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wenn man nicht wegschauen kann

Ich habe es bei Facebook gestern Abend schon gepostet und zwischenzeitlich knapp 500 „Gefällt mir“.  Sehr spontan habe ich am Donnerstag Abend auf dem Heimweg eine syrische Familie „eingesammelt“ – aber ich will es noch einmal etwas ausführlicher schildern, weil es mich tatsächlich sehr beeindruckt hat – mit wie wenig Unterstützung, Hilfe man zumindest für ein paar Stunden die Situation für Menschen auf der Flucht besser machen, erträglicher machen kann.

Ich kam mit dem Zug von Heidelberg und war auf dem Weg nach Hause. Eine gute halbe Stunde Aufenthalt am Karlsruher Bahnhof gehört zu dieser regelmäßigen Fahrt dazu und ausnahmsweise hatte ich tatsächlich „meinen“ aktuellen Perry Rhodan auf dem eBook gelesen und ich ging noch in die Bahnhofsbuchhandlung. Dort stolperte ich über den neuesten Stephen-King-Roman – und King-Bücher kaufe ich immer, wenn’s geht, als Hardcover. Ich dachte so bei mir: „ach schön, noch ne knappe halbe Stunde einlesen“ und ging gleich auf den Bahnsteig – sonst drück ich mich manches Mal noch in der Buchhandlung rum oder lauf ein bisschen durch die Gegend. Wer den Karlsruher Bahnhof kennt, weiß – ein attraktiver Ort zum Aufhalten ist das eigentlich nicht.

Am Aufgang zu dem Gleis, von dem ich nach Hause fahren wollte, saß eine 7-köpfige syrische Familie, sichtbar etwas hilflos. Ich sprach den Mann auf Englisch an – er verstand offensichtlich nur schlecht. Mit Händen und Füßen und ein paar Brocken Englisch bekam ich raus: das Prepaid-Volumen seines Handys war aufgebraucht. Sie waren mit dem ICE von München kommend hier gestrandet, er musste jemanden anrufen. Die Frau sah ganz müde aus, die größeren der Kinder ebenfalls – die zwei kleinsten spielte auf der Treppe.

Ich lieh ihm mein Handy und so stellte sich heraus, dass er nicht mehr weiter kam an dem Abend. Zwischenzeitlich war ein Student aus Syrien dazu gekommen, der seine Hilfe anbot und übersetzte. Die Schwester der Frau aus Reutlingen konnte sie nicht mehr abholen – sie wäre mit dem Bus gekommen – erst jetzt wussten sie, wo sie genau waren. Sie wären besser in Stuttgart ausgestiegen, wussten das aber nicht. Der Bahnbedienstete, der auch daneben stand, aber sehr hilflos aussah, schaute schon misstrauisch. Zwischenzeitlich kam die Abfahrt meiner S-Bahn näher – und auch der syrische Student wollte mit dieser Bahn mitfahren. Mit seiner Hilfe konnten wir sie davon überzeugen, mit mir zu gehen und die Nacht bei uns zu verbringen – aber erst, nachdem ich versichert hatte, dass auch eine Frau in meinem Haushalt wohnt. Auf dem Bahnsteig konnten sie nicht bleiben, auf die Idee mit der Bahnhofsmission kam ich in der Eile nicht.

Wir kamen dann hier an. Meine Frau wusste nichts – ich hatte versucht, sie anzurufen und „Vorzuwarnen“ – sie brachte gerade die Kinder ins Bett und las ihnen gerade vor.  Der Mann und zwei Kinder standen schon im Flur – die Frau stand draußen vor dem Haus und sagte „Madam!“. Sie hatte Angst, das war offensichtlich. Also kam meine Frau nach unten und endlich saßen alle erschöpft auf der Couch. Meine Kinder, schon fast eingeschlafen, schauten mit großen Augen – hier mitten in unserem Wohnzimmer standen Menschen, aus einem fernen Land, geflüchtet – davon hörten sie die ganze Zeit bei Logo. Ich radelte zum REWE, der noch auf hatte, besorgte Aufladung für die Prepaid-Karte, 3 Beutel Bio-Pommes und Äpfel.  Ich wusste von einer syrischen Familie in der näheren Nachbarschaft – die Frau kam dann nach einem Anruf von mir nach der Spätschicht und half mit Übersetzung und Kommunikation. Nahm Ängste, ging mit aufs Kinderzimmer, das meine beiden Jungs bereitwillig räumten.

Wir aßen  – zuerst die Kinder, dann die Erwachsenen, versuchten, ein bisschen miteinander zu sprechen – und dann waren sie deutlich erschöpft und gingen ins Bett. Heute Morgen dann – ein kleines Frühstück, Kaffee, Brötchen, der Rest vom vorigen Abend.

Brötchen, Butter, Marmelade, Schokocreme

Brötchen, Butter, Marmelade, Schokocreme

Sie fuhren mit mir zurück nach Karlsruhe – die Fahrkarten durfte ich dann nicht mehr bezahlen. Wir hatten sie mit Kleidern für die Kinder, soweit vorhanden – einer der Jungen trug nur Badelatschen, wie auch der Mann –  ausgestattet – wir hatten eh gerade für die Flüchtlingshilfe – Malsch bekommt eine Flüchtlingsunterkunft mit 200 Menschen noch in diesem Jahr – die Schränke ausgeräumt. Ich lies sie am Südausgang des Bahnhofs dann zurück, sie wollten auf die Schwester warten, die gegen 10 Uhr da sein wollte. Ich weiß nicht, ob alles geklappt hat – als ich nach Hause fuhr, waren sie jedenfalls weg.

Sie sahen heute Morgen anders aus. Sie hatten wieder Energie. Die Frau nicht mehr misstrauisch, lachte, die Kinder schäkerten mit uns, der Mann sah zuversichtlicher aus. Ein bisschen Menschlichkeit, ein Dach, ein Bett, etwas zu trinken und zu essen hatte geholfen. Bescheiden. Und mit Würde, wollten keine Almosen. 5 wundervolle, nette Kinder. Es hat mich beeindruckt. Ihre Würde in all ihrem Unglück, ihr Vertrauen auf die Familie. Ihr Vertrauen zu mir, einem wildfremden Mann. Ich wünsche ihnen von Herzen dass alles gut wird für sie.

Kinderschutzvereine am Beispiel Innocence in Danger

Meine Auseinandersetzung diese Woche mit dem taz-Redakteur Christian Füller, die wohl ein hoffentlich nur anwaltliches Nachspiel haben wird, hat seine Begründung in seinem, in meinen Augen, völlig unkritischen Beitrag zum Buch der Geschäftsführerin von Innocence in Danger. Das habe ich dargelegt. Ich habe eigene Erfahrungen mit solchen Vereinen, habe 1997 zunächst innerhalb von AOL den Verein CareChild  mit gegründet und ihn aufgrund Meinungsverschiedenheiten zur Ausrichtung des Vereins und dem Finanzgebahren des damaligen, zwischenzeitlich verstorbenen Vorsitzenden verlassen. Ich bin aber immer weiter am Thema interessiert geblieben.

Innocence in Danger ist einer der Kinderschutzvereine, wie sie es immer wieder gibt. Eine eigentlich korrekte Intention, nämlich Kinder zu schützen, wird künstlich erhöht, der Kinderschutz über alles gestellt – über den Rechtsstaat, über seriöse Ermittlungsmethoden, über Polizeiarbeit. Mit reißerischen Darstellungen – das fängt ja schon mit der Namensgebung an – versucht man einerseits Aufmerksamkeit zu erregen, andererseits schnelle Handlungsoptionen zu erzwingen, die selten durchdacht sind, sondern eher am Stammtisch entstanden sind – in dem Fall vermutlich am Kaffeetisch. Als immer wiederkehrendes Muster werden dabei auch Einschränkungen der Bürgerrechte gefordert, nicht zuletzt die Vorratsdatenspeicherung. Dabei wäre die richtige Forderung in meinen Augen die nach mehr Expertise für Kinder und Jugendliche – Stichwort Medienkompetenz – und eine technisch, personell und finanzielle angemessene Ausstattung der Ermittlungsbehörden sowie eine Entbürokratisierung bei Strafanzeigen (stell mal eine Strafanzeige im Internet: am Ende musst Du ein Formular ausfüllen und bei der örtlichen Polizei abgeben, Screenshots selbst erstellen etc. pp).

Die Hauptprojekte von Innocence in Danger gelten nicht missbrauchten Kindern, sondern der aggressiven Öffentlichkeitsarbeit,  der Einwerbung von Spendenmitteln und u. a. der Finanzierung der Frau von Weiler auf diversen Posten bei IiD und dem Verein N.I.N.A. Nun könnte man natürlich dennoch sagen, dass Öffentlichkeitsarbeit, Spenden und die Produktion von Personal- und Verwaltungskosten Kindern zugute kommen. Auch das ist ein Muster, da sich oft wiederholt: ich gründe einen Kinderschutzverein und dabei bring ich mich so persönlich ein, dass mich jemand dafür bezahlen muss – also am besten der Verein. Bei IiD helfen Prominente dann, tatsächlich, hohe Spenderzahlen zu generieren, es sind auch erhebliche öffentliche Gelder im Umlauf. Geld, dass man in den zuständigen LKAs dringend gebrauchen könnte.

Der Tätigkeitsbericht (PDF) zeigt insgesamt wenig Aktivitäten. Wenn man bedenkt, das dem Verein neben den öffentlichen Geldern die 500.000 € zur Verfügung stehen, die Stephanie von Guttenberg bei RTL „Wer wird Millionär“ gewonnen hat, sowie ein weiterer Teil von 125.000 €, die Marie Riesch ebenfalls dort gewonnen hat – ein Schelm, wer Böses bei dieser Verquickung mit RTL und BILD denkt –  dann sind findet man dort einerseits die Kunstwochen, die gerne auf Schlössern der Sponsoren stattfinden und

Vom Mai bis Dezember 2011 erreichten wirdurch unsere Tätigkeit 222 Jugendliche, 554 Multiplikatoren und 80 Eltern. Daraus ergabensich intensive Schulungen für 60 Jugendliche zu Smart User Trainern und 64 Multiplikatoren aus 7 Bundesländern.

Die Fachleute beurteilen die Aktivitäten dieses überaus reichen Vereins so:

„In der praktischen Arbeit ist uns dieser Verein bislang nicht aufgefallen“, sagt etwa Gerd Engels, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ). Wo man fragt in Expertenkreisen, Guttenbergs Verein ist Fachleuten positiv nicht aufgefallen: „Uns ist kein herausragendes Präventionskonzept von ,Innocence in Danger‘ bekannt“, sagt Insa Schöningh, Bundesgeschäftsführerin der evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen. „Dieser Verein lenkt von den wichtigen Problemen ab“, kritisiert Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbunds. „Ich wüsste nicht, dass die eine einzige Beratungsstelle oder ein Kinderhaus hätten.“ Stattdessen kapriziere sich „Innocence in Danger“ auf Missbrauch im Internet. „Das sind sehr wenige Fälle im Jahr“, sagt Hilgers. In Familien würden hingegen bis zu 120 000 Kinder jährlich Opfer durch Missbrauch.

Konkrete Hilfen gibt es dann noch im Rahmen von N.I.N.A., eine kostenpflichtige Hotline für 14 Cent pro Minute. Es handelt sich dabei um eine Shared-Cost-Nummer, die Kosten für N.I.N.A. trägt aber ein Sponsor. Hier wurde ein extra Verein ins Leben gerufen. Warum, ist völlig unklar. Offenbar versucht der Verein, eine seitens der Bundeseregierung geförderte Hotline einzurichten, also sozusagen DIE Hotline der Bundesregierung in Sachen sexueller Missbrauch zu werden  – damit wäre die Finanzierung und der Arbeitsplatz von Frau von Weiler langfristig gesichert.

Über die Kritik am Finanzgebahren habe ich ja ausreichend verlinkt. Die Bilanz 2011 zeigt Ausgaben von einer halben Million €.  Für einen Verein, der „in der praktischen Arbeit bislang nicht aufgefallen ist“ ist das ein bißchen viel. Wirklich produktiv herausgekommen ist dabei das Buch der Frau von Weiler. Das offenbar so schlecht läuft, dass Herr Füller meinte, dafür Werbung in der taz  machen zu müssen.

Und auch dazu ein letztes Wort: ich lese die taz, seit ich mich für Politik interessiere. Wichtig war und ist der taz immer die Unabhängigkeit. Angesichts Füllers Artikel scheint mir das aber nicht mehr gegeben zu sein. Der Artikel ist sowas wie eine Dauerwerbefernsehsendung. Ich frage mich, wie dieser Artikel die Redaktion passieren konnte. Denn insgesamt bietet Innocence in Danger genügend Anlässe, genau hinzuschauen, was mit den immensen Geldmitteln tatsächlich passiert. Es wurden öffentlichkeitswirksam sehr schnell sehr hohe Geldbeträge organisiert. Die Verwendung ist großteils weder nachvollziehbar, noch scheinbar sehr effektiv. Für N.I.N.A wurden weitere Sponsorengelder gesucht, um die Hotline 7 Tage die Woche zu besetzen und die Personalkosten dafür zu decken – man fragt sich schon, wieso das nicht im normalen Betriebsablauf integrierbar ist.

Was fehlt? N.I.N.A. braucht weitere psychologisch/pädagogisch geschulte Fachkräfte als Ansprechpartner am Telefon. Damit N.I.N.A. öfter erreichbar ist. Hierfür suchen wir Sponsoren, die Personal finanzieren.

Schaut man sich an, was über die Arbeit save-me-online (Das neue Angebot von N.I.N.A.) berichtet wird, dann bleibt alles sehr unkonkret:

Anlass, sich an save-me-online zu wenden, ist für fast zwei Drittel sexuelle Anmache im Internet (72%). Fast immer wurden eindeutige sexuelle Angebote gemacht und nach Fotos gefragt. Erschreckend häufig geht es darum, Treffen in die reale Welt zu verlegen. Hier sind es vor allem Mädchen, die nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen, sich unter Druck gesetzt fühlen und deshalb Rat suchen.

Wer wen anmacht, ob das Erwachsene, Gleichaltrige, Freunde, Unbekannte, wo (also auf welcher Plattform) das passiert ist, in welchem Zusammenhang – alles bleibt nebulös – wie alles bei bei IiD. In der Fanatasie des Betrachters herrscht Sodom und Gomorrha. Ich will Grooming und ähnliches keinesfalls verharmlosen – aber solange nicht definiert ist, um was es sich konkret handelt, hat das alles nichts zu bedeuteten. Das ein 15-jähriger ein (gleichaltriges) Mädchen per Internet anmacht oder im Chat jemanden bittet, ein Nacktfoto zu senden – und es dann hinterher weiter versendet – nun, das ist möglicherweise unschön, aber nichts, was den Einsatz von 100.000 € im Jahr rechtfertigt – Geld, das seriöseren Institutionen wie bspw.  Hänsel und Gretel am Ende fehlt.

Viele Kinder und Jugendliche geben mit großer Sorglosigkeit persönliche Daten preis.

Das ist eine Binse. Letztendlich müssen Kinder lernen, mit den sozialen Medien umzugehen. Umgangsregeln müssen erlernt werden – und das geht nicht mit „Chatregeln“. Es braucht darüber hinaus Vertrauenspersonen, die in der Lage sind, die Vorfälle richtig einzuordnen. Soviel Vertrauen, dass sich Kinder und Eltern bei Facebook befreunden – sodass man zwar sehen kann, was passiert und bspw. bei öffentlichem Cybermobbing sich öffentlich an die Seite stellen kann – aber nicht alles kommentieren muss. Eltern müssen aushalten, dass ihre Kinder erwachsen werden – ich habe fünf davon – ich weiß, dass das nicht immer einfach ist. Mit den Großen hat es auch Situationen gegeben, die ich lieber nicht erlebt hätte – aber ich denke, im Großen und Ganzen habe ich mich soweit verständnisvoll gezeigt, dass sie genügend Vertrauen zu mir hätten, dass sie kommen würden, zu mir oder meiner Frau, ihrer Mutter oder deren Mann oder einem ihrer Brüder, schlicht, sich Hilfe suchen würden, würde etwas passieren, was ihnen zu schaffen macht. Eltern müssen loslassen, Vertrauen haben, ihren Kindern etwas zutrauen, damit leben, dass Kinder eigene Menschen sind, die ihren eigenen Weg finden müssen, so schwer das manchmal als Elternteil ist, wenn man daneben steht und das dicke Ende ahnen kann. Ich habe das auch lernen müssen – und ich bin froh, dass ich einen Sohn habe, der mir das immer wieder klar macht, wenn die Papaglucke mit mir wieder durchgeht.

Aber die Eltern, die dazu neigen, ihre Kinder mit dem Auto bis in den Kindergarten oder die Schule hinein zu fahren, sie nicht auf die Straße lassen, beim Fußballtraining dabei sind, sie in Watte packen und zu Unselbstständigkeit erziehen, sich so sehr mit ihnen identifizieren, dass die Hausaufgaben ihrer Kinder ihre eigenen werden, alles Böse von ihren Kindern fenhalten wollen – die brauchen natürlich auch im bösen Internet die volle Kontrolle oder zumindest ein Regelhandbuch. Kinder werden groß, wollen ihr eigenes Leben führen. Dazu gehört auch, dass sie ihre Sexualität selbst entdecken. Und dass sie erleben, dass Freunde nicht immer nett sind. Das Netz ist ein Lebensraum, der erkundet werden will. Man muss lernen, darin zu „gehen“. Vereine wie Innocent in Danger schüren die Angst vor dem Fremden, vor dem, was Eltern nicht verstehen – weil sie es nicht mitkriegen. Und es ist wichtig, dass Dinge im Leben der eigenen Kinder passieren, die Eltern nicht mitkriegen.  Man sollte nur immer bereit sein, ein paar Scherben aufzusammeln. Mit der Angst dieser Eltern werden Sponsorengelder eingeworben und in Form zweifelhafter, weil ineffektiver Projekten (ja, im Einzelfall sind die sicherlich hilfreich – nur, wäre das nicht anders und billiger nicht auch möglich gewesen??)  und Personalkosten ausgegeben.

„Unschuld in Gefahr“ – tut mir leid, Frau Psychologin, Frau Freifrau: Unschuld – ohne Schuld. Um welche Schuld geht es denn hier? Geht es darum?

Umgangssprachlich wird auch als unschuldig bezeichnet, wer in sexueller Hinsicht noch unberührt, „jungfräulich“ ist. Die als Keuschheit bezeichnete Tugend beschreibt hingegen das Ideal einer wiedererlangten Unschuld. (Wikipedia)

Dann ahne ich, worum es geht.