die Waffen weg!

seit 2009 und dem Amoklauf von Winnenden habe ich hier mehr als eine Debatte über Waffen in Privathaushalten geführt. War ich Ende 2009 noch der Meinung, man köne Munition und Waffe trennen und so für mehr Sicherheit sorgen, hat sich dies wieder relativiert. So ein bißchen dachte ich ja, man könne den Leuten irgendwie ihre Knarren nicht wegnehmen und wenn sie wissen, dass sie keine Munition haben dürfen….

Und nun passiert da mitten im schönen Sommer 2013 erneut ein Amoklauf.

Der 71-Jährige, der in Dossenheim zwei Menschen erschoss und fünf weitere verletzte, war Sportschütze.

Der Innenminsiter fordert erneut, großkalibrige Waffen zu verbieten, weil er eine solche verwendet habe. Ich frag mich, ob die Leute mit nem Kleinkaliber weniger tot wären?

Wenige Tage vor diesem Vorfall konnte man in der Stuttgarter Zeitung diesen denkwürdigen Artikel lesen. Frau Lange, Chefin des Württembergischen Sportschützenverbands schreibt darin:

Was hält der Sportschützenverband von den Kontrollen durch die Behörden?

Wir nehmen diese Besuche hin, sehen darin aber einen ungerechtfertigten Generalverdacht gegen die Schützen. Schließlich werden die Angaben, die von unseren Mitgliedern gegenüber den Waffenbehörden gemacht wurden, sowie die Gesetzestreue der Schützen durch solche verdachtsunabhängige Kontrollen zweifelnd hinterfragt.

Es gibt keinen unbegründeten Generalverdacht, es gibt den dringenden Verdacht, dass der Beistz von Waffen und Munition in privaten Haushalten dazu führt, dass Menschen, diese Waffen besitzen, diese ab und an auch benutzen – und zwar nicht nur zum jagen oder zum Tontaubenschießen. Dieser Herr hatte offenbar seine Waffe nicht ordnungsgemäß im Tresor gelagert – das was Schießlobbyisten ja immer behaupten, dass das die Schütezn tun würden. Frau Lange hinterfragt den Sinn – der nun wieder bestätigt wurde. Und der Vorfall zeigt: es wird zu wenig kontrolliert.

Die Waffen müssen schleunigst aus allen Privathaushalten heraus. Alle. Restlos. Die Schützenvereinigungen haben dafür zu sorgen, dass sie an zentrler Stelle und gut bewacht untergebracht werden. Denn all die Geschichten, die sie so gerne erzählen, die deutschen Waffenlobbyisten, stimmen nicht: Amoklauf in Lörrach – es sind immer wieder Sportschützen, die ihre Waffe missbrauchen, ihre Rachephantasien wahr zu machen.

Wie der Spiegel richtig schreibt:

Immer wieder sorgen in Deutschland Fälle von Sportschützen, die mit ihren Waffen Gewalttaten begehen, für Empörung.

Nun, es wird Zeit, dass das aufhört. Waffen und Munition haben in privaten Haushalten nichts zu suchen. Punkt. Und dafür lass ich mir dann gerne das Etikett „Verbotspartei“ anheften. Kein Problem.

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14 Gedanken zu „die Waffen weg!

  1. Paul Burger

    Sehr geehter Herr Rupp,
    schade, daß Sie Ihr Wissen über Morde mit Schußwaffen in Deutschland offensichtlich nur über diverse Presseberichte in „Fachblättern“ der Sensationspresse beziehen.
    Anderfalls hätten Sie mitbekommen, daß in der Zeit um die Tat in Dossenheim etliche Schießereien ohne Beteiligung einer legal registrierten Waffe stattfanden (Essen: Eisdielenbesitzer erschießt Tochter und verletzt Frau schwer; Schießerei in Schlierbach/ Göppingen; Schiesserei in einer Gaststätte in Bielefeld)Nur einige Beispiele der Ereignisse in den letzten 2 Wochen.
    Alles in allem sind dagegen die Taten von Sportschützen verschwindend gering, werden aber gerade von Ihren Parteikollegen und der Junior-Partnerpartei in BW in kürzester Zeit für sehr fragwürdige Propaganda-Maßnahmen missbraucht. Warum werden von Ihnen sämtliche Fallsammlungen von BKA und Polizei komplett ignoriert?
    Liegt es vielleicht daran, daß mehr als 25% aller illegalen Waffen aus einem bestimmten Land am Bosporus eingeschleust (Quelle BKA) und auch regelmäßig für andere Zwecke als zum Sportschießen benutzt werden und sie diesen Landsleuten durch Ihre Parteipolitik ja besonders verbunden sind?
    Über die Gefährlichkeit und Praxisferne der „Zentrallagerung“ wurde bereits alles gesagt, nicht von „Lobbyisten“, sondern von Fachleuten wie Polizisten, Staatsanwälten und anderen ECHTEN Experten zuletzt im Innenauschuß im Mai 2012.
    Auch Ihnen als Grüner stehen andere Informations-Quellen als Bild, Spiegel und sonstige Sensationsblätter zur Verfügung, nutzen Sie sie, vielleicht ändert sich Ihre Meinung dann.

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ich zitiere jetzt einfach mal die Berliner Zeitung zu dem Fall:

      Der passionierte Sportschütze ging nach Hause, holte sich eine seiner insgesamt sieben legalen Waffen – eine Ceska 9mm. Zurück bei der Versammlung lud er die Waffe durch, rief: „Ich bringe euch alle um“, schoss.

      Die Getöteten in Dossenheim würden noch leben, wäre die Waffe nicht bei ihm zu Hause gewesen. Ihre Einlassungen sind eine Verhöhnung der Opfer.
      Sie brauchen nicht mit illegalen Waffen zu kommen – die sind ja schon verboten. Und ihre dämliche Unterstellung „Bosporus“ will ich gar nicht weiter kommentieren, das grenzt ja an unterschwellige Ausländerfeindlichkeit. Nein, Waffen gehören nicht in Haushalte. Wir werden das erreichen. So wie vieles andere auch.

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      1. Oliver Seliger

        „Die Getöteten in Dossenheim würden noch leben, wäre die Waffe nicht bei ihm zu Hause gewesen. Ihre Einlassungen sind eine Verhöhnung der Opfer. Sie brauchen nicht mit illegalen Waffen zu kommen – die sind ja schon verboten. “

        Ja ne is klar, und deswegen passieren damit keine Morde? 99% davon gehen auf illegale zurück – Herr wirf Hirn vom Himmel!

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        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Sie müssen keine Extreme aufmachen. Doch, es passieren weiter Morde. Aber wenn die verhindert werden können, die mit legalen Waffen passieren, ist schon viel Leid verhindert. Was haben Sie da eingentlich dagegen? Üben Sie in Ihrem Wohnzimmer?

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          1. Paul Burger

            „Üben Sie in Ihrem Wohnzimmer?“
            Wenn Sie es genau wissen wollen: JA!
            Das nennt sich Trockentraining und ist beim Sportschießen allgemein üblich und wichtig um gerade bei der Zeitserie den Ablauf zu optimieren, die richtige Haltung und Atemtechnik zu trainieren u.v.m. Von dort aus wird auch mit der Waffe auf die verschiedenen Wettkämpfe im Umkreis gefahren, oder weiter weg z.B. zur DM nach München. Das funktioniert nicht, wenn die Waffe im Verein lagert.Zuhause wird auch die Munition selbst geladen um eine bessere Präzision mit auf der Waffe abgestimmte Munition zu erreichen.
            Damit kommt man bei der Disziplin Freigewehr auf 100m z.B. den Streukreis von 150mm auf weniger als 30mm.
            Sportschießen ist ein wenig mehr als nur zu ballern, aber das interessiert Sie ja wahrscheinlich nicht.
            Falls doch, und falls Sie mehr Infos wollen, als in den zitierten „Boulevard-Blättern“ steht deren Redakteure meist nicht mal einen Waffenschein von einer WBK, geschweige denn deren Farben, unterscheiden können, dann begeben Sie sich doch mal zu einem Schützenverein in Ihrem Wahlkreis und machen sich ein eigenes Bild.
            Anschließend können Sie immer noch gegen Sportschützen hetzen, wenn Ihre Meinung bestehen bleibt.
            Sie brauchen auch keine Angst zu haben dort erschossen zu werden, aber seien Sie dennoch auf der Hut, der Weg dorthin ist, allein durch den Straßenverkehr, schon mehrere 1000mal gefährlicher als der Aufenthalt an der Schießbahn. GK-Vereine gibt es z.B. in Rastatt, Baden-Baden, und in einigen Orten dazwischen. Vielleicht sieht man sich!

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            1. Jörg Rupp Beitragsautor

              Ich hab das alles verstanden, keine Angst. Ich bin ja nicht doof. Ich kann sogar Ihre Sicht einnehmen. Wissen Sie, ich sammel sogar Altpapier, obwohl hier in meinem Quartier die Schützen und Motoballer sammeln.
              Nun, wenn Sie zuhause Trockentraining machen müssen – ich bin sicher, das eröffnet einen neuen Markt für Attrapen, Dummies. Und darüber hinaus: wieso denken Sie, werden ausgerechnet immer die ach so verantwortungsvollen Schützen auffällig als Amokläufer wie in Dossenheim – und sonst keiner? Ich weiß von keinem Amoklauf mit illegalen Waffen. Oder irre ich mich da?
              Die Waffen müssen raus aus den Haushalten. Weil: Munition könnense ja daheim selbst machen.

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              1. Paul Burger

                Ja immer wieder die Sportschützen, und nur die!
                Im Schnitt 5 mal im Jahr, inclusive der Beziehungstaten, bei denen das Tatmittel nach allen Expertenmeinungen keine Rolle spielt. Wenn es Ihnen tatsächlich um das Retten von Opfer ginge, könnten Sie sich z.B. an ein paar Wochenenden an die Schwarzwaldhochstraße stellen und dort die Amok- und Kamikazefahrer ausbremsen, die mit Ihrer Fahrweise nicht nur ihr eigenes Leben gefährden sondern auch das vieler Unschuldiger. Nur ein paar Wochenenden, und schon sind viele Leben mehr gerettet, als in mehreren Jahren durch Einzeltaten mit Sportschützenbeteiligung stattfinden. Ohne Gesetzesverschärfung, ohne Verbote, nur Sie alleine!
                1,4 Millionen sollen stellvertretend für ein paar wenige ihren Sport aufgeben oder zumindest solche Einchränkungen hinnehmen, daß die Durchführung des selbigen praktisch nicht mehr möglich ist.
                Hier wird klar, wen sich „Die Grünen“ als Feinbild ausgesucht haben. Haben Sie auch mal recherchiert vieviele Tote durch Schußwaffen sich in der Zeit nach Dossenheim ereignet haben? Sicher ist das ein wenig anspruchsvoller, als nur die reiserisch aufgemachten Überschriften mit dem Wort „AMOK“ und „Sportschütze“ zu lesen. Ich kann Ihnen sagen, es sind einige, nur werden diese Berichte um einiges kleiner gehalten und mit den Überschriften „Beziehungstat, Ehrenmord, Schießerei“ o.ä. betitelt. Nur das Wort „Amok“ bringt die große Masse an „unbedarften“ Lesern und Auflage und somit auch Geld für die Verlage, obwohl die meisten Taten und ihre Ursachen weit entfernt sind von einem richtigen Amoklauf.
                Alle anderen Taten bringen halt nicht den „großen Reibach“, nicht einmal die 150 Kinder die jährlich durch häusliche Gewalt ums Leben kommen.
                Natürlich soll man keine Toten gegeneinander aufrechnen, aber man darf genauso wenig auf Grund der extrem seltenen Einzeltaten massive Gesetzesverschärfungen bis hin zum Verbot fordern. Sowas ginge vielleicht noch am Dorfstammtisch durch, für einen Politiker wie Sie oder Ihre ganze Partei hat das eher den Beigeschmack einer Politik vom III.Reich und Co. Zu der Zeit gab es auch einzelne Zeitungen (wie z.B. „der Stürmer“ oder „Giftpilz“, die ganze Volksgruppen mit reißerisch aufgemachten Berichten diskiminierten und jede kleinste Verfehlung dieser Gruppen an den Pranger stellten. Was sich daraus entwickelte steht heute in den Geschichtsbüchern. Was sollte man den Leuten damals übel nehmen, wenn sie diese Geschichten glaubten, weil „es ja in der Zeitung“ stand. Und heute macht Ihre Patei eine ähnliche Politik, da sage ich: Nein Danke!
                PS: Meine Frage vom 27.09 haben Sie noch nicht beantwortet.

  2. Paul Burger

    Illegale Waffen sind zwar verboten, aber nicht verschwunden, nur weil Sie und Ihre Parteigenossen bei diesem ihre Augen zumachen. Sowas funktioniert nur im Kindergarten.
    Und genau mit diesen geschätzten bis zu 20 Millionen Waffen passieren mit Abstand die meisten Schußwaffen-Verbrechen.
    Mit anderen Tatmitteln werden nochmals eine zig-fach höhere Zahl an Menschen in Deutschland umgebracht. Wenn man aber den „Grünen“ glaubt, so ist die Welt schon gerettet, wenn in D. die 5,5 Mill. registrierten Waffen verboten (und verschwunden?) sind, und alle Menschen auf der ganzen Welt haben sich wieder lieb. Ebenfalls grüne Kindergartenlogik!
    Was die mir unterstellte Ausländerfeindlichkeit angeht:
    Verbieten Sie dem BKA die offizellen Zahlen im „Bundeslagebild Waffenkriminalität“ zu veröffentlichen, dort stehen nämlich solche Hinweise drin.
    Wer genau beim BKA so „ausländerfeindlich“ ist und die wahren Zahlen veröffentlicht, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Falls Sie damit Probleme haben, machen Sie doch nach der üblichen grünen Parteimanier einfach die Augen zu, denn was Sie nicht sehen ist ja auch nicht da. Aber die illegalen Waffen waren ja noch nie ein Problem, die sind ja schon verboten. Und Opfer gibt es damit natürlich auch keine.
    Zur Unterstellung der Verhöhnung:
    Verhöhnung ist (nicht nur für mich) auch, wenn man eine solche Tat unmittelbar nach ihrem Geschehen sofort für politisch-populistische Forderungen mißbraucht, wie es Sckerl, Schneidewind-Hartnagel, Özdemir und Ihr Junior-Partner IM Gall, und nicht zuletzt Sie selbst gemacht haben. Das ist nicht nur eine Verhöhnung der Opfer, sondern einfach widerlich.

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Sie lenken mit dem Blick auf illegale Waffen ab. Schlechter Versuch. FAkt ist und bleibt bspw. diese Chronologie aus der BNN vom 22.08.2013:

      Bluttaten von Sportschützen

      Tödliche Zwischenfälle mit Sportschützen haben immer wieder Diskussionen über Waffen im Privatbesitz ausgelöst.

      Juli 2013: Ein Nachbarschaftsstreit in Wellendingen (Baden- Württemberg) endet tödlich. Ein 38 Jahre alter Sportschütze holt nach einem Wortgefecht seine Pistole und feuert mehrfach auf den Nachbarn.

      Januar 2013: Drei Menschen sterben bei einem Familiendrama im Westerwald (Rheinland-Pfalz). Ein 45-jähriges Mitglied eines Schützenvereins erschießt seine Freundin, deren Großmutter und sich selbst.

      Juni 2012: Ein 62 Jahre alter Sportschütze in Bad Dürrheim feuert auf den 30-jährigen Sohn seiner Lebensgefährtin und verletzt ihn schwer. Bei seiner Festnahme schießt der schwer bewaffnete Mann auf einen Polizeihund.

      Januar 2012: Ein 70-jähriger Sportschütze erschießt in Rostock seine Frau und dann sich selbst. Die Frau wollte sich von ihm trennen. Der Rentner besaß wegen seines Hobbys mehrere Waffen.

      April 2011: Auf den Auszug seiner Freundin reagiert ein Sportschütze in Hamburg mit einem Blutbad. Der 36-Jährige tötet den Bruder der Frau und sich selbst. Eine Freundin und ein Mann, der zu Hilfe eilte, werden durch Schüsse lebensgefährlich verletzt.

      September 2010: Eine 41-jährige Sportschützin erschießt in einem Krankenhaus in Lörrach ihren Mann, den fünfjährigen Sohn und einen Pfleger. Die Frau hatte offenbar die Trennung von Mann und Kind nicht verkraftet. 2004 hatte sie in der Klinik eine Fehlgeburt erlitten.

      März 2009: In seiner früheren Realschule in Winnenden und auf der anschließenden Flucht erschießt ein 17-Jähriger 15 Menschen und sich selbst. Die Waffe hatte er seinem Vater, einem Sportschützen, entwendet.

      April 2002: Mit Pistole und Pumpgun tötet ein ehemaliger Schüler eines Gymnasiums in Erfurt 16 Menschen und sich selbst. Die meisten Opfer sind Lehrer. Das 19 Jahre alte Mitglied eines Schützenvereins war der Schule verwiesen worden.

      Ihre Ausländerfeindlichkeit wird deutlich, wenn sie glauben, Sie könnten einen Zusammenhang konstruieren, wir würden uns nicht um illegale Waffen kümmern, weil sie aus der Türkei kämen. Da brauchen Sie gar nicht ablenken. Schämen Sie sich. Denn illegale Waffen sind verboten – und leichter zu finden, wenn es gar keine mehr in Privatbesitz geben darf.

      Ihr Ton mir gegenüber ist anmaßend und unverschämt. Weitere Beiträge in diesem Tonfall werde ich ohne weitere Warnung löschen.

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    2. Stefan Koller

      Sehr geehrter Herr Burger,
      kennen Sie den Versuch, eine Glühbirne auszupusten? Genauso ist es mit Herrn Hellmuth, wenn er logische Argumente, die nicht in seinen ideologischen Rahmen passen,verstehen soll.

      Gruß
      Stefan Koller

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  3. Paul Burger

    Hallo Herr Rupp,
    der Vorwurf von Ausländerfeindlichkeit und Verhöhnung mir gegenüber kam von Ihnen. Da ich mir sowas undokumentiert nicht gefallen lasse habe ich drauf geantwortet. Meine „Tonart“ war und ist keine andere wie in Ihrem Beitrag.
    Schön finde ich Ihr Zitat aus der BNN, bei der nahezu ALLE Taten mit Sportschützenbeteiligung seit 2002 aufgeführt sind. Eine Aufzählung der Taten mit illegalen Waffen würde dagegen um das 100fache länger werden, nachzulesen z.B. http://www.keine-waffen.de.

    Frage an Sie: Warum sollten das Aufspüren illegaler Waffen einfacher sein, wenn die legal registrierten verboten würden? Letztere sind ALLESAMT ordnungsgemäß registriert und direkt dem jeweiligen Besitzer zuordenbar, und das nicht erst seit dem NWR sondern schon seit 1973! Vorschriften über den Verkauf, Weitergabe und ähnliches sind strengstens geregelt,(bei einem Verkaufsinserat einer registr.pflichtigen Waffe ist z.B. die Angabe der vollständigen Adresse zwingend vorgeschrieben!) Wenn die illegalen Waffen nur aus „verschwundenen“ Legalwaffen (ca. 7000 p.a. incl. Behörden- und Armeewaffen)bestünden wurde es knapp 3000 Jahre dauern, um auf den Bestand der heute geschätzten 20 Millionen illegalen in Deutschland zu kommen.
    Das sind keine Ablenkungen, sondern offizielle Fakten!
    Ich lenke den Blick nicht NUR auf illegale Waffen ab, sondern sehe das Problem, im Gegensatz zu Ihnen, in der Gesamtheit. Ich verschließe mich auch nicht vor der Tatsache, daß mit legalen Waffen auch Straftaten verübt werden, sondern will Ihnen nur darstellen, daß diese im Verhältnis zu allen anderen nur verschwindend gering sind.
    Das liegt nicht zuletzt auch daran, daß Legal-Waffenbesitzer ständig auf Vergehen gleich welcher Art überprüft werden und schon bei der kleinsten Verfehlung egal welcher Art mit dem Entzug der waffenrechtl. Erlaubnis rechnen müssen. Dennoch ist kein Mensch auf dieser Welt unfehlbar und es kommt in Ausnahmefällen zu den von Ihnen zitierten Taten.
    Es nützt nichts wenn man um Amokfahrten zu verhindern nur z.B. alle roten Porsche verbietet, und glaubt das Problem sei dann für alle Zeit gelöst. (Keine Ablenkung, nur eine Metapher) Einem Vorschlag von Ihnen und Ihrer Partei, welche das gesamte Kriminalitätsproblem mit Schußwaffen löst kann sich kein Waffenbesitzer verwehren, aber diese Rosinenpickerei und Vorspiegelung falscher Sicherheit bei einem Verbot von legalen Waffen kann und wird nie eine Lösung sein. Verschließen Sie sich nicht mit Ihrer BASTA-Mentalität vor einer offenen Diskussion, sondern akzeptieren auch mal die Fakten. Nur so sind Sie vielleicht noch für den ein oder anderen Bürger noch wählbar.

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  4. main

    Das die grünen immer die Leute entwaffnen wollen.
    Zumal ihnen doch bekannt sein müsste das ein Waffenverbot nur die Legalen erreicht.
    Was ist mit den schätzungsweise 25 Mill. illegalen im Land.
    Man macht sich als legaler Waffenbesitzer schon Gedanken,
    ob man nicht ins andere Lager wechselt.
    Um den Diffamierungen , Unterstellungen nicht mehr ausgesetzt
    zu sein.
    Bei einem Legalen kann jederzeit eine Kontrolle erfolgen.
    Bei dem illegalen nicht.
    Beim legalen werden die beim kleinsten Vergehen entzogen.
    Beim illegalen auch nicht.
    Ich komm demzufolge zu der Erkenntnis das der Legale der Arsch hier ist. Ich weis nicht ob den Herrn Politikern bewusst ist, das man ohne weiteres alles aber auch alles im
    Netz kaufen kann. Ohne Genehmigung und bitten und betteln.
    Ihr liebe Politiker soldet froh sein das es noch so ehrliche Leute gibt, die die Dinger anmelden.
    Mit dem Makel, schlechter gestellt zu sein als ein Verbrecher.

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  5. Thomas St.

    Wenigstens ein Grüner, der mal sagt wie es ist! Danke dafür.
    Eine kleine Auflistung die eine eindeutige Sprache spricht:
    Opfer nach Waffenverbot:
    1915-1917 1-1,5 Mio Armenier in der Türkei
    1929-1953 20 Mio politische Gegner in der Sovietunion
    1933-45 13 Mio Juden, Zigeuner und pol. Gegner im 3.Reich
    1948-52 20 Mio politische Gegner in China
    1960-81 100.000 Mayas in Guatemala
    1971-79 300.000 Christen und pol. Gegner in Uganda
    1975-79 1 Mio Intellektuelle in Kambodscha
    http://whatreallyhappened.com/RANCHO/POLITICS/RKBA/genocide.html

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