Klare Worte

Wer mich kennt, weiß, dass ich das klare Wort dem verdrucksten „bloß nix falsches sagen“ vorziehe. Das macht es nicht immer leicht, vor allem nicht in der Politik – auch wenn man nur einer von 16 Parteiräten auf Landesebene ist.

Meine liebe Parteifreundin Sonja Rothweiler aus Pfinztal ist „eben diesem Holze geschnitzt“ – um mit Reinhard Mey zu sprechen. Sonja ist im Ortschaftsrat von Pfinztal-Wöschbach. Am 13. Januar fand sich im Pfinztäler Mitteilungsblatt ein Artikel, der wohl schon Ende Dezember in den BNN erschienen war. Es ging um eine stattgefundene Treibjagd.

Artikela aus dem Pfinztäler MitteilungsblattHintergrund ist die bundesweit immer wieder thematisierte Bevölkerungsexplosion unter Wildsauen. In Rheinland-Pfalz hatte man ja wegen der Schäden sogar gefordert, dass die Armee die Schweine jagen soll.

Ebenso wie Sonja sehe ich die Jagd grundsätzlich kritisch – in der Form, in der sie heute geschieht. Denn es geht ja nicht um die Deckung des Grundnahrungsbedarfs. Sondern um ein Hobby. Ein Schießhobby noch dazu. Hinzu kommen Stimmen, die darauf hinweisen, dass einerseits der „europaweit gestiegene Maisanbau für die Viehmast sein, der den Schwarzkitteln in vielen Regionen üppig gedeckte Tische beschert“, der mit für die Explosion der Bestände verantwortlich ist – ebenso wie die Jagd (neben der Fütterung) in der von unseren Jägern praktizierten Form.

Erhöhter Jagddruck, so die Tierschützer, bringe das Sozialgefüge der Wildschweinrotten aus dem Gleichgewicht und fördere so eine übermäßige Fortpflanzung, weil in Ermangelung von älteren „Bachen“ – Muttertieren – die jungen Säue frühreif gedeckt würden. Allerdings ließ sich diese These bislang kaum wissenschaftlich untermauern. Die Debatte dürfte nun aber neu befeuert werden.

Verfrühte Geschlechtsreife

Laut einer aktuell publizierten französischen Langzeitstudie scheint starke Bejagung durchaus die Fortpflanzungsfähigkeit zu stimulieren. In einem Waldgebiet im Departement Haute Marne erreichen deutlich mehr Jungsäue vor dem Ende ihres ersten Lebensjahres die Geschlechtsreife und werden trächtig, als dies zum Beispiel bei ihren Artgenossen in den Pyrenäen der Fall ist. Dort sind weniger Jäger unterwegs (vgl. Servanty et alii, Journal of Animal Ecology).

Ein interessanter Aspekt, zumal ja die Pfinztäler Jäger behaupten:

Die Jagd fülle eine wichtige Lücke im Ökosystem aus, sagt Michael Marischler. Sie ersetze Bär, Luchs, Wolf, Tollwut und harte Winter.

Das dürfte wohl eher in den Bereich des Jägerlateins gehören. Sonja hat sich daher mit einem Leserbrief an die BNN gewandt, der auch veröffentlicht wurde. Er spricht für sich und ich stelle ihn hier ein – nicht nur wegen der klaren Worte, sondern auch wegen der Wahrheit, die sie ausspricht:

Ich habe schon viele abstruse Rechtfertigungen über das hobbymäßige Töten
von Wildtieren gehört, aber dass jetzt auch noch die Aussage von Jägern zu
hören ist: Der Jäger schließe die Lücke im Ökosystem“ entbehrt jeglicher
Grundlage und hat mich zugleich belustigt und wütend gemacht. Hallo, wer war
denn unter anderem federführend beim Jagen und Töten von Luchs und Wolf?
Generationen von schießwütigen Jägern.
Wer duldet keine Ansiedlung, von Luchs und Wolf? Hobby-Jäger, die fürchten
dass die Lücke im Ökosystem auf natürliche Weiße geschlossen wird .
Intelligente Jäger in wenigen Gebieten der Bundesrepublik haben begriffen ,
dass durch das Ansiedeln von Luchs und Wolf auch viel Futter gespart wird.
Denn man muss dem Wild jetzt keine Futterstellen mehr einrichten, um es dann
nach der Zeit der Gewohnheit heimtückisch vom Hochsitz aus als Zielscheibe
zu benutzen.
Es bleibt zu wünschen, dass die selbsternannten vermeintlichen Retter des
Ökosystems begreifen, dass es an der Zeit ist umzudenken und den von ihnen
ausgerotteten Luchs und Wolf eine Chance geben.

Danke Sonja, auch für die Erlaubnis, den Brief hier abzudrucken.

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10 Gedanken zu „Klare Worte

  1. Jörg Tauss

    Interessante Aspekte. Zur Öko-Lücke fällt mir auch noch der arme Problembär Bruno ein 😉

    Nur: Was machen wir, bis diese geschlossen ist? Und wie wäre sie zu schließen? Und WÄRE sie mit den genannten „Raub“tieren überhaupt zu schließen?

    Wölfe (ganz abgesehen von Bären) sind zu scheu und brauchen wild lebend zu große Reviere, als dass sie im Wöschbacher Forst heimisch werden könnten. Ähnliches gilt für Luchse, die zudem ohnehin nicht mehr abgeschossen werden dürfen.

    Was machen wir also mit der zweifellos zu großen Wildschwein- und Rotwildpopulation?Auch den Maisanbau kann ich nicht verbieten (steht auch in keinem grünen Wahlprogramm) 🙂

    Jörg Tauss (KEIN Jagdfan)

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Tja, was machen wir. Ich denke, wir sollten einfach mal ein Schutzgebiet – sehr groß natürlich – für 5 Jahre ausweisen und dort garnichts mehr machen. Mal sehn, was passiert – wissenschaftlich begleitet natürlich. Ich gehe davon aus, dass sich vieles selbst regulieren wird.

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  2. Ulf Dunkel

    Ich empfehle in diesem Zusammenhang die Lektüre des ausgezeichnet recherchierten Buches „Jagd – Naturschutz oder Blutsport“ von Thomas Winter.

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  3. Christian Bach

    Schutzgebiet klingt nach einer Idee. Andere Frage ist fuer mich immer wieder: Warum regen sich manche Leute so ueber die Treibjagd auf, wo diese Tiere zumindest ein Leben in Freiheit hatten (im Vergleich zur Massentierhaltung, wo die gezielte, von der Oeffentlichkeit meist unbemerkte Toetung kostenoptimiert durchgefuehrt wird?!). Und wenn ich mich recht erinnere, kam der Mensch von einem Dasein als Jaeger und Sammler. Nur dass das Jagen fuer hochgradig zivilisierte Menschen grausam scheint (mich eingeschlossen)…

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ich rege mich auf, weil sich Jäger als Element im Ökosystem bezeichnen, die eine Lücke schließen würden. Dem ist halt einfach nicht so. Diese Lücke wurde durch die Jagd – bzw. dem vermeintlich wichtigen Schutz von damals noch frei herumlaufenden Rinder- und anderen Herden gerissen – Wolf und Luchs sind ausgerottet worden. Heute geht man dann noch soweit, dass man die Tiere anfüttert, anstatt der Natur ihren Lauf zu lassen und für dien Reglulierung des Bestandes sorgen zu lassen. Wenn aber weiter schießwütige -in erster Linie – Männer in den Wald fahren um ihrem Hobby zu frönen – nun, dann scheint mir der Weg zu einem natürlichn Prozess noch weit.

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  4. Sonja Rothweiler

    Töten als Hobby und nicht zum Überleben ist mehr als verwerflich.

    Wer Tiere anfüttert um gönnerhaft vom Hochsitz aus zu entscheideen, das Tier zu töten oder es am Leben zu lassen, spielt doch einfach auch mit der Macht.
    Hat für die, die das machen sicher etwas „göttliches“

    Alles Weitere steht in meinem Bericht.

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  5. Nighthawk

    Manchmal würde ich mir wünschen Jagdgegner und Jäger wären in der Lage über ihren Ideologischen Tellerrand hinauszuschauen.

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  6. BlaserMan

    So,

    ich setz´ mich mal ins Wespennest der selbsternannt „hochgradig Zivilisierten“.

    Nur ein paar Dinge nebenbei:

    Sind es nicht die Grünen, die mit den Reh- und Rotwildausrottern des „OJV“ paktieren um die Erträge der Forstwirtschaft zu steigern???

    Sind es nicht die Grünen, die ganze Wildbestände (Muffelwild) ausrotten wollen?? Und in den „Jägern“ des „Ökologischen Jagdverbandes“ ihre Erfüllungsgehilfen haben???

    Die Grünen und der „ÖJV“ gehören zusammen, wie Pech und Schwefel. Und gerade die Leute vom ÖJV scheinen lediglich alles „zusammenballern“ zu wollen. Daher hätten Sie ja auch gerne Jagdzeitenanpassungen, die es ihnen ermöglichen ohne qualifizierte Kenntnisse und vor allem ohne Reue auch noch im Januar Böcke zu schießen…. Warum???!!!!

    Ganz einfach. Wenn man bei derzeitiger Gesetzeslage einen Bock zu der Zeit schießt, gibts ne Anzeige und der Jagdschein könnte weg sein. Also helfen die Grünen bei einer Schonzeitänderung im Landesjagdgesetz und schwupps können die ÖJVler bei ihren Drückjagden auf alles regelrecht ballern, was sich bewegt.

    Soviel zur Glaubwürdigkeit der Grünen. Tierschutz??? LOL!

    Propagieren Drückjagden.. So ein Schwachsinn. Gerade hier werden zwangsläufig die schlechteren Schüsse abgegeben, gerade hier ist das Unfallrisiko immens. Gerade hier kommt es zu Fehlabschüssen (führende Bachen, Geißen, etc.).

    Ich war kürzlich bei einer „ÖJV“ Jagd eingeladen. Die Ansage war: „Jedes Reh erlegen, dass man sehen kann“ Wenn ein Bock liegt, gibts keine Anzeige.

    Danke. Zu solchen Freaks geh ich nicht mehr. Ich bin nicht der Vollstrecker der Holzindustrie unter dem Deckmäntelchen des „Ökologischen Waldbaus“

    Mit solchen Leuten paktieren die Grünen.

    Idealismus und Grundgedanke in Ehren, aber mit Naturschutz etc. haben die Grünen schon lange nichts mehr zu tun. Denen gehts nur darum MACHT zu erlangen, Bürgerrechte einzuschränken und anderstdenkende mangels echter Argumente zu Diffamieren.

    Zudem wollen die Grünen ja eh alle Waffen aus ziviler Hand haben. Waffen nur für den Staat.

    Jaja. Das hatten wir schon. Vor ca. 70 Jahren. Nur wer das richtige Parteibuch hatte und Arier war, durfte Waffen erwerben.

    Und dann gab es doch noch dieses „sozial“istische Deutschland, das so demokratisch, reich und beliebt war, dass eine Mauer drum gebaut werden musste, damit nicht so viele Imperialisten da rein strömen. Dort durfte der gemeine „Genosse“ auch keine Waffe haben und die Jäger mussten mit der Flinte auf die Jagd. Büchsen waren den Parteibonzen, die dann aus dem fahrenden Auto ballerten vorbehalten.

    DANKE!!!!

    Das braucht KEINE Demokratie.

    Das IST das Markenzeichen von Diktaturen.

    Mittelalterlich. Damals Adel – heute Parteien.

    Zu den anderen Dingen hier:

    Viele verdrehte und halbwahre Sachen, teilweise echter Schwachsinn.

    Es gibt viele Gründe für die erhöhten Schalenwildbestände.

    1. Viele Dickungen (nicht bejagbar, perfekteRückzugsräume)durch die schweren Stürme in der Vergangenheit
    2. Verstärkte Baummast duch erhöhten Stickstoffeintrag im Boden und „Klimawandel“ (Sauen mögen Eicheln und Bucheln mehr, als Mais)
    3. Verstärkter Anbau von Mais und Rapps (Deckung und Frass)

    Um nur mal eben 3 genannt zu haben.

    Übrigens sind die Maiswüsten für viele Tier- und Insektenarten ein GAU. Denn es werden immer mehr Brachwiesen „reaktiviert“, die diesen Arten vorher als Lebensraum und Weide gedient haben.

    Die Debatte, dass Jagddruck die Fertilität beim Schwarzwild steigere ist Schwachsinn. Jedoch können Fehlabschüsse tatsächlich das Rottengefüge durcheinander bringen. Das hat aber nichts mit Jagddruck zu tun.

    Frischlingsbachen wurden schon in den 70ern beobachtet. – Nichts neues, sondern bestenfalls schlampige „wissenschaftliche“ Arbeit der Franzosen.

    Wie bei den Menschlein auch, stiehlt sich das Töchterchen eben mal von der Rotte weg, um sich mal richtig…. zu lassen. Und schwups haben wir die Frischlingsbache. So einfach ist das.

    Schweine sind eben auch nur Menschen. 😉

    Übrigens bin auch ich dafür, dass Luchs und Wolf sich natürlich bei uns ausbreiten und wieder ansiedeln. Und das als Jäger. … Und ich bin nicht der Einzige.

    Aber!!!

    Bevor die Populationen von Luchs und vor allem Wolf so stark sind, dass sie die Jäger ablösen können, wird es garantiert Konflikte mit Menschen geben. Details male ich jetzt nicht aus. Aber dann dürfen wieder mal die pöhsen Jäger die Drecksarbeit im Aufrag der „Öffentlichkeit“ erledigen. Wie bei „Bruno“

    Hamse mehr zu bieten, als Vorurteile???

    @Herr Rupp,
    die Lücke beim Raubwild wurde zwar durch „Jagd“, aber aufgrund des eigenen Überlebenswillens gerissen. Stellen Sie sich mal Bauern im 15 Jahrhundert vor. Sie dürfen eigentlich nicht jagen. Aber was machen sie wohl, wenn sich Wölfe oder Bären an Ihren Herden vergreifen wollen??? An ihrer Lebensgrundlage??? Richtig! Sie tun das, was nötig ist. Und der Rest des Dorfes half mit.

    Darum gibts keine großen Räuber mehr. Die stärkere Art verdrängt die schwächere. So war es vor dem Menschen, so wird es nach dem Menschen sein.

    Was damals passierte, hat nichts mit der Jagd von heute zu tun. Damals hat man aus den richtigen Gründen das Falsche getan. Man hat wahllos getötet. Weil man sich nicht besser zu helfen wusste.

    Fütterung in der Notzeit, und späteres Erlegen ist jedenfalls besser, als die Tiere jämmerlich verrecken zu lassen. Sie sind mir einer. Einerseits über die pöhsen (ach so qualvoll mordenden) Jäger schimpfen, andererseits verlangen, dass man die Tiere verhungern lässt. Schon mal gesehen, wie das aussieht?? Haben sie eine Ahnung wie lange Hunger leiden lässt bevor der erlösende Tod kommt???
    Zudem vergreift sich Schalenwild, dass gefüttert wird nicht so oft an Bäumen. Und man kann es wunderbar beim Wechseln erlegen. Schließlich ist der Schuß auf Wild im Umkreis von 200m um eine Fütterung verboten. Und die Kirrung beim Schwarzwild hat nichts mit Fütterung zu tun. Hier gehts nur ums Anlocken, weil man die Biester sonst kaum rankriegt.

    Desweiteren nimmt – wie sie offensichtlich versäumt haben – der Frauenanteil in der Jägerschaft erfreulicherweise stetig zu. So, wie die Jägerschaft insgesammt. 🙂

    @Sonja Rothweiler
    Gute Frau, das Töten ist lediglich ein Mittel zum Zweck. Nicht mehr nicht weniger.
    Wie das Öffnen einer Red-Bull-Dose.
    Ich will Wildschweinbraten, also muss ich eins töten, damit ichs in den Kühlschrank bzw. Backofen kriege.

    Ich weiß wenigstens genau, was ich auf dem Teller habe. Und ich habe nicht andere die Drecksarbeit für mich machen lassen. Oder meinen Sie es ist ein Vergnügen, eine Sau aufzubrechen, oder ein Reh??

    Für mich ist das nichts anderes, als die Möglichkeit auf extrem natürlichen Wege an allerfeinstes Biofleisch zu kommen, dass diesen Namen wirklich verdient.

    … Wie auch das Angeln und Pilze sammeln ein Bisschen „Back to the roots“.

    Göttlich???? Macht??? Sie haben Phantasieen!!
    Auf so nen kranken sh!t käm ich nicht mal auf LSD.

    Das mit dem „Töten“ läuft einfacher. Das schwächste Stück wird erlegt. Soweit es Distanz, Lichtverhältnisse, Wind, Position, Kugelfang (Deshalb die Hochsitze, aber was soll ich mich jetzt noch über Ballistik und Reichweiten von Büchsenpatronen mit Ihnen unterhalten), Verhalten, Schonzeit, und andere Faktoren zulassen.

    Da ist soviel zu beachten, da bleibt keine Zeit für sinnlose Emotionen. Es geht um pure Konzentration. Denn, wie ein Sportschütze will auch der Jäger (ich bin beides) einen perfekten Treffer landen.

    Es reicht ja schon wenn der Puls hoch geht, das nervt genug. …

    Und bevor jetzt wieder die Märchen kommen:
    Der Adrenalinausstoß bei der Jagd ist evolutionär bedingt. Damals – gaaaanz früher – hat man ja noch „von Hand“ gejagt und da war dieser Adrenalin-Kick überlebensnotwendig. Die Auswirkungen von Adrenalin auf den Organismus und die Psyche brauche ich ja wohl nicht zu erklären. Leider ist unser Körper noch nicht so „hochzivilisiert“, wie manche Geister es für sich beanspruchen. Das Ergebnis ist, dass er sich „erinnert“. Und wenns ans Eingemachte geht, eben Adrenalin ausstößt. Man sagt auch „Jagdfieber“ dazu, wenn einen das Adrenalin schüttelt. Mit der Zeit bekommt man das aber unter Kontrolle.

    Aber ist gut.

    Heute über die Jäger motzen und nächste Woche ein BigFat Menü bei MacDoof oder WürgerKing kaufen. Oder doch nur das Abgepackte Billigfleisch vom Discounter?? Oder Fisch aus überfischten Meeren?? Oder das argentinische Steak???

    Oder noch geiler: Sojaprodukte für deren Anbau ganze Regenwälder verschwinden.

    SÜPER!!!

    Da ess ich lieber, was mir der heimische Wald und die heimischen Gewässer bereit halten.

    Ich bin ja zum Glück nicht so überzivilisiert, dass ich mein Essen grundsätzlich kaufen muss.

    Und ich muss und will auch nicht auf tierische Proteine verzichten. Will ja net zum Zombie mutieren, der seinen Neid, weil er verzichten muss, irgendwie auf andere projizieren muss. Aber immerwieder geil, was Menschen sich antun, um wenigstens irgendwo dazu zu gehören.

    Ich bin zwar noch nicht so weit, wie ein Bekannter, der GAR KEIN FLEISCH für sich und seine Partnerin kauft und lediglich von dem Fleisch lebt, dass er selbst erlegt hat, Aber das kommt noch.

    Dann bin ich ganz weg von der Dioxin_BSE_MKS_undwasessonstnochfürmistgibt-Industrie.

    Und Ihr???

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