Erneute Bedrohung von rechts

Die Nazis (aus der Region?) versuchen weiterhin mich einzuschüchtern. Heute Morgen fand ich vor dem Weg zu unserem Haus den folgenden Schriftzug vor:

IMG-20160409-WA0001[1]

Nachdem im Landtagswahlkampf dieses Plakat der Rechten direkt an derselben Stelle hing, die zweite Drohung, verbunden mit dem Hinweis, dass man auch in meinen engeren Lebensraum einzudringen bereit ist.

2016-03-07 08.29.58

 

Ich bleibe dabei: ich lebe in einem Rechtsstaat und ich werde meine Meinung weiterhin frei äußern, mich gegen Rechtsaußen engagieren und lasse mich nicht einschüchtern.

Jetzt sieht’s übrigens so aus:

2016-04-09 12.58.20

Es ist ein weiterer Beleg für die Verrohung der Gesellschaft und unter dem Eindruck von AfD-Wahlerfolgen, dass sich diese Leute zunehmend mehr trauen. Für eine offene Auseinandersetzung mit Argumenten sind sie dabei leider nicht zu gewinnen, sie drohen lieber feige aus der Anonymität.

2 Menschen gefällt dieser Beitrag.

16 Gedanken zu „Erneute Bedrohung von rechts

  1. Günter Munz Stuttgart

    Freut mich, dass Sie Angst bekommen. Schadenfreude ist doch die schönste Freude. Verdient haben Sie es. Günter Munz Stuttgart

    Antworten
  2. Graf Koks (@GrafKoks5)

    Die Gewalt ging bisher stets von den selbsternannten Bessermenschen und ihrer Schlägertruppe, der Antidemokratischen Faschistischen Aktion, aus.
    Der Rechtsstaat gilt übrigens auch für jene, die von den grünen Kinderfreunden als „Nazis“ diffamiert werden und zum Schweigen gebracht werden sollen.
    „Die Leute“ sollten sich noch viel mehr trauen. Das nennt man direkte Demokratie und ist bei den rotgrünen Heuchlern sehr unbeliebt.

    Antworten
    1. Berta Brahmer

      @solidarisch
      Seltsam beschränkte „Solidarität“:
      „Solidarität mit allen Antifaschist*innen, die von Rechten bedroht werden.“
      Und was ist mit den AntfaschisI(!)nnen, die von links bedroht werden? Mit denen, die von der grossen labernden Mitte bedroht werden?
      Wollen hoffen, dass der Solidaritätsspender nicht selber solche Einfalt verkörpert, wie er sein Parölchen in die Welt schickt.
      Echte Antifaschisten bedürfen der Solidarität ständig und von allen Seiten.

      Antworten
  3. Wolfgang G. Wettach

    Ich fürchte du hast Recht, Jörg. Ich bin zu Mainstream geworden. Solche Fans wie du habe ich nicht – und seit Jahren keine Drohungen mehr bekommen. Ok, vielleicht bin ich einfach nicht relevant, seit meine Stadt keine stadtbekannten Nazis mehr hat die ich von öffentlichen Veranstaltungen aussperren kann, und statt gruseligen Satanisten-Ritualen nur noch ADHS-Sprayer…

    Antworten
  4. Berta Brahmer

    Hm, schaue ich mir den Schriftzug genauer an, stelle ich fest, dass ich solche (sauberen) Buchstaben und derart verliebtes Ausrufezeichen bei Rechtsradikalen noch nie gefunden habe.
    Sind Sie denn sicher, Herr Rupp, dass das Rechtsradikale waren, die das da grad mal so sehen, das mit dem „weg“?
    Lag denn eine Visitenkarte daneben, oder Vergleichbares, das auf den „Absender“ wenigstens halbwegs schliessen lässt?
    Überlegen Sie doch bitte auch, ob das nicht eventuell aus einer ganz anderen Ecke kommt, aus einer, die für ordentliche Schrift mit gestalteten Ausrufezeichen bekannt ist?
    Gelegentlich liest man bei Ihnen Texte, die die Welt nur aus zwei Seiten verstanden wissen wollen, dabei ist sie doch vieldimensional: Zwar ist jeder Nazi ein Schuft, aber nicht jeder Schuft auch ein Nazi …

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Naja, auch bei der freitäglichen Demo der Neonazi in KA wurde Kreidespray derselben Farbe eingesetzt.

      Antworten
      1. Berta Brahmer

        „Naja“, Jörg Rupp,
        ich hatte mir die im ersten Kommentar vekniffen, stelle es aber nun so erneut zum Überdenken:
        Kreidespray gibt es in jedem Baumarkt, SCHRIFTEN nicht!
        Und um letztere ging es.

        Antworten
  5. Genauhinseher

    „Zwar ist jeder Nazi ein Schuft, aber nicht jeder Schuft auch ein Nazi …“

    Ooooh,…und das von “ Berta“….?

    Antworten
    1. Berta Brahmer

      @Genauhinseher
      Hat Probleme…
      Zwar bin ich nicht für Dialoge der Kommentatoren auf geliehenen Plattformen, jedoch genau hingesehen (und allein das ist überall mein Anliegen) ist das Buchstabengemüse von dem angeblich @Genauhinseher weniger ein Beitrag zum Text als ein gespritzter Furz von gestern.
      Sehen Sie einfach mal genau hin und sagen Sie dann was Substanzielles zum Problem vom Bloggastgeber, meinetwegen auch das GLeiche wie ich – wenn Sie sich dazu entschliessen könnten un d in der Tat so sehen.

      Antworten
      1. Karl Heinz Baudisch

        BERTA, bei Bedarf kann ich Ihnen gerne die Wohnadresse und die Telefonnummer von Jörg Rupp übermitteln.
        Dann können Sie sich ja beschweren, das ich meine eigene Meinung habe und über Ihre Versuche der “ Meinungshoheit“ einfach nur noch lachen kann.
        Wie kommen Sie auf die Idee, das man hier,..auf einem Öffentlichem Blog dem Betreiber nur Zustimmung heucheln darf ? ?

        Antworten
        1. Berta Brahmer

          @Karl Heinz Baudisch
          zeigt jetzt aber mal richtig, wie er hier versucht, „Meinungshoheit“ (erfüllt mit „lauter Lachen) durchzu stechen:
          Erst will er uns die Adresse unseres gemeinsamen bloggastgebers Jörg Rupp mitteilen, was zum Einen darauf schliessen lässt, dass er sich über diese Seite nicht informiert hat (steht im Impressum), zum Anderen schon im Foto des Bloggers obenstehend recht gut austzumachen ist – Foto wohl auch nicht gesehen.
          Dann wirft er mir mit „Wie kommen Sie auf die Idee…“ vor, ich würde „auf einem Öffentlichem Blog dem Betreiber nur Zustimmung heucheln“ oder hätte das zumindest verlangt – Hä?
          Da hat sich einer aber mächtig vertan, erst die Blogidentität übertölpeln wollen mit „eigenen Angaben zu einer Adresse“, dann den Kommentator verwechseln, dem er etwas mitteilen will, und dann auch noch uns weismachen wollen, dass man „darüber nur lachen könne“ – ich jedenfalls nicht, es ist traurig, angesichts des Problems des Bloggers (Schmähung auf dem Pflaster) derart Pillepalle diskutieren zu wollen.
          Oder etwa einer von den „anderen“ Schuften?

          Antworten

Kommentar verfassen