Monika Ebeling in Goslar

Die Männerbewegung Maskulisten haben einen neuen Helden. Ach, was red ich, sogar eine Heldin. Sag noch mal einer, die wären engstirnig. Monika Ebeling heißt sie und sie war Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar.

Kurz zur Geschichte, die ja vielfach im Netz und den Medien kursiert ist: Frau Ebeling hat ihren Job ernst genommen und sich für Frauen und Männer eingesetzt. Von ihrem Amt wurde sie nach einem Antrag der Linksfraktion im Goslaer Gemeinderat abberufen. Denn sie tat etwas, was durchaus ungewöhnlich ist für Gleichstellungsbeauftragte: sie setzte sich auch für Männer ein und widersetzte sich einseitiger Frauenförderung bzw. dem einseitigen Schutz von Frauen vor Disksriminierungen.

So hat sie darauf aufmerksam gemacht, dass bei einer Kinderschutzwoche es durchaus unangebracht ist, Brötchentüten mit dem Text: „Gewalt an Frauen und Kindern kommt nicht in die Tüte“ bei den Bäckern zu verwenden und doch die Frauen weglassen sollte oder geschlechtsneutral formulieren sollte. Ich denke auch, dass man bei einer Kinderschutzwoche durchaus den Fokus auf den Kindern lassen kann – denn diese werden durchaus auch Opfer von Frauen – und zwar, wenn man Studien glauben darf, zur Hälfte.

Im Handbuch der Wanderausstellung zu Gewalt in Paarbeziehungen stellte sie fest, dass dort entgegen der Datenlage ausschließlich von Männern als Täter und Frauen als Opfern die Rede war. Dies kritisierte sie.

Zwei Punkte, die ich für unsterstützenswert halte. Sie hat in diesen Punkten recht: Frauen sind TäterInnen auch bei Kindern, da in erheblichem Maße und bei Männern, da nicht so stark. Zum letzten Punkt gibt es differierende Zahlen, ich persönlich beziehe mich dabei in aller Regel auf die Zahlen der Pilotstudie „Gewalt gegen Männer„, die von ca. 5-10% ausgeht. Die Maskus reden davon, dass hier eine Gleichverteilung herrscht – die Realität – Krankenhausbelegungen, keine Männerhäuser – spricht da eine andere Sprache. Und bei Kindern halte ich die pauschale Vereinahmung der Kinder durch Feminstinnen in der Gewaltfrage für Opferverhöhnung.

Was sie allerdings veranlasst hat, auf die völlig dubiose Seite des „Väternotrufs“ zu verlinken, verstehe ich nicht. Es gibt sachliche Informationen zu Väterfragen im Internet, vaeter.de bspw. hätte es sicherlich getan.

Erschreckend finde ich, dass die GRÜNEN in Goslar finden Benachteiligung von Männern aufzeigen und „beseitigen“ sei nicht ihr politischer Wille. Ich finde schon, dass man die Benachteiligung jedes Individuums aufzeigen und beseitigen muss, ob ein Mann, eine Frau, ein Kind, ein Junge, ein Mädchen, Transsexuelle und so weiter (sorry fürs „mitmeinen“) betroffen sind.

Ich finde es schade, dass angesichts der richtigen Feststellung, dass die Gleichberechtigung der Frau nach wie vor nicht erreicht wird, fälschlicherweise davon ausgegangen wird, die Gleichberechtigun des Mannes wäre erreicht. Gender Mainstreaming bezeichnet den Versuch, die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen (wikipedia). Alle Geschlechter sind in irgendeiner Weise von Benachteiligung betroffen. Man sollte die beiden Problemfelder daher nicht gegeneinander aufrechnen oder zu vergleichen versuchen. Denn es sind grundlegend verschiedene Dinge – wobei manchmal des einen Vorteil des anderen Nachteil bedeutet. Was die Emotionaliät in die Debatte bringt. Leider. Wir grünen Männer haben ja an anderer Stelle versucht, mehr Sachlichkeit in die Debatte zu bringen – wobei hier auch der nächste Schritt notwendig ist.

Frau Ebeling könnte etwas ungeduldig gewesen sein – wie dieser taz-Artikel aufzeigt. Möglicherweise war sie auch nicht diplomatisch in ihrem Vorgehen. Sicherlich hat sie sich mit Agens und IGAF auf die Seite von Rechtspopulisten geschlagen. Und vermutlich haben einige überreagiert – meine grünen FreundInnen aus Goslar auf jeden Fall schon (update: in der Aussage, Gleichberechtigung vn Mänenrn wäre nicht das politische Ziel) . Ich kenne das aus eigener Erfahrung – es ist nicht immer leicht mit diesem Thema.  Aber es sollte möglich sein, dass beide Seiten – sodenn es denn tatsächlich welche sind, wenn man Extremisten außen vor lässt – Verständnis für die jeweils andere Seite aufbringt. Das scheint mir nach dem Fall Ebeling notwendiger denn je.

102 Gedanken zu „Monika Ebeling in Goslar

  1. F. Mahler

    Hallo Maskufreund Jörg Rupp,
    schön, daß Du versuchst, das angeschlagene Image zumindest der Grünen Männer zu retten.
    Ist wohl auch nötig, nachdem die Grünen beiderlei Geschlechts als Bundespartei, aber auch z.B. in Goslar, vollkommen versagt haben.
    Allein der Versuch, die Menschenrechte per kinderfeindlichem Gesetz abzuschaffen, von Katja Doerner sogar dreisterweise als „Stärkung der Männerrechte“ verkauft, macht derartige Beiträge, wie den Deinen oben, sehr verständlich und m.E. auch wichtig.

    Ich kann doch wohl davon ausgehen, daß Du die verschlimmbesserte Wiedereinführung des §1626a BGB, nach dem Vorschlag Deiner Parteifreundinnen vehement bekämpfst, oder?

    Aber zum Thema:
    Du meinst also, „die Männerbewegung [durchgestrichen] Maskulinisten haben einen neuen Helden“.
    Okay, Du weißt zwar offenbar nicht so genau, über wen Du eigentlich schreiben möchtest, aber das angehängte Unterthema ( Gleichstellung ) ist ja auch interessant.

    By the Way, kennst Du denn wen aus der Männerbewegung, bzw. warum möchtest Du dann doch nicht über jene schreiben? Sind es Dir zu wenige?

    Kann eigenttlich nicht sein, denn dann entschließt Du Dich ja, über die Maskulinisten zu schreiben und das sind dermaßen wenige, daß ich keinen einzigen kenne, obwohl ich seit langer Zeit gleichgestellter Mann unter Männern bin und mich nicht, wie grüne Männer, aus Versammlungen durch Feministinnen aussperren lassen mußte.
    Und seit einigen Jahren als betroffener Vater, habe ich sehr viel Zeit in Betroffenen- und Männerrechtskreisen verbracht und immer noch nicht einen Maskulinisten kennengelernt.
    Allerdings einige Feministen und das waren zum größten Teil die radikalsten Gleichstellungsgegner überhaupt.

    Z.T. so rechtspopulistisch, daß sie Selektion und Sippenhaft gegen kleine Kinder und ihre Väter auf ihre Fahnen schrieben. Gegen Mütter manchmal übrigens auch, wenn auch wesentlich seltener.

    Das krasseste Beispiel, das ich ( zum Glück nicht persönlich ) kenne, ist Susanne Baer. Nach eigenen Worten radikale Feministin und offensichtlich ebenso radikale Gleichstellungs- u. Verfassungsgegnerin.
    Leiterin des FrauenGendergleicherstellungsinstitituts, Mitverfasserin von Pamphleten des Schröderministeriums, in denen die offizielle Abschaffung des Rechtsgrundsatzes „in dubio pro reo“ ( aber nur gegen Männer, Frauen sollen bei gleichem Straftatbestand nicht erfasst werden ) gefordert wird.
    Und, last not least, von den Grünen und der SPD zur Verfassungsrichterin hochgekungelt!

    Das macht den extremen Rechtsruck dieser Parteien wohl am einfachsten deutlich.

    Von daher freut es mich sehr, daß Du, zumindest im indirekten Kontext, offenbar wohlmeinend, auf die eigentlich lächerlichen Ereignisse in Goslar eingehst.

    Daß die Grünen und die sog. Linke eine Gleichstellungsbeauftragte deshalb in rechtspopulistischer Manier absägen ( wie immer öfter mit Hilfe des rechtslastigen SPD-antigleichstellungsflügels ) ist wirklich nichts was z.Zt. noch sonderlich überraschen könnte.
    Daß es aber Menschen, nicht nur Männer, gibt, die derartiges sehr kritisch betrachten, was ich natürlich begrüße und noch mehr, daß ein Grüner Mann sich auf diesem Gebiet versucht, findet meine unbedingte Unterstützung.

    Deshalb hier ein paar Anmerkungen:
    Es ist natürlich völlig logisch, daß Du mit Hochglanzbroschüren sicherlich völlig überfrachtet bist und daß Dir von daher ein paar seltsame Begriffverwirrungen unterlaufen, die in dem Zusammenhang wohl verständlich erscheinen.

    Da Du sicherlich keine brauchbaren Studien kennst, sondern Dich auf Fälschungen von offiziellpolitischer Seite verlassen mußt, ist natürlich klar, daß für Dich kaum nachvollziehbar ist, das i.P. häuslicher Gewalt, laut über 200 internationalen und einer kleinen Handvoll deutschen Studien ( die seriös im Dunkelfeld gearbeitet haben ) von einenm Frauenanteil an partnerschaftlicher Gewalt von ca. ( im zusammengefasten Schnitt ) 53% ausgegangen wird. Also etwa 50:50.

    Ob Maskus da auch von ausgehen, weiß ich nicht ( s.o., daß magst Du besser wissen ), aber die anerkannte universitäre Forschung schon.
    Schlimmer sieht es, zumindest auf den ersten Blick, bei der innerfamiliären Gewalt gegen Kinder aus.

    Da kommt man, allerdings im Hellfeld, warum erkläre ich Dir auch gleich, zu sehr erschreckenden Absolutzahlen.

    Etwa 66-74 % aller häuslichen Gewalttaten gegen Kinder gehen von deren Müttern aus.

    Man muß allerdings und das möchte ich hier besonders betonen, bedenken,daß i.d.P. keine Bereinigung möglich ist, da das erhebungsfeindliche Verhalten, besonders der Jugendämter und Frauenhäuser ( da wird auf Teufel komm raus gefälscht, verzerrt oder einfach boykottiert ), die Ermittlung eines brauchbaren Algorithmusses vollständig verhindert.
    Tatsache ist jedoch, daß der allergrößte Teil der sog. „Alleinerziehenden“ ( was immer das auch sein mag, eine brauchbare Definition dafür gibt es leider nicht und die Verwendung des Begriffes geschieht völlig willkürlich ), nunmal Mütter sind ( ich hatte neulich erst eine Diskussion mit solchen und es stellte sich heraus, daß die allermeisten gar nicht alleinerziehend sind ).

    Sarkastisch überspitzt könnte man also sagen, es gibt sehr viele Väter, die ihre Kinder gar nicht hauen können, weil sie sie gar nicht zu Gesicht kriegen.

    Und das ist gar nicht gut so, denn diese könnten die Kinder möglw. vor der Gewalt völlig überlasteter Mütter schützen.

    Wohlmeinende Schätzungen der Kinderrechtler, Menschenrechtler und Elternrechtler, also auch der größte Teil der von Dir durchgestrichenen Männerbewegung, gehen also auch bei Gewalt gegen Kinder von einem möglichen in etwa gleichen Verhältnis der Geschlechter aus, sofern das Recht des Kindes auf beide Eltern, welches Deine Parteifreundinnen nicht wünschen, denn doch durchgesetzt würde.
    Ich als Kinderechtler und Gleichstellungsbefürworter ( und zwar nicht eines Geschlechts sondern aller Menschen ) denke, daß das ein wichtiger Meilenstein auch für die Grünen Männer wäre, würden sie dann doch nicht mehr bei Parteisitzungen z.T. als Nichtstimmberechtigte ausgesperrt, was mich an irgendwelche Übermenschentheorien rassistischer Natur erinnert.

    Klar, daß Du den Wert des Väternotrufs nicht einschätzen kannst, wenn Du so ideologisiert wirst, daß Du Trennungsvätern sogar die Seite Väter.de zu empfehlen müssen meinst, die für entsorgte Väter von überhaupt keinem Wert ist.
    Nun gut, dafür schreibe ich jetzt ja hier und empfehle Dir, z.B. den Väternotruf, das Trennungsfaq, Vatersein.de,
    KbbE.de, EfKiR, den VAfK, oder Väter-für-Gerechtigkeit.de einmal näher zu betrachten und Dir Gedanken zu machen, wer wohl rechtspopulistische Ansinchten vertritt, wer wohl versucht, den Kinder beide Eltern zu erhalten bzw. wieder zu erlauben, wer sich für Großeltern einzusetzen bereit ist u.s.w. und wer nicht.

    Wer weiß, vielleicht wirst Du ja noch einer von uns.
    Man soll niemals nie sagen.

    Dann erkennst Du möglw. auch, daß der AGENS eV.
    alles andere als rechts ist, denn er tritt für ein Miteinander der Geschlechter und für die Familien ein, statt gegen sie, wie z.B. feministische Rechtspopulisten wie der ausgesprochene Elternfeind Thomas Gester(n)kamp, der außer Diffamierungen im Bundesfrauenforum Männer und dummen Geschwafel in TV-Interviews, noch überhaupt nichts brauchbares zur Debatte beigetragen hat.
    Er bezieht offenbar sehr viel Geld als Propagandakraft durch Anheizen eines völlig überflüssigen, ja kinderfeindlichen Geschlechterkriegs und sollte m.E. besser in beschütznden Werkstätten Laubsägearbeiten machen oder ähnliches, anstatt jeden zu bekrigen, der es wagt, sich für Männer, Frauen, Kinder , Familien, Großeltern u.s.w. einzusetzen.

    Ist er möglw. Undercover-Agent von Alice Schwarzer, die ihre Pfründe schrumpfen sieht und im Alter ein zweites, heimliches Standbein mit höherer äußerlicher Attraktivität braucht?
    Okay, sollte ein Scherz sein.

    Im Ernst: Frau Ebeling hat sich bis jetzt nur und ausschließlich auf eine Seite geschlagen, nämlich die der Gleichstellung, wie ihre Frauen- und Kinderbezüglichen Aktivitäten eindeutlich und zweifelsfrei beweisen.
    Die Männer-und Väterbezüglichen natürlich auch, auch wenn das Deinen Parteifreundinnen nicht in’s radikale Konzept passt.

    Aber Du selbst schreibst ja, daß Ihr grünen Männer an anderer Stelle schon mal ( zaghaft? ) versucht habt, etwas Sachlichkeit in die Debatte zu bringen.

    Das freut mich!

    Sei doch bitte so nett und setze mal einen Link dazu, oder zitiere ein wenig daraus, das macht mich neugierig.

    Hinter dem Link im Text verbirgt sich leider nur ( war das ein Versehen? ) radikalfeministscher Unsinn, den ihr sicherlich von Euren Cheffinnen diktiert gekriegt habt und bestimmt so schnell wie möglich wieder vergessen wollt, oder ?

    Da wird z.B. behauptet, man wird nicht als Mann geboren, sondern dazu erzogen.

    Na, den Müll nach dem Scharlatan Money wollt Ihr doch sicherlich mögl. schnell durch etwas mehr Sachlichkeit ersetzen, oder? Bruce/Brenda, daß prominenteste Opfer derartiger Ideologisierungen, hat Suizid begangen, weil es das daraus resultierende Elend nicht mehr ertragen konnte.

    Auch von neuen Männern wird da einhergeschwafelt.
    Nun, bis es mir von radikalen Rechtsfeministen verboten wurde, war ich für meine Tochter der liebste Papa der Welt und ich bin offensichtlich ein alter Mann.
    Ein neuer könnte es sicherlich nicht besser.

    Und von feministischen Männern lese ich dort auch was.
    Geht gar nicht.
    Masku-und Femiidologie ist Krieg.
    Krieg der Geschlechter
    Krieg gegen Familien.
    Und somit auch
    Krieg gegen Kinder!

    Ich sage:
    Schluß damit!

    Du schreibst: „Aber es sollte möglich sein, daß beide Seiten- sodenn es denn tatsächlich welche sind, wenn man Extremisten außen vor lässt, Verständnis für die jeweils andere Seite aufbringt.“
    Etwas hastig geschrieben, vermute ich und kein gutes Deutsch, aber egal, grundsätzlich gehe ich da mit Dir konform.
    Deshalb möchte ich Dich auch hiermit noch einmal ausdrücklich ermutern,
    lasse Dich nicht ( mehr ) von den Extremisten, die z.Zt, offenbar das Zepter bei den Grünen schwingen, zum Narren halten,
    tritt in eine sachliche Diskussion zur Gleichstellung ( nicht Gleichmanscherei oder Unisexgeschwafel, sondern Gleichwertigkeit und ein gemeinsames, ergänzendes Miteinander, wie auch der AGENS eV es fordert ) ein und kämpfe mit uns für Familien, für Kinder, für Frauen und Männer.

    Und ich denke, die effektiv etwa 4% Income-gap schaffen wir dann auch noch.
    Ohne Bossinnen-Quoten, ohne Abqualifizierung von Männern zu Eisenflechtern, Müllmännern oder AKW-Putzern.

    Ohne Mutterkreuzideologie und Väter=Täter-Hassgepredige.

    Müßte doch zu machen sein, oder?

    Gruß……..Fiete

    http://www.vaeter-fuer-gerechtigkeit.de/

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  2. F. Mahler

    Ach, übrigens Jörg,
    falls Deine Cheffinnen diesen Kommentar löschen, oder Dich dazu nötigen wollen, macht nix, ich werde ihn, mit Link zu dieser Seite, selbstverständlich weiträumig veröffentlichen.
    Ist klar,…..soviel Solidarität mit auch den grünen Männern ist natürlich Ehrensache.
    Wir wollen uns doch nicht von Macholininnen vorschreiben lassen, was wir schreiben und wo, oder?

    Gruß……..Fiete

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ich kommentier mal hier komplett, wenn auch kurz:
      ich verwehre mich gegen die Ide, grüne Frauen könnten versuchen, mich dazu zu bewegen, Kommentare zu löschen. Zensur ist uns fremd, wir sind eine basisdemokratische Partei und es gibt viele Frauen, die das Engagement begrüßen. Alein schon die Idee, hier „Chefinnen“ hinzuschreiben, disqualifiziert dich eigentlich für jedes weitere Wort. Und dann möchte ich lapidar feststellen, dass du einem Irrtum unterliegst: ich kenne die Männerbewegung seit ungefhr 11 Jahren, vor allem die im Internet. Und es sind, vor allem die Männerbewegten, die sehr stark rechts, homophob, antiaufklärerisch, tw. ausländerfeindlich, rückwärtsgewandt und diskriminierend sind. Ich kennen Leute wie Hofmann, Christine, Rainer usw. seit vielen Jahren, weiß um vieles – Christine hab ich mal bei mir wohnen gehabt, mietfrei, nachdem der gute Rainer ihren Sohn rausgeschmissen hatte – damals 13.
      Ich kenne viele Studien, halte persönlich aber die Pilotstudie für glaubhaft – auch und vor allem, weil sie viele Aspekte benennt, die die sogenannten Männerbewegten komplett ausblenden: die Gewalt von Männern gegen Männer, die Wahrnehmung von Tätlichkeiten überhaupt als Gewalt, was an einer männlichen Erziehungsmodellen liegt und gesellschaftlicher Verherrlichung militärischer (und damit männlicher) Gewalt, Sprüchen wie „ein Indianer kennt keinen Schmerz“ und „Jungen weinen nicht“.
      Mir ist an Debatte gelegen, an Änderung – nicht an Vernichtung wie dem radikalen Teil der Männerbewegten. Wer Frauenhäuser abzuschaffen fordert, will keine Lösung für Gewalt, der will, dass die Macht durch Schläge beim Prügler bleibt und Frauen keinen Zufluchtsort finden. Und damit ist das Thema Agens und IGAF, auch Manndat für mich erledigt – bei aller Einsicht für die Notwendigkeit, dass es einen Platz geben muss, wo man Dampf ablassen muss. Beschäftige dich mal mit den Hintergründen der Person Hoffmann, vielleicht geht Dir ein Licht auf. Mit dem VAFK habe ich guten Kontakt, war die letzten beiden Jahre auf den Männertagen in Karlsruhe als Forumsteilnehmer. Ich habe mir über die Jahre ein eigenes Bild von vielen handelnden Personen gemacht. Und für mich bleibt der Weg, dass alle Betroffenen zu ihrem Recht kommen müssen – ich kann weder das eine noch das andere ausblenden. Daran weiter arbeiten werde ich. Allerdings nicht mehr mit so hoher Priorität wie noch vor Jahren. Aber „auf dem Schirm“ hab ich das Thema nach wie vor und werde weiter für Dialog, aber auch für eine Emazipation der Männer eintreten.

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  3. F. Mahler

    Guten Morgen Jörg,
    vielleicht hättest Du doch erstmal einen Kaffee trinken sollen oder zumindest etwas in Ruhe nachdenken, bevor Du, offensichtlich etwas hastig, zur Tastatur greifst.
    Ich war noch gar nicht im Bett, aber etwas ruhiger und konzentrierter gehe ich die Sache m.E. schon an.

    Zitieren geht leider auf Deiner Seite nicht, das ist schade, aber ich kriege das auch so hin.
    Daß Du Dich gegen jene verwahrst, die auf Deiner Seite möglw. herumlöschen, oder Dich dazu nötigen könnten, freut mich.
    Keine unbedingte Selbstverständlichkeite bei Seiten, die mit angeb. Links-, oder zumindest“gegen rechts“-orientierten Gruppierungen zusammenhängen.
    Mit z.B. „Indymedia“, aber auch grünlich angehauchten Seiten habe ich da schon ziemlich erschreckende Erfahrungen gemacht. Da wird in Stürmermanier herumzensiert, daß es nur so kracht.
    Daß die Grünen eine basisdemokratische Partei sind, hat sich ja nun schon etwas länger als Mißverständnis des Begriffs Demokratie erwiesen.
    Eine Partei, die ein ganzes Geschlecht, also ca. 50% der Menschheit, von einigen ihrer Geheimversammlungen und -abstimmungen ausschließt, wurde früher als rassistische Apartheidspartei, übrigen derzeit auch von Grünen, benannt.
    Oder dürft Ihr neuerdings bei Fragen, die auch Frauen betreffen könnten, wieder rein?
    Falls ja, warum habt Ihr diesen Erfokg gegen den Feminismus nicht bekanntgegeben?
    Auf der von Dir ( versehentlich ? ) verlinkten Seite, siehe hier:http://blog.gruene-nrw.de/2010/04/09/maennermanifest/
    steht immer noch dieser Murks aus einer anderen Welt ( Luisiana 1827? Man muß bloß mal die Begriffe „Feministisch“ durch „weiß und überlegen“ und alle , die mit Männern zu tun haben durch „böse Neger“, „Untermenschen“ oder „Monster“ ersetzen, dann liest sich das schon etwas deutlicher, versuche es doch mal ).
    Ein Bekannter hat das mal mit der Abstimmungsordnug der Grünen getan. War sehr lustig.
    Da heben sich einige aber aufgeregt, was er da für faschistoiden Mist gepostet hätte, dabei war es das offizielle Papier der Grünen.

    Also dat mit de Basisdemokratie kannste schon ma knicken, ey. Nich bei de grünlichen.
    Die fordern ja auch immer noch die Cheffinnenquote, was auch rassistisch per offizieller Definition ist.

    Und daß Du mir unterstellst,ich hätte behauptet, daß Deine Cheffinen auf Deiner Seite zu schreiben sich die Mühe machen würden ( ha ha, Du bist doch nur ein Dreibein, Jörg ), disqualifiziert sicherlich nicht mich, ich habe das nicht geschrieben, das warst Du, mein Lieber.

    So so, Du kennst die Männerbewegten seit 11 Jahren, hmm?
    Alle drei, christine Rainer und Hofmann.

    Nun, mein Guter, da liegt der Irrtum aber wohl eher auf Deiner Seite.
    Also daß Du diese drei ( Ex-Freundinnen von Dir? ) aus Deinem Bekanntenkreis kennst und offenbar irgendetwas im Zusammenhang mit ihnen nicht recht verarbeitet kriegst, tut mir natürlich leid.
    Aber es rechtfertigt logischerweise nicht Deine abstrusen Behauptungen „die Männerbewegten“ wären
    -homophob ( was ist daran denn schlimm? Ich kenne zwar Schwule, auch Lesben, gute Bekannte darunter, aber bin selbst ein wenig homophöob, mir wird bei dem Gedanken an schwulen Sex nunmal ziemlich unangenehm, ich bin eben heterophil, ist das bei Euch grünen als pervers verschrien? ),
    -stark rechts ( iiiim Gleichschrrrriit, nee mein Bester, den Quatsch putz Dir mal von der Backe, die Grünen in Goslar haben gerade eine Gleichstellungsbeauftragte, die überhaupt nicht rechts ist, gechasst, weil sie nicht im Gleichschritt gegen Männer marschieren wollte und die ist noch nicht mal männerbewegt, sondern einfach für beide Geschlechter und Familien eingetreten. Ich bin nicht rechts, allerdings auch nicht links, nicht grün, nicht schwarz, sondern Fiete und die anderen Kinderrechtler, Elternrechtler, Familienrechtler und was ich sonst noch so kenne, gestandene Rocker, aber auch zerteste Damen darunter, sind es auch nicht, also wieder kein Punkt für Deinen hastigen Kommentar vor dem Morgenkaffee ),
    -antiaufklärerisch ( lol, wat meinste denn damit? Daß diese Leute darüber aufklären daß die Verletzung der allgemeinen Menschenrechte in D. zur Staatsideologie u.a. von den Grünen erhoben werden soll, findeast Du irgendwie „anti“?
    Okay, ein halber Punkt, soviel „anti“ [ nach Deinem Empfinden ] bin ich gern, ich kläre jeden, der es hören oder lesen will, gern darüber auf, was auch von grünen in D. gegen Kinder, ihre Eltern, Familien an sich, für faschistoide Hetze getrieben wird. Da werden Väter, die einfach nur die Rechte ihrer Kinder vertreten, als rechte Patriarchalisten diffamiert, Frauen zu Permanentopfern in symbiontischer Einheit mit Kindern abqualifiziert und schlimmeres ),
    -Ausländerfeindlich ( moooomement, frag mal Wahid Ben Alaya, wer seine Kinder widerrechtlich von ihm fernhält, frag Olivier, frag Theo [ ein Grieche ], frag Marinella, Beata, Micheal [ Südafrikaner]. Frag sie alle, ob das „die Männerbewegten“ waren, oder feministischfaschistoide Individuen, die Antwort dürfte mindestens zwei Punkte Abzug für Dich und Deine Parteigenossinnen bringen, Jörg, Punkte, die auf das Konto der Gleichstellungsbefürworter gehen, die Du substanzlos zu diskreditieren versuchst. ),
    -rückwärtsgewandt ( okay, noch ein symbolischer Punkt für Dich, um es fairer aussehen zu lassen. Wenn Du meinst, daß jeder, der nicht auf Teufel-komm-raus dem nächsten Modetic, dem nächsten Fähnchen im Wind hinterherhechelt, rückwärtsgewandt ist, dann sind wir das.
    Schau mal, seit mehreren Jahrhunderttausenden, solange es die höheren Säugetiere, also auch uns, gibt, hat sich die Familie mit Vater und Mutter als echtes Erfolgsmodell durchgesetzt. Meinst Du, nur weil vor ca. 70 Jahren ein größter Popanz aller Zeiten das ändern wollte und seit gut 40 Jahren die radikalen Feministen diesen Zug entern wollen, weil eine Edith Schwab behauptet, daß das bessere Erfolgsmodell die Alleinerziehung mit Fremdbebildung sei, wird sich daran dauerhaft etwas ändern?
    Vergiss es. Soziale Grundbildung und auch da ist sich die Wissenschaft weltweit einig, entsteht in der Familie und nicht in der von Özdemir geforderten Zwangskita),
    – diskriminierend sind eindeutig also jene, die mit nix als dümmsten Diffamierungen über Gleichstellungsbefürworter herfallen, die meinen sie kennen alle drei Männerbewegte in D. und dabei ein paar hundertausend entsorgte Eltern, auch Mütter ( etwa gut 10% ), Großeltern, Familien- und Kinderrechtler zu verkappten Neonazis zu erklären versuchen.
    Dein Problem mit Deinen Kumpels Rainer und Christine kläre doch bitte mittels fachlicher Hilfe und nicht auf dem Rücken von Kindern und ihren Eltern, okay?

    Daß Du „die Pilotstudie“ für glaubhaft hält, besagt allerdings gar nichts.
    von welcher sprichst Du?
    Welche Uni? Welches Land?
    Oder meinst Du eine der gern zitierte „Legal Gender Studies“, der oben erwähnten radikalen Menschenrechtgegnerin Susanne Baer?
    Da steht allerdings nix glaubhaftes drin. ein paar habe ich gelesen und mir wurde schlecht dabei.
    Keine wissenschaftlichen Ansätze, meist noch nicht mal richtige Quellenangeben, dafür wutschnaubende Polemik.

    Übrigens, wenn man Gewalt von Männern gegen Frauen, Frauen gegen Männer und Männern und Frauen gegen Kinder untersucht, ist es logisch und richtig, daß dabei die Gewalt von Frauen gegen Frauen und Männern gegen Männer ausgeklammert wird, weil sonst keine brauchbaren Ergebnisse dabei herauskommen könnten.
    Ich denke, nach dem nächsten Kaffee sollte das auch für Dich nachvollziehbar sein.;-)

    Deine nächsten Sätze kommentiere ich lieber nicht. Sie sind dermaßen wirr, daß ich denke, das solltest Du nach mehreren Kaffee und etwas kaltem Wasser, lieber noch mal editieren, wäre sonst unfair, wenn ich Dich eiskalt auflaufen lassen würde. Ich will Dich ja nicht zum Opfer machen, sondern lieber sachlich diskutieren und das geht mit dem Murks einfach nicht.
    Daß Tätlichkeiten, von Vätern wie Müttern, wie von allen anderen Menschen, als Gewalt verstanden werden wolltest Du nicht wirklich bestreiten, oder?
    Daß Tätlichkeiten ein männliches Erfolgsmodell sind, ist sicherlich auch nicht gerade das, was Du eigentlich sagen wolltest. Das ist ja dermaßen daneben…(…Kopfschüttel…)….

    Gesellschaftliche Verherrlichung militärischer Gewalt…..hä? Und dadurch mänlich? Bei wo? Sehen die grünen das so? Echt, Unglaublich.
    Nee, da geh noch mal bei, das wird keiner ( grins…)

    Und Deine „tröstenden Sprüche“ aus Old Shatterhand ( oder wo Du die her hast ), sind auch aus der Mode, wenn das bei Feministen noch im Gebrauch ist, frage ich mich, wer hier rückwärtsgewandt ist.
    Du möchtest doch debattieren, nicht wie der radikale Teil Deiner drei „Männerbewegten“ Freunde ( welcher isses denn?) vernichten.
    Dann vernichte Dich mal nicht selbst durch so plumpe Spruchkaspereien.

    Wer z. B. die Frauenhäuser abschaffen will, fordert mal gar nichts von dem was Du da unterstellst, sondern möchte sich gegen die dortige Verwahrlosung, Ideologisierung, Diffamierung von Menschen einsetzen und üblicherweise diese Relikte durch familienfreundliche, von Familien für Familien betriebene Familienzentren ersetzen, derartiges gibt es nämlich in D. praktisch nicht.
    Er möchte nicht, daß Kindern, wie es zum Beispiel meiner Tochter nachweislich passierte, auf die Frage: „warum kommt Papa nicht?“ geantwortet wird: „weil Spinner hier nicht reindürfen, Lee-Lou“.
    Das, mein Guter, ist brutalste Gewalt gegen eine Kinderseele.
    Mal ganz abgesehen davon, daß die Hauptbelegung von Frauenhäusern z.Zt. durch Migrantinnen geschieht, weil das die billigste Abschiebemethode ist.
    Willst Du das fördern, Jörg?
    Frag mal eine Frau, die dort war, wie es dort zugeht, frag nach den hygienischen Bedingungen.
    Findest Du sowas richtig, nur weil Feministen daran höllisch viel Kohle scheffeln?
    Daß Du sogar meinst, daß ich, der ich auch die Abschaffung dieser Kidnappingverstecke fordere, deswegen ein Prügler bin, der sich Macht durch Schläge verschafft, wie es meine Exe versucht, der will, daß Frauen keinen Zufluchtsort finden, ist sachlich nicht nur falsch, sondern absolut lächerlich und zeigt, daß Du offenbar keine Argumente findest, die gegen Zufluchtsorte für alle Menschen sprechen. Besonders für Kinder, wo sie ihre Eltern sehen dürfen, wie es ihnen gefällt und wie die Natur es vorsieht, Jörg.
    By the Way, ich bin seit den 70er Jahren praktizierender Pazifist und habe noch niemanden bedroht, oder gar angegriffen und alle, die mich kennen, wissen das.
    Auch wenn es Deinen radikalen Freundinnen nicht passt.
    Daß damit, AGENS und Manndat ( mit Igaf kenne ich mich nicht so aus, aber ich werde mit schlau machen ) für Dich erledigt sind, weil Du lieber den Polemisierungen Deiner Vorbeterinnen folgst, statt Dich zu erkundigen, finde ich allerdings sehr traurig.
    Wenn Du Dampf ablassen willst, bitte, aber bitte nicht auf dem Rücken der Kinder, die in Frauenhäusern gefangengehalten werden!

    Person Hoffmann kenne ich nicht ( ein Schwede? ).

    Daß Du imerhin den VAfK etwas näher kennst, sehe ich als guten Ansatz.
    Immerhin.
    Gerade die Karlsruher schätze ich sehr.
    Versuche es doch einfach weiter und blende nicht alles aus, was die rechtspopulistischen radikalen Feministen, gerade der grünen und der linken, als böse und patriarchalistisch zu dffamieren versuchen, sonst kann und darf in Deinem Weltbild nämlich bald etwa die Hälfte der Weltbevölkerúng nicht mehr sein weil nicht femikoscher.
    Daß Du für eine Emanzipation der Männer eintreten möchtest, ist auch schon mal nicht schlecht, nehme auch noch Kinder und Großeltern, Nachbarn, Freunde und Bekannte hinzu, dann fängt das an, echten Sinn zu machen.
    Alle sollten vom Sklaventum befreit werden.
    Wir Kinder-,Eltern-, u.s.w.-Rechtler setzen unseren Schwerpunkt erstmal haptsächlich bei den Kindern.
    Allen Kindern, Jörg!
    Dadurch erledigt der Rest sich nahezu automatisch mit.
    Denk nochmal drüber nach

    Gruß……..Fiete

    Antworten
  4. Pingback: Die Presseschau vom 25. Mai 2011 - politikblog.org

  5. F. Mahler

    Ach, übrigens Jörg, gerade bekomme ich einen Link rein, von einem Blog einer entsorgten Großmutter.
    Dort zitiert sie aus einem Artikel zu den aktuellen Vorgängen um das Kinderheim „Spatzennest“ in Worms.
    Daran ist übrigens auch die Organisation „Wildwasser“ beteiligt, mit der viele Frauenhäuser eng zusammenarbeiten.
    Wenn Du etwas darüber wissen möchtest, was da unglaubliches seit Anfang der 90er getrieben wurde, dann gib doch einfach mal bei google die Begriffe “ Worms I“, „Worms II“, oder einfach „Wormser Prozesse“ i.V.m. „anatomische Puppen“ ein.
    Ich werde dir die Links nicht raussuchen, weil mir extrem übel wird, wenn ich mir das noch einmal anschauen muß, was Feministinnen da mit kleinen Kindern angestellt haben.

    Hier der Link zu Birgits Blog:
    http://leonie-wichmann.blogspot.com/2011/05/jugendamt-fall-ramsen-17-jahriger.html

    Ich lege mich erstmal ein paar Stunden hin.

    Gruß………Fiete

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ich kenne die Geschichte um Worms, schließlich beschäftige ich mich seit Ende der 1990er mit der Thematik Kinderpornografie und Vergewaltigung von Kindern. Ich bin in der Sache insgesamt nicht neu, wie Du vllt. meinst.

      Antworten
  6. Franzjörg Krieg

    Hallo Jörg,

    was an AGENS und was an der IGAF ist „rechtspopulistisch“?
    Ich bin eines der ersten Mitglieder von AGENS und ich kenne keinen „Rechtspopulisten“ dort.
    Bist Du den lila Pudeln in die Hütte geschlittert oder kannst Du Deine Aussage mit Fakten belegen?

    Ich war beim ersten IGAF-Treffen in Zürich und habe alle Reden dort an vorderster Stelle verfolgt.
    Ich konnte keinen „Rechtspopulismus“ detektieren – und ich bin immerhin als 68er rot-grün sozialisiert (wie schmerzlich inzwischen, muss ich wohl nicht erläutern).

    Hat Gesterkamp tatsächlich über alle Fakten hinweg so viel politischen Einfluss, dass Du diesem Schachzug der „Männervernichter für mehr Menschlichkeit“ auf den Leim gegangen bist?

    Manchmal überholt die ideologische Brille wohl auch jemanden wie Dich.

    Mit maskulistischen Grüßen

    Franzjörg

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Lieber Franzjörg, was ich an Verlautbarungen gerade von Agens wahrnehme, ist deutlich rechtspopulistisch und gerade in Sachen Gleichberechtigung vor allem von Homesexuellen, Transgendern etc. auf einem sehr bemerkenswerten Niveau. Amendt selbst indiskutabel für jemand, der den Dialog fördern will. IGAF ist mit dem Motto „Feminismus abschaffen“ ebenfalls abseits irgendwelcher Diskutabilität. Die Radikalisierung bestimmter Kreise ist nicht gut – aber dann müssen sie eben in dieser Ecke stehen bleiben. Mag sein, dass du rot-grün sozialisiert wurdest, Franzjörg – aber nur weil jemand „ich bin für Männer“ draufschreibt, ist er noch lange kein Guter. Wer auf Foren wie wgvdl oder pappa.com verlinkt, sogar dort schreibt, ist genau da, wo ich es sage: rechts. Manchmal sogar ganz weit rechts. Und wer Antifeminismus sagt, hat noch nicht einmal verstanden, was Feminismus tatsächlich ist.
      Achso: und Zitat IGAF:
      http://www.antifeminism-international.org/?page_id=19
      Das Familienoberhaupt macht Familien wieder handlungsfähig
      Die Funktion des Familienoberhaupts wird für Frauen geöffnet
      und ähnlicher Unfug.

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  7. Andreas Biehler

    Lieber Jörg,
    zunächst einmal möchte ich Dir meine Anerkennung zollen, daß du es als Grüner erkennst, daß Frau Ebeling grundsätzlich gute Arbeit leistet. Leistet, weil sie es sicherlich weiterhin tut, wenngleich nicht mehr als Gleichstellungsbeauftragte.
    Ich finde es im positiven Sinne bemerkenswert, daß Du als Grüner nicht nur in der Lage bist – das ist jeder Zurechnungsfähige – sondern auch willens – das sind gefühlt nicht mal 5 % der Grünen – bei den Themen der Männerbewegung Handlungsnotwendigkeit zu erkennen, und dabei sogar den offen ausgesprochenen fehlenden Willen der Goslarer (nur diese?) Grünen zu kritisieren, zeigt sogar schon Rückgrat, das bei Politikern jeglicher Couleur leider nur selten zu erkennen ist.

    Zur Sache, das Kurze zuerst:
    Wo Agens und IGAF allerdings rechtspopulistisch sind, und warum der Väternotruf dubios ist, wüßte ich angesichts des schwerwiegenden Vorwurfs doch gerne belegt. Jeweils 10-15 Zitate bitte mit Stellenangabe und Begründung, um den Kontext zu ermitteln genügen vollauf. Mir jedenfalls sind Leute dubios, die Organisationen, die sich klar und deutlich ein MITeinander der Geschlechter auf die Fahnen geschrieben haben, ausgerechnet dem Politspektrum zurechnen, die offen dagegen aussprechen. Mit Verlaub.

    Du nennst *eine* Studie, die von 5-10% von Männern als Opfer häuslicher Gewalt ausgeht. Hier findest Du über weit 100 (In Worten: hundert) Studien, die auf etwa 50 % kommen: http://www.csulb.edu/~mfiebert/assault.htm Mann, Frau, Transgender etc. Diese Forscher hatten allerdings wissenschaftlich – Mit Empirie und Dunkelfeld – gearbeitet, statt oberflächlich mal in Krankenhäusern und Polizeiwachen oberflächlich nachzufragen, wieviele vermöbelte Männer sie kennen. Man/Frau/Transgender etc. mache sich ein eigenes Bild.

    Du spielst auf Prof. Amendts Vorschlag an, die Frauenhäuser abzuschaffen, um die Männerbewegung zu diffamieren, sie wollte „dass die Macht durch Schläge beim Prügler bleibt und Frauen keinen Zufluchtsort finden.“ Daß er das so nicht formuliert hat, weißt Du ganz genau, und seine Alternativvorschläge, die in anderen Ländern hervorragende Ergebnisse zeitigen, unterschlägst Du außerdem. Du weißt es, denn Prof. Amendt geht im selben Text darauf ein. Ehrlich: Schämst Du Dich nicht mal ein kleines bißchen? Und noch peinlicher: Hälst Du uns Kritiker für so unbelesen und unterbelichtet, daß wir das nicht merken?
    Mit den Hintergründen von Arne Hoffmann (Ich nehme an, Du meinst ihn) haben die meisten von uns sich beschäftigt. Mir ist nichts negatives aufgefallen. Die Beweislast liegt noch immer beim Kläger, und wir sind hier nicht bei Rate mal mit Rosenthal: Wo also soll sein Makel liegen. Arne jedenfalls entläßt niemanden aus einem Amt, weil er seiner Aufgabe so nachkommt, wie die Landesverfassung sie definiert, auch wenn er mal in der Position dazu sein sollte.

    Frau Ebeling war m.E. nicht zu ungeduldig noch zu undiplomatisch. Geduld ist schon längst nicht mehr angebracht. Im Gegenteil, denn wenn sie zurückhaltender, geduldiger gewesen wäre, wenn sie leiser getreten hätte, hätte sich so gut wie nichts getan. Man hätte sie nicht wahrgenommen, und selbst in Goslar hätte sich nichts geändert. Im Gegenteil also, ihre zupackende Art und ihre klare, aber zugleich nicht verletzende Sprache waren genau das Richtige heute. Wir brauchen 500 weitere Gleichstellungsbeauftragte wie sie, statt angepaßte Hofschranzen, die glauben, für jede Äußerung erst mal beim feministischen Komandorat das nihil obstat abholen zu müssen.

    Ferner spielst du darauf an, daß Männer Jungs zu Härte erziehen und ihnen das Weinen verbieten. Ich kenne das genauso oft von Müttern, aber empirische Studien gibt es dazu nicht. Remis. Was ich aber auch noch nicht gefunden habe ist der ernsthafte Einsatz der Grünen, daß Männer es dürfen sollen (Und das Männermanifest läuft bei mir unter Feigenblatt). Die Forderung an die Männer, schwach zu sein, ja die gibt es zuhauf. Wo ist die Forderung an die Gesellschaft, schwachen Männern die ihnen notwendige Unterstützung zu geben? „Nicht politischer Wille der Grünen“, hieß es vor wenigen Tagen. Deshalb Feigenblatt. So, AGENS, MannDat, IGAF, sie alle fordern, schwachen Männern zu helfen. Rückwärtsgewandt?? Wer ist hier rückwärtsgewandt? Wer hindert Männer am Gender? Die von Dir Verteufelten ganz sicher nicht! Informier dich mal aus erster Hand. Wer selber denkt, hat mehr vom Kopf.

    Das von Dir angemahnte Verständnis habe ich für Deine Freundinnen in Goslar durchaus. Auch ich wäre hellauf empört, wenn mir jemand meine in fast 40 Jahren lieb und zur Gewohnheit gewordene Deutungshoheit und Diskurshegemonie über Geschlechterfragen streitig machen wollte. Das ist ganz normal, wenn die Zeiten sich ändern. Sie werden sich daran gewöhnen müssen. Vor einem, zwei Jahren klangst Du bei diesem Thema übrigens wesentlich radikaler. Schwindet auch bei Dir die Ferve angesichts des sich abzeichnenden Wandels? Ach ja, selbst das Bundesforum Männer setzt sich im Juni mit denen in eine öffentliche Diskussionsrunde mit Agens, den „Rechtspopulisten“. Ärgerlich, was? 😉

    Gruß
    Andreas

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ich kürze es ab: Agens – Amend und Hofmann – sind und bleiben für mich dubios. Hofmann, weil er dieses Thema nur benutzt, Amendt in der Frauenhausfrage und das nciht nur – wer Umfragen übers Internet ausführen lässt und die Ergebnisse dann irgendwie als „repräsentativ“ verkauft, gehört für mich nicht zu denjenigen, mit denen sich auch nur ansatzweise eine Zusammenarbeit auch nur lohnt. Hofmann versucht ja geradezu verzweifelt, bei den Piraten Fuß zu fassen. UNd Amendts Idee von Häusern für beide Geschlchter zeigt so wenig Verständnis für die Situation neinahe zu Tode geprügelter Frauen, dass einem geradezu Angst und Bange wird. Beide, ebenso wie großte Teile dieser Bewegung, agieren auf dem „du hast mit mein Schäufelchen weggenommen“-Niveau.
      Ich kenne diese hundert Studien – frage trotzdem: wo ist der Druck, der durch die Realität, wie sie ja bei Frauenhäusern und geschlagenen Frauen da war? Nicht vorhanden. Männer werden nach wie vor überwiegend Opfer ihrer Geschlechtsgenossen. Darauf weiß die Männerbewegung immer noch keine Antwort – im Gegenteil, sie ignoriert dieses Problem.
      Mit dem Männermanifest haben wir einen ersten Schritt getan, weitere werden folgen, wir sind schon in Gesprächen. Und ich muss mich nicht aus erster Hand informieren, ich tue das – und wer vom „Familienoberhaupt“ spricht, dass er weider einführen will, der hat doch den Schuss nicht gehört – bzw. 100 Jahre Genderdiskussion verpasst. Wie gesagt, ich kenne diese Menschen schon geraume Zeit. Und was das Bundesforum Männer tut, ist mir ziemlich wurschd – für mich ist Agens derzeit kein Bündnispartner. Wer so oft und gerne mit der jungen Freiheit paktiert wie Arne Hofmann – Hauptsache er ist irgendwo öffentlich mit seinen Thesen vertreten – der steht in der rechten Ecke. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass er aus ihr raus will.

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  8. Franzjörg Krieg

    Hallo Jörg,

    „Die Radikalisierung bestimmter Kreise ist nicht gut – aber dann müssen sie eben in dieser Ecke stehen bleiben.“

    Eben da treffen wir uns.

    Allerdings:
    Hier – Behauptung
    Dort – political correctness

    Hier – Selbstverteidigung gegen Machtstrukturen
    Dort – Bundesverdienstkreuze für Sexistinnen

    Aber der Zug rollt an.
    Langsam, aber nicht mehr zu ignorieren.

    Bald werden die nächsten Posteninhaberinnen die Erinnerung an ihre Erfolge wie Hundedreck an den High Heels los werden wollen.
    Das gabs ja schon.

    Mit Grüßen aus der „rechtspopulistischen“ Ecke

    Franzjörg

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ich glaube nicht, dass mit diesen Protagonisten wie Agens oder oder sich etwas tut. Große Teile dieser Bewegung müssen erst lernen, dass sie sich nur gemeinsam mit den Frauen aus dem gesellschaftlichen Gefängnis befreien können. Wer nicht begreift, was die SPD mit der „Überwindung der männlichen Gesellschaft“ meint, dem ist einfach nicht zu helfen. Das macht aber nichts. Denn es werden andere sein, die das tun.

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  9. Thomas Sochart

    ich sehe sehr genau die Entwicklung bei den Grünen.

    Weil auf dem Gebiet Familienpolitik wenig Kompetenzen waren, war man froh über jede die sagt „ich mache das … irgendwie“.

    Wie sagte schon 1988 Dr. Hans A. Stöcker, Ministerialrat im Bundesministerium der Justiz? „Frauen und Kinder gehören schließlich zusammen“.

    … und dann haben ein paar spezielle Damen versucht, die Grünen lila zu färben.

    … und dann sind ein paar grüne Männer und Frauen wach geworden. Es wird schon.

    Antworten
  10. J. Köpsel

    Nee, klar, bis darauf, dass Hoffmann jahrelang und zu den höchsten Zeiten der Islamophobie-Welle täglich mehrfach gegen die neue Fremdenfeindlichkeit in Deutschland gebloggt hat, bis die „Süddeutsche Zeitung“ sein Blog an erster Stelle der empfehlenswerten Blogs zur Sarrazin-Debatte aufführte. Aber von solchen kleinigkeiten abgesehen ist er bestimmt voll rechtsradikal, LOL.

    Aber du, lieber Jörg, hast in den letzten Jahren bestimmt auch mehrere Stunden täglich mit aufklärenden Artikeln gegen den Fremdenhass angeschrieben. Sonst stündest du ja rechts von Arne Hoffmann! *grusel* Zeig doch einfach mal die entsprechenden Links zu deinen Beiträgen, Genosse! Wenn du das nicht kannst, solltest du dir das mit dem Glashaus und den Steinen vielleicht noch mal überlegen.

    Zu deinen anderen Behauptungen:

    – Auf wgvdl.com schreiben linke Männerrechtler ebenso wie rechte, was oft in einen zünftigen Streit ausartet.

    – Weder AGENS noch MANNdat haben je eine „Wiedereinführung des Familienoberhaupts“ gefordert. Das waren Einzelne, die zu keiner der beiden Gruppen gehören und dafür auf wgvdl.com ordentlich auf die Mütze bekamen.

    – AGENS positioniert sich nicht gegen die Frauen, sondern hat unter dem Banner „Mann – Frau – MITeinander“ eine stolze Rate weiblicher Unterstützer versammelt. Du versuchst, „Frauen“ und „Feministinnen“ synonym zu setzen, aber wie du merkst, lassen dir deine Leser den Trick nicht durchgehen.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      sowas lasse ich gerne stehen, denn es entlarvt sich vom Ton her schon selbst. Kommentieren werde ich es nicht.

      Antworten
  11. Andreas Biehler

    Gerade weil Agens und IGAF sich für ein „MITeinander“ einsetzen, halte ich sie für die richtigen Protagonisten. Offenbar hast Du Dich noch immer nicht mit ihnen befaßt.
    Deine Vorwürfe gegen Arne Hoffmann kann ich nicht nachvollziehen, da Du keinerleich Argumentationskette präsentierst. Welche Indizien führen Dich zu diesr Annahme? Nichts dergleichen bietest Du, und daß Arne schon seit etlichen Jahren nicht mehr für die Junge Freiheit schreibt, eben weil sie zunehmend nach rechts driftet, unterschlägst du ebenfalls. Absichtlich, denn du kennst ihn ja so gut. So gut, daß du auch wissen könntest, daß er auch gerne für linke Publikationen zur Verfügung steht, aber die wollen ja lieber im eigenen Saft schmoren, statt sich mal – darf ja auch in kritischer Weise sein, wenn sie sachlich bleibt – mit anderen Gedanken auseinanderzusetzen.
    Zu Amendt: Was spricht gegen seine Alternativvorschläge, die er den Frauenhäusern in der jetzigen Form (diesen Zusatz unterschlägst Du nämlich auch in deinen Anschuldigungen) entgegenstellt? Für beide Geschlechter offene Gewaltschutzhäuser gibt es in vielen Ländern. Wir haben in Deutschland zwei offene Gewaltschutzhäuser. Funktionieren die nicht wie vorgesehen? Und Männer müßten dann doch auch in heller Panik davonlaufen, sobald eine Frau dort auftaucht. Tun sie das? Und tun es die dort lebenden Frauen?
    Du wirfst Arne vor, „verzweifelt“ bei den Piraten Fuß fassen zu wollen. Wer behauptet das, aber vor allem: Was ist gegen eine Mitgliedschaft bei den Piraten einzuwenden?
    Und was soll nun der Einwand, daß Männer überwiegend von Männern verprügelt werden? Leugnet das jemand? Das heißt noch lange nicht, daß es nicht stimmt, daß im häuslichen Bereich die Gewalt 50:50 verteilt ist. Das heißt lediglich, daß Männer eher Männer schlagen statt Frauen. Freu dich doch, daß wir so gemein zu den Frauen also gar nicht sind, sondern vor allem zu unseresgleichen. Dem Patriarchat seis gedankt: Ein richtiger Mann schlägt keine Frau.
    Agens braucht für Dich auch kein Bündnispartner zu sein. Ich finde es allerdings bemerkenswert, daß es dich so völlig kalt läßt, daß die offizielle „Männervertretung“ des Bundes genau das tut, was sie vor einem Jahr noch großmäulig weit von sich gewiesen hat: Mit der oppositionellen Männerbewegung sprechen. Wie erklärst Du Dir das? Und ich bin gespannt, wie es sich künftig mit Dir verhält. Hier sprichst Du ja auch schon mit „Nazis“.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Das „Miteinander“ ist doch nur vorgeschoben. Wer Frauenhäuser abschaffen möchte, macht klar, welche Geistes Kind er ist. Wer Frauenhäuser abschafft, will die Zufluchtsstätte wieder abschaffen. Lies einfach mal ein paar Artikel: „Was macht eine gute Mutter aus“. – wo ist der Vater?; Gender Mainstreaming und Demokratie: völlig aus dem Zusammenhang; oder Willy Brandt: Demokratie darf nicht so weit gehen…… dass in der Familie darüber abgestimmt wird, wer der Vater ist.” Das ist innerhalb von 3 Minuten gefunden – alles völlig indiskutabel. Dazu die ganze Hetzerei über Gender Mainstraming. Es ist ja nicht nur der Inhalt, es ist auch der Stil.
      Zu Hofmann sag ich nichts mehr – ich hab lange genug erlebt, wie und mit welchen „Argumenten“ er jegliche Kritik an seiner Mitschreiberei bei der JF verteidigt hat. Die Piraten sind sensibilisiert für ihn. Da mach ich mir wenig Sorgen.
      Der Einwand, dass Männer Mäner verprügeln soll deutlich machen, dass die von dir propagierte Männerbewegung genau dieses Thema abtut und sich ausschließlich um Gewalt von Frauen kümmern möchte – immer verbunden mit der Botschaft: die sind die Gewalttäterinnen.
      Und selbstverständlich darf jedeR für Gespräche mit Menschen, die auf der anderen Seite offen sein. Das überlasse ich jedem/r selbst. Ich für mich habe mich entschieden, mich den unflätigen Äußerungen der rechten Männerszene nicht auszusetzen. Und wenn Du ein Nazi bist, dann: tschüss.

      Antworten
  12. F Mahler

    Moin zusammen;-)
    Hallo Jörg,
    sach mal, bis jetzt habe ich von Dir ausschließlich billigste Retourkutschen und ziemlich auswendiggelernte Flachpolemik gelesen. Wie wäre es denn mal mit etwas Butter bei die Fische?
    Ich stelle mal eine einfache These auf;
    Warum Frauenhäuser abschaffen?
    Weil dort weder den Frauen noch sonst wen wirksamer Schutz geboten und weil dort Kindern Gewalt angetan wird.
    Stattdessen müssen sie dort unter Verwahrlosungsbedingungen unter dorthin abgeschobenen Migrantinnen ( gegen die ich nix habe, im Gegenteil, ich finde es eine Sauerei, was dort mit ihnen angestellt wird ) dahinvegetieren und werden übelst mit männerfeindlichen Ideologien unter Druck esetzt. Die Kinder auch, denen dort mindestens 50% ihrer Familie illegal vorenthalten wird.

    Warum keine sauber von Familien für Familien geführten Familienzentren ( mit angeschlossener Gewaltschutzfunktion )?
    Dort könnten Männer, Frauen UND Kinder Zuflucht suchen, ganze Familien gar,
    es würde ein per se deeskalatives Klima herrschen, Gewalttendenzen würden durch erfahrene Familienmitglieder sehr schnell erkannt, so daß z.B. auch Mißbrauch mit dem Mißbrauch betreibende ( die größte Mißbrauchergruppe in D. überhaupt ) Frauen ( meist sind es Frauen ) und Männer, aber auch Jugendliche mit hoher Wahrscheinlichkeit enttarnt würden.
    Es würden dort auch sehr gute Vermittlungsschanchen bestehen und die sanfte Kontrollfunktion ( ein potentiell gewalttätiger Mensch würde es sich dort zweimal überlegen, ob er einen anderen schlägt ) wäre deutlich effektiver als im Frauenhaus, wo es von latenter Gewalt nur so strotzt und Gewalttäterinnen ( immerhin locker die Hälfte aller partnerschaftlichen Gewalttäter und zwei drittel bis drei viertel aller Gewalt gegen die eigenen Kinder ausübenden ) noch Verständnis, ja sogar Zustimmung ernten.

    Das Argument, daß Frauen schwerst Verprügelt werden ( Dein einziges bis jetzt ) zieht nicht, da Männer auch schwert verpsügelt werden, ergibt also schon allein v.dh. gar keinen Sinn, zumal wenn man bedenkt, daß Kinder auch schwerst verprügelt werden und ein Vater mit seinem verprügelten Kind keinerlei Zufluchtsort hat. Im Gegenteil, die Polizei hat Anweisung, immer den Vater aus der gemeinschaftlichen Wohnung wegzuweisen ( wodurch dann auch fast 100 % dieser Väter in der Gewaltschutzstatistik der Polizeiwachen auftauchen, die Du so glaubhaft findest ).
    Das Argument ist so lächerlich das Du es Dir von der Backe putzen kanst.

    Sodele. Jetzt kommst Du. Hier noch mal die Doppelfrage:
    Warum Frauenhäuser abschaffen?
    Warum keine sauber von Familien für Familien geführten Familienzentren ( mit angeschlossener Gewaltschutzfunktion )?
    Meine These hast Du ja gelesen, jetzt widerlege sie einmal ohne Murks zu fabrizieren.
    Bitte:

    Gruß………Fiete

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      ich führe hier keine Forumsdiskussion. Das habe ich lange hinter mir gelassen.
      Und Amendts Familienhäuser, die du anführst, machen doch keinen Sinn in einer aktuen Situation und deeskalierend kann man auch zu Hause wirken. Dieser Vorschlag zeigt nur, dass der Ernst der Lage für verprügelte Partner offenbar nicht wahr sein soll. Ich bin auch dafür, Männerhäuser zu eröffnen – wenn Bedarf da ist. Aber ein Schutzraum bedeutet Schutzbedarf, wie auch immer der ausgestaltet ist. Ich bin bei Dir, wenn es darum geht, den Umgang aufrecht zu erhalten und Kinder nicht mitzumeinen – aber das steht ja im Blogbeitrag. Und Ideologien..naja, wird ja gerne benutzt in der „Szene“. Frauenhäuser – udn Mänenrhäuser – sind parteiisch. Mit allem Recht. Ein misshandelter Mensch braucht zunächst einmal Zuspruch und Sicherheit- und kein Hinterfragen. Das ist der zweite oder auch erst dritte Schritt. Dass da mehr passieren muss ist allerdings richtig.
      Der Missbrauch mit dem Missbrauch ist eine Randerscheinung, die gerne in der Männerszene hochstilisiert wird. Allerdings müsste er härter geahndet werden. Ich befürchte nur, dass „Strafen“ manchmal eher kontraproduktiv sind – genau wie die Vollstreckung von Umgangsurteilen. Daher wird da auch wenig bis nichts verhängt.
      Die Polizei hat übrigens Anweisung, den/die Täterin zu verweisen, nicht nur Männer. Ich kenne PolizistInnen, ich weiß das.
      Ich befürchte nur, das hier ist für dich auch Murks. Insofern – noch so ne Ansage und ich lösche weitere Beiträge von Dir. Weiter antworten werde ich auf Dich nciht – außer, es ändert sich Dein Ton. Dies ist mein Blog, hier wird sich benommen. Wenn Du das nicht kannst – geh zurück in deine Männerforen. Da kannste holzen. Ende der Ansage.

      Antworten
  13. Andreas Biehler

    Also gut, Jörg, wie ich sehe, gibt es also einzelne Nebensächlichkeiten, die alle möglichen Institutionen für Dich nicht als Diskussionspartner nich in Frage kommen. Das ist zwar recht eigenartig zu lesen von jemandem, der in einer Partei Mitglied ist, die umgehend verboten würde, wenn sie die Männer betreffenden Elemente ihres Statuts auf „Farbige“ anwendete, aber sei es drum. Dann bist Du eben selektiv sensibilisiert.
    Ansonsten kommen von Dir vor allem Wiederholungen der immergleichen Unterstellungen, etwa Die, irgendjemand wollte hier mißhandelten Frauen Schutz absprechen, oder die, irgendjemand wollte leugnen, daß auch Männer gegen Männer gewalttätig würden. (Wer ist so blöd, das Offensichtliche zu leugnen?) Du hast noch immer nicht beantwortet, wie Du Dir das Funktionieren offener Schutzunterkünfte erklärst. Ich hege aber auch keine Hoffnung mehr, daß da noch was von Deiner Seite kommt. Schade. Und auch etwas dreist. Dreist deshalb, weil Du offenbar davon ausgehst, daß Dir noch jemand den Schneid abkauft.
    Eine Frage aber noch, bitte: Gibt es eigentlich überhaupt Vertreter der oppositionellen Männerbewegung, die für Dich als Gesprächspartner in Frage kommen?
    Und ja, Bedarf für Schutzunterkünfte (auch) für Männer besteht. Die von Männern erbrachten Belegungszahlen der beiden offenen Gewaltschutzhäuser (die übrigens keinen Pfennig öffentliche Gelder erhalten) sprechen für sich.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Wie gesagt, ich habe diese Diskussionen schon vor Jahren geführt und mag meine Zeit nicht mehr damit verbringen. Energie zu investieren lohnt sich nur da, wo man auch ein Ergebnis erwarten kann. Die Absolutheit Deiner/Eurer Forderungen ist das Fatale. Macht offene Häuser, macht Männerhäuser. Weist Bedarf nach. Das haben die Frauen auch machen müssen. Sag ich schon seit 10 Jahren oder so. Ich sehe, es gibt Bedarf. Kein Vergleich zu den Fallzahlen bei Frauen. Und das,obwohl es schon gut seit 10 Jahren Männerhäuser gibt.
      Ich rede mit jedem, der bereit ist, andere Positionen anzuerkennen. Das tut bislang keiner von Euch, die ihr hier diskutiert.

      Antworten
  14. F Mahler

    Okay, also Du führst keinerlei Diskussionen mehr. Akzeptiert.
    Dies ist zwar kein Podium, Du kannst Dich selbstverständlich schriftlich äußern, aber wenn Du sowas schon lange hinter Dir gelassen hast, wundert mich das nicht.
    Dies ist ja Dein Blog, da kannst Du selbstverständlich sogar verlangen, daß man nach dem Knigge konversiert.
    Für einen Grünen wäre das vor einigen Jahren noch sehr ungewöhnlich gewesen, zumal ich weder beleidigend wurde, noch unter die Gürtellinie geschossen habe, wie Deine Partefreundin Doris Juranek das tut, aber okay, wenn Du das so möchtest, werde ich noch nicht mal so herumholzen, wie Du mit Phrasen wie z.B. „Amendts Familienhäuser“ ( i.Bez. auf das von mir Beschriebene ein diffamierendes Phantasiekonstrukt ), „Deine Männerforen“ ( die nächste abwertende Unterstellung, die offensichtlich suggerieren soll, daß ich mich in Foren herumtreibe , die holzen, also mit verbalen Baseballschlägern benutzt werden ) und Deinen weiteren Polemiken, die nicht ein einziges Sachargument enthalten.
    Was ich mit einer Aussage „sagen soll“ wirst Du aber auch in Deinem Blog nicht bestimmen können.
    Ich sage, mit dem was ich sage, exakt das und nicht das, was Du meinst, daß ich es soll.
    Zum Thema, sofern Du noch Interesse daran hast.
    Du selbst mußt wohl an anderer Stelle mal mehr Geld, mehr Personal und bessere Ausbildung von Mitarbeitern in Kindereinrichtungen verlangt haben.
    Schau doch mal bitte hier:
    http://www.joergrupp.de/wp-content/uploads/2009/09/effeff.jpg
    Lügt die Zeitung?
    Eben gerade schriebst Du, daß Frauenhäuser „zu Recht parteiisch sein sollen. Nicht für Kinder, nicht für Schutzbedürftige, sondern für Frauen.
    Denn es ist wohl unbestreitbar, daß dort, in Relation zur Gesamtbelegung, sehr wenig schutzbedürftige Frauen ankommen.
    Das sagen zumindest ehemalige Frauenhaus-MA.
    Und deeskalierend kann man also auch zu Hause wirken?
    Na dann brauchen wir ja keine Frauenhäuser mehr, dann geht es ja ohne, wenn keiner mehr Schutz für sich oder das Kind suchen braucht?
    Ich denke, da liegst Du jetzt aber voll daneben.

    Von Männerhäusern halte ich übrigens wenig, weil das dazu führen könnte, daß es Männer gibt, die diese Mißbrauchen um der Partnerin im Trennungsfall das Kind zu entziehen, wie es heute ja umgekehrt Gang und Gebe ist.
    Und das sagt nicht G. Amendt, das sage ich.
    Ich zitiere mal A. Biehler: wer selbst denkt, hat mehr von Kopf.
    Eben weil ich die Lage für verprügelte Partner sehr ernst nehme ( ich bin selbst von meiner Exe angegriffen worden und weiß, was das für eine Situation ist ), weiß ich auch, wieviel Wert in so einem Moment die Möglichkeit hat, sich zu Nachbarn, Familie, oder Freunden begeben zu können.
    Hat man diese Möglichkeit nicht, ist etwas Artverwandtes, wie zum Beispiel ein Familienzentrum, logischerweise mehr wert, als z.B. ein verwahrlostes Ideologiezentrum, wo Hass gepredigt wird.
    Ich denke, das sollte sogar für einen grünen nachvollziehbar sein.
    Was Ideologisierungen mit der Brechstange bringen, sieht man ja gerade in Goslar.
    Ein Informatiker von Heise hat die Verbalitäten der Doris Juranek übrigens mal ein wenig analysiert.
    Klickst Du hier:
    http://www.heise.de/tp/foren/S-Die-Gruenen-analysiert-und-zerlegt/forum-200329/msg-20267928/read/
    Die wußte sich offensichtlich nicht zu benehmen, noch nicht mal in ihrer eigenen Ratlosenfraktion.
    Also ich denke, man sollte gerade gegenüber Pflichtbewußten, aber noch mehr gegenüber angebl. Schutzsuchenden ( und zunächst sind alle Schutzsuchenden mal angebl. ) nicht parteiisch sein.
    Ich war es nie und habe mit einigen Menschen durchaus brauchbare Vergleichssituationen erlebt.
    Zu allen hatte ich auch später noch einen guten Kontakt ( bis auf die, die mich beklaut haben, ganze 2, die ich nie wieder sah ).
    Logisch also, daß gerade in der akuten Situation Familienzentren um ein zig-Faches geeigneter für Männer, Frauen und Kinder sind, als schmuddelige Ideologiehäuser, wo Täterinnen noch Unterstützung bei ihren Taten finden.
    Auch von der fachlichen Kompetenz her, von der Atmosphäre ganz zu schweigen.
    Kannst Du dir vorstellen, wie wohltuend ein glückliches Kind auf jemenden wirken kann der sich in einer Notsituation befindet?
    Ich habe es erlebt.
    Zuspruch und Sicherheit ja, aber keine Hasspredigten, Jörg.
    Der Mißbrauch mit dem Mißbrauch mag eine Randerscheinung sein, wie Mißbrauch, zum Glück eine Randerscheinung ist, aber er ist die gebräuchlichste Form davon und die verbreiteste. Nachweislich. Und die Jugendämter und Frauenhäuser sind Hauptakteure dabei.
    Strafen sollten m.E. vorläufig, wie Richter J.Rudolph schon angedeutet hat, durch möglichst rechtzeitige Strafandrohungen ersetzt werden. Wer weiß, daß er/sie nicht wilde Sau spielen kann, ist meistens schon kooperationsbereiter.
    Deine Angabe über die Polizei ist nachweislich falsch. Dazu gibt es seriöse Studien und es gibt sogar Kopien von Dienstanweisungen und ähnliches.

    Ich hoffe, daß Du mit dem Tonfall nicht überfordert bist und habe selbstverständlich einen Screenshot angefertigt, falls Du doch meinst das lieber löschen zu müssen.

    Gruß……….Fiete

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Dein Text ist tw. sachlich und tw. schlicht unerträglich. Wer von verwahrlosten Ideologiezentren spricht, muss sich nicht wundern, wenn ihm niemand mehr zuhört. Ich weiß, die Frauenhauslüge. Erzählen Männer“rechtler“ schon viele Jahre. Es wird nicht wahrer dadurch. Dass es schwarze Schafe gibt – sei’s drum. Normal. Aber am Ende ist der Schutz vor weiterer Prügel in der Gesamtheit wichtiger. Du hast bis jetzt immer noch nicht begriffen, warum überhaupt Frauenhäuser geschaffen wurden, warum ihre Adressen geheim gehalten werden und warum das wahr ist – so wenig Euch das gefällt. Auch du relativierst die Gewalt, die Frauen widerfährt. Und schadest mit Deinen Übertreibungen den Männern,die tatsächlich Opfer werden – von Frauen oder von Männern. Weil die Realität etwas anderes zeigt. Wo auch immer du dein Wissen her hast.
      Und übrigens: du bemerkst noch nicht einmal deine eigene, gewalttätige Sprache. Und das und solche Diskussionen tu ich mir nicht mehr an.
      Und weißt du – meine Reaktion rührt genau daher, dass ich die Erfahrung gemaht habe, dass mit Männerrechtlern, die sich so artikulieren und argumentieren wie Du, kein Interesse an anderer Leute Positionen besteht, Nur ihre eigene ist die Wahrheit. Und die schreiben sie meist von Jung-Freiheit-Schreibern wie Hofmann ab. Selbst denken. Genau. Achso: lies mal das grüne BW-Wahlprogramm. Vielleicht merkst du was…

      Antworten
  15. Andreas Biehler

    Deine Positionen kenne ich durchaus an. Aber ich stimme ihnen nicht zu. Und den Bedarf an Männerhäusern weisen weit über hundert Studien seit den 80er Jahren nach. Du willst es nicht glauben. Für fehlenden Intellekt ist niemand verantwortlich, keiner kann was für seine Dummheit. Bei Dir aber ist fehlender Wille im Spiel. Dein Bier. Selber schuld.
    Und daß eine Forderung durchzusetzen keine Frage von Argumenten sondern eine von Macht ist, daß ich das einem Grünen erklären muß, das ist besonders tragisch.

    Danke auch fürs Nichtbeantworten meiner Fragen. Es war eine interessante Erfahrung, zu versuchen, mit Dir eine Diskussion zu führen.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ach weißt du – gäbe es einen Bedarf an Männerhäusern, dann gäbe es welche. Der Punkt ist: auch für Frauenhäuser gab es keine Macht, keine Lobby. Sie wurden von der herrschenden Patriarchen nicht gerne gesehen. Es gibt sie trotzdem. Und wenn jetzt alte Männer sie wieder abschaffen wollen, dann ruft das nicht umsonst Widerstand hervor.
      Dass es keine Männerhäuser nicht gibt, sagt übrigens viel darüber aus, was ich ganz am Anfang sagte: die Definition von Gewalt ist ein großes gesellschaftliches Problem – auch für die Wahrnehmung von Gewalt gegen Männer.
      Interessant übrigens dass diese Diskussionen genau immer nach diesem Schema ablaufen. Anstatt sich mit dem Inhalt des Blogbeitrags zu beschäftigen, landet man bei der Opferdebatte. Und da tuts mir jetzt leid – das hab ich mehrfach durch.

      Antworten
  16. Andreas Biehler

    Anmerkung zum Schluß:
    Falls mit dem Wahlprogramm Du auf den Punkt „Geschlechtergerechtigkeit …“ anspielst – auch da sprichst Du ja wieder in Rätseln und läßt andere raten – so muß ich doch eine angenehme Überraschung ausdrücken. Zwar ist abermals Geschlechterpolitik weitestgehend Frauenpolitik, aber wenn man berücksichtigt, daß sie dies bisher ausschließlich war, stelle ich also fest, daß selbst bei den Grünen sich langfristig ein erstes Umdenken hin zur Gleichberechtigung einstellt. Die Vernunft kommt langsam, vom Feuerstein bis zum Laserstrahl vergingen Jahrtausende. Ich verbuche diese Umdenkansätze als Erfolg, den ich nie erwartet hätte.
    Beobachten wir also den Fortgang der Dinge, vielleicht kann ich die Grünen in fünf bis zehn Jahren schon ohne Bauchgrimmen wählen.
    Ich trenne mich nicht gerne im Streit, daher an dieser Stelle auch ein aufrichtiges Excusez, wenn meine offene Art dich verletzt haben sollte.

    In diesem Sinne
    Andi

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Du hast mich nicht verletzt, ich erkenne nur das Diskussionsmuster. Und auf dieses Muster möchte ich lieber verzichten.
      Und eins ist auch klar: gesellschaftliche Prozesse dauern. Seit ich Genderpolitik mache, hat sich viel verändert. Als ich anfing, wäre eine zeitliche Befristung des Ehegattenunterhalts nicht denkbar gewesen und gemeinsame Sorge bei unehelichen Kindern zu erleichtern auch nicht. Dass sich da was verändert hat, stimmt mich hoffnungsvoll. Das heißt nicht, dass das Ende des Weges schon erreicht wäre. Aber die Gesellschaft ist auf dem Weg. Und das ist gut so. Aber große Schritte gibt es in der Politik selten.

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  17. F Mahler

    Schade, daß nicht mehr dikutieren magst und stattdessen lieber Absolutpositionen aufstellst, die längst falsifiziert sind.
    Der Bedartf ist lange nachgewiesen, daß Männerhäuser wenig bis gar keinen Sinn machen, beweisen die Frauenhäuser ja nun explizit.
    In einem gebe ich Dir allerdings recht. Energie zu investieren macht nur Sinn, wo man auch Ergebnisse erwarten kann.
    Also nicht für Frauen- und kaum für Männerhäuser.
    Da kannst Du auch mit Deinen absoluten Unterstellungen nix dran ändern.
    Auch wenn Du die schon seit 10 Jahren herunterbetest, werden sie dadurch ja nicht brauchbarer, als die internationale und die deutsche universitäre Forschung, sowie die Erfahrungsberichte von Betroffenen, Ex-Frauenhausmitarbeitern, Ex-Feministen und ganz besonders die von Familien in intakten Freundeskreisen, Nachbarschaften u.s.w.
    Und diese Erfahrunge gibt es ja nun schon etwas länger, als 10 Jahre. Auch länger als 40 oder 70 Jahre, also die feministischen Ideologiebemühungen oder die der Mutterkreuzler.
    Nein,man braucht diese Zahlen nicht vergleichen, da sind wir uns wohl einig, deshalb werden sie von uns ja auch als etwa gleichwertig geschätzt und nicht nach den Absolutzahlen bewertet.
    Sonst müßte es ja locker um die 20 % mehr Männer- und Kinder-Häuser geben als Frauenhäuser.
    Deshalb denke auch ich, daß die Familienzentren den tatsächlichen Bedarf wohl auffangen können.
    Übrigens: klar erkenne ich Deine Position an.
    Sonst würde ich doch nicht mit Dir zu diskutieren versuchen, obwohl Du, nach eigener Aussage, seit 10 Jahren einer Ideologie das Wort redest, die Gleichstellungsfeindlich ist, ja sogar meinst Männer müßten Feministen sein.
    Ich würde nebenbei nie von einer Frau verlangen, daß sie Maskumäßig drauf sein muß.
    Auch würde ich sie nie aus einer politischen Versammlung aussperren und ihr das Stimmrecht entziehen.
    Daß Du Dich in Deiner Partei mit derartigem abgeben mußt, findet durchaus mein Verständnis, insofern, daß dadurch Deine Position natürlich nicht die eines gleichgestellten Menschen sein kann.
    Das mag auch Deinen Unwillen zu sachlicher Diskussion erklären.
    Aber deswegen würde ich Dich nicht in Art Deiner Parteigenossinen diskriminieren, oder gar Autodiskriminierung von Dir verlangen.

    V. dh. mach’s gut.
    Wer weiß, vlt. kannst Du ja etwas dazu beitragen, daß die z.Zt. radikalen Gleichstellungsgegner, die das Zepter wie eine Keule schwingen, mal etwas an Macht (-gier ) verlieren, oder, was m.E. das Beste wäre, ganz aus der Partei verschwinden.
    Würde mich für Dich freuen.
    Bevor das anfing, war ich übrigens auch mal grün ( als Wähler, nicht als Gleichschrittmarschierer ).

    Gruß……….Fiete

    P.S.: Der Lothar hat es aufgegeben:
    http://web.archive.org/web/20071024052219/http://www.gabnet.com/mw/lore2.htm

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ein letzter Versuch: wenn es Bedarf an Männerhäusern gäbe, hätten sich welche gebildet. Offenbar ist der Leidensdruck nicht groß genug. Das mag an zwei Dingen hängen: erstens: es gibt kein großes Problem mit häuslicher Gewalt gegen Männer, jedenfalls nciht so groß, dass flächendeckend Mänenrhäuser gebraucht würden – was dann ungefähr zu den Zahlen der Pilotstudie passen würde. Oder die Männer suchen nach wie vor keine Hilfe – aus welchen Gründen auch immer – was sich auch mit den Aussagen der Pilotstudie dekcen würde. Unter anderem deshalb fordern Grüne ja die Erstellung einer richtigen Studie zu diesem Themenfeld, damit es endlich mal eine deutsche Evaluation gibt.
      Die Familienhäuser sind ein Irrweg. Sie sind ein Beitrag der Männer, die gerne die Macht über ihre Frauen zurück haben möchten und die Deutungshoheit. WEnn es aber tatsächlich Bedarf gäbe – auch hier wieder – wieso werden keine gegründet? Ich sage das seit vielen Jahren: machen, nicht am PC sitzen und jammern – vor allem nicht immer mit dem Zeigefinger auf die Frauenhäuser zeigen. Wenn all das, was behauptet wird, war ist – dann wird sich Euer „Problem“ Frauenhäuser von alleine erledigen – weil niemand oder nur sehr wenige noch hingehen. Wenn es aber Bedarf für alles gibt, dann wird alles auch nebeneinander existieren können.
      Und unser Frauenstatur hat einen Sinn, einen tiefen, politischen Sinn. Dass die Männerbewegung bis heute nicht kapiert, warum es notwendig ist, zeigt genau auf den Punkt, dass die Verankerung in dieser Form notwendig ist. Denn das Denken, dass man auch trotz persönlicher Ziele altruistisch sein kann und sich hinter einem höheren Ziel – nämlich dem Ziel, mehr Frauen in die Politik zu bringen – aufstellt und damit bewusst das Risisko eingeht, deshalb keinen Posten/Amt/Mandat zu bekommen, dass ihr das nicht kapiert, das spricht Bände. Und zeigt mir, dass meine Vorbehalte weiterhin richtig sind.

      Antworten
  18. Andreas Biehler

    Gäbe, ja? Na wenn es keinen Bedarf an Männerhäusern gibt, und das bedeutet ja der Konjuktiv „gäbe“, dann sind die Männer in den beiden existierenden und ständig belegten Zufluchtsstätten offenbar auf Urlaub dort. Lieber Jörg, damit sind wir auf jeden Fall an dem Punkt angelangt, wo es Zeit wird, Abschied zu nehmen. Mach’s gut, mir wird die Sache an dieser Stelle entschieden zu blöd. Ich bin ja schon eine im Prinzip gutmütige Seele, aber hier werden Deine Aussagen zur intellektuellen Demütigung.

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ich sage ja: gäbe es Bedarf, wird es Häuser geben. Wenn es Häuser gibt – mit welchen Belegungszahlen?- dann gibt es offenbar Bedarf. Und dann wird es weitere geben. Aber für mich bleibt es dabei, dass der Leidensdruck etwas erzeugen wird. Ist der nicht gegeben, dann scheint es auch keine Einrichtungen zu geben. Wir reden hier über zwei Männerhäuser. Im Vergleich zu wievielen Frauenhäusern? Und wiedso gibts vom einen so viele und vom anderen so wenige? Und warum gibt es die Familienhäuser, die die Männerbewegung möchte nicht. Und wieso wehren sich die Frauen dagegen udn was bedeutet das? Bisher höre ich nur: Familienhäuser – feministische Verschwörung. Und das ist gelinde gesagt: lächerlich. Eine starke Fraunlobby gibt es. Dass die nciht für den Vorschlag zu gewinnen ist – nun, darüber würd ich mir mal Gedanken machen. Denn wenn Betroffene sagen: das will ich nicht – dann ist etwas falsch am Vorschlag. Wobei ich glaube, dass es nur an einem liegt: der Kampf gegen die Frauenhäuser. Wenn „ihr“ den endlich lassen würdet und deren Existenz endlich akzeptiertet – dann würde sich vermutlich mehr bewegen. Schau dir einfach mal an, wer warum als „lila Pudel“ bezeichnet wird. Dann weißt du, warum ich die Männerbewegung als absurd empfinde. Damit möchte ich nichts zu tun haben.

      Antworten
  19. Andreas Biehler

    Nein, du schriebst nicht „gäbe es Bedarf, wird es Häuser geben.“ sondern „Ach weißt du – gäbe es einen Bedarf an Männerhäusern, dann gäbe es welche.“ 26.5. 22:32. Überzeuge dich selbst. Daß es so wenige Männerhäuser gibt, liegt daran, daß sie keinen Pfennig öffentliche Förderung bekommen, da noch immer geglaubt wird, auch von dir, du hast dich am 26.5. um 22.32 selbst dazu bekannt, sie wären nicht nötig. Es ist auch extrem schwierig, dieses Thema vernünftig aufs Tapet zu bringen, denn Deinesgleichen kommt umgehend mit dem FRauenfeindlichkeitsvorwurf, unter anderem deshalb, weil ausnahmsweise nicht breitgetreten wird, daß Männer mehrheitlich von Männern angegriffen wird, so als ob dies wiederum für die zum Thema gestellte Sache relevant wäre, und lediglich ein Ablenkemanöver vom Thema häusliche Gewalt gegen Männer sein soll.
    Und dann kommst du daher und spuckst vom Hohen Roß herunter und säuselst in selten erschienener Gutsherrenarroganz was von Leidensdruck, der wohl nicht groß genug ist. Wie schäbig ist das denn! Mann, du solltest dich in Grund und Boden schämen!

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Auch Frauenhäuser sind ohne öffentliche Förderung entstanden. Und der Frauenfeindlichkeitsvorwurf resultiert einzig und allein darin, dass Maskus die Schließung von Frauenhäusern (Fraunbibs, Frauncafes, Frauenbadetagen, Frauenparkplätzen…) mangels Bedarf und dafür die Eröffnung von Männerhäusern fordern. Ein Nebeneinander gibt es da nicht.
      Für die Frage nach Gewalt gegen Männer ist es tatsächlich erheblich, ob sie auch von Männern geschlagen werden.

      Antworten
  20. Michael Knuth

    Hallo Jörg,

    vielleicht hast du mit den öffentlichen Fördermitteln recht, zumindest habe ich bei der SPD Fuhrberg gelesen, dass die „SPD Gründungsmitglied des Frauenhauses Goslar war“, ich meine es war nur als Kommentar geschrieben, aber ich glaube der Dame, weil sie regelrecht darauf pocht, SPD – Mitglied in Goslar zu sein.

    Antworten
  21. Björk

    Guten Tag,

    ich finde die Beiträge von Herrn F Mahler sehr überzeugend, nachvollziehbar und einleuchtend.

    Es würde mich freuen, wenn Sie, Herr Rupp, zu den Argumenten von Herrn Mahler näher Stellung nehmen würden.

    MFG Björk

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Das habe ich m. E. in ausreichender Form getan. Außerdem ist das hier nciht der Platz, um alle Fragen rund um Mänenrrechte etc. zu debattieren. Normalerweise geht man nciht allzuweit Weg vom Weg, den der Blogbeitrag vorzeichnet. Aber vllt. haben Sie ja eigene Fragen oder Beiträge.

      Antworten
  22. Astrid

    Lieber Jörg,
    hast Du Dir den Blog von Frau Ebeling mal zu Gemüte geführt? Weißt Du, dass auch sie z.B. für die Abschaffung von Frauenhäusern plädiert? Dass sie typisch maskulistische Verschwörungstheorien strikt, in deren Essenz „der Feminismus“ an allem Schuld ist? Dass Sie ihre Gegner_innen beleidigt und diffamiert?
    Eine, die sich mit Maskulist_innen einlässt, kann nicht ernsthaft an Gleichstellungsarbeit interessiert sein. Deine Kolleg_innen in Goslar haben in der Sache recht. Sie haben sich allerdings nicht genug mir dem sektenhaften Charakter des Antifeminismus/Maskulismus beschäftigt und keine sinnvollen Argumente geliefert. Menschen wie Frau Ebeling sind Argumenten nicht zugänglich. Die Medien (abgesehen vom unsäglichen Focus) wären es aber vielleicht gewesen.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ja, hab ich. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie in den beiden, von mir angeführten Punkten tatsächlich recht hat. Ich hab schon bemerkt, wie sehr sie in diese Szene, die ich ja auch gut kenne, verstrickt ist. Und in der Sache haben meine grünen FreundInnen sicherlich recht – aber das mit der Benachteiligung von Männern, die sie nicht ausräumen wollen, das ist falsch. Ich finde nach wie vor, wir Männer müssen uns – ohne Frauen – emanzipieren. Von alten Leitbildern, von gesellschaftlichem Druck und von Rollen, die wir uns selbst, die uns die Gesellschaft und auch die Frauen zuweisen. Dazu gehören auch Gleichstellungsbeauftragte, die entsprechend handeln – und nicht über das Ziel hinausschießen.

      Antworten
  23. Astrid

    Ist es nicht ein bisschen verharmlosend zu sagen, Frau Ebeling sei „über das Ziel hinaus[geschossen]“? Oder, wie Du im Artikel schreibst, „etwas ungeduldig“ gewesen? Auch wenn Frau Ebeling in den angeführten Punkten Recht haben mag, heißt das nicht automatisch, dass sie „ihren Job ernst genommen“ hat.
    Ich würde auch bezweifeln, dass sie abberufen wurde, weil „sie […] sich auch für Männer ein[setzte]“ (was steht denn eigentlich genau in diesem Abberufungsantrag drin?). Frau Ebelings Arbeit kann ich mangels Informationen nicht beurteilen. Ihrem Blog nach zu urteilen würde ich aber vermuten, dass sie nicht unbedingt Politk für Männer machte, sondern vor allem Politik gegen Frauen.
    Mich stört der unkritische Umgang mit der Personalie Ebeling (nicht nur bei Dir, sondern auch in SZ, FaS usw.) und die wiederkehrende, unbelegte Behauptung, sie sei aufgrund ihres Engagements für Männer entlassen worden.
    Viele Grüße

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ich glaub, ich mach zulange schon Politik 🙂 Betrachte ich das Gesamtbild, dann sieht es für mich so aus, als wäre die gute Frau Ebeling schon vor ihrer Berufung in Kontakt zu den Maskus gewesen und hat ihre Ziele verinnerlicht. Wenn sie deren Politik einseitig vertreten hat, dann ist sie über das Ziel – Gleichstellungspolitik – hinaus geschossen. Die Grenze zwischen Politik für Männer und Politik gegen Frauen ist nicht sehr präzise und liegt leider oft genug im Auge des Betrachters. Und das Thema ist viel zu emotionalisiert, als das es sachlich angegangen würde – leider zu oft.
      Ich bin ihr gegenüber gar nicht unkritisch, ich wollte über all dem nur herausstellen, dass sie ja in manchen Dingen nicht unrecht hat. Wenn sie sich für Väter einsetzt, die ihre Kinder nicht sehen dürfen, dann ist das etwas Gutes – ohne Einzelfälle zu kennen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, das Jugendämter Vätern ggenüber nicht immer sehr hilfsbereit sind. Wenn ich alles richtig verstehe, hat sie einen Schwerpunkt auf Männerarbeit gelegt – und den teilweise eben mit einem maskulistischen Fokus. DAs meinte ich mit „übers Ziel hinaus“.
      Interessant ist dieser Überblick. Da zeigt sich jedoch auch das, was Du meinst. Ich denke, sie wollte ein Zeichen setzen. Das zumindest ist ihr gelungen. Ein Positives glaube ich nicht. Die Männer – das siehst du ja auch hier im Blog – sind in ihrer Verschwörungstheorie bestätigt – und Leute wie Hofmann (Agens) befördern das – schließlich leben sie davon.

      Antworten
  24. Andreas Biehler

    Ach so, eine einmal erkämpfte gesellschaftliche Errungenschaft muß also von anderen Gruppen, die bisher von denselben Errungenschaften ausgeschlossen wurden, abermals erkämpft werden. Konkret muß der Schutz vor häuslicher Gewalt, der von Frauen (mit massiver Unterstützung von Männern) erkämpft wurde, nun von Männern abermals erkämpft werden. Sehr interessantes Verständnis von Demokratie hast Du.
    Als also die Revolutionäre von 1919 das allgemeine Wahlrecht erkämpft hatten, stand den Frauen das Wahlrecht also eigentlich nicht zu, allenfalls jenen, die ebenfalls auf den Barrikaden standen. Insgesamt hätten sie es eigentlich seperat für sich abermals erkämpfen müssen. Sehr interessant, wirklich sehr interessant. Und durch Streiks erkämpfte Errungenschaften haben gefälligst nur jenen zugute zu kommen, die auch tatsächlich im Streik waren. Allenfalls Gewerkschaftsmitgliedern noch. Wer nicht organisiert ist, der muß es später für sich selbst erkämpfen.
    Und Du beanspruchst für Dich, solidarisch zu sein??? Du hast die Solidarität eines Großbourgeois, sonst nichts.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Männer müssen diesen Schutz nciht erkämpfen, sondern nachweisen, dass ein Bedarf da ist. Das ist eher mit Krippenplätzen für U3-Betreuung zu vergleichen. Oder mit ÖPNV-Ausbau. Wenn eine Bahnlinie nach A geht, folgt daraus nciht automatisch, dass sie auch nach B gehen muss – B muss nachweisen, dass dort genügend potentielle Fahrgäste wohnen. Eventuell gibts auch „nur“ ne Buslinie.

      Antworten
  25. F Mahler

    Hallo ;-),
    wenn da mal nicht die ersten Fingerzeige kommen, der Jörg möge doch etwas mehr auf Linie bleiben.
    Dabei hat er doch nicht ein Sachargument gebracht, sondern lediglich gebetsmühlenartig von seinen Vorbeterinnen erfundene Schlagworte gebraucht. „Den Maskus geht es nur um ihre Machtposition, eine feministische Verschwörung ist lächerlich ( da stimme ich übrigens zu, sie ist lächerlich ), es gibt eine starke Frauenlobby die keine Gleichberechtigung will ( glatt gelogen ) u.s.w.

    Die alten faschosozialistischen Märchen halt.
    Fakt ist, es geht um Gleichstellung, nicht um Maskulinismus.
    Fakt ist, die Feministenlobbies ( und die sind in der Tat sehr stark ) sind radikal dagegen.
    Fakt ist, es gibt keine Frauenlobby ( leider ).
    Fakt ist, die meisten Frauen sind strikt gegen Femifaschismus ( das gibt es eindeutige Statistiken zu ).
    Fakt ist, Haupt-u. Schwerstbetroffene der Antigleichstellungspolitik der Femifaschos sind die Kinder, die denen aber völlig egal sind.
    Fakt ist natürlich auch, daß man hinter jeder Form von Rassismus einen tiefen politischen Sinn sehen kann, wenn man Rassist ist. Auch hinter Geschlechterrassismus.
    Fakt ist, daß Jörg meint für „die Frauen“ sprechen zu können und dürfen.
    Fakt ist, keiner der von ihm hier als Maskus beschimpften hat für „die Männer“ gesprochen, sondern maximal für die Gleichstellung, die Kinderrechte, o.ä.
    Fakt ist, daß keiner der von ihm als Maskus beschimpften sich für irgendwelche Machtpositionen ausgesprochen hat, sondern im Gegenteil, einige dagegen, jedenfalls alle für Gleichstellung, speziell ich immer auf Basis der Kinderrechte, die von grünen mit Füssen getreten werden.
    Fakt ist, daß die Grünen überwiegend Politik gege Männer und Frauen und Kinder machen, fordern sie ( Redelsführer Cem Özdemir ) jetzt sogar die Zwangskita ab spätestens 3 Jahren Lebensalter.
    Nur mal auf die schnelle 2 hastig rausgesuchte Links dazu:
    http://www.youtube.com/watch?v=l7UHCzNj8Ts&feature=player_embedded
    http://www.youtube.com/watch?v=l7UHCzNj8Ts&feature=player_embedded
    Fakt ist, daß Jörg behauptet, „die Frauen“ wehren sich gegen Familienzentren. Glatt gelogen. Die Feministenlobbies wehren sich selbstverständlich dagegen, da das eine Grundlage ihrer Ideologisierungszentren zerstören würde.
    Alle Frauen, mit denen ich darüber diskutiert habe, waren sehr dafür ( letztens erst eine Facebookgruppe eines Pastoren, mit immerhin einigen hundert Mitlesern. Obwohl ich bekennender Nichtchrist bin und erstmal ein paar Vorbehalte [ aus z.T. auch grünen Märchen ] abbauen mußte.

    Fakt ist, daß bis jetzt niemand den angebl. „maskulistischen Fokus“ den man Monika Ebeling andichtet belegen konnte.

    Fakt ist, daß zumindest die Goslarer grünen explizit zugegeben haben, daß sie an Frau Ebeling stört, daß sie sich für die Gleichstellung von Frauen und Männern einsetzt. Zitat sinngemäß: „…..das wollen wir nicht und das gedenken wir im Stadtrat auch durchzusetzen“ ( genauer Wortlaut kann auf deren HP nachgelesen werden ).
    Einen anderen Entlassungsgrund gab es nicht.

    Fakt ist aber auch, daß Jörg ganz richtig gesagt hat, daß Veränderungen nur gemeinsam mit Frauen erreicht werden können ( vermutlich meint er, gemeinsam von Frauen und Männern, traute sich bloß nicht, das auch deutlich zu sagen ).
    Deshalb denke ich, daß die Frauen-u. Männer-u. besonders kinderfeindliche Einheitslobby-Politik der grünen nach Sowjetmuster zum Untergang verurteilt sind.

    Gruß………Fiete

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Achja, so allmählich klärt sich doch das Bild.
      „Mutterentbehrung in den ersten drei Lebensjahren gefährdet die störungsfreie Entwicklung des Kindes. Daher dürfen Eltern aus finanziellen Gründen nicht gedrängt werden, ihr unter dreijähriges Kind fremd betreuen zu lassen.“
      Mehr wollte ich doch gar nicht wissen. Rechtskonservativ, Frauen zurück an Heim und Herd. Dass das alles genau das Gegenteil von dem bewirkt, was Leute wie Sie wollen, wird sich Ihnen vermutlich aber nicht erschließen. Die Emanzipation des Mannes gibt es nur, wenn man sich von alten, überholten Rollenbildern verabschiedet.

      Antworten
  26. Andreas Biehler

    Der Bedarf nach gleichgestelltem Schutz vor häuslicher Gewalt ist seit 30 Jahren nachgewiesen, aber das hatten wir schon mal. Natürlich kannst du und deine Spießgesellen auch weiterhin das Märchen weiterverbreiten, daß dem nicht so wäre. Langfristig werdet ihr scheitern. Männerfeindliche als Infoaustellungen getarnte Hetzveanstaltungen bekommen sogar von Gleichstellungsbeauftragten ihren wohlverdienten Protest, häusliche Gewalt gegen Männer wird in den Medein thematisiert, kurzum: Eure Diskurshegemonie bröckelt.
    In diesem Lichte kann man auch deinen Kommentar von 6:44 betrachten. Wenn eine störungsfreie Entwicklung des Kindes bezweifelt wegen zu früher Trennung von der Mutter wird, geschieht das nicht aus Sorge ums Kind, sondern – ohne jeglichen weiteren Nachweis erbringen zu müssen – aus Frauenfeindlichkeit. Chuck Norris braucht ja auch keine Beweise.
    Aber auch dieser Schluß drängt sich in Jörgs Denkweise auf: Wenn eine Entwicklungsstörung nicht zwangsläufig geschieht, kann man die Eltern ruhig zwingen, ihr unter dreijähriges Kind fremden Leuten zur Betreuung zu geben. Wo kämen wir denn hin, wenn das die Eltern selbst entscheiden dürften? Jörg, so langsam wirst du mir unheimlich.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      niemand zwingt irgendwen zu irgendwas. Selbstverständlich dürfen, sollen, müssen Eltern selbst entscheiden. Aber wer von einer Gefährdung des Kindes spricht, weil es in eine Krippe gegeben wird – der argumentiert in meinen Augen nicht seriös. Ich behaupte sogar das Gegenteil: Kinder, die in den ersten drei Jahren beinahe auschließlich ihre Mutter als Spielkameradin haben, werden Entwicklungstörungen vorweisen – vor allem in sozialer Bindungsfähigkeit.

      Antworten
  27. F Mahler

    Ach Jörg,
    Wenn die Feststellung, daß die gewaltsame Trennung der Kinder von der Mutter Rechtskonservativ ist, die Feststellung, das eben diese Trennung vom Vater dann vermutlich schon utrarechts ist und die Feststellung der Schädlichkeit der Trennung von der ganzen Familie ( Oma, Opa, Geschwister u.s.w. ) in Deinen Augen dann wohl Neonazitum sein muß, dann ist Deine Argumentationslinie natürlich klar:
    Alles, was nicht linksfaschistisch ist muß schlecht sein.

    Willst Du Dich auf dieses Niveau herablassen?

    Wenn Frauen und Männer, i.d.F. Eltern ihr Kind von kleinauf an betreuen und unterhalten möchten, wie es erstens natürlich ist, zweitens Gesetz ist und drittens auch dem Common Sense entspricht, dann ist das nicht Rechtskonservativ, sondern schlichtweg die Normalität, die der Feminismus nicht akzeptiert und die Cem Özdemir verbieten möchte.

    Der allergrößte Teil der Eltern in D. und in der ganzen Welt möchte aber Familie seiin und nicht Gleichgemachte Kampfroboter, wie Mao sie gern gehabt hätte.

    Ihr, liebe Jörg, seit die aussterbenden Saurier.
    Und auch wenn Ihr jetzt zu Repressalien greift, Webseiten zensiert ( da sehe ich Dich noch als Ausnahmeerscheinung, Deine Genossen sind da radikal unterwegs ), mit gezielter Diffamierung, Rufmord, Verleumdung und mehr arbeitet, werdet Ihr Euch nur das eigene Grab schaufeln.

    Insofern wäre ich zum Beispiel gern an Heim und Herd gebunden, als Mann! Ich kenne Männer, die das sind, die ihren Garten kultivieren und glücklich sind damit.

    Warum soll man sich auch zum Geschlechterkampfroboter nach grün angelaufenem Vorbild reduzieren lassen und sogar noch behaupten, daß es einen tieferen Sinn hat, sich brutal unterdrücken zu lassen?

    Die allermeisten Frauen, Männer, Eltern, Familien wollen das nicht.
    Sie wollen miteinander leben, nicht gegeneinander.
    Sie wollen sich in ihrer Unterschiedlichkeit gegenseitig ergänzen.
    Sie wollen nicht zu weißen Blätter Papier reduziert werden, denen man irgend ein Grautongeschlecht, oder gar Androgynität anerziehen muß.
    Das Modell Bruce/Brenda war ein perverser Fehlschlag.

    Doch Jörg, Männer Frauen und Kinder müssen für dieses Miteinander kämpfen.

    Zumindest solange Geschlechterkampfrassisten sie mit üblster Gewalt spalten wollen.

    Gruß………Fiete

    Antworten
  28. F Mahler

    Ach sooo, die Eltern als soziale Gefährdung des Kindes? Also her mit der Zwangskita, die Özdemir explizit fordert.
    Soziale Bindungsfähigkeit zur Familie ist also eine Störung, die zur Ideologisierungstruppe also sozialer hmm?

    Behaupte das ruhig weiter, Jörg.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Nein, der fehlende Kontakt zu Altersgleichen. Steht da. naja, nicht wörtlich, ist aber klar herauszulesen. Nett , wie deine verbindliche Maske Beitrag für Beitrag fällt. Du bist ein passender Protagonist der Spezies, die ich hier: beschrieben habe

      Antworten
  29. F Mahler

    Fakt ist, daß Cem Özdemir die Zwangskita nach Vorbild der meisten Diktaturen fordert.
    Fakt ist, daß es sehr wohl seriös ist, festzustellen, daß diese Zwangskita Entwicklungsstörungen, speziell Bindungsstörungen, hervorruft und nicht die natürliche soziale Grundbildung in der Familie.

    Wie Du stumpf das Gegenteil behaupten kannst, ist erklärlich, siehe oben.

    Niemand behauptet, außer Dir, daß irgendwer die Mutter zum einzigen Spielkameraden des Kindes machen will, es geht um die zwanghafte temporäre Herausnahme des Kindes aus der ganzen Familie,und deren sozialem Umfeld Jörg.

    Wo Kitas gebraucht werden, weil die Eltern aufgrund des Lohnniveaus sich nicht ausreichend um die Kinder kümmern können, okay, da muß man sie anbieten und für anständige Löhne kämpfen ( oder siehst Du da auch keinen Bedarfsnachweis ? ).
    Aber wo die Eltern in der Lage sind ihrem natürlichen und gesetzlichen Auftrag nachzukommen, darf man das Kind nicht zu dissozialer Zwangsunterbringung zwingen.

    Du greifst zu Billigunterstellungen, die meilenweit von jeglicher Realität entfernt sind, um idiologische Gleichschaltung schon im Kindesalter zu rechtfertigen.

    Mach ruhig weiter so.

    Gruß……..Fiete

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Zwangskita? Was hat er denn wo gesagt – deine Interpretationen sind jetzt ja schon genügend bekannt.
      Kinder aus Tageseinrichtungen sind oft sozial kompetenter, selbstbewusster, durchsetzungskräftiger und offener. Sie fühlen sich in neuen Situationen sicherer, verhalten sich weniger zaghaft und ängstlich, sind hilfsbereiter und kooperativer als Kinder, die zu Hause betreut werden.
      Es geht auch nicht um eine zwanghaft Herausnahme – noch nicht einmal Pflichtkindergarten ist irgendwo bislang Gestz – obwohl das sicher kommen wird.
      Und dissoazial? WEißt Du, Leute wie Du meinen, Eltern sind per se gute ErzieherInnen. Sind sie nicht. Mütter nicht, Väter nicht. ERzieherInnen sind Profis, was Erziehung angeht. Du pflegst einen Familienbegriff, den es so allerhächstens in den den 50er Jahren gegeben hat – in den Köpfen altbrauner Konservativer. Kinder wurden schon immer fremdbetreut. Das ist die Regel. Seit Jahrhunderten. Nur für kurze Zeit im nachkriegsdeutschland – als Frauen nicht auf der Straße rauchen durften und öffentliches Küssen Naserümpfen hervorgerufen hat, da hat man in Anlehnung der Naziübermutter gedacht, dass es besser ist, die Mutter erzieht das Kind.
      Meine Kinder sind fremdbetreut. Niemand schaltet sie gleich. Im Gegenteil – sie dürfen sich dort frei entfalten, erhalten altersgerechte Angebote und keine Glotze, damit Mami das Essen für Papi kochen kann, der 60 Stunden die Woche arbeitet, damit die Familie über die Runde kommt. Fremdbetreuung ist besser – denn zu Hause werden Kinder viel stärker auf die Normen der Ursprungsfamilie zentriert – das ist das Gegenteil von freier Entfaltung.
      Ich beende die Debatte mit Dir – das bringt niemanden einen Schritt weiter – außer die Bestätigung für die Annahme, dass du ein Neokonservativer bist. Jeden weiteren Beitrag, der solche Unterstellungen, Falschbehauptungen und Beleidigungen wie der obige enthält, wird gelöscht.

      Antworten
  30. Andreas Biehler

    *Auch* andere Spielkameraden als die Mutter zu haben ist schon mal was anderes, als den größten Teil des Tages von ihr getrennt zu sein. Da stimme ich dir sogar mal zu, dies aber bitte nicht überbewerten.
    Und wenn dir andere Infos vorliegen, die aussagen, daß die kindliche Frühbetreuung gut für das Kind ist, dann solltest Du eine Diskussion ja nicht zu scheuen.
    Stattdessen fegst du die Aussage vom Tisch, stellst den Urheber einfach in die rechte Ecke, weichst einer Diskussion aus, und fragst dich dann wohl auch noch, warum dich keiner für glaubwürdig hält.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ich weiche nicht aus, ich werde hier aber keine Grundsatzdiskussion über alle Themen führen, die Dir hier grade so einfallen.

      Antworten
  31. F Mahler

    Moin Jörg, fällt Dir nix mehr ein?
    Mußt Du jetzt wild herumlöschen, weil Deine Cheffinnen sonst böse werden?
    Soll ich mal aus ‚m Kopf meine letzten beiden Postings wiederholen?
    Ich hab sie noch nicht mal abgespeichert. War so einfach, Deine zappelligen Rechtfertigungsversuche zu widerlegen, das kann ich aus’m Stehgreif.

    Ich denke, ich werde Dich mal auf Väter-für- Gerechtigkeit verlinken und dann da antworten.
    Da kannst Du nix löschen und mehr Zugriffe gibt das dann auch.

    Schönes WE noch

    Gruß………Fiete

    Antworten
  32. F Mahler

    Oh, Jörg,
    hast Du jetzt auf Veröffentlichungsvorbehalt geschaltet?
    Wurde es Deinen Cheffinen zu heiß?
    Es fallen Dir ja offenbar keine Argumente mehr ein, wie man an Deinen zappeligen Rechtfertigungsversuchen sieht.

    Na ja, wollte Dich eh mal auf Väter-für-Gerechtigkeit verlinken und da antworten.
    Hatte mir schon sowas gedacht und mehr Zugriffe gibt’s dann auch.

    Gruß………Fiete

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Nein, aber irgendwo weiter unten steht, dass ich in meinem eigenen Blog nicht so mit mir sprechen lasse. Du verkennst, dass dies kein Diskussionsforum im eigentlichen Sinne ist. Hier kannst Du deine Unverschämtheiten zwar loslassen – aber ich dulde sie nicht länger. Und das: „Chefinnen“ war die letzte, die ich stehen lasse. Weil das nur zeigt, dass Du anstatt zu argumentieren, dich zu benehmen, lieber mit Diffamierungen arbeitest. Mir sagt keineR, was ich in meinem eigenen Blog schreiben soll. Und auch keineR, was ich denken soll. Das war Dein letzter Kommentar hier.

      Antworten
  33. Astrid

    Lieber Jörg,
    zur Grenze zwischen Politik für Männer und gegen Frauen: Ich halte das für ein Konstrukt. Politik gegen Frauen kann nie männerfreundlich sein. Umgekehrt genauso. Menschenverachtende Politik ist immer schädlich – für alle. Das ist etwas, was Frau Ebeling und ihre Freund_innen nicht verstehen.
    Im Übrigen wage ich zu behaupten, dass sich zahlreiche Gleichstellungsbeauftragte für Jungen und Männer einsetzen, ohne dass sich irgendeine_r daran stört. Ich erinnere nur an den mittlerweile von Frau Schröder vereinnahmten Boy’s Day, der u.a. auf die Initiative und Kritik von Gleichstellungsbeauftragen zurückgeht.
    Du bist m.E. nicht so kritisch, wie Du sein kannst und solltest. Zum einen, weil Du – wie gesagt – unhinterfragt die Behauptung wiederholst, Frau Ebelings Entlassung sei aufgrund ihres Einsatzes für Männer erfolgt. Ich halte diese Behauptung für unwahr. Deine Grünen Kolleg_innen aus Goslar haben hier u.a. zu dieser Frage Stellung genommen: http://www.gruene-goslar.de/home/?no_cache=1&expand=356120&displayNon=1&cHash=3c6d359e5c05352e72d8e242e297ae6c
    Ein weiterer Punkt, der mich an Deinem Artikel ärgert ist die naiv anmutende Frage, warum Frau Ebeling auf die Seite des Väternotrufs verlinkte, wo es doch viel bessere Informationsangebote für Väter gibt. Sie hat das doch nicht in Ermangelung oder Unkenntnis von Alternativen getan. Sie bewegt sich in dieser Szene, ist Teil dieser Szene und nutzt jede Gelegenheit, auf diese Szene aufmerksam zu machen. Für sie ist diese Szene ein seriöser Ansprechpartner. Wenn – wie gerade geschehen – ein Väternotrufler im Windschatten der Causa die Adresse eines Frauenhauses öffentlich macht, dann ist das m.E. kein Zufall.

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ich bin bewusst ausgleichend in diesem Thema. Und bleibe dabei, dass es eine Politik für Männer und eine für Frauen geben muss. Ich glaube auch, dass es Zielkonflikte gibt, die man dann entscheiden muss. Und ich stimme dir zu: es gibt sicherlich viele Gleichstellungsbeauftragte, die sich für Jungs und Männer einsetzen, ohne dass das große Wellen schlägt. Frau Ebeling hat das mit Sicherheit übertrieben. Die Prioritäten falsch gesetzt. Da ich das aber nur anhand einiger Presseberichte und Kommentare beurteilen kann, will ich hier nicht zu sehr urteilen – ich sehe allerdings schon die Tendenz und erkenne die Argumentationsketten der Männerrechtler. Was nichts daran ändert, dass die Sache mit der Brötchentüte richtig ist. Und da sehe ich ein echtes Dilemma.
      Ich habe den Eindruck, dass es einerseits stimmt, was meine grünen Freundinnen da so schreiben. Aber ich habe ein Problem mit der Intention, wenn da drin steht, dass Politik für Männer nicht das Ziel ihrer Politik ist. Sorry, da geh ich nicht mit und da stelle ich mich auch entgegen. Was nichts daran ändert, dass siemit vielen anderen Sachen vermutlich recht haben, schließlich sind sie vor Ort – im Gegensatz zu den vielen Maskus, die jetzt für Frau Ebeling die Fahne halten. Ich seh ja, was hier schon los ist – ich kenn das.
      Natürlich hat Frau Ebeling das mit dem Väternotruf nicht naiverweise gemacht. Da lässt sich die Strategie dahinter erkennen. Und der Väternotruf ist nun wirklich eine sehr obskure Webseite. Da fehlt ja eigentlich nur ein Hinweis auf den fehlenden Friedensvertrag der BRD….Aber Fragen regen das Denken an….
      Ich glaube aber, und das ist der Punkt, in dem wir uns unterscheiden, dass man Inhalte dieser Gruppen ernst nehmen muss. Nicht die Art und Weise, wie sie vorgetragen werden, sondern schlicht die Fakten. Und da sind sie tw. im Recht, z. B. in der Nichtdurchsetzbarkeit von Umgang, Nichtwahrnehmung von Gewalt gegen Männer, Scheidungsfolgen. Was sie natürlich nicht tun ist selbst an ihrem Rollenbild oder an sich selbst arbeiten: sie halten die hand auf bzw. beschweren sich.
      Frauenhausadressen zu veröffentlichen, ist das Letzte. Da wird bewusst in Kauf genommen, dass Menschen zu Schaden kommen durch irgend wo einen durchgeknallten, der meint, er muss entweder „seine“ Frau da wieder rausholen oder am besten gleich alle schädigen, die dort Zuflucht gesucht haben. Und die Schließung von Frauenhäusern zu fordern, ebenfalls. Ich meine aber tatsächlich, dass Frau Ebeling „ungeduldig“ war – vllt. hätte ich besser Anführungszeichen vewendet. ich glaube wie Du ihre Intention zu erkennen, bin aber sicher, dass sie, wenn sie mehr Fingerspitzengefühl bewiesen hätte, also klassiche Gleichstellungspolitik betrieben hätte und Männerpolitik langsam mit installiert hätte, sie heute noch dort wäre.

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  34. Astrid

    Huch, habe ich irgendwo gesagt, dass männerpolitische Anliegen nicht ernst zu nehmen sind? Ich hoffe nicht. Allerdings sind die „Fakten“, die von bestimmten Gruppen in den Raum gestellt werden häufig recht fragwürdig. Zum Beispiel die CTS-Untersuchungen zu häuslicher Gewalt. Oder die Behauptung, für Männer sei der Arbeitsmarkt prekärer als für Frauen. Oder die Behauptung, in Deutschland würden jeden Tag 400 Kinder von ihren Vätern getrennt. Es ist schwierig, mit diesen Daten zu arbeiten, da sie teilweise falsch und teilweise ideologisch interpretiert sind.
    Ähnlich die Geschichte mit der Brötchentüte: Frau Ebeling instrumentalisierte einen extremen Einzelfall (Frau bringt ihre Kinder um), um die Aktion zu diskreditieren. Das ist ekelhaft. Mit der Strategie, kann ich nahezu jedes sogenannte „Familiendrama“ benutzen, um zu begründen, warum Männer niemalsnicht das Sorgerecht für ihre Kinder bekomen sollten. Diese Szene operiert nicht mit sachlichen Argumenten. Ihre Vertreter vermögen wissenschaftlich nicht zu überzeugen, wie Bruno Köhler gerade in Konstanz erfahren musste.
    Dein letzter Absatz ist tautologisch: natürlich wäre eine Gleichstellungsbeauftragte, die einfach nur ihre Arbeit macht, heute noch im Amt.

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Deshalb plädiere ich ja für ausgleichende Argumentation. Egal womit Frau Ebeling in der Brötchentütenfrageargumentiert hat – sie hat im Grundsatz recht. Und nur weil die Szene eine ganze Reihe von hanebüchenen Argumenten benutzt bzw. Statistiken bis zum gehtnichtmehr verzerrt, kann man nicht alles abtun und wahrnehmen, dass es doch dabei Relevantes und Wahre gibt. Zum Beispiel ist der Arbeitsmarkt gar nicht prekärer für den oder die – er ist prekär für alle, die dem, was man als „normal“ und „leistungsfähig“ definiert, nicht genügen – für klassische Frauenjobs ebenso wie für die klassischen Männer-Hilfsarbeitertätigkeiten. Das interpretiert die jeweilige Seite in Bezug auf ihre Zielgruppe. Und natürlich ist es falsch, die gemeinsame Sorge von Nichtverheirateten von Wohl und Wehe der Mutter abhängig zu machen. Und ganz klar werden auch Männer von ihren Frauen geschlagen. Und es passiert wirklich ziemlich viel Mist in Bezug auf Umgang und Durchsetzung desselben. Und so weiter, und so fort.

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  35. Astrid

    Kann es Richtiges im Falschen geben? Wie gesagt, ich halte Deine Position nicht für ausgleichend formuliert, da Du unbewiesene Behauptungen unhinterfragt wiederholst.
    Viele Grüße

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Welche Behauptungen sind denn unbewiesen? Dass Frauen auch Kinder schlagen, ungefähr in gleicher Zahl wie Männer und ich es deshalb für unangemessen halte, am Kinderschutztag Brötchentüten mit „Gewalt an Frauen und Kindern kommt nicht in die Tüte“ zu bedrucken?

      Antworten
  36. Michael Knuth

    @Astrid (Lutter),

    wieso sie hier die Veröffentlichung der Adresse des Frauenhauses zum einen dem Väternotruf zuordnen, zum anderen der Monika Ebeling, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich war nie beim Väternotruf und werde nie dort eintreten, nicht weil die mir zu rechtsradikal sind und ominös, wie ihr im Frauenhaus so zu argumentieren gedenkt.

    Ich habe das Spielwerk gegen Monika Ebeling schon seit einiger Zeit verfolgt, als alle ihr noch hervorragende Arbeit nachsagten.

    Ich habe auch den Wahlbetrug am 17.05.2011 im Goslarer Rathaus miterlebt, ich saß direkt vor euch und habe jedes Wort genau registriert und musste festtstellen, dass ihr die Monika Ebeling nicht als Gleichstellungsbeauftragte, sondern als Konkurrentin loswerden wolltet, denn sie hatte das Format, euch in die Suppe zu spucken.

    Achtung, ich habe auch die abwertende Bemerkung eine eurer Damen registriert, dass ich stinken würde – ja liebe Astrid Lutter – das hat sich in mein Hirn eingebrannt.
    Ja, so ein Stinker ist ja nun in euren Augen eine unliebsame Persönlichkeit – und genau diesem, eurem Wunsch komme ich nach. Der erste Schritt war diese Veröffentlichung der Adresse des Frauenhauses – wie gesagt, es war der erste Schritt.

    Ihre grünen Mitstreiterinnen hatten mir auf ihrer Homepage zugesichert, dass ich eine Stellungnahme des Goslarer Frauenhauses anfordern kann, dies habe ich getan, bis heute ist von dort nichts gekommen.
    Da ich aber ein wahnsinnig interessierter Mensch bin, werde ich wohl nicht umhinkommen, mir die Stellungnahme persönlich abzuholen – also der volle Auflauf, Presse, Fernsehen, blaue Weihnachtsmänner, SEK – eben Alles, was euch in Goslar Spass macht.

    Wir können aber auch den Dialog suchen, ich bekomme meine Stellungnahme und wir diskutieren darüber. Nun werde ich dann auch bald wissen, ob man beim Frauenhausverein auf Koalition oder Konfrontation steht – in jedem Fall ist mir vor Beidem nicht bange.

    Viele liebe Grüße – auch an Oma Hesse.

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  37. Horst

    Herr Rupp, Sie finden die Aussagen der Goslarer GRÜNEN „bestürzend“? Ist das wirklich alles? Keine Rücktrittsforderung oder dergleichen? Man stelle sich mal vor, die dortigen GRÜNEN hätten sich gegen die die Gleichstellung anderer sozialer Gruppen, z.B. Schwarze, Moslems, Behinderte etc. ausgesprochen, dann wären sie längst zum Rücktritt gezwungen worden, und zwar von ganz oben der Grünen Partei. Vielleicht wären sie sogar wegen Volksverhetzung oer dergleichen angeklagt worden.
    Die Aussage ist grundgesetz- und menschenrechtswidrig, und somit eigentlich ein Fall für den Verfassungsschutz. Auch dürfte es sie in krassem Gegensatz zu den gesetzlichen Aufgaben einer Gleichstellungsbeauftragten stehen.
    Immerhin waren die Goslarer GRÜNEN so ehrlich aufzuschreiben, was in anderen Ortsverbänden nur hinter vorgehaltener Hand gesagt wird, nämlich dass die GRÜNEN nicht an einer Beseitigung von Diskriminierungen von Männern interessiert sind. Da passt es ins Bild dass auch auf der HP der Bundespartei so gut wie nichts darüber zu finden ist, während sehr ausschweifend und detaliliert Diskriminierungen von Frauen zu lesen ist.
    Und wenn man ehrlich ist, muss man einräumen, dass Frau Ebeling daran gescheitert ist, dass sie sich in hohem Masse auch für Männer und Jungs eingesetzt hat. Das meines Wissens nach bisher keine einzige Gleichstellungsbeauftragte Ärger bekommen hat, weil sie sich überwiegend um Mädchen und Frauen kümmerte, wirft ein erschreckendes Licht auf das geschlechterpolitische Klima in diesem Land und bestätigt, dass Gleichstellungspolitik nur Frauenpolitik zu sein hat, und Gleichstellungsbeauftragte faktisch Frauenbeauftragte sind.
    Man kann es drehen wie man will: Die unrühmliche Abwahl von Frau Ebeling dürfte den von Ihnen unbeliebten „Maskulisten“ einigen Zulauf bescheren, und auch die vielen Medienberichte waren fast alle Pro-Ebeling. Die Abwahl ist ein Rohrkrepierer der nur zur Radikalisierung des Geschlechterkampfs beiträgt.

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Meinen Sie, es hilft, wenn Sie hier hanebüchene Vergleiche anbringen? Ersetzen Sie in Ihrem Beitrag „Grüne“ mit „Maskus“ und „Männer“ mit „Frauen“ und Sie würden sich empören.
      Die GRÜNEN als Partei sind an der Gleichstellung der Gechlechter interessiert. Daran ändern auch die männerfeindlichen Aussagen der Goslaer GRÜNEN nichts. Die Problematik liegt auf ganz anderen Ebenen.
      Mein Eindruck ist, dass sich Frau Ebeling ungleich eingesetzt hat und offenbar auch teilweise in der falschen Tonlage und mit der falschen Intention. Es ändert nichts, wenn man anstatt Männer Frauen nicht mehr ausreichend berücksichtigt. Ausgleich und Gleichberechtigung wären der richtige Weg. Dazu bedarf es noch einigem in diesem Land – z. B. einer aktiven Emanzipation des Mannes von Rollenbildern. Männlichen wie weiblichen. Einer aktiven Hinterfragung von männlichem Tun. Eine klare Kritik an patriarchalischen Modellen. Positive Vorschläge. All das tun Maskus nicht. Sie jammern rum. Oder nutzen das Jammerpotential, um davon zu leben – wie Hofmann. Frau Ebelings Abwahl hätte tatsächlich dieser Sache dienen können – wenn die Maskus anschließend die Klappe gehalten hätten. Wer aber im Anschluss an sowas die Adressen von Frauenhäusern veröffentlicht und die Szene dazu jubelt (alles öffentlich natürlich) – der muss sich nicht wundern, wenn klar denkende Menschen damit nichts zu tun haben wollen. Der permanente Geifer vor dem Mund ist mehr als unangenehm.

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  38. Michael Knuth

    @Jörg Rupp,

    also ich habe mich bisher sehr neutral gegenüber ihnen gegenüber verhalten, habe sie weder beschimpft noch beleidigt. Wenn sie schreiben, dass es ihr Eindruck war, dass sich Monika Ebeling ungleich eingestzt hat, dann bin ich der Meinung, dass sie hier eine Worthülse zum Besten geben.

    Männlich wäre es gewesen, wenn da gekommen wäre, jawohl, ich habe die Sachen genau geprüft und mir die meinung gebildest, dass…

    Dann hätte man sagen können, öko, der hat recherchiert, ich glaube ihm, so aber glaube ich kein Wort, sie haben sich was erzählen lassen und sich eben auf Grund von Latrinenparolen ihren Eindruck, nicht ihre Meinung, gebildet.

    Dann schreiben sie weiter:
    „Frau Ebelings Abwahl hätte tatsächlich dieser Sache dienen können – wenn die Maskus anschließend die Klappe gehalten hätten.“

    Ja, das passt, das war der Plan und das Ziel der Abwahl am 17.05.2011 – das hätten die gern so gehabt. Ich für meinen Teil habe auch meine „Klappe“ gehalten (können sie in meinem Blog prüfen) – bis am 25.05.2011 eine [Name auf Wunsch entfernt], SPD Mitglied in Goslar, Teilnehmerin an der Abberunfungsshow in Goslar und ehemalige unberechtige Insassin des Frauenhauses Goslar auf der Webseite der SPD Fuhrberg begann, gegen Monika Ebeling nachzutreten und zu hetzen;

    http://img1.uploadscreenshot.com/images/orig/5/14703402775-orig.png

    Ich habe mir das Spielwerk dieser Dame auch in anderen Foren, auch in Kommentarlisten der Zeitungen noch drei weitere Tage ohne Gegenwehr mit angesehen, dann war für mich Schluss mit lustig – und ich habe etwas gemacht, wo in Goslar niemand mit gerechnet hat, ich habe die geheime Adresse des dortigen Frauenhauses verbrannt, genauso öffentlich, grausam und brutal, wie es diese Singewald gegen Monika Ebeling getan hat.

    Seitdem bin ich in gewissen Kreisen in Goslar das, was ich angekündigt habe, ihr schlimmster Alptraum. Beim Frauenhaus in Goslar und vielen Stadträten ist mein Blog ein fester Bestandteil der morgendlichen Presseschau – und das ist gut so, denn ich halte diesen Leuten den Spiegel vor, und das passt denen garnicht, denn seit dieser Frauenhaisgeschichte wissen in Goslar betroffenen Väter die erste Adresse, wenn ihnen einmal neben der frau auch die Kinder abhanden kommen.

    Was bezecke ich damit – dass es eine dieser Damen versucht, auf juristischer Schiene anzugreifen, statt die Kommunikation mit mir zu suchen, nur mit dem Unterschied, dass man mich nicht abberufen kann, man muss mich besiegen.

    Im Übrigen habe ich heute wieder Neues herausgefunden, erscheint wieder heute Abend in meinem Blog – schließlich soll ja der morgige „Vatertag“ würdig begangen werden.

    Schönen Gruß an Astrid Lutter.

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Menschen, die meinen, sie wären „der schlimmste Albtraum anderer“ leiden meist an gehöriger Selbstüberschätzung. Und da Sie das mit der Frauenhausadresse auch noch verteidigen, wünsche ich Ihnen einen erkenntnisgewinnenden weiteren Lebensweg. Schreiben Sie ruhig weiterhin das Internet voll – nur hier nicht. Alle weiteren Beiträge von Ihnen werden gelöscht.

      Antworten
  39. Horst

    Wieso ist der Vergleich „hanebüchen“? Ich finde es schlimm, wenn Parteienvertreter (egal welche) sich so äußern. Tatsache ist dass Hautfarbe, Religion oder gesundheitliches Handicap keine Diskriminierungsgründe sein dürfen, lediglich Männer dürfen derart verunglimpft werden. Und: Nein, das Problem liegt eben nicht auf anderen Ebenen, sondern ganz konkret auch in der männerkritischen/männerfeindlichen Haltung (nicht nur) der GRÜNEN. Das was die Goslarer GRÜNEN da niedergeschrieben haben, dürfte demzufolge auch bei anderen Kreisverbänden auf Zustimmung gestossen sein.

    Hofmann (ich nehme an Sie meinen A. Hoffmann), dürfte kaum finanziell profitieren, der schreibt weit überwiegend Sexbücher. (was nebenbei bemerkt, merkwürdigerweise eine Ihrer Parteifreundinnen auf Bundesebene, Name ist mir entfallen, eine dunkelhaarige aus Ostdeutschland) bei Abgeordnetenwatch kritisierte)
    Wesentlich mehr Profit am Geschlechterkampf hat die Scheidungs- und Beratungsindustrie, zu denen auch die Gleichstellungsbeauftragten gehören.
    Die Zeiten wo sich Männer nach so einer Abwahl-Aktion einfach still in ihr Kämmerlein zurückzogen, sind wohl vorbei, finden Sie sich damit ab. Ebenfalls vorbei sind wohl die Zeiten in denen die gemässigte Männerbewegung die Hegemonie hatte. Sie haben so gut wie nichts erreicht, und tatenlos zugesehen wie der Druck im Kessel immer mehr zunahm. Chance vertan, dann radikalisert es sich eben immer mehr.
    Das Maskulisten keine Männerbilder hinterfragen ist schlicht falsch, und das wissen Sie als intelligenter Mensch auch. Schauen Sie sich die Schweizer Antifeministen an, die treten ganz offen für emanzipierte Frauen ein, und lehnen das patriarchalische Modell ab.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Nur, damit klar ist, dass Sie hier Legenden verbreiten:

      Die Interessengemeinschaft Antifeminismus IGAF wurde am 9. April 2010 von Männern gegründet welche gegen den Feminismus und dessen untragbaren Folgen ankämpfen. Innerhalb von wenigen Wochen konnte die IGAF rund 800 Mitglieder gewinnen. Nach Drohungen und öffentlichen Gewaltaufrufen durch linke Kreise zu unserem 1. Internationalen Antifeminismus-Treffen verdoppelte sich unsere Mitgliederzahl innerhalb von einer Woche auf über 2’000 Mitglieder.

      In vielen Bereichen werden die Männer diskriminiert und haben nicht dieselben Rechte wie Frauen. Bei Scheidungen ist der Mann immer der „Dumme“, die Frau dagegen kann davon profitieren. Darum werden auch 80% der Scheidungen von Frauen eingereicht. Viele Männer kämpfen um Ihre Kinder, welche dem Vater entzogen und einseitig der Mutter zugesprochen worden sind. Das Wohl der Kinder wird missachtet und dem Wohl der Mutter untergeordnet.

      Spricht doch für sich. Das ist Maskugejammer, wie ich es seit x Jahren kenne. Der Rest auf dieser Seite ist ähnlich gestrickt. Vom Hinterfragen von Rollenbildern: keine Spur.

      Antworten
  40. Pingback: Krieg der Bitterfotzen – Nebenkriegsschauplätze « Harzkreiskurier Wernigerode

  41. Horst

    Was für eine Legende soll ich hier verbreiten?
    Der Chef der IGAF hat sowohl auf der Website als auch im Interview klar betont, daß er dafür ist, wenn Frauen arbeiten und ihr eigenes Geld verdienen.
    Damit dürfte er viel progressiver sein, als z.B. die GRÜNEN, die in reaktionärer Weise Vätern das Sorgerecht nur unter Bedingungen zusprechen wollen, und mit dieser Haltung dafür sorgen, daß auch dadurch Rollenbilder verfestigt werden. Kein Wunder daß der Verein jetzt fast schon 5000 Mitglieder zählt.
    Das Scheidungen zu 80% von Frauen eingereicht werden, und viele Väter um den Zugang zu ihren Kindern kämpfen müssen dürfte in der Schweiz der Realität entsprechen. Insofern verstehe ich nicht, wo da Ihr Problem liegt?

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      dann lesen Sie einfach mal die Homepage komplett. Da gibts nichts progressives, kein eigenes Bild des Mannes, sondern es wird sich lediglich am Feminismus abgearbeitet und was er für Nachteil für Männer bietet und wo diese benachteiligt werden. Sie haben behauptet, Maskus würden Männerbilder hinterfragen. Am Beispiel IGAF. Das ist widerlegt.

      Antworten
  42. Horst

    Wie hätten Sie es denn gerne? So wie beim ach so progressiven Männermanifest, für das es gleich eine auf´s Dach von Alpha-Frau Künast gab?
    Nee Herr Rupp, da sind mir die Antifeministen lieber, die eiern wenigstens nicht rum, sondern sprechen Klartext. Die sind inzwischen so erfolgreich, daß sie dem offiziellen Verband um maenner.ch die Mitglieder haufenweise abgraben. Der Grund dafür ist auch recht simpel, denn die profeministische Männerbewegung hat nichts für Männer erreicht. Und im Fall Ebeling hat das Bundesforum Männer schamhafterweise geschwiegen, was für eine Schande für einen Verband der vorgibt männliche Interessen zu vertreten.

    Antworten
  43. Michaela

    Liebe Menschen (auf dieser Seite…),
    seit geraumer Zeit beobachte ich das Interesse von Monika Ebeling. Ich selbst arbeite in der Öffentlichkeit und da entgeht mir das Thema auch nicht.
    Zuerst möchte ich sagen, dass Monika Ebeling ihre frühere Tätigkeit ziemlich gut machen wollte. Ich glaube auch nicht, dass sie diesen Geschlechter-Krieg wollte. Sie wollte „gerecht“ sein.
    Bei Gericht habe ich ein Zitat gehört, das nachdenklich macht : Gewalt hat viele Gesichter !
    Wenn ich von blauen Weihnachtsmännern höre, die ihre Kinder nicht sehen dürfen, stimmt es mich zunächst traurig. Ja!!! – Kinder brauchen ihre Väter, und natürlich ihre Mütter. Beide müssen sich doch einmal geliebt haben! Beide sollten Verantwortung zeigen! Warum sollten Kinder bei einer Trennung nicht Mutter oder Vater sehen dürfen? Es gibt Gerichte, die das dann entscheiden müssen. Ich habe sehr viel von gewaltbetroffenen Kindern und Jugendlichen gehört. Diese Kinder mußten vor dem Richter oder der Richterin Aussagen machen. Hineininterpretiert? Kein Richter ist so blöd, dieses zu merken! Oft eine sehr schwere Entscheidung. Ich habe keine Richterin oder keinen Richter gesehen, der einfach mal so, das Besuchsrecht eines Elternteils aufhebt! Es gab immer Gründe! Für mich immer nachvollziehbar. Unsere Kinder müßen beschützt werden! Ich finde es so schade, wie ihr alle aufeinander losgeht. Wenn Männer mit Schimpfwörten gegen Frauen und Frauen gegenüber Männern abwertend reagieren – WAS IST DAS? Es tut mir wirklich leid! Ihr tut mir leid! …

    Antworten
  44. Michaela

    …noch ein kleiner Teil zum Nachdeken…
    Ich hatte das GROßE Glück mit 6 älteren Brüdern, 2 Vätern und 3 Großvätern aufwachsen zu dürfen !!!
    Niemand – NIEMAND – hätte mich je verletzten düfen!
    Ich bin geschieden und mein Ex-Mann darf regelmäßig seine Kinder sehen. Oft war er nicht korrekt zu mir, aber eines hat mich überzeugt. Bei der Trennung ( sie ging von mir aus ) , sagte er zu mir : „Wir haben uns zuletzt nicht mehr verstanden. Ich habe Dich gehaßt! Du hast mich wütend gemacht! Als Paar war/ist es schlimm! Aber… ALS MUTTER UNSERER KINDER… DA WÜNSCHE ICH MIR KEINE ANDERE! Bitte hilf mir, dass ich ein genauso guter Vater werde!“ Diese Worte haben mir sehr geholfen! Seit 10 Jahren sind unsere Kinder UNSERE KINDER! Freunde sind wir keine, aber diese Worte heben mir sehr geholfen. An dieser Stelle:
    Danke, Tom, ja, Du bist ein guter Vater für unsere Kinder (geworden) !

    Antworten
  45. Michaela

    Ein Vater und Ex – kann mit diesen Worten soviel erreichen! Eine Arbeiterin aus dem Frauenhaus, ein Arbeiter aus dem Männerbüro kann und darf nicht Kontaktperson sein. Sein oder ihre Klientin gilt das Oberste.
    Hat Herr Schwenn sich mit dem (angeblichen) Opfer unter vier Augen unterhalten? Kein Anwalt darf das!!!
    Wenn jemand zu einem steht… DAS MACHT MAN NICHT!
    Bitte, liebe Menschen… Wir brauchen uns! Redet vernünftig miteinander! Pausenloses Gefecht – da gibt es nie einen Gewinner – Nur Verlierer!
    Ich wünsche Euch allen alles alles Liebe!!!
    Und Frau Ebeling den richtigen Weg – es gab schon zuviele Sackgassen!
    MITEINANDER bitte, NICHT gegeneinander!!!
    Ich komm bestimmt mal wieder vorbei…
    Eure Michi

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Danke. Allerdings werden auch wieder andere Dinge im Vordergrund stehen. Werde mich jedoch in Kürze mit dem Büchlein von Kemper auseinandersetzen

      Antworten
  46. Alex

    Hi,
    Ich bin kein Fan der Grünen und nach der Aktion in Goslar, wo es scheinbar nur zwei Meinungen zu geben hat, hab ich mich hier auf „interessante“ Ausführungen vorbereitet. Ich muss aber gestehen: Deine Zeilen waren eine Wohltat. Danke.
    Eine Sache, die mich stört:
    „Die Maskus reden davon, dass hier eine Gleichverteilung herrscht – die Realität – Krankenhausbelegungen, keine Männerhäuser – spricht da eine andere Sprache“. Das ist ein Argument, dass mir immer wieder sauer aufstößt, da -die Argumentation kennst du wahrscheinlich- ich vermute, dass Anzeigenverhalten bzw. die Interpretation von Gewalt und Verletzungen zwischen Männern und Frauen tendenziell unterschiedlich verlaufen. Was tatsächlich passiert und was offiziel gemeldet wird sind zwei paar Schuh‘ (sehr nett dazu: South Park – Miss Teacher bangs a boy“ 😉

    so far

    Antworten
  47. Pingback: Krieg der Bitterfotzen – Ich habe den ersten Bittersack gefunden! « Harzkreiskurier Wernigerode

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