Wahrnehmung

Die Wikipedia schreibt:

In der Psychologie und der Physiologie bezeichnet Wahrnehmung die Summe der Schritte Aufnahme, Auswahl, Verarbeitung (z. B. Abgleich mit Vorwissen) und Interpretation von sensorischen Informationen – und zwar nur jener Informationen, die der Anpassung (Adaptation) des Wahrnehmenden an die Umwelt dienen oder die ihm eine Rückmeldung über Auswirkungen seines Verhaltens geben. Gemäß dieser Definition sind also nicht alle Sinnesreize Wahrnehmungen, sondern nur diejenigen, die kognitiv verarbeitet werden und der Orientierung eines Subjekts dienen. Wahrnehmung ermöglicht sinnvolles Handeln und, bei höheren Lebewesen, den Aufbau von mentalen Modellen der Welt und dadurch antizipatorisches und planerisches Denken. Wahrnehmung ist eine Grundlage von Lernprozessen.

Was ich wahrnehme, ist oft etwas anderes als das, was mein Gegenüber wahrnimmt. Es ist in diesem zitierten Absatz schon beschrieben – nach der Verarbeitung, also dem Abgleich von Vorwissen und der Interpretation sind Dinge oft anders, als sie tatsächlich oder auch nur jemand anderem erscheinen.

Wer kennt es nicht: es ist ein Unterschied, ob ich beschreibe, ob mein Gegenüber eine Brille trägt oder schlecht sieht. Ersteres kann ich sehen – letzteres nur annehmen. Auch wissen wir alle um den Effekt von „Kleider machen Leute“ – durch Kleidung kann der Eindruck von Kompetenz erweckt werden, man unabhängig wirken oder besonders vertrauenswürdig erscheinen.

Ich hab am eigenen Beispiel erlebt, was passiert, wenn ein Satz, ein Wort, aus dem Zusammenhang gerissen wird und (bewusst) fehlinterpretiert wird. Wir kennen die Empörungswelle, wenn jemand etwas sagt, dass er so nicht meint – Röttgen und sein „leider bestimmt der Wähler und nicht die CDU“ ist ja ein klassisches Beispiel dafür. Natürlich ist es empörend – aber Hand aufs Herz, wem rutscht sowas nicht mal raus (nicht gerne und nicht so gemeint!)? Meine Parteifreundin Uschi Eid hat mal von einer „schief gegangenen Wahl“ gesprochen – damit meinte sie zwar nur, dass sie sie verloren hatte, aber aus ihrer Sicht war das halt „schief gegangen“ – ein demokratischer Prozess kann aber nicht „schief gehen“. Die alltägliche Empörung – und natürlich benutzt man solche Ausrutscher schon mal gerne, um jemanden in schlechtem Licht dastehen zu lassen.

Warum die Vorrede? Weil heute folgende Vorabmeldung kursiert:

Piraten in Schleswig-Holstein verschrecken die SPD mit der Ankündigung, Sondierungsgespräche ins Netz streamen zu wollen

Und ich finde es korrekt, wenn solche Sondierungsgespräche oder Verhandlungen nicht gestreamt werden. Es wird genügend Menschen geben, die zuschauen wollen. Es wird genügend Menschen geben, die nicht guten Willens sind und sich zu einee objektiven Berichterstattung werden durchringen können – man denke nur an die interessierte Presse. Und es wird genügend Menschen geben, die je nach Äußerung, das oder jenes in einzelne Äußerungen interpretieren. Ich weiß aus der Erfahrung mit zu coachenden Teilnehmer_innen aus meinem Job, dass es schon für sich selbst oft schwer ist, eine korrekte Sichtweise zu erlangen.

Verhandlungen benötigen auch Vertraulichkeit. Ich finde es auch interessant, was bei solchen Verhandlungen gesprochen wird. Aber ich weiß um die öffentliche Erregbarkeit bei solchen Prozessen. Und das allerwichtigste: der Gedanke, mit einer so hergestellten Öffentlichkeit liese sich Mauschelei verhindern (und das interpretiere ich jetzt mal als die Absicht, die dahinter steht), ist eine Illusion. Erstens lässt es immer noch die Möglichkeit zu, sich bei ausgeschalteten Kameras weiter zu unterhalten und Vereinbarungen zu treffen. Und zweitens benötigen Politik und die handelnden Personen auch Vertrauen. Wer das ständig wie die Piraten (auch ne Wahrnehmung, daher durchgestrichen) negiert und so tut, als wären die, die gewählt wurden, nicht vertrauenswürdig – der arbeitet tatsächlich daran, die Demokratie, in der wir leben, zu zerstören. Die repräsentative Demokratie ist durch das Grundgesetz und seine Auslegung festgelegt. Wenn sich am Ende einer Verhandlungsrunde die Partner auf eine gemeinsame Sprachregelung zu Inhalt, Ergebnissen (und Stimmung) der Gespräche festlegen können, ist meines Erachtens der Transparenz genüge getan.  Alles andere ist Populismus. (was nichts daran ändert, dass man wissen sollte, wer Verhandlungen führt)

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21 Gedanken zu „Wahrnehmung

  1. Rheto

    Dass Kommunikation schwierig und Wahrnehmung eine ganz individuelle Geschichte ist, sollte jeder aus eigener Erfahrung kennen. Daraus aber zu schlußfolgern, dass es sinnvoll ist in ausgewählten politischen Situationen den Menschen keine Originalquelle zur Verfügung zu stellen sondern viel mehr die Kommunikation darüber so zu filtern und zu manipulieren, dass sie gefälliger ist, ist antidemokratisch und Ausdruck einer Haltung die gerade die interessierten Menschen im besten Falle nicht ernst nimmt.

    Das Argument, Kommunikation ist fehlerbehaftet und Wahrnehmung von Mensch zu Mensch und von Situation zu Situation unterschiedlich, müsste also entweder dafür sprechen alle politische Kommuikation zu filtern und zu manipulieren oder man lebt einfach mit den Reaktionen. Wieso das willkürlich in einzelnen Situationen passieren soll erschließt sich mir nicht. Wer soll das entscheiden und wären dann die Regeln nach denen das passiert transparent?

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Antidemokratisch, lieber Rheto, wäre es, wenn ich Streaming für alles ausschließen würde. Das tue ich aber nicht, sondern beschränke mich explizit auf eine ausgewählte, bestimmte politische Situation. Und da imho nicht nur einer am Ende festlegt, was nach außen dirngt, onsern beide zusammen, ist das keine Manipulation, sondern ein Filter, der garantiert, dass Gesrpäche, die vertrauensvoll sein sollen und auch von Verhandlungen geprägt sind – bis hin zu: wir setzen diesen bestimmten Inhalt von Partei A um, dafür muss dann aber auch der von Partei B umgesetzt werden,auch wenn das Partei A nicht passt – geht das nur ohne Störungen von außen. Ich weiß noch gut, dass hier in BW einige sauer waren, weil wir das Verkehrsministerium genommen haben – und das teuer bezahlt haben.

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  2. Rheto

    Damit gehst Du nur auf einen Teil meines Kommentars ein. Also frage ich mich jetzt durch Deinen Text durch, damit der wenigstens klar wird:

    1) Wie werden diese bestimmten Sutuationen ausgesucht und sind die Regeln und Gründe dafür transparent?
    2) Was verstehst Du unter Störungen von außen?
    3) Wieso will eine demokratische Partei ihren Wählern ihre Entscheidungsgrundlage vorenthalten?

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Du reagierst ja auch nur auf einen Teil meines Beitrags. Zum Thema Vertrauen sagst du ja gar nichts.
      1) für Parlamente legt es das Parlament fest, Parteien für sich selbst. Die Kriterien sind damit automatisch öffentlich.
      2) Störungen sind der Versuch der Einflussnahme. Ich gehe davon aus, dass Sondierung und Koalitionsverhandlungen länger als ein Tag dauern. Insofern kann man kaum erwarten, dass sich die Verhandlungspartner irgendwo einschließen. Wenn man dazu den Verhandlungsführern kein Mandat gibt, ist das unmöglich zu lösen.
      3) Die Entscheidungsgrundlage (für die Wahl) ist das Programm – finde ich zumindest. Oder andere Gründe. Protest. Mode. Hype. Grundeinstellung. Hab ich immer schon gemacht….

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      1. Rheto

        Vertrauen wird durch Transparenz geschaffen, alles andere ist Glaube. Ich Vertraue nur dem, der bereit ist mich umfassend über die Dinge die mich betreffen ungefiltert zu informieren. Ich ging davon aus, dass das klar ist. Wenn eine Partei von mir Vetrauen verlangt um hinter verschlossenen Türen küngeln zu können ists vorbeit mit jeglischer Vertrauenswürdigkeit.

        Ich bezweifle, dass das wirklich transparent kommuniziert wird. Aber da sind wir im Bereich der Einschätzung und könnten ewig diskutieren. Daher will ich die Bedingungen VOR einer Wahl kennen.

        Demokratie wie ich sie verstehe ist Einflussnahme von unten und das immer.

        Ich meine natürlich im einzelnen die Entscheidungen für ein Hinterzimmergespräch und wieso welche Zugeständnisse genau gemacht wurden.

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        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Naja, aber wiee gesagt: die Bedingungen VOR einer Wahl stehen im Programm. Aber darauf legen ja gerade Piraten keinen allzu großen WErt – denn hinterher sind ja alle Abgeordneten frei (qua Gesetz sowieso) und Fraktionszwang übelst. WIE bitte sollst Du das wissen können, was kommt?
          Ich lerne Menschen während meiner Parteiarbeit kennen und manchen vertraue ich mehr, anderen weniger. Aber insgesatmauch wenn der Koalitionsvertrag in BW tw. von Menschen verhandelt wurde, denen ich NICHT traue, bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Auch das ein Lernprozess. Denn es kommt darauf an, wie sehr sich alle an das Programm, das FESTgeschrieben wurde und nicht liquide ist, halten. Vllt. kannst Du verstehen, dass ich daher mit einem LQFB-Programm und -prozess wenig anfangen kann. Wenn ich in einer Partei bin, in der ich NIEMANDEM vertraue – dann sollte ich sie besser verlassen.

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          1. Rheto

            WOW. Jetzt gehts aberheftig durcheinander bei Dir. Mit LqFb kann ich auch gar nichts anfangen und das war jetzt ja aber auch gar nicht Thema, oder? Und wieso muss unsere grundsätzlich Diskussion über dieses Thema jetzt wieder auf die Piraten kommen?

            Ich glaube das ist alles zu hoch für mich.

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            1. Jörg Rupp Beitragsautor

              Weil ich mich auf den Vorschlag der Piraten beziehe, die Sondierungsgesrpäche zu streamen. Sonst kommt ja niemand in dieser Demokratie auf diese Idee. Ebenso wie dieses grundsätzliche Misstrauen ggenüber Parteienvertretern – das du ja auch ausdrückst.

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          2. Rheto

            Irgendwie kann ich auf Deine Antwort nicht antworten, also mache ich es als neuen Kommentar.

            Genau. Wussten wir vor unsere Diskussion auch schon, dass ich der Meinung bin Regierung und alles was darauf hinläuft muss transparent sein. Aber da sind wir unterschiedlicher Grundmeinung. Du findest es gut wenn die gewählten Vertreter vor sich hin regieren und machen was sie wollen, denn an Wahlversprechen hällt sich da keiner und es ist ok für Dich. Ich bin damit nicht zufrieden und will wissen können wieso genau die was machen und notfalls eingreifen können.

            Das ist dann auch einer der Untwerschiede zwischen repräsentativer und Basis-Demokratie.

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            1. Jörg Rupp Beitragsautor

              Das ist eine (bewusste?) Fehlinterpretation – und zeigt, dass ich mit meinem Beitrag tatsächlich recht habe. Denn ich sage nicht, dass es gut ist wenn die gewählten Vertreter vor sich hin regieren und machen was sie wollen, denn an Wahlversprechen hällt sich da keiner und es ist ok für Dich, sondern ich sage: für Sondierungsgespräche und Koalitionsverhandlungen – und möglicherweise noch weitere, andere Verhandlungen, bislang nicht definiert – muss es auch so etwas wie eine Vertraulichkeit geben, um Dinge aushandeln zu können. Darüber hinaus sind mehr transparente Strukturen zu schaffen. Ausschussarbeit bspw. kann überwiegend öffentlich geschehen. Aber dort, wo man um Positionen und Inhalte kämpft, möglicherweise hart verhandelt – da geht das nicht. Denn wen Du eingreifen kannst, können das mögicherweise 80 Millionen andere auch. Und dann ist der Prozess nicht mehr durchführbar.

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  3. Tante Jay

    Unabhängig davon, dass ich das Streamen von politischen Verhandlungen grundsätzlich auch für fragwürdig handele – derzeit (!) brauchen wir soewas.

    Warum?

    Nun meiner Wahrnehmung nach haben sämtliche etablierten Parteien den gesamten Vertrauenskredit, den sie zumindest bei mir hatten (und wenn ich den Erfolg der Piraten begucke, nicht nur bei mir) komplett durch Hinterzimmermauscheleien verspielt.

    Und hier kommt das, wo ich sage, dass das Streamen hier nicht helfen wird: Gemauschelt wird nämlich nicht bei den Koalitionsverhandlungen. Hier sind nur legitime: „Das ist uns wichtig, diese politischen Ziele wollen wir durchsetzen, das ist Verhandlungsbasis und das hier ist eher von untergeordneter Wichtigkeit“ – gemauschelt wird vor allem im Hinterzimmer in der Lobbyistenkuschelecke.

    Und solange irgendwelche Lobbyisten die Gesetze diktieren, die die Ministerien dann einbringen, solange kannst die Verhandlungen streamen wie du willst, solange wird sich nichts verbessern.

    Es ist aber *interessant* zu lesen, dass das Streamen gleichgesetzt wird mit dem Ende der Demokratie.

    Wie sehr fürchtet die Politik denn die Wähler, dass sie so denkt? Wie sehr fürchtet die Politik die Piraten, dass die ersten Überlegungen kommen, die 5%-Hürde noch zu erhöhen? oO

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Nein, nicht das Streamen wird gleichgesetzt mit dem Ende der Demokratie, sondern die Idee, dass alles so kontrolliert werden muss, dass man alle streamen muss. Totale Überwachung der Politik durch den Bürger, sozusagen. Diesen formulierten Vertrauensverlust – den halte ch für bedenklich.

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    2. Jörg Rupp Beitragsautor

      Nein, nicht das Streamen wird gleichgesetzt mit dem Ende der Demokratie, sondern die Idee, dass alles so kontrolliert werden muss, dass man alle streamen muss. Totale Überwachung der Politik durch den Bürger, sozusagen. Diesen formulierten Vertrauensverlust – den halte ich für bedenklich.

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  4. Felix Werner Ludwig

    „Ich hab am eigenen Beispiel erlebt, was passiert, wenn ein Satz, ein Wort, aus dem Zusammenhang gerissen wird und (bewusst) fehlinterpretiert wird.“

    Diese Zeilen aus ihrer Feder, …, zum schiessen.

    Was mir an ihnen aufgefallen ist: Sie fehlinterpretieren ganz bewusst falsch, schon seit der AGH-Wahl in Berlin. Da gab es zum Beispiel diese Fake-Homepage von irgendwelchen Nazis, die die Piraten diffamieren wollten. Sie unterstellten den Piraten, es sei ihre Homepage und wurden auf diesen Irrtum hingewiesen. Dann war kurz Ruhe und am nächsten Tag ging es wieder von Vorne los. Soetwas nennt man einen „schmutzigen Wahlkampf“. Darin sind die Grünen mittlerweile bestens geübt.

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ich lasse diesen einene Kommentar von Ihnen stehen, alle weiteren werden gelöscht. Sie haben mich mehrfach per Twitter bösartig beleidigt, ich möchte Ihre Kommentare hier nicht haben. Nur aus Transparenzgründen.

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  5. Rheto

    Also.Ich stelle doch nur fest, dass sie vor sich hin regieren und machen was sie wollen. Und gerade wenn es um die Positionen geht, die den Leuten im Wahlkampf oder wo auch immer, versprochen wurden muss klar sein was wofür verkauft wird. Und es muss für die Betroffenen möglich sein, da einzugreifen. Gerade da. Aber auch sonst immer dann wenn nicht klar wieso Entscheidungen getroffen werden.

    Ganz einfaches Beispiel: Wählergruppe[A] wählt Partei[A] weil die nur 1% MwSt-Erhöhung verspricht und das ganze noch mal für B weil 2% versprochen werden. Keiner will 3% die nach der Wahl beschlossen werden und alle müssen es danach bezahlen. Da muss man doch ein Rücktrittsrecht haben! Wieso soll in der Politik ein sehr viel schlechterer „Verbracuherschutz“ gelten als bei Kartoffen?

    Du hast Deine _Wahr_heit im Kopf und interpretierst alles was dagegen spricht so um, dass es unsinnig scheint. Was Du Dir alles offen lassen willst mit Formulierungen wie „und möglicherweise noch weitere“, nimmst Du das wahr?

    Ich bin serh wohl der Meinung, dass Dein Text viel Wahrheit enthält, nur komme ich zu anderen Schlussfolgerungen als Du.

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Die Basis des Regierens ist der Koalitionsvertrag. Die Basis des Koalitionsvertrags sind die Wahlprogramme. Man wird es nie allen recht machen können, daher ist ein Eingreifsrecht der Betroffenen – wer soll denn das genau sein?? – nicht zu realisieren. Es bedeutet, dass man zu keinem Ende kommt.
      Ich schrieb weiter unten: Parlamente, Regierungen und Parteien müssen sich selbst definieren, was sie veröffentlicht sehen wollen. So viel wie möglich muss dabei die prämisse sein. Wenn ich mich aber mit jemandem treffe, um strategische Absprachen zu treffen, dann werde ich einen Teufel tun, das zu streamen.
      Letztendlich ist das so: die Schlussfolgerungen sind unterschiedlich.

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  6. Rheto

    Siehst Du? Du willst einen anderen Politikstil als ich. Und wenn Du fragst wer die betroffenen sind, ist klar, dass nicht nur die Wahrnehmung ein Problem ist, sondern auch das Denken. Für mich ist klar wer die betroffenen sind, nähmlich alle die von der Politik betroffen sind. Im Falle von Regierung also alle Menschen des entsprechenden Landes. Dachte jetzt nicht, dass es darüber Unklarheit geben könnte.

    Und nachdenm das Denken ein stark vereinfachtes Realitsmodell geliefert hat, kann man natürlich noch Wahrnehmen, dass die Grundlage von Politik für die Parteien das Wahlprogramm ist. LOL

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ich fragte nach den Betroffenen, weil ich wissen wollte, wie groß du die Menge ansetzt. Erkläre mir ein praktikables Modell, mit dem alle Betroffenen im Rahmen einer Koalitionsverhandlung eingreifen können sollen. Das gibt es nicht und daher ist dieser Ansatz antidemokratisch.

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      1. Rheto

        Ich bin Dir sehr dankbar für Deine Mühe mir meine Unfähigkeit Politik zu verstehen aufzuzeigen und dafür, dass Du mir bestimmt tolle Lösungen präsentiert hast. Leider bin ich zu blöde um dieses komplexe Thema zu verstehen und habe sogar den Eindruck Du Antwortest nur selektiv auf Teile meiner Kommentare (stell Dir meine Verwirrtheit vor!).

        Mir bleibt nur in Demut – angesichts dieser überragenden Weisheit – die Maus zu strecken und statt zu diskutieren ein leckeres süßes Stückchen zu essen 🙂

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