Rache, kein Terrorakt in Würzburg

Manchmal wartet man am besten ein bisschen, bis man auf Nachrichten reagiert. Der Terrorakt von Würzburg, der wohl eher ein Amoklauf aus Rache war, war eine solche Gelegenheit. Als ich die Nachricht hörte, von einem 17-jährigen, der hierher als unbegleiteter, jugendlicher Geflüchteter aus Afghanistan kam, befiel mich von Anfang an das Gefühl, dass das irgendwo nicht so recht zu einem Terrorakt passte – und eher nach Amoklauf aussah.

Ein 17-jähriger? Mit Axt und Messer bewaffnet, legt sich mit einem ganzen Zug an? Ein junger Mann, gerade bei einer Pflegefamilie eingezogen, offensichtlich mit einer Chance auf eine Ausbildung als Bäcker, schmeißt einfach so von heute auf Morgen sein Leben weg?

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft habe er am vergangenen Samstag erfahren, dass ein Freund von ihm in Afghanistan ums Leben gekommen war. Der Täter von Würzburg habe sich an „Ungläubigen“ rächen wollen, die seinen muslimischen Freunden Leid angetan hätten, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Erik Ohlenschlager.

lese ich heute in der Zeitung.

Also wurde sein Freund vermutlich – wenn es wir „Ungläubigen“ waren, die ihn getötet haben – von einem der westlichen Kämpfer oder eine der unmenschlichen Drohnen, die die USA so gerne einsetzen, getötet.

Mit dieser Erkenntnis ist ein Moment des Innehaltens geboten – und dann könnte man nochmal darüber nachdenken, was da los ist in Afghanistan. DAs Land war doch gerade in den Schlagzeilen:

Angesichts einer angespannten Sicherheitslage lassen die USA mehr Soldaten länger in Afghanistan als geplant.

Goggelt man „Tote in Afghanistan“, findet man viele Einträge über Anschläge, Selbstmordattentäter. Noch immer wehren sich „die Taliban“ gegen die Besetzung ihres Landes. Militärisch sind sie den Besetzern nicht gewachsen. Noch immer führt der Westen einen Krieg gegen die Terroristen in Afghanistan, die – aus Saudi-Arabien kamen. Noch immer ist die Sicherheitslage in Afghanistan prekär. Und trotzdem glaube die Bundesregierung, Afghanistan sei ein „sicheres Herkunftsland„. Denn:

Für Zivilisten sei die Bedrohung dagegen geringer, „da die Talibanführung ihre Kämpfer wiederholt glaubhaft und deutlich angewiesen hat, zivile Opfer zu vermeiden und zivile Infrastruktur zu schonen“.

Nun , offensichtlich ist das anders. Jetzt sitzt da ein 17-jähriger Junge, geflüchtet vor dem Krieg, den der Westen über das Land gebracht hat, geflüchtet vor den Taliban, geflüchtet, vermutlich von der Familie geschickt, damit er überlebt, in einem Ort in Bayern, ohne seine Freunde aus der Heimat, die er wahrscheinlich ebenso vermisst wie seine Familie, hält sich aufrecht jeden Tag, versucht sich zu integrieren – und erhält dann die Nachricht, dass sein Freund getötet wurde, mutmaßlich von sogenannten und selbst ernannten Befreiern.

Alles, was ihm in seiner Verzweiflung noch einfällt, ist Rache. Rache, weil er das vielleicht so kennt aus einer Gesellschaft, in der Rache zumindest nicht verpönt war. Rache, weil er den Schmerz nicht aushält, weil er Trost nicht annehmen kann von Menschen, denen er gerne vertrauen möchte – aber die doch Teil derjenigen sind, die seinen Freund getötet haben. Wut, Verzweiflung – und dann gibt es ja da noch Daesh – als Symbol, als Fanal gegen die, die Leid über ihn und seinen toten Freund gebracht haben. Er malt eine schlechte Kopie einer IS-Flagge, die als seine Maske fungiert, hinter der der wahre Grund verschwindet, schnappt sich ein Messer und eine Axt und zieht los. Weil es nichts mehr gibt außer Wut, Angst und Verzweiflung und Hass. Und wird erschossen.

Ein Leben ausgelöscht. Viele Menschen verletzt, jetzt ebenso traumatisiert wie er es war. Ein sinnloser, weil unnötiger Tod. Eine Folge vielleicht des unsinnigen Krieges in Afghanistan, der vom ersten Tag an falsch war – aber ebenso aus Rache begonnen wurde. Gewalt gebiert Gewalt.

Nein, es gibt keine Rechtfertigung auf potentiell Unbeteiligte in einem Regionalzug mit Axt und Messer loszugehen. Unschuldige. Aber es gibt auch sowas wie das Bedürfnis zu verstehen. Und mir ist an diesem Akt der Gewalt klar geworden, dass es sowas wie einfache Antworten nicht gibt. Dass selbst dieser Akt, der eigentlich nur abzulehnen ist, mehr als einen Grund hat. Kein „sinnloser“ Terrorakt, sondern ein Akt, geboren als Antwort auf einen anderen Akt ebenso sinnloser Gewalt. Möge er seinen Frieden gefunden haben. Ich weine um ihn und um das Leben, dass so sinnlos zerstört wurde. Ich weine um seine Opfer, die völlig unschuldig Teil dieses sinnlosen Aktes wurden. Ich weine mit seiner Familie, die ihn in Sicherheit wähnte, ihn losgeschickt hatte, für ein besseres Leben als ein Leben min Angst vor Taliban oder US-Soldaten. Die für ihn ein besseres Leben wollten. Oder vielleicht hat er auch keine Familie mehr und ist geflohen, weil er selbst ein anderes Leben wollte, als das, was ihn in Afghanistan erwartete. Am Ende hat der lange Schatten des Krieges ihn eingeholt, ihm etwas Geliebtes genommen – und mit seinen Gedanken, seiner Wut und Trauer kam er nur noch bis zur Rache.

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33 Gedanken zu „Rache, kein Terrorakt in Würzburg

  1. Realo

    Sie und Ihr Blog sind nur noch eine einzige Lachnummer. Eine Lachnummer, die einem die Tränen in die Augen schießen lässt.

    Ekelhaft und widerlich, wie Sie versuchen, islamistischen Terror zu interpretieren und fehl zudeuten!

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Das war nicht islamistisch. Aber ich glaube, um das zu verstehen, fehlt Ihnen die Empathie. Was man sehr gut auch an Ihren Kommentaren hier erkennen kann. Nicht ein einziger Kommentar mit einem ARgument. Nur solche wie der hier: persönliche, herabsetzend, widerlich. Warum schreiben Sie hier überhaupt? Sie müssen nicht lesen, was ich schreibe. Gehn sie weg!

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    2. Berta Brahmer

      @Realo, nun,die Lachnummer sind wohl eher Sie, der in Unkenntnis der Fakten und Umstände sich anmasst, offen teilnahmeresistent zu werten und mit zu reden.

      Und
      @joergrupp,
      Vermutet hatte ich das zwar schon seit längerem, aber nun ist es heraus:
      Sie können auch ganz leise
      UND real,
      und das beiderseits
      und in fast schöner Sprache, treffend und vorurteilsbegrenzend, mit Empathie für Täter und Getroffene, die zum eigentlichen Verständnis der Hintergründe führt.

      Und nur dieses, deren Verständnis, könnte helfen, derartige menschenfeindliche Taten im Grossen wie im Kleinen zusammen zu denken und künftig zu verringern – wenn das tatsächlich gewollt sein sollte.
      Was ist ein Drohnenangriff auf Unverurteilte Unschuldige anderes, als die Axt gegen Unschuldige im Reisezug?
      Gut, die Drohne ist hinterhältiger.

      Darüber hinaus ist es wohl nur das:
      Das eine tötet weit von uns entfern und ausserhalb unserer Sichtweite (und damit Empathiereichweite) statt, das andere mitten unter uns, vor unseren Augen im Zug, macht sich damit (nur) scheinbar unfassbarer, als die Drohnen, die gleich nebenan zum Töten Unschuldiger regelmässig aus unserer geliebten Heimat gestartet und in den Tod fremder Menschen gesteuert werden.

      Den Zusammenhang und die Schwere der Taten, ihren sich gegenseitig betreibenden Anachronismus zu begreifen, hat sehr wohl etwas mit sehr fragwürdigem „Glauben“, Gläubigkeiten – allerdings auf beiden Seiten! – zu tun, denn es ist beim Angreifen auf das Leben Unschuldiger völlig Wurscht, im Namen welchen Gottes das erfolgt, und ob hernach als Terrorakt oder Amoklauf verbrämt.

      Auch die völkerrechtswidrige und menschenfeindliche Drohne ist, genau betrachtet, letztlich nur unmündiger Amoklauf – der westlichen Überlegenheit, die sich genau damit als Zivilisation verstehen möchte, und – wird nicht verhindert …

      Den Zusammenhang und die Schwere solcher beider Taten, ihren sich gegenseitig betreibenden Anachronismus schneller und besser zu begreifen, dazu sollten solche leisen weil nachdenkklichen Worte wie die Ihrigen hier wohltuend beitragen.

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    3. Rheintaler

      Ob es jetzt ein Islamischer Mord, ein Racheakt, ein Terrorakt oder ein Verzweiflungsakt auf Grund mangelnder Psyche war, ist egal. Es war eine Dummheit und diese musste mit dem Leben bezahlt werden. Im Grunde genommen ist es nur eines: Importierte Gewalt von zukünftigen Rentenzahlern!

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  2. Realo

    Es war nicht islamistisch? Sind Sie blind? Wollen Sie die Realität nicht sehen? Ist dies Ihrerseits Absicht, Dinge, die offensichtlich sind, zu negieren und das Gegenteil zu behaupten?

    Für Sie zum Nachlesen:

    http://web.de/magazine/politik/terror/anschlag-wuerzburg-regionalzug/zug-attacke-wuerzburg-axt-angriff-ermittlern-islamistisch-motiviert-31695504

    http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Axt-Angriff-bei-Wuerzburg-Ermittler-sehen-islamistischen-Hintergrund;art1222886,3933083

    Dass Sie die Chuzpe besitzen, anderen fehlenden Empathie zu unterstellen, schlägt dem Fass den Boden aus! Seien es Mitglieder der Grünen, denen Sie nicht nur auf die Füsse getreten sind, seien es Frauen, die Sie mit Ihren sexistischen Unterstellungen beleidigen und und und….

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ich bin 50, ich kann selbst denken. Und wenn Sie den WELT-ARtikel mal lesen, sollte selbst jemandem wie Ihnen klar werden, dass die Antwort eben nciht so einfach ist, wie es den Anschein hat. So wie ich schrieb. Aber erneut schimpfen Sie nur, behaupten falsche Dinge über mich und glauben, nur weil ich in einer Partei bin, darf ich weder was hinterfragen noch harte Auseinandersetzungen führen.
      Ich habe angesichts der mir verfügbaren Informationen eine andere Meinung. Sie können Sie gerne versuchen, zu widerlegen. Aber dazu braucht es mehr als ein Link und wüste Beschimpfungen. Ich warte noch immer auf Ihr allererstes Argument.

      Achso: das sagt Pfeiffer in der FR:
      „Welche Rolle spielt das Alter des Täters? Er war ja gerade mal 17 Jahre alt …
      Die Jugend ist ein wichtiger Aspekt. Der war sozial noch nicht verankert. Menschen, die keine Anbindung, keinen Job, keine Familie haben, die sind viel eher in der Gefahr, Opfer solcher Machtfantasien zu werden. Und wenn dann Erlebnisse dazu kommen, die jemanden brutalisiert haben – sei es durch Krieg, Flucht oder durch die Umgebung, in der es stets um Gewalt und Töten ging –, dann ist es nachvollziehbar, dass jemand in einer Krise auf solche verrückten Ideen kommen kann. „

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      1. realo

        Es ist relativ simpel für Einen wie Sie: Sie verdrehen Fakten und negieren Tatsachen. Unbelehrbar. Wie auf dem BDK in Hallle. Wie in Diskussionen rund um Ihren Suding-Tweet. Immer wieder das gleiche Verhaltensmuster bei Ihnen.

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        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          DAS sind alles keine Argumente, sondern weiterhin nur persönliche Unterstellungen, Beleidigungen, Falschbehauptungen. Begründen Sie doch mal, was Sie hier loslassen. EIN einziges Argument. BITTE! Und wenn Sie das nicht können: verpissen Sie sich aus meinem Blog.

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          1. realo

            Oh hört, „Jörg“ wird bissig und angriffslustig. Macht sich auch einfach hinter der Tastatur.

            Wenn Sie meine Argumente weder lesen noch verstehen können, ist dies nicht mein Problem.

            Wenn Sie allerdings in die große weite Welt Ihre irren Thesen hinausposaunen und verlautbaren lassen, dass der islamistisch geprägte Terrorangriff keiner gewesen sein soll und stattdessen das Alter des Terroristen ins Spiel bringen (WARUM eigentlich??? Was hat das Alter des Terroristen mit dem Terrorakt zu tun??? Was wollen SIE damit zum Ausdruck bringen??? Die Tat relativieren? Die Opfer VERHÖHNEN??? ja, genau, DAS TUN SIE!! )

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    2. Berta Brahmer

      @Realo 20. Juli 2016 um 09:08

      „Es war nicht islamistisch? Sind Sie blind? Wollen Sie die Realität nicht sehen? Ist dies Ihrerseits Absicht, Dinge, die offensichtlich sind, zu negieren und das Gegenteil zu behaupten?“
      Ob Sie wohl den UNTERSCHIED zwischen „islamisch“ und „islamistisch“ kennen, besser begreifen könnten?

      „Für Sie zum Nachlesen“:
      Ersteres ist religiös bestimmt, zweiteres ideologisch. Nun mal ran, sammeln Sie all Ihre Potenzen und belegen Sie mal, wie ein 17-Jähriger, der noch nie eine Drohne gegen Unschuldige abgeschossen hat, mit seinem (in einer vom „Westen“ zerbombten Welt) situationsgeprägten bescheidenen Weltverständnis seinen unfassbaren Angriffen auf andere Menschen über sein islamisches Verständnis hinaus islamistische Ideologie zum MOTIV seines Handelns machen sollte …

      Da liegt der eigentliche Knackpunkt Ihrer Ausrasterei, die politische Unreife gratis dazu bezeugt,

      Und ja, auch ich bin strikter Gegner jeder auch nur annähernd islamistischen Ausbreitung in Europa, meine jedoch damit die politische Ideologie des Islamismus, etwa so, wie sie gerade von der Kanzlerin und NATOs „bestem Südfront-Freund“ Erdogan vor den Augen der Welt in dem „Bündnisstaat“ Türkei betrieben wird, aus dem IS seit viele Jahren gesponsert und gepäppelt wird, da grad mal so praktisch in der Nähe – geografisch wie geistig …

      Wenn Sie, verehrter Realo also mal wieder über Islamistisches Denken und Handeln schwadronieren, dann reichte es schon völlig aus, wenn Sie sich beim derzeitigen faschistoiden Erdoganismus kundig machen, anstatt mit der fraglichen Reife der Weltsicht 17-Jähriger zu fuchteln, was dann wohl eher Ihr verbaler Amoklauf sein könnte, um nicht sich mit Drohnenbasen anlegen zu müssen, z.B., so what?

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      1. Realo

        Oh, Berta Brahmer fabuliert wieder in nebulösen und verschachtelten, die deutsche Rechtschreibung und Grammatik verspottenden „Sätzen“.

        Dass Sie sich anmaßen, den eigentlichen Kernpunkt – Rupp’s Negation des offensichtlichen islamistischen Hintergrundes – zu unterstützen, diskreditiert Sie für eine potentielle weitere Auseinandersetzung.

        Des Weiteren tappen auch Sie mit Hochgeschwindigkeit in die Falle, sich mehr um eine Rupp’sche Interpretation eines individuellen Racheaktes eines 17jährigen denn auf eine opfer- und tatbezogene Relevanzidentifikation des Rachebegriffes zu fokussieren.

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        1. Berta Brahmer

          @Realo 25. Juli 2016 um 18:12

          „Oh, Berta Brahmer fabuliert wieder in nebulösen und verschachtelten, die deutsche Rechtschreibung und Grammatik verspottenden „Sätzen“.“
          Ja, wenn ein @Realo das darf, darf ich das erst recht, mit einem kleinen Unterschied: Während bei mir sich alles in der Tat „verschachtelt“ zu „Sätzen“, kommt der Inhalt Ihrer Sätze wie alte Schachteln daher, unaufgeräumt, rissig, schlecht andokbar und reichlich autoritär, was auch als asozial gilt.

          Und das hier:
          “ eigentlichen Kernpunkt – Rupp’s Negation des offensichtlichen islamistischen Hintergrundes “ kann ich nicht als seinen „Kernpunkt“ erkennen, sehr wohl kann ich erkennen, wenn das Gegenteil dieses Vorwurfes durchgestochen werden soll.

          Und:
          Was ich mir „anmasse“, überlassen Sie schlicht mir, so wie ich Ihnen Ihre Anmassungen überlasse, und das ohne Abo auf „potentielle weitere Auseinandersetzung“, was Sie so diskreditiert.

          Seien Sie beruhigt, die Zeiten, in denen ich „getappt“ bin, noch dazu in grobe Fallen Ihres Kalibers, liess ich längst hinter mir, so dass sich mir auch keine solche Interpretation wie die von Ihnen Herrn Rupp angedichtete
          „eines individuellen Racheaktes eines 17jährigen denn auf eine opfer- und tatbezogene Relevanzidentifikation des Rachebegriffes zu fokussieren“
          aufdrängen kann, das ist vorbei, denn dankenswerterweise kann ich lesen, Sie nicht?

          Und schliesslich zum „Fabulieren“:
          „hier übt in aller Demuht die Fabel ihre Macht,
          so wird denn die Wahrheit auch den Fürsten beigebracht“
          (von einem Holzschnitter des Mittelalters aus einem bekannten süddeutschen Raum ….)

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Wenn klar ist, dass es einen terroristischen Hintergrund gibt. Den sehe ich hier anhand der öffentlich zugänglichen Informationen nicht. Eine selbst gemachte Fahne reichen dazu nicht aus. Wie begründen Sie denn den terroristischen Hintergrund – unter Berücksichtigung der Umstände?

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      1. Traumfänger

        Mit Ihnen zu „diskutieren“ verbietet sich anhand Ihrer „Logik“! Eine islamistische Fahne, ein Selbstbekenntnis und die passenden IS-Statements reichen also nicht aus?

        Wann gereicht es denn in Ihren Augen für einen terroristischen Hintergrund? Muss erst im Vierzeilen und im Kanon singend das große IS-Einmaleins geträllert werden?

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        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          hier: (Pfeiffer in der FR)
          Achso: das sagt Pfeiffer in der FR:
          „Welche Rolle spielt das Alter des Täters? Er war ja gerade mal 17 Jahre alt …
          Die Jugend ist ein wichtiger Aspekt. Der war sozial noch nicht verankert. Menschen, die keine Anbindung, keinen Job, keine Familie haben, die sind viel eher in der Gefahr, Opfer solcher Machtfantasien zu werden. Und wenn dann Erlebnisse dazu kommen, die jemanden brutalisiert haben – sei es durch Krieg, Flucht oder durch die Umgebung, in der es stets um Gewalt und Töten ging –, dann ist es nachvollziehbar, dass jemand in einer Krise auf solche verrückten Ideen kommen kann.

          Und wenn Sie nicht mit mir diskutieren wollen – warum schreiben Sie hier?

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          1. Paul Burger

            Pfeiffer der Chef-Kriminologe als „Referenz“? Das passt zu Ihnen!
            „Töpfchenthesen“ und der „Fall Sebnitz“ sind genau so glaubwürdig wie Ihre obigen Auslassungen über den „afgahnischen Flüchtling“ welcher nach neuesten Berichten höchstwahrscheinlich aus Pakistan kam.
            Ein Amoklauf kann es eigentlich nicht gewesen sein, nach der bisherigen Auffassung von Vertretern Ihrer Partei werden Amokläufe immer von Biodeutschen mit legalen Schußwaffen begangen, mit Blankwaffen oder anderen Tatmitteln (z.B.Fahrzeugen) kann ja nicht so viele Opfer in kurzer Zeit „produzieren“.

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              1. Paul Burger

                Stimmt, aber erklären Sie das mal Ihren Parteikollegen. Sie selbst haben bei den „Plattitüden“ ja auch immer kräftig mitgewirkt.

          2. Traumfänger

            Was halt das Alter des Straftäters für eine Auswirkung auf die Tatsache, dass es lebensgefährlich Verletzte gibt und auf die Diskussion, ob dies eine islamistisch motivierte Tat war oder nicht??

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            1. Jörg Rupp Beitragsautor

              Sie stellen Jugend- und Individualstrafrecht in Frage und alle Erkenntnisse, die damit einhergehen?

              Antworten
              1. Traumfänger

                Weichen Sie immer gestellten Fragen aus? Könnte es daran liegen, dass Sie keine Antworten haben?

                Übrigens: Im Jugend- und sonstigem Strafrecht kenne ich mich beileibe weitaus besser aus als Sie! Schuster, bleib bei deinen Leisten!

                Da Sie schon weder über eine universitäre Ausbildung, noch über formal-juristische Zusatzausbildungen verfügen, sollten Sie sich hier nicht aus dem Fenster lehnen!

              2. Jörg Rupp Beitragsautor

                Die braucht man nicht, um zu wissen, dass es dieses Recht gibt und WARUM es dieses Recht gibt und dann den Zusammenhang mit einem 17-jährigen herzustellen. Das wäre ja noch schöner, wenn man sich nur noch zu Dingen äußern dürfte, die man studiert hat.

      2. C.Stahl

        Aber vor gut einem Jahr hat ein T-Shirt ausgereicht um zu fordern, das man einer Busfirma einen Auftrag entzieht und ein Busfahrer gefeuert wurde. Tja und jetzt ist eine IS-Fahne kein hinreichender Grund. Sehr interessant.

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          1. C.Stahl

            Das SIE das nicht vergleichen wollen ist mir klar. Aber stimmt eigentlich auch. Eine IS-Fahne ist ein viel eindeutigerer Hinweis darauf, das jemand Islamist ist, als ein T-Shirt mit Runen drauf ein Hinweis darauf ist, dass jemand ein Nazi ist. Gut, wenn der Busfahrer eine Hakenkreuzflagge zuhause gehabt hätte, wäre die Sache auch eindeutig gewesen. Aber malen Sie sich Ihre Welt ruhig so, wie sie Ihnen passt.

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            1. Jörg Rupp Beitragsautor

              Es ist ein Unterschied, ob ein 17-jähriger, der Flucht und weißt Gott was hinter sich hat, sich radikalisiert – vielleicht aus en Gründen,die ich beschrieb – oder ob ein erwachsener Mann
              sich ein T-Shirt, dass seine Zugehörigkeit zur rechten Szene nach außen dokumentiert, ausgerechnet auf einer Abschiebefahrt trägt – und sich weigert, das zukünftig zu unterlassen.

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              1. Vincenzo

                Rupp, der wieder Lügen verbreitet: aus einem T-Shirt wird noch lange kein Rechter!! Auch hat Thor-Steinar noch lange nicht zwingend etwas mit Rechtssein zu tun! Auch das sollten Sie wissen – dies ist Ihnen schon des Öfteren aufgezeigt worden!

                Wenn Sie wissentlich immer wieder das Gegenteil behaupten, kommt dies einer offensichtlichen Lüge gleich.

              2. Jörg Rupp Beitragsautor

                Diese Diskussion ist auch zum x-ten Mal nicht zielführender mit Leuten wie Ihnen. Es ist alles dazu gesagt.

    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Du hast recht. Ich hab es ergänzt. Ging aus dem Satz „Viele Menschen verletzt, jetzt ebenso traumatisiert wie er es war“ nicht deutlich genug hervor

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