?flattrss_redirect&amp;id=1474&amp;md5=40b093c0e305fb20c49ec4db07bf062b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://joergrupp.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wahlkampf im Internet</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 22:03:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgergesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[In Ettlingen ist OB-Wahlkampf. Die Oberbürgermeisterin Büssemaker tritt aus diversen Gründen nicht mehr - einer davon ist sicherlich der, dass sie keine Unterstützung außer der der FDP in Ettlingen mehr erhalten wird. Die anderen beiden Parteien, die sie mit aufs Tagbleau gehoben haben, werden sie nicht erneut unterstützen.

Es kandidieren vier Männer für den Posten. ...]]></description>
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										</div><p>In <a href="http://www.ettlingen.de" target="_blank">Ettlingen</a> ist OB-Wahlkampf. Die Oberbürgermeisterin Büssemaker tritt aus diversen Gründen nicht mehr &#8211; einer davon ist sicherlich der, dass sie keine Unterstützung außer der der FDP in Ettlingen mehr erhalten wird. Die anderen <a href="http://joergrupp.de/tag-der-deutschen-einheit/" target="_blank">beiden</a> Parteien, die sie mit aufs Tagbleau gehoben haben, werden sie nicht erneut unterstützen.</p>
<p>Es kandidieren vier Männer für den Posten. Keine der im Gemeinderat vertretenen Parteien hat es geschafft, eine Frau für diese Bewerbung zu finden. Auch den <a href="http://www.76275ettlingen.de" target="_blank">Ettlinger Grünen</a> ist dies nicht gelungen, es gibt darüber hinaus noch nicht einmal einen eigenständigen grünen Kandidaten.  Alle vier Männer erklären sich für unabhängig. Dabei ist einer &#8211; <a href="http://www.neustartneumeister.de/" target="_blank">Steffen Neumeister</a> &#8211; Ortsvorsteher in Schöllbronn und das für die CDU. Der andere &#8211; <a href="http://www.obwahl2011.de/" target="_blank">Heinz-Jürgen Deckers</a> &#8211; hat schonmal für die FDP für den Landtag kandidiert. Der dritte &#8211; <a href="http://www.johannes-arnold.com/" target="_blank">Johannes Arnold</a> &#8211; wird angeblich von SPD-Urgestein Lorch beraten. Und der vierte &#8211; <a href="http://www.wittber.de/" target="_blank">Matthias Wittber</a> &#8211; ist Mitglied der <a href="http://www.freie-waehler-ettlingen.de/" target="_blank">freien Wähler Ettlingen</a> &#8211; er dürfte sich wohl noch am ehesten als unabhängig bezeichnen können.</p>
<p>Aber darum geht es mir gar nicht. Ich habe mir die 4 Homepages der Kandidaten angeschaut. Und fühle mich in die 90er versetzt. Deckers Seite so miserabel, dass er sie auch hätte lassen können &#8211; trotz schlauer Auswahr des URL. Einzig die Seite von Johannes Arnold ist das, was man als einigermaßen up-to-date bezeichnen könnte. Von ihm gibt es auch als einzigem ein Facebookprofil &#8211; obwohl deutlich wird, dass dies nicht für Komunikation genutzt wird &#8211; sondern leider lediglich als weiterer Sendekanal. Twittern tut keiner, es gibt praktisch keine Podcasts, nichts, was die Informationen nicht nur ins Web tragen würde, oder gar einen Austausch über klassische Formen hinaus befördern würde. Gefällt mir gar nicht. Denn es ist eine verpasste Chance. So, in der jetzigen Form, sind die Auftritte verschenkt, sind insgesamt lieblos (von Arnolds einmal abgesehen, Deckers&#8217; Seite ist auch eher Nuller Jahre und die Auslösung&#8230;naja) und irgendwie: man macht es halt, aber was man so richtig damit bezweckt, wird nicht klar. Peinlich auch Neumeisters Auftritt, der zentral den Streit zwischen der bald Ex-OB und ihrem Bürgermeister in den Mittelpunkt stellt. Wenn das die zentrale Aussage ist: ich streite nicht so wie die &#8211; dann hätte er gar nicht antreten brauchen.</p>
<p>Am Ende ist: ein Flyer mehr, halt im Internet. Schade, das lässt nicht darauf hoffen, dass moderne Bürgerbeteiligungsformen auch den Weg ins Ettlinger Rathaus finden werden.</p>
<p>Update: <a href="http://twitter.com/#!/JuergenDeckers" target="_blank">Jürgen Deckers</a> twittert seine Termine, Johannes Arnold<a href="http://twitter.com/#!/johannes_arnold" target="_blank"> twittert</a> ebenfalls ein bißchen (und das sieht schon mehrnach Kommunikation aus), <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100000206973427" target="_blank">Steffen Neumeister</a> muss man als Freund bei Facebook hinzufügen, wenn man an seine Infos kommen möch. Insgesamt bleibe ich bei meiner Einschätzung, zumal das alles ja nicht so leicht zu finden ist &#8211; also das Gegenteil von dem ist, was Social Media für einen Politiker sein sollte.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://joergrupp.de/?flattrss_redirect&amp;id=1391&amp;md5=97bd6b7eecf1cfb8d5bd369d7d1f0f35" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://joergrupp.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Her mit Euren Namen</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 16:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 3. Juli kam unter dem Titel "Die Blender-Republik – wie weit kommt frech?" eine der letzten Sendungen mit Anne Will auf dem Sonntag-Sendeplatz.
Der FDP-Europaabgeordnete Jorgo Chatzimarkakis. Die Internetplattform "VroniPlag" will auf 136 Seiten seiner Doktorarbeit Plagiate entdeckt haben. Chatzimarkakis weist die Vorwürfe zurück und sieht sich an den Pranger gestellt.
Und Chatzimarkakis war (neben ...]]></description>
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										</div><p>Am 3. Juli kam unter dem Titel &#8220;<a href="http://daserste.ndr.de/annewill/archiv/erste10761.html"><em>Die Blender-Republik – wie weit kommt frech</em></a>?&#8221; eine der letzten Sendungen mit Anne Will auf dem Sonntag-Sendeplatz.</p>
<blockquote><p>Der FDP-Europaabgeordnete Jorgo Chatzimarkakis. Die Internetplattform &#8220;VroniPlag&#8221; will auf 136 Seiten seiner Doktorarbeit Plagiate entdeckt haben. Chatzimarkakis weist die Vorwürfe zurück und sieht sich an den Pranger gestellt.</p></blockquote>
<p>Und Chatzimarkakis war (neben Anke Domscheit-Berg, Michael Spreng und Bertram Quadt) auch selbst Diskussionsteilnehmer. Im <a href="http://blog.fimsch.net/2011/07/vroniplag-vs-charismaskis/">Blog</a> von Konrad Neuwirth findet man dazu einen interessanten Beitrag, der mit den Worten endet:</p>
<blockquote><p>Übri­gens ent­behrt es nicht einer dunk­len Iro­nie, dass gerade ein Autor, in des­sen Dis­ser­ta­tion diverse Pla­giate nach­ge­wie­sen sind, von den Recher­cheu­ren eine nament­li­che Kenn­zeich­nung ihrer Arbeits­leis­tung ein­zu­for­dern ver­sucht, oder?</p></blockquote>
<p>Das war für mich die Essenz des Abends &#8211; neben einem seltsamen Rechtsverständnis, dass die Rechtmäßigkeit der Recherche über Veronikas Saß&#8217; Doktorarbeit mit &#8220;Sippenhaft&#8221; beschreibt. Ausgerechnet die Tochter des ehemaligen bayrischen Ministerpräsidenten soll sakrosant sein? Nur, weil sie selbst kein öffentliches Amt bekleidet? Ich nehme an, Veronika Saß hat die Vorteile der Prominenz ihres Vaters durchaus positiv zu würdigen gewusst. Nun muss sie auch mit den Nachteilen leben. Das ist der eine Punkt.</p>
<p>Der andere war für mich die Deutlichkeit, mit der sich der Plagiator Chatzimarkakis darüber ereiferte, dass diejenigen, die (nicht nur) seine Doktorarbeit öffentlich überprüfen, anonym bleiben wollen. Und sich auch noch die Mitdiskutantin (eine Sternstunde bei Anne Will) Anke Domscheit-Berg im direkten Schlagabtausch mit ihm positiv darüber äußerte. Chatzimarkakis, dem <a href="http://www.tagesschau.de/inland/chatzimarkakisdoktor100.html">heute</a> der Dokotortitel aberkannt wurde, bekam sich schier nicht mehr ein.  Und mir war völlig klar, was der Grund dafür war.</p>
<p>Da sitzt einer, daran gewöhnt, einen gewissen Einfluss zu haben und muss zuschauen, wie öffentlich, für jedeN einsehbar, im<a href="http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Home"> Internet</a> seine Doktorarbeit auseinandergenommen wird, er des Plagiats überführt wird &#8211; und seine ganzen Beteuerungen nichts helfen: die machen einfach weiter. Ich kann mir vorstellen, dass er viele Mails geschrieben hat, um das zu ändern. Er hat keinerlei Einflussmöglichkeit, muss machtlos zuschauen, wie er demontiert wird. Und so ist auch klar, warum er die Namen wissen will. Denn würden er und seine KollegInnen &#8211; Guttenberg, Koch-Mehrin, Saß usw. &#8211; die Namen derjenigen kennen, die VroniPlag betreiben &#8211; sie würden nicht ruhen, bis die Seite vom Netz  ist. Die BetreiberInnen mit Gerichtsverfahren überziehen, einstweilige Verfügungen erwirken, Gegendarstellungen, Geldstrafen, die ganze Batterie. Aber so &#8211; muss er da sitzen und warten, bis sie fertig sind. Und die Uni entschieden hat. Ohne, dass er großartig was dran machen kann. Sein ganzer Einfluss &#8211; nichts wert. Reduziert auf die Fakten. Und die sprachen offenbar gegen ihn.</p>
<blockquote><p>In der Dissertation hätten die Prüfer in zahlreichen Fällen aus anderen wissenschaftlichen Arbeiten entlehnte Passagen gefunden, die nicht als wörtliche Übernahmen gekennzeichnet waren, erklärte die Universität zur Begründung.</p>
<p>[...]</p>
<p>Er räumte aber ein, dass seine Zitierweise vielleicht missverständlich war.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie wichtig die Möglichkeit ist, anonym im Netz zu bleiben &#8211; eine gutes Beispiel. Und der oder die nächste zittert schon vor der Überprüfung seiner oder ihrer Zitierweise&#8230;..</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://joergrupp.de/?flattrss_redirect&amp;id=1382&amp;md5=6d7977ccc8072d7bf735d708992ef46a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://joergrupp.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Inschtrumente</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 08:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adhocracy]]></category>
		<category><![CDATA[Axel E. Fischer]]></category>
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		<description><![CDATA[Interessant an Netzpolitik ist irgendwie schon, dass es notwendig ist, sich offline zu treffen. :-) Und so bin ich letztes Wochenende zum politcamp 2011 gefahren, um Input zu bekommen, ein bißchen sehen und gesehen werden zu praktizieren - und zu debattieren.

Till Westermayer gibt ganz gut wieder, wie es auch mir erging auf diesem politicamp.
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										</div><p>Interessant an Netzpolitik ist irgendwie schon, dass es notwendig ist, sich offline zu treffen. <img src='http://joergrupp.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Und so bin ich letztes Wochenende zum <a href="http://politcamp.org/" target="_blank">politcamp 2011</a> gefahren, um Input zu bekommen, ein bißchen <a href="http://twitter.com/#!/JoergRupp/status/77657319122546688" target="_blank">sehen und gesehen werden</a> zu praktizieren &#8211; und zu debattieren.</p>
<p><a href="http://blog.till-westermayer.de/index.php/2011/06/07/antworten-auf-das-politcamp-2011/" target="_blank">Till Westermayer</a> gibt ganz gut wieder, wie es auch mir erging auf diesem politicamp.</p>
<blockquote><p>Aber eigentlich kein Wunder. <a href="http://11.politcamp.org/programm/">Sechs Podiumsdiskussionen in ebensovielen Stunden</a> mit so ungefähr 28 Männern und fünf Frauen (inkl. Moderation),  weitgehend ohne Pausen – dass das ein Format ist, das nur bedingt dazu  geeignet ist, Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum zu fesseln,  ist irgendwie naheliegend. Oder?</p></blockquote>
<p>Auch <a href="http://jafb.de/wp/1031/fazit-politcamp-2011/" target="_blank">Eva Horns</a> Bericht deckt sich mit dem, was ich erlebt habe &#8211; vor allem bei &#8220;ihrem&#8221;  Podium.</p>
<blockquote><p>Ganz grundsätzlich &#8211; das habe ich ja auch schon getwittert &#8211; fand ich  die Vormittagssessions relativ langweilig, das Barcamp am Nachmittag war  wesentlich spannender. Hier gab es auch mal Platz für einen Austausch  über partipolitisches Gemackere hinaus.</p></blockquote>
<p>(ich hab jetzt mal bewusst zwei grüne TeilnehmerInnen als Referenz genutzt, natürlich gibt es noch andere gute Berichte zum pc11.)</p>
<p>Ich selbst hatte mich mit Till und Lavinia an der Session zu &#8220;Digitale Bürgerbeteiligung in BW&#8221; beteiligt, was ich als Landesvorstand ganz wichtig fand. Wir haben sehr viel Input bekommen und in einer sehr angenehmen Atmosphäre mit Parteilosen, Piraten und SPDlern diskutiert. Unser Fazit hat Till auf dem <a href="http://blog.gruene-bw.de/2011/06/09/grunzeug-am-mittwoch-121-digitale-beteiligung-bitte/" target="_blank">grünen BW-Blog</a> zusammengefasst. Spannend fand ich auch die Sessions zum Einsatz neuer Medien in der Schule, die einen starken Akzent zu Demokratie an Schulen bekam. Wenn LehrerInnen/Schulen ohne jegliche Begründung Webseiten sperren, dazu noch willkürlich und nicht nachvollziehbar &#8211; und auch nicht mit sich darüber reden lassen, dann ist das bemerkenswert &#8211; und bringt Handlungsbedarf. Wenn man YouTube nicht zu Recherchezwecke heranziehen kann, ist das schon starker Tobak und zeigt ein sehr schräges Bild, dass manche LehrerInnen wohl auf ihre SchülerInnen &#8211; und das Internet haben. Wer immer Angst hat, dass SchülerInnen während des Unterrichts surfen anstatt dem Unterricht zu folgen, sollte sich über seinen Unterricht Gedanken machen &#8211; nicht über Mittel und Wege, das Surfen zu verhindern. Viel schlimmer ist aber die Unmöglichkeit für die SchülerInnen, darüber mit ihrer Schule zu reden. Die Maßnahmen werden als Willkür empfunden.</p>
<p>Am Sonntag früh war dann Podium zur</p>
<blockquote><p>Enquete Kommission Internet und digitale Gesellschaft. Halbzeit? Wie weit ist die ExpertInnenrunde?</p></blockquote>
<p>Irgendwann dazwischen wurde -zu Recht- die mangelnde Beteiligung beklagt &#8211; vor allem bei <a href="https://enquetebeteiligung.de/" target="_blank">Adhocracy</a>. Ich fand in dieser Runde interessant, dass mehrere Teilnehmer sagten/twitterten, dass sie gar nichts darüber wussten. Und fragte mich, warum es denn so schweirig ist, daran teilzunehmen. Insgesamt ist ja Registrierung und Teilnahme recht einfach gemacht. Ich fand allerdings den Redebeitrag aus dem Publikium dazu &#8211; ihr motzt rum, beteiligt Euch aber nicht, wenn ihr könntet &#8211; dann allerdings nicht angemessen &#8211; und regte an, über die <a href="http://twitter.com/#!/PiaSchellhammer/status/77312851991216128" target="_blank">Instrumente</a> nachzudenken. Stark kommentiert wurde bei Twitter auch mein Nebensatz, doch lieber etwas mehr &#8220;Facebook&#8221; anstatt &#8220;Adhocracy&#8221; anzubieten. Natürlich wird man bei solchen Aussagen gerne wörtlich genommen, aber das war ja nicht gemeint.</p>
<p>Ich denke, es bedarf tatsächlich die Möglichkeit, etwas zu &#8220;liken&#8221;, auch auf solchen Plattformen. Die Problematik fängt doch damit an, dass erstens Texte gelesen werden müssen, dann eventuell selbst welche verfasst werden müssen und dann möglichweise muss man sich ja  noch damit auseinandersetzen, was andere dazu sagen. Das wollen viele Menschen in der Form nicht, können das nicht leisten. Und dann fehlt offenbar die Bekanntheit. Warum das so ist &#8211; nun, das ist eindeutig eine Frage,die die Enquete beantowrten muss. Ein Grund ist sicherlich, dass das regierungsseitig nicht stark befördert wird. Herr Fischer, Vorsitzender der Enquete, aus meinem Wahlkreis, gibt ja noch nicht einmal auf <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/axel_e_fischer-575-37559.html" target="_blank">abgeordnetenwatch.de</a> Antworten. Wie kann man da erwarten, dass sich etwas bewegt. Das kann aber nciht der alleinige Grund sein. Ich denke, viele glauben auch, dass &#8220;es nichts bringt&#8221;. Nun, das wäre einen Versuch wert (gewesen) &#8211; denn einige Themen sind schon abgeschlossen.</p>
<p>Aber letztendlich, wenn etwas nicht funktioniert, wenn sich Menschen, politisch denkend, netzpolitisch aktiv, möglicherweise in diversen Foren und anderen Onlinediskussionen aktiv, an dieser Beteiligungsplattform nicht beteiligen, dann muss man sich anschauen, warum das so ist. Fragen. Diese Frage wurden aber nicht gestellt. Es wurde konstatiert: ihr beteiligt Euch nicht. Das ist schade. Schlimmer: das gefährdet weitere Beteiligungsprojekte.</p>
<p>Natürlich wird Facebook dafür nicht die Lösung sein. Aber vielleicht eine dafür. Zumindest, um die Bekanntheit zu erhöhen. Aber da die Frage auf dem pc11 nicht gestellt wurde: wieso beteiligt Ihr Euch nicht an der <a href="https://enquetebeteiligung.de/" target="_blank">Enquete</a>? Die Antworten werde ich zusammenfassen und weiterleiten. Vielleicht bringt&#8217;s ja was <img src='http://joergrupp.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://joergrupp.de/?flattrss_redirect&amp;id=1358&amp;md5=fc3e15a94234a823bb6583ed43bde924" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://joergrupp.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>ein Wort zum JMSTV</title>
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		<comments>http://joergrupp.de/ein-wort-zum-jmstv/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 10:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich dachte ich, nachdem in NRW der nicht zustimmungsfähige Entwurf zum JMSTV abgelehnt worden war, anerkannt würde, dass über Netzgemeinde und grüne NetzpolitikerInnen die grüne Fraktion NRW umgestimmt worden war. Das ist scheinbar nicht möglich. Piraten und Ex-Piraten wie Jörg Tauss tun weiterhin so, als hätte es ein "Versagen" der GRÜNEN gegeben. Ich weiß, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="padding-top:5px;padding-right:0px;padding-bottom:5px;padding-left:0px;;">
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											</iframe>
										</div><p><img class="alignleft" src="http://www.babytux.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/kindernet-zensur-durch-jmstv.jpg" alt="" width="180" height="107" />Eigentlich dachte ich, nachdem in NRW der nicht zustimmungsfähige Entwurf zum JMSTV abgelehnt worden war, anerkannt würde, dass über Netzgemeinde und grüne NetzpolitikerInnen die grüne Fraktion NRW umgestimmt worden war. Das ist scheinbar nicht möglich. Piraten und Ex-Piraten wie <a href="http://www.tauss-gezwitscher.de" target="_blank">Jörg Tauss </a>tun <a href="http://twitter.com/#!/tauss/statuses/76016978078343168" target="_blank">weiterhin</a> so, als hätte es ein &#8220;Versagen&#8221; der GRÜNEN gegeben. Ich weiß, man sollte nicht über jedes Stöckchen hüpfen, das einem hingehalten wird, aber so ganz allmählich verliere ich die Geduld mit denjenigen, die das behaupten. Weil es die Unwahrheit ist. Und ich bin sicher, dass sie wissen, dass sie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seemannsgarn" target="_blank">Seemansgarn</a> spinnen. Strategisch geht es natürlich darum, so zu tun, als wären alle netzpolitische Versager außer natürlich die Piratenpartei. Verständlich, nachdem sie wahltechnisch eine Klatsche nach der anderen bekommen und von ihren ersten Landtagsmandaten so weit entfernt sind wie 2009 von Bundestagsmandaten. Andererseits aber genau der Politikstil, den sie angeblich kritisieren.</p>
<p>Die Fakten sind dabei relativ einfach:</p>
<p>Ende <a href="http://www.pottblog.de/2010/11/29/jugendmedienschutz-staatsvertrag-jmstv-spd-und-buendnis-90die-gruenen-in-nordrhein-westfalen-entschliessen-sich-zur-zustimmung/" target="_blank">November</a> wurde bekannt, dass SPD und GRÜNE im Landtag von NRW dem JMSTV zustimmen wollten. Daraufhin erhob sich ein Proteststurm. Auch, weil man sich auf die Formulierung &#8220;parlamentarische Zwänge&#8221; einigte, die darstellen sollte, dass eben der Prozess insgesamt zu weit fortgeschritten war und man keine Möglichkeit sah, das mehr zu ändern. Ich denke, dass das vor allem in der SPD so gesehen wurde, da sicherlich auch Kurt Beck, der die abgelehnte Neufassung des JMSTV ja nach wie vor für richtig erachtet, Einfluss genommen hat.</p>
<p>Daraufhin beschloss die Partei Bündnis 90 / Die GRÜNEN &#8211; LV NRW &#8211; auf einem <a href="http://www.gruene-nrw.de/details/nachricht/entschliessungsantrag-zum-jmstv.html" target="_blank">Parteitag</a>:</p>
<blockquote>
<h3><strong><strong> eine klare Empfehlung an die Fraktion , dem JMStV nicht zuzustimmen.</strong></strong></h3>
</blockquote>
<p>Obwohl es keine Bindung der grünen Fraktion an diesen Beschluss geben konnte, <a href="http://www.gruene-nrw.de/details/nachricht/gruene-wollen-mit-spd-gespraeche-ueber-nicht-zustimmung-fuehren.html" target="_blank">hat</a></p>
<blockquote><p>die Grüne Landtagsfraktion hat heute nach ausführlicher Debatte den  Fraktionsvorstand gebeten, noch einmal Gespräche mit der SPD-Fraktion  über den Jugendmedienschutzstaatsvertrag zu führen. Ziel der Gespräche  soll sein, dass die Koalitionsfraktionen von SPD und Grünen dem  Staatsvertrag im Landtag nicht zustimmen.</p></blockquote>
<p>Ab hier ist klar, dass grüne Partei und Fraktion in NRW weder versagt haben noch unehrlich sind &#8211; sie haben die Kritik ernst genommen, nachgedacht und den parlamentarischen Prozess in Gang gebracht, der letztendlich dazu geführt hat, dass die Neufassung des JMSTV gekippt wurde. Die SPD hatte zuletzt dazu gesagt, sie werde so abstimmen, wie die GRÜNEN das wollten. Und so ist es dann ja auch <a href="http://www.gruene-nrw.de/details/nachricht/staatsvertrag-ist-abgelehnt.html" target="_blank">passiert</a>. Auchder Landesverband Baden-Württemberg stellte sich (auf u. a. meine Initiative hin) hinter die Forderung, den JMSTV in NRW abzulehnen, nachdem die alte schwarz-gelbe Regierung in BW ja zugestimmt hatte. Zusätzlich hatten sich Linke, dann die FDP und zuletzt die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Novellierung-des-Jugendmedienschutzes-kippt-4-Update-1153084.html" target="_blank">CDU</a> in NRW ebenfalls gegen eine Zustimmung ausgesprochen. Man muss sich daran erinnern, dass Grüne und SPD in NRW eine Minderheitenregierung bilden &#8211; und CDU und FDP bis zur Wahlniederlage von einer Zustimmung ausgegangen sind.</p>
<p>Leute wie Tauss stellen nun Zusammenhänge zum Glücksspielstaatsvertrag her, der einen Pasus zu Netzsperren enthält und werfen uns GRÜNEN erneut Versagen vor. Fakt ist jedoch, dass schon die GRÜNEN in <a href="http://landesblog.de/2011/05/landtag-in-kiel-einstimmig-gegen-netzsperren/" target="_blank">Schleswig-Holstein</a> gegen die Netzsperren gestimmt hatten. Wir haben klare Positionen inRheinland- Pfalz, Baden-Württemberg und auch NRW  gegen Netzsperren im <a href="http://www.matthi-bolte.de/2011/05/28/grune-gegen-netzsperren-im-glucksspiel-staatsvertrag/" target="_blank">Koalitionsvertrag</a>:</p>
<blockquote><p>” Unsere Vision eines sozial und digital vernetzten Zusammenlebens ist  nicht vereinbar mit der Idee eines Überwachungsstaates. Das Recht auf  Privatsphäre gilt analog wie digital. Für verbotene Inhalte gilt das  Gebot “Löschen statt Sperren”. Wir setzen auf das Internet und wissen:  Rechtsstaatlichkeit und auch Rechtsdurchsetzung erfolgen in allen  Bereichen unseres Lebens. Das Internet darf nicht zum bürgerrechtsfreien  Medium werden! Wir wenden uns gegen jede digitale Bevormundung und  gegen jede Form der Zensur.”</p></blockquote>
<p>Das Problem ist eher der <a href="http://www.netzpolitik.org/2011/nrw-spd-loschen-statt-sperren-und-netzsperren-sind-kein-widerspruch/?replytocom=425543" target="_blank">NRW-Innenminister Jäger</a>, der immer wieder Vorstöße unternimmt, hier Änderungen vorzunehmen, ebenso in Sachen Vorratsdatenspeicherung. Wir GRÜNE stellen uns dem aber <a href="http://www.b2b-deutschland.de/nordrhein-westfalen/region/detail_dapd_3046911190.php" target="_blank">entschlossen</a> entgegen.</p>
<blockquote><p>Die Grünen sehen momentan keinen Handlungsbedarf. &#8220;Der Zeitpunkt für  eine neue Regelung wäre falsch, da zunächst einmal die entsprechende  EU-Richtlinie überarbeitet werden muss&#8221;, sagte Grünen-Landeschefin  Monika Düker. Es sei völlig unklar, welche rechtlichen Möglichkeiten die  EU dann noch lasse. Es laufe auch ohnehin eine Klage vor dem  Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.</p>
<p>Aus grüner Sicht wäre eine &#8220;verdachtsunabhängige Speicherung&#8221; ein  &#8220;unverhältnismäßiger Eingriff in Persönlichkeitsrechte&#8221;, sagte die  Innenexpertin der Grünen.</p></blockquote>
<p>Da hilft auch kein Wiederholen falscher Tatsachen, liebe Piraten: ihr seid nicht allein mit Euren Forderungen. Wir können das mindestens so gut wie ihr. Zum Glück.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://joergrupp.de/?flattrss_redirect&amp;id=1351&amp;md5=bec672f188c8154556085a4e380dc25c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://joergrupp.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Off-Piraten</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 10:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
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										</div><p>Am 20. Mai wurden die Server der <a href="http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung/server-durchsuchung-wegen-franz%C3%B6sischem-ermittlungsverfahren-internetdienste-der-pi">Piratenpartei</a> durchsucht, vorher abgeschaltet. Wie man zwischenzeitlich hört, fanden sich im <a href="http://www.piratenpad.de/">Piratenpad</a>, einer Software, mit der man via Browser online gemeinsam on-the-fly an Texten arbeiten kann, auf einem Pad eine Linksammlung  für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Denial_of_Service">DDoS-Attacken</a>, die wohl für einen Angriff auf französische AKW-Betreiber gedacht waren. Zumindest fühlte sich jemand in Frankreich in dieser Hinsicht bedroht, bat bei der deutschen Polizei um Ermittlungshilfe und so rückten die deutschen Polizisten, nicht dafür bekannt, besonders IT-affin zu sein, beim Hoster der Piraten an und kaperten deren Server &#8211; und schickten auf diese Weise die Partei offline. Das dauerte bis gestern abend an, seither sind sie aber wieder da.</p>
<p>Das Verhalten der Ermittlungsbehörden ist glasklar zu kritisieren. Es kann ja wohl nicht sein, dass die Server einer wenn auch kleinen Partei von jetzt auf nachher einfach abgeschaltet werden. Zumal die Piraten ja wie keine andere Partei im Internet &#8220;leben&#8221;. Und es kann nicht sein, dass die Ermittlungsbehörden auf so einem Weg schlicht Server mit beliebigen Inhalten aus dem Netz nehmen können. Das ist nicht, wie man mit einiger Ironie sagen kann, löschen statt sperren, sondern tatsächlich sperren &#8211; und wenn man den Stecker zieht, zunächst einmal sehr endgültig. Insofern war dies ein Angriff auf die Meinungsfreiheit &#8211; denn aufgrund eines einzigen Dokumentes die komplette Kommunikationsinfratruktur abzuschalten, ist weder angemessen noch war sie notwendig. Ich bin ziemlich sicher, hätte man bei der Piratenpartei angefragt, hätte man dort kooperiert und das Dokument zutage gebracht, gelöscht oder zumindest vom Server genommen und &#8211; achso, IP-Nummern werden dort ja nicht gespeichert&#8230;..</p>
<p>Dass wie so oft einige Piraten das überbewerten und gar eine Verschwörung draus machen und zumnindest versuchen, einen Zusammenhang zur Wahl in Bremen herzustellen &#8211; nun, das trägt nicht dazu bei, diese Partei ernster zu nehmen. Und das ein Ausfall der Server &#8211; föderale Infratruktur war ja auch noch vorhanden &#8211; eine Auswirkung auf das Wahlergebnis haben wird &#8211; nun, das wird niemand ernsthaft behaupten. Sonst spiegeln sie ja alles, diese Piraten &#8211; ihre eigenen Bundesinhalte auf Landesserver offenbar nicht&#8230;</p>
<p>Womit wir auch schon bei der Kritik wären. Fachlich gesehen ist es natürlich fatal, wenn man die eigene Kommunikationsstruktur dort angesiedelt hat, wo Menschen, die man weder kennt, noch identifizieren kann noch etwas über deren Absichten weiß, Zugang zur eigenen, zentralen IT-Infradtruktur gewährt &#8211; bzw. Anwendungen auf demselben Server laufen hat, wo diese auch angesiedelt ist. Das ist sicherheitstechnisch schlicht fahrlässig &#8211; was man ja am Ergebnis sieht&#8230;.</p>
<p>Die andere Frage ist, ob es die Aufgabe einer Partei ist, solche Dinge so laufen zu lassen. Meinem Gefühl und meiner Meinung nach machen die Piraten Dinge, die eigentlich eher außerhalb einer Partei angesiedelt sein müssten. Dazu gehören Aktionen, wie Wikileaks zu spiegeln oder eben ein Etherpad zu betreiben, das dann im Schutz der Piratendomain dazu benutzt wird, DDoS-Attacken möglicherweise vorzubereiten. Aber das muss die Partei für sich beantworten. Ich denke aber, hier ist die Rolle, die eine Partei hat, nicht so ganz klar. Gedanken würde ich mir jedenfalls nach so einem Vorfall machen. Nicht, dass ich es nicht gut finde. Aber ist das tatsächlich Parteiarbeit?</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://joergrupp.de/?flattrss_redirect&amp;id=1304&amp;md5=376c78d115a28b1cf36ca02bc8d96fb6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://joergrupp.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Digitale Gesellschaft?</title>
		<link>http://joergrupp.de/digitale-gesellschaft/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 08:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Also, ich kann ja verstehen, dass man, wenn man "was" machen will, sich zunächst mit Leuten zusammensetzt, die man kennt, die einem nah sind, denen man vertraut. Das kenn ich. Ich will jetzt auch gar nicht mit sowas wie "Altersweisheit" kommen oder einem: haben wir damals auch versucht. (haben wir aber)

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										</div><p>Also, ich kann ja verstehen, dass man, wenn man &#8220;was&#8221; machen will, sich zunächst mit Leuten zusammensetzt, die man kennt, die einem nah sind, denen man vertraut. Das kenn ich. Ich will jetzt auch gar nicht mit sowas wie &#8220;Altersweisheit&#8221; kommen oder einem: haben wir damals auch versucht. (haben wir aber)</p>
<p>Als ich von der <a href="http://www.digitale-gesellschaft.de/">Digitalen Gesellschaft</a> gehört habe, habe ich zunächst mal gedacht: naja, noch so&#8217;n Verein. Und wenn man sich nochmal ohne Zwischenrufe anhört, was sich Markus Beckedahl so vorstellt, dann klingt das ja alles durchaus vernünftig. Eine Lobbyorganisation für diejenigen, die sich als Netzaktivisten verstehen. Eine Organisation, die die Fachlichkeit und die Kontakte, die sich Beckedahl über die Jahre erarbeitet hat, transferiert und in Gesetzgebungsverfahren Expertisen schreibt oder Kampagnen fährt. Und als Verein endlich das ganze viele Geld, dass ihm in den letzten Jahren angeboten worden ist, Spendenbescheinigungsrelevant annehmen kann. Damit nicht so viele Leute in Ihrer Freizeit Netzpolitik machen müssen, sondern auch noch Geld damit verdienen können. So 30-35.000 € Jahresgehalt stellt er sich so vor, sagt er im Interview mit <a title="Interview mit M. Beckedahl auf der rp11" href="http://philipbanse.de/wp/markus-beckedahl-digitale-gesellschaft/?utm_source=twitterfeed&amp;utm_medium=twitter&amp;utm_campaign=Feed%3A+philipbanse_all+%28Philip+Banse+Alles%29" target="_blank">Philip Banse</a>. Dann sollen die Leute zwei Jahre oder so bei der Digitalen Gesellschaft arbeiten und dann was anderes machen, wenn ihnen danach ist.  So ungefähr ist, stark verkürzt, der Plan.</p>
<p>(Exkurs: im Jahr 1997 war ich ein sogenannter &#8220;Lotse&#8221; bei <a title="AOL" href="http://www.aol.de/" target="_blank">AOL</a> (Link nur auf das, was davon übrig ist). AOL war ein Onlinedienst mit propritärem Zugang, eigenen Einwahlknoten, einem eigenen kleinen Netz mit Chats, Firmen- und Vereinsangeboten, Schwarzen Brettern und Foren, Downloadmöglichkeiten (mit 28.8 kbbs downstream&#8230;) Als Lotse war man zuständig für die Überwachung von Chats in Hinblick auf Einhaltung der Nutzungsbedingungen von AOL, einer eigenen Netiquette. Früher oder später stolperte ich über die Thematik &#8220;Kinderpornografie&#8221;. Es gab öffentliche und nichtöffentliche Chaträume, die man zu Beginn noch unzensiert eröffnen konnte, später nur nach Abgleich einer Blacklist auf der sich Begriffe wie *preteen, *Schmetterlinge, *kipo und ähnliche ein- und zweideutige Begriffe fanden. Das waren aktive Tauschbörsen, man betrat den Chatraum, der limitiert auf 26 Leute war, sagte *List me* (oder auch nicht) und dsa Postfach quoll über mit Pornos &#8211; darunter eben auch Kinderpornos. Da manche Bilderverteiler auch in öffentlichen Räumen solches Zeugs verteilten, kamen wir irgendwann zu der Überzeugung, dass die übliche Haltung von AOL da nicht genügte (User löschen, Räume schließen). Die Problematik kommt einem bekannt vor, oder? Wir gründeten also einen <a title="CC" href="http://www.carechild.de" target="_blank">Verein</a>, der Lobby sein sollte für die vielen ungehörten User, und der Politik die Problematik näher bringen sollte. In der Satzung war vorgesehen, dass ein Geschäftsführer bestellt werden könne, Fachwissen angehäuft werden sollte, Öffentlichkeitsarbeit stattfinden sollte, Kampagnen und so&#8230; undundund.) Es kamen weder viele Mitglieder, die Beiträge bezahlten. Noch gelang es, eine ernsthafte Vertretung von irgendwem zu generieren. Betroffen waren alle, aktivierbar &#8211; so mit Gesicht und Klarnamen &#8211; wenige. Wie die Geschichte weiter ging, steht auf einem <a href="http://trollforum.de/themen.htm#carechild" target="_blank">anderen Blatt</a>. (wobei ich sicher bin,d ass Markus das professioneller angeht)</p>
<p><a href="http://wunder.schoenaberselten.com/?p=7045" target="_blank">Fräulein Honig</a> hat recht weitgehend schon die wesentlichen Kritikpunkte formuliert:</p>
<blockquote><p>Die Namensgebung (zweifellos blöde, gaukelt eine Repräsentativität vor,  die so nicht mal eben gegeben ist, dazu mehr untenstehend). Die Struktur  (wer dabei ist, wird aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht,  genauso wenig, wer was entscheidet). Die Partizipationsmöglichkeiten  (spenden und ehrenamtlich helfen gerne, jedoch ohne Mitspracherechte).  Die Frage, was man generell von Lobbyismus (dem erklärten Ziel des  Vereins) hält. Eine möglicherweise vorhandene Parteinähe der Mitglieder  (Gründer <a href="http://www.netzpolitik.org/">Markus Beckedahl</a> ist bei den Grünen, die anderen Mitglieder sind, s.o., unbekannt).</p></blockquote>
<p>Mich stört darüber hinaus, dass das Konzept nicht zu Ende gedacht ist. Man will halt &#8220;was&#8221; machen, so genau weiß man das nicht. Man will sich nicht reinreden lassen. Man will Leute beschäftigen &#8211; und das könnten durchaus welche derjenigen sein, die jetzt als Gründungsmitglieder auftreten. Wenn man dann hört, was da so als Experte, der Lobbyarbeit machen soll, verdient werden soll, alles aus Spenden wohlgemerkt, dann wird einem schon ein bißchen schwindlig (so als quereingestiegener Sozialpädagoge). Und mit diesem nicht fertigen Konzept und solchen Vorstellungen wagt man sich tatsächlich auf die re:publica und wundert sich, dass man zerissen wird, beinahe. Ich kann verstehen, wenn da Misstrauen herrscht. Vor allem, wenn das Thema Geld so im Vordergrund steht. Markus&#8217; Verdienste um die Netzpolitik sind natürlich nicht hoch genug zu schätzen, aber bitte, wenn er glaubt, es wäre so, dass vor 7 Jahren, als er angefangen hat, vielleicht ein Dutzend Leute Netzpolitik gemacht haben, dann irrt er. Das ist das, was mich am meisten stört an dieser Gesamtdebatte. Es ist nicht so, als hätte es das eine oder andere nicht schon gegeben, vor der re:publica und vor Netzpolitik.org. Es hieß noch nicht Netzpolitik und stand eben nicht so im Fokus. Wie auch die Piratenpartei meint, ohne sie ginge gar nichts im Netz. Hybris allenthalben. (Mancher Vortrag der re:publica erinnerte mich an Blackboards bei AOL, Foren bei parsimony usw., Usertreffen von ebendiesen, &#8230;.)</p>
<p>Es ist richtig, wenn er sagt, dass man dicke Bretter bohren muss. Es ist richtig, wenn er meint, die Expertise müsse organisiert werden, um effektiver Politik machen zu können. Und sicher muss vieles professionalisiert werden &#8211; nicht inhaltlich, sondern alleine schon im Auftreten. Aber ob das mit einem intransparenten Vereinskonstrukt gelingt, wage ich zu bezweifeln. Und eigentlich bezweifle ich auch, dass ein neuer Verein not tut. Es müsste mehr Austausch zwischen den Akteuren geben &#8211; und nicht nur ein neuer Akteur hinzugegründet werden. Dazu gehören Parteien ebenso wie NGOs und andere Organisationen. Das <a href="http://politcamp.org/" target="_blank">Politcamp</a> scheint mir da ein guter Ort zu sein, mehr zu organisieren. Es müssen ja nicht immer alle alles mittragen. Ich denke, die Erfahrung mit Bewegungen wie der Anti-AKW-Bewegung sind da sehr hilfreich. Und um der Vereinnahmung durch Parteien wie den Piraten zu entgehen, die meinen, sie wären die Digitale Gesellschaft oder zumindest deren Sprachrohr, gibt es durchaus Mittel und Wege.</p>
<p>Nun denn, vielleicht gibt es auf dem Politcamp Gelegenheit, das in großer Runde zu diskutieren. Und eine Dachorgansiation zu gründen, die sich von unten gründet, nicht von Leuten, die in Berlin sitzen und meinen, sie wären der Nabel der Welt. Darum scheint es mir nämlich tatsächlich zu gehen: eine Organisatonsform zu finden, die Aktivität kanalisiert und den unterschiedlichen Playern zuarbeitet. Nun, dazu braucht es professionelle Strukturen. Und größtmögliche Transparenz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://joergrupp.de/?flattrss_redirect&amp;id=1281&amp;md5=652944a6154b436a68ab078f547e1db4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://joergrupp.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>vor Inbetriebnahme des Mundwerks&#8230;</title>
		<link>http://joergrupp.de/mundwerk/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 08:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
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&#160;




Wir erinnern uns: mit großem Brimbaborium war Ursula von der Leyen als Familienministerin über die Problematik "Kinderpornografie im Internet" gestolpert. Sie hat sich informiert und zeigte sich selbstverständlich entsetzt, nachdem sie sich ensprechendes Material vom BKA hat vorführen lassen. Dieses Entsetzen ...]]></description>
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										</div><p>Der rechtsfreie Raum hat die Bundesregierung erreicht. Deutlicher kann man es fast nicht sagen.</p>
<p id="firstHeading">&nbsp;</p>
<div id="attachment_1277" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><a href="http://joergrupp.de/wp-content/uploads/2011/04/censilia.jpg"><img class="size-medium wp-image-1277 " title="censilia" src="http://joergrupp.de/wp-content/uploads/2011/04/censilia-300x150.jpg" alt="" width="210" height="105" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: AK Zensur / Lizenz: CC-BY</p></div>
<p>Wir erinnern uns: mit großem Brimbaborium war Ursula von der Leyen als Familienministerin über die Problematik &#8220;Kinderpornografie im Internet&#8221; gestolpert. Sie hat sich informiert und zeigte sich selbstverständlich entsetzt, nachdem sie sich ensprechendes Material vom BKA hat vorführen lassen. Dieses Entsetzen (mit Recht!) führte zu allerlei Aktionismus &#8211; zum größten Teil unüberlegtem (zu UNrecht). Zunächst schloss sie eine Vereinbarung mit 5 großen Internetprovidern, sich freiwillig einer vom BKA erstellten Liste von (in deren Sinne) sperrungswürdigen Webseiten zu unterwerfen. (Nicht wenig verwunderlich, dass Vodafone da mit bei war- mit großer Eilfertigkeit unterwarf man sich ja auch den Sperr- und Zensurwünschen der Regimes in Kairo und anderswo). Danach entwarf man ein sogenanntes Zugangserschwerungsgesetz und beschloss dieses im Juni 2009. Zum Abstimmungsverhalten der grünen MdBs habe ich damals schon <a href="http://joergrupp.de/internetsperren/" target="_blank">geschrieben</a>. Was folgte waren große, berechtigte Aufregung in der Netzgemeinde, die Piratenpartei und die meistunterzeichnete Online-Petition aller Zeiten.</p>
<p>Letzte Woche hat nun der Koalitionsausschuss festgestellt, dass wir alle Recht hatten: Löschen ist effektiver als Sperren, diese bringen nichts bis wenig und alle Horrorgemälde der Frau von der Leyen (ich will immer Laien schreiben) und ihrer Gefolgsleute in der Union sind Kokolores. Auch der BKA-Chef steht nun ziemlich einsam da. Zumindest in dieser Frage.</p>
<p>Obwohl das Gesetz in Kraft ist, hat die Bundesregierung die Ausführung ausgesetzt und ein einjähriges Moratorium dafür eingesetzt. Dieses Moratorium ist abgelaufen &#8211; und das Gesetz &#8211; ja, was passiert nun mit diesem Gesetz? Es muss ja nun aufgehoben werden. Das muss der Bundestag beschließen. Stellt sich jetzt Ursula von der Leyen da vorne hin, als ehemalige Initiatorin? Oder der Innenminister? Oder gar Frau Schröder? Wer redet dagegen? Der konservativ-netzpolitische Flügel der SPD?</p>
<p>Wir warten es ab und sind und bleiben gespannt &#8211; während auf der EU-Ebene längst über <a href="http://guardianoftheblind.wordpress.com/2010/03/29/von-zensursula-zu-cencilia/" target="_blank">Cencilia</a> debattiert wird. Und dort zeigt die Union eben doch ihr Zensurgesicht und wird sich dem wohl nicht entgegen stellen &#8211; zumal in anderen EU-Staaten derartiges wohl längst praktiziert wird. Und in Deutschland, still und heimlich, durch die Hintertür sozusagen, wird die Zensur doch eingeführt. Wie man dem <a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/glucksspielstaatsvertrag-ministerprasidenten-beschliesen-erneut-internetsperren/" target="_blank">Blog der Linken</a> entnehmen kann:</p>
<blockquote><p>Die Bundesländer, die das Glücksspiel regeln, wollen gegen Anbieter ohne  deutsche Lizenz künftig scharf durchgreifen. Man werde mit allen  rechtlich verfügbaren Mitteln gegen illegale Wettfirmen vorgehen, sagt  Rainer Robra (CDU), Chef der Regierungszentrale in Sachsen-Anhalt, das  derzeit die Politik der Bundesländer koordiniert. Man werde dafür  sorgen, dass die Internetdienste unerlaubte Angebote sperrten, und man werde den elektronischen Zahlungsverkehr zu den betreffenden Firmen unterbrechen.</p></blockquote>
<p>Nun, da ist es wieder. Wenn das möglich ist, sind weitere Schritte (wieder) denkbar. Daher muss zunächst mal das Zugangserschwerungsgesetz zurückgenommen werden. Endgültig abgeschaltet werden, sozusagen. Und dieser Glückspssielstaatsvertrag verhindert werden. Ob das noch möglich ist, wird zu sehen sein. Ich hoffe, der grün-roten Verhandlungskommision in Stuttgart ist die Brisanz dieser Meldung bewusst &#8211; und dass die SPD überzeugt werden kann.</p>
<p>Und um auf den ersten Satz zurück zu kommen: die Kanzlerin agiert zunhmehnd mit Moratorien auf ihre eigenen Gesetze. Zuerst die Netzsperren, aktuell die Laufzeitverlängerungen. Klingt nicht nach: erst überlegen, dann tun &#8211; oder wie man so schön sagt: vor Inbetriebnahme des Mundwerks &#8211; Gehirn einschalten.</p>
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		<title>re:publica</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 15:06:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
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										</div><p>Da hab ich ja Glück gehabt. <a title="Jan" href="http://www.janalbrecht.eu/" target="_blank">Jan Philipp Albrecht</a>, der jüngste deutsche Abgeordnete im Europäischen Parlament, darf auf eine Ausschussreise in die USA, wie er twitterte und braucht sein Ticket für die <a title="re:publica" href="http://www.re-publica.de" target="_blank">re:publica</a> nicht. Und hat es vergeben. Und ich habs gekriegt. <img src='http://joergrupp.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Und so werde ich am Mittwoch früh, 5:58 Uhr in den Sprinter hechten, gen Berlin fahren, zwischendurch die Leihwohnung beziehen, zum FriedrichsstadtPalast gehen. Abends treff ich mich mit einer (un)bekannten Twitterin, der ich nun auch schon lange folge &#8211; aber noch nie gesehen hab. (das ist wie früher bei AOL-Usertreffen) Mal sehn, ob symphatische Tweets auch für eine symphatische Person stehen &#8211; woran ich eigentlich keinen Zweifel habe. Dann zwei weitere Tage auf einer tolen Konferenz. Am Freitag oder Samstag fahre ich dann zurück &#8211; und freu mich, nach viel Wahlkampf und Arbeit zwei/drei Tage was anderes zu sehen &#8211; auch wenn mich die Netzpolitik auch auf der Konferenz nicht loslassen wird. Aber für Spaß zwischendurch scheint genügend gesorgt zu sein. Und das ist schonmal gut. Danke Jan!</p>
<p><em>In Anlehnung an <a title="Till" href="http://blog.till-westermayer.de/" target="_blank">Till</a>: Warum ich das blogge?</em><br />
<em>weil hier auch mal wieder was &#8220;Leichtes&#8221; stehen muss.</em></p>
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<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://joergrupp.de/?flattrss_redirect&amp;id=1271&amp;md5=595bf6ce6b7b72eb3876203d3eb61ad7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://joergrupp.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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