Verbote

In den BNN vom Wochenende 5./6. Dezember findet man einen Bericht, dass ein interfraktioneller Antrag von den Freien Wählern zum Verbot von LAN-Parties in der Ettlingenweierer Bürgerhalle. in der schon mehrere solche Veranstaltungen stattgefunden haben, ohne dass anschließend Jugendliche raubend, mordend und brandschatzend durch Ettlingens Innenstadt gezogen sind. Mein Leserbrief an die BNN dazu:

Da ist es wieder, das Verbot. Und schon wieder betrifft es Jugendliche. Dieses Mal geht es also um die bösen „Killer“spiele. Wie so oft im Umgang mit diesen Spielen steht schon im BNN-Artikel etwas Falsches – und dürfte daher auch im Antrag wiederzufinden sein: würde Gewalt verherrlicht, dann wäre diese Spiel verboten, ebenso wenn es „Schäden für die Psyche“ auslösen würde. Fakt ist und bleibt, dass nicht alles, für das die Gemeinderäte kein Verständnis aufbringen, schlecht ist oder „verboten gehört“. Man mag sich darüber streiten, ob man „sowas“ mag oder nicht – ich persönlich mag diese Spiele auch nicht. Interessant, dass man, anstatt den Schützenverein zu verbieten, der Schusswaffen verherrlicht, nun versucht, den Jugendlichen ihr Hobby per Gemeinderat zu versauern. Diese Spieler sind bereit, sich der Diskussion um ihre Spiele und die Gefahren, die damit einhergehen (Sucht, Vereinsamung, Gewalt?, etc.) zu stellen, sie sind auch bereit, zu informieren, damit man auch auf Sachkunde fußendes Wissen Urteile fällt. Dem Ettlinger Gemeinderat wäre also zu raten, sich mit dem VDVC, dem Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler, der seinen Sitz in Karlsruhe hat, in Verbindung zu setzen und sich zunächst einmal zu informieren. Oder gar den eigenen Jugendgemeinderat! Als Fachmann des Karlsruher Kreisverbandes der GRÜNEN stehe ich persönlich ebenfalls gerne zur Verfügung. Nebenbei: Jugendgemeinderat: wenn ein positives Konzept nicht mehr funktioniert, weil sich niemand findet, der sich zur Wahl stellen will, sollte man mal drauf schauen, warum das so ist. Menschen sind nur zu motivieren, bei etwas mitzumachen, wenn sie das Gefühl haben, ihr Beitrag trage zu einer positiven Veränderung bei. Dies scheint im Fall des Ettlinger JGR so nicht zu sein. Dies könnte auch mit daran liegen, dass mit dem Amt keinerlei Einflussnahme auf die Ettlinger (Jugend-)politik einhergeht – der aktuelle Fall um die LAN-Parties zeigt das ja überdeutlich. Es gibt genügend Vorschläge, dieses Amt attraktiver zu machen – von eigenem, selbstverfügbarem Budget bis hin zu echtem Mitspracherecht im Gemeinderat oder einen Jugendbürgermeister. Aber davon hört man in Ettlingen leider: nichts.

ist natürlich nicht genug. Ich werde also versuchen, am Dienstag an der Gemeinderatssitzung teilzunehmen. Auch Jörg Tauss, Ex-MdB der Piratenpartei, versucht in einem offenen Brief an die Freien Wähler in Ettlingen, das Schlimmste zu verhindern. Wer das ähnlich sieht, kann sich gerne per Mail an die Freien Wähler Ettlingen wenden – eine Mailkontaktadresse ist angegeben.

Update: Herr Maisch schreibt mir in einer E-Mail, dass sich die überfratkionelle Gruppewohl schon am Donnerstag darauf geeinigt hat, den Antrag zurückzuziehen, er aber an einem Gespräch interessiert ist. Das freut mich doch wirklich und ich werde das Angebot selbstverständlich wahrnehmen. Bei Ergebnissen: bald mehr hier.

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16 Gedanken zu „Verbote

  1. Pingback: Stigma Videospiele » Blog Archive » [Update] LAN-Verbot in Ettlingen?

  2. Booomboy

    Hallo Herr Rupp,
    Ich begrüße Ihre Entscheidung und Ihre Einstellung gegenüber anderen „Dingen“, wo ich mir wünschte, dass andere Politiker und „Wissenschaftler“ *hust* ála Pfeiffer und Spitzer diese Einstellung auch hätten.
    Es scheint bei einigen Persönlichkeiten immer noch der Glaube zu herschen „Videospiele sind Kinderkram=ergo müssen auch alle Videospiele für Kinder und Jugendliche geeignet sein“.
    Doch wie auch einst das Fernsehen und die Musik sich den unterschiedlichsten Geschmäckern und Altersgruppen angepasst haben, so haben auch die Videospiele das gleiche getan und sich auch dementsprechend angepasst.
    Doch wie auch Sie in Ihrem Brief erwähnen, dürfen Schützenvereine und Jägerschaften weiterhin mit Waffen hantieren, wo auch Kinder/Jugendliche ab 14 Jahren Eintritt erhalten (so habe ich das zumindest einmal gehört).
    Günther Beckstein aus der CSU wollte sogar erreichen, dass schon ab 12 Jahren Kinder in Schützenvereine eintreten dürfen, was aber wohl zum Glück abgelehnt wurde.
    Doch was mich auch immer wundert ist sind die Storys die nach schlimmen Amokläufen über Videospiele verbreitet werden.
    Die schlimmsten Amokläufer mit den meisten Opfern, Erfurt und Winnenden, sollen sich per PC zum Meisterschützen ausgebildet haben, so zumindest will man es uns allen glauben lassen.
    Aber das gerade diese beiden Amokläufer seid langer Zeit in Schützenvereinen trainieren und von professionel ausgebildeten Personen betreut werden, wird unterdrückt.
    Auch der „Expertenkreis Amoklauf Winnenden“ zeugt von seiner „bestechlichkeit und dummheit“.
    Es waren nur „Experten“ *hust* vorort, die aus der Waffenlobby stammen (Jägerschaften,Schützenvereine,Bund deutscher Sportschützen,Polizei usw.) und es wurden nur „Wissenschaftler“ *hust* angehört, die irgendeine Verschwörung des Militärs hinter den Videospielen suchen (Weiss,Hopf usw.)
    Von der Videospielbranche war nicht eineinziger Mensch da, auch keine anderen Personen die sich mit diesem Thema neutral beschäftigt haben.

    Im Prinzip kam dieser „Expertenkreis“ der Gesinnung der „Innenministerkonferenz“ vom 5.Juni 2009 gleich!
    Dort haben, bis auf 2 Innenminister, alle für ein sofortiges Paintball und Killerspielverbot plädiert, aber beim Waffengesetz hieß es „das Waffengesetz ist streng genug“.

    Hier wird klar, dass sich sowohl selbsternannte Experten wie auch Politiker nicht mit Videospielen und dem bereits extremen und Grundgesetz feindlichen Gesetzen beschäftigt haben, sondern nur ihre Polemik spielen lassen.
    So lange solche Personen für derartige Themen zuständig sind, werden wie nie eine Lösung für alle finden und erst recht werden nie eine Lösung finden können, die Amokläufe in Zukunft wirklich verhindern können.

    Ich mag kein Fussball, dennoch akzeptiere ich es und jeden der es mag.
    Das gleiche gilt auch für Schützenvereine+Sport, Bier+Schnaps, Zigaretten und Brokkolie.
    Sowas nennt man Tolleranz, was uns allen seid beginn unseres Lebens eingetrichtet wird, und es ist richtig und wichtig!
    Komisch ist aber, dass das Parteienbündnis „UNION“, was sich so auf „Christliche Werte“ stützt, was alle Menschen zur Tollerenz gegenüber anderen Menschen aufruft, beim Thema Videospiele mit Hasstiraden und Hetzkampagnen gegenüber Entwicklern und Spielern von Videospielen zeigt.

    Zum Thema Jugendschutz:
    Erst kürzlich habe ich in einem Geschäft einen Vater mit seinen beiden Söhnen, schätze die waren um die 12 oder 14 Jahre, bei den Videospielen gesehen.
    Einer seiner Söhne wollte ein Spiel mit einem „USK AB 18“ haben, glaube das war Mafia.
    Ich stellte mich nur daneben und sagte ihm: das Spiel ist ab 18 Jahren!
    Er guckte mich verdutzt an und sagte: Woher wollen Sie das wissen?
    Darauf sagte ich nur: unten links in der Eckte steht es.
    Er wusste nicht das bei Videospielen es auch Altersbegrenzungen gibt, woher auch?
    Kaum einer ausser den Spielern selbst wissen das es die USK gibt und Videospiele auf deren Inhalten prüft.
    Was fehlt ist einfach!
    Werbung und Aufklärung.
    Werbung im TV, so wie es z.B. diese Klick oder Safe tun.
    Bei den Videospielenregalen fehlen leider auch deutliche Hinweise auf die Alterseinstufungen.
    Aber das kostet ja alles Geld und manche Politiker wollen es sich nicht mit ihren „Interessengruppen“ verschärzen, wenn sie solche Maßnahmen unterstützen würden.
    Vorallem aber auch, weil das Jugendschutzgesetz dann funktionieren würde, wenn alle wissen würden, dass es das gibt und das die Einhaltung auch durch Testkäufer überprüft werden würde.

    Dies sind so einfache Punkte, die bei den Politikern nie angesprochen werden, weil es kaum welche gibt, die sich trauen würden, für Videospiele eine neutrale Position zu beziehen, aus Angst davor, öffentlich als „Bestochen“ von Kollegen hingestellt zu werden.

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  3. MeisterGlanz

    Wie es scheint hat Jürgen Maisch seinen Antrag zurückgezogen. So schreibt das zumindest Jörg Tauss in seinem von Ihnen verlinktem Blogbeitrag.

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  4. Booomboy

    Nun ja, die Frage lautet hier aber: Wie kommt es zu dieser Entscheidung?
    War es göttliche Einsicht, dass es diskriminierend, geschmacksaufzwingend und falsch ist, den Leuten „unliebsame Dinge“ durch falsche Argumente wie „Gute Sitten; Christliche Werte“ zu verbieten?
    Oder will man hier nur Zeit erkaufen, um ein mit falschen Argumenten vollgestopftes Presseblatt zu präsentieren, was dann ein Verbot begründen soll?
    Wundern würde mich dies bei der Mentalität der Unionspolitiker nicht mehr.

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  5. Alrik

    Verherrlicht den ein Schützenverein Schußwaffen ?
    Mehr als ein Fechtverein Hieb- und Stichwaffen verherrlicht ?
    Mehr als ein Boxverein Fäuste verherrlicht ?

    Ich halt es für keine Gute Idee Vorurteile gegenüber Schützen als als Argument für „Killerspiele“ einzusetzen.
    Im Endeffekt spielt man damit eine populistische Forderung gegen die andere aus, und sorgt für Wasser auf die Mühlen der Verschwörungstheoretiker vom „Kölner Aufruf“.
    Die werden nämlich sicherlich gerne bestätigen das sowohl Schützenvereine als auch „Killerspiele“ nur Teile des Schändlichen Planes des „militärisch medialen industriellen Komplexes sind um unsere Kinder für die Völkerrechtswidrigen Kriege auf den Balkan und in Afghanistan vorzubereiten“.

    Das Thema Killerspiele muß aber zurück auf die Tagesordnung des Gemeinderates. Wenn sich herausstellt das bei den LAN Partys in der Gemeindehalle keinerlei Gewalttaten vorgefallen sind spricht nichts für ein Verbot.
    Und das sollte ein für alle mal geklärt werden.
    In der Hinsicht sollte man dann auch mal Vergleiche ziehen zu anderen Veranstalltungen in der Gemeindehalle bzw auf dem örtlichen Sportplatz.
    Sollte es z.B. beim Fasching in der Gemeindehalle oder beim Tanz in den Mai zu mehr Gewalttaten als bei der LAN gekommen sein, müsste man eher hier etwas dagegen tun.
    Aber bitte nicht auf die Idee kommen gegen Gewalt auf Dorffesten ein Verbot von hm, sagen wir mal „Negermusik, die dazu dient unsere Jugend zu verderben“ zu fordern 😉

    Natürlich ist „Negermusik“ politisch nicht korrekt – das ist dieser Begriff schon vor 50 Jahren als noch der Rock ’n‘ Roll für Gewalt unter „Halbstarken“ verantwortlich gemacht wurde nicht gewesen.
    Wie der Begriff Killerspiele soll er auch nicht PC sein, sondern beim Empfänger Vorurteile wecken, damit man ihn leichter beeinflussen kann.

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    1. joerg

      Es wird weiterhin seitens der schützen darauf verwiesen, dass die Menschen, die schießen, keinerlei Gefahr für die Gesellschaft bedeuten. Das ist aber durch die Ereignisse hinreichend widerlegt. Insofern plagt mich vor allem die Weigerung, Einsicht in die Notwendigkeit von Restriktionen im Waffenrecht zu haben.

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      1. Alrik

        es wird auch von Seiten der Killerspieler darauf verwiesen, das Menschen die Killerspiele spielen keinerlei Gefahr für die Gesellschaft bedeuten.
        Das ist aber durch die Ereignisse hinreichend widerlegt, und trotzdem zeigen die Killerspieler keine Einsicht in die Notwendigkeit eines Verbots von Killerspielen… 😉

        Die Behauptung das Menschen die Schießen eine Gefahr für die Gesellschaft sind ist ebenso konstruiert wie die Behauptung das Menschen die Killerspiele spielen eine Gefahr für die Gesellschaft sind.

        Auch die Behauptung das sie keine Einsicht in die Notwendigkeit von Restriktionen haben ist konstruiert.
        Natürlich haben die Schützen keine Einsicht für Restriktionen die defacto dazu dienen ihne ihr Hobby zu verbieten (Verbot von privaten Waffenbesitz).

        Ebenso wie die Gamer keine Einsicht für Restriktionen haben, die defacto dazu dienen ihr Hobby zu verbieten ( ein Verbot von „Killerspielen“, wobei es dem gesunden Volksempfinden des Richter überlassen bleibt was ein Killerspiel ist ).

        Machen wir mal eine Risikoabschätzung, wer die größere Gefahr für die Gesellschaft ist:
        Gamer ? Jeder jugendliche Amokläufer war Gamer, aber da jeder Jugendliche spielt ist das nur eine Korrelation, kein Komplex aus Ursache & Wirkung.
        Schützen ? Selbst wenn man die Amokläufe einschließt sind Schützen nicht wirklich für viele negative Ereignisse verantwortlich.
        Konsumenten von Alkohol… ja, selbst ohne Statistiken für die negativen Folgen von Killerspielen oder Schützenvereinen heranzuziehen sind die negativen Folgen von (regelmäßigen oder übertriebenen) Alkoholkonsum bekannt.

        Entsprechend der Risikobewertung ist als der Alkoholkonsum weitaus gefährlicher für die Gesellschaft als Gamer oder Schützen.
        Aber bei der ganzen Diskussion um Amokläufe, Killerspiele und Schützen geht es nicht um eine Risikobewertung – an deren Ende die Fragen steht:
        „Rechtfertig die Verminderung des Risikos Eingriffe in die Freiheit, und welches Restrisiko ist tolerabel ?“

        Nein, es geht darum die Toten der Amokläufe dazu zu verwenden um die eigene politische Agenda voranzutreiben.
        Die CSU versucht schon seit 1992 Killerspiele zu verbieten. Erst ging es um Laserdrome, dann um Gotcha, nun um PC und Konsolenspiele. Damit soll dem konservativen Wähler vermittelt werden das sich die CSU für den Frieden und gegen den Werteverfall unter Jugendlichen einsetzt.

        Friedensbewegte Menschen kämpfen schon ewig gegen Kriegsspiele – Killerspiele sind da nur die neuste Inkarnation. Damit soll dem linken Wähler vermittelt werden das sie sich für den Frieden und gegen den Werteverfall unter Jugendlichen einsetzt.

        Verschwörungstheoretiker aller Coleur versuchen schon seit Ewigkeiten die Menschen davon zu überzeugen das geheime Zirkel hinter allem und jeden Stecken – der „militärisch mediale industrielle Komplex, der mit Killerspielen Landminen in die Seelen unserer Kinder legt“ des Kölner Aufrufs ist da nur der neuste Song auf der alten Leier.
        Meistens dient das ganze dazu Menschen die sich für besonders kritisch und intelligent halten rechtsextremes, linksradikales oder esoterisches Gedankengut unterzujubeln.

        Auch das Verbot von privaten Waffenbesitz steht nicht erst seit dem Amokläufen von Emsdetten und Winnenden auf der Agenda vieler Menschen die sich für besonders pazifistisch oder liberal halten ( und meist selber keine Schützen sind – oder Gamer ).

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        1. joerg

          ich stimme weitgehend zu, aber in Bezug auf Schusswaffen kann ich das nicht. Ohne Zugang zu Waffen kein Amoklauf, das ist die einfache Formel. Es ist Verantwortungslosigkeit einzelner Schützen, die ihre Waffen nicht wie vorgeschrieben aufbewahren, die es notwendig machen, Waffen unzugänglich zu machen. Da rechtfertigt das Risiko den Eingriff.

          Und bei Gewaltspielen ist ohne Aufklärung zumindest keine öffentliche Veranstaltung möglich. Ich plädiere schon lange dafür, Spieler wie Nichtspieler aufzuklären. So ist dabei übrigens der militärische Input nicht, sonst würden Militärs Spiele mit Waffen-Knowhow nicht unterstützen – eins der Risiken neben der Sucht.

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        2. Alrik

          Eine Waffe kann ziemlich viel sein.
          Ein recht spektakulärer Amoklauf ist die Amokfahrt von Apeldoorn gewesen, bei dem ein Autofahrer absichtlich in eine Menschenmenge gerast ist und fünf Menschen ermordet hat.
          Rechtfertigt das Risiko Opfer einer Amokfahrt zu werden den Eingriff – und wenn ja was für einen Eingriff ?
          Würde man Autos unzugänglich machen, könnte das Risiko minimiert werden…

          Wer im Chemieunterricht aufgepasst hat – und auf den richtigen Internetseiten recherchiert hat – kann auch problemlos Sprengstoff herstellen, das er für seinen Amoklauf verwenden kann.
          Zwar wurden dem Handel nach dem 11.9.2001 restriktive Vorschriften gemacht was den Verkauf von bestimmten Chemikalien ( einfach mal in der Apotheke nach H2O2 fragen…) angeht, aber man kann sich alternativ im Drogerie & Baumarkt eindecken.

          Was das Waffen Know How angeht, so kann ich in Spielen nichts finden was es nicht auch auf Wikipedia gibt. Allerdings kann ich die Gefahr erkennen wenn zuviele Menschen Know How über Waffen besitzen.
          Ich hab z.B. bei der Bundeswehr noch das G3 geschoßen. Trotz meiner 63 kg hat mich der Rückstoß im Feuerstoß beinahe umgehauen.
          Das führt dazu das ich die Behauptung von Jürgen Grässlin, das G3 wäre in den Bürgerkriegsgebieten Afrikas besonders unter Kindern beliebt für unglaubwürdig halte.
          Und das geht nur wirklich nicht, richtig ? 😉

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    1. joerg

      Der Antrag jetzt wird nach Beratung mit internen und externen (dabei auch ich) Fachleuten neu eingebracht werden – ist der aktuelle Stand. Mal sehn, was dabei rauskommt.

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    1. joerg

      Das ist ja nur ein Beschlussvorschlag. Der Antrag wurde, so verstehe ich das, Ende September gestellt und wäre jetzt zur Abstimmung gekommen. Jetzt ist er zunächst zurückgezogen und kann dann neu gestellt werden.

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  6. Alrik

    Hm, falls der Antrag doch noch zur Abstimmung kommt oder die Fachleute Argumente brauchen:

    Die Behauptung das Spiele wie Far Cry 2 als Handlungsanweisung für den Amoklauf von Winnenden gedient haben stammen von Hans Dieter Schwind.

    1.) Sie wurden schon einen halben Tag nach dem Amoklauf aufgestellt.
    2.) Hans Dieter Schwind hat als Justizminister des Landes Niedersachsen 1978 mitgeholfen den Anschlag auf die JVA Celle zu organisieren.

    Beides sollte eigentlich Grund genug sein, eine gesunde Vorsicht gegenüber dieser Behauptung zu haben.

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