Multikommunikation

Alles wird einfacher, hieß es. Das Internet erleichtert die Kommunikation. Schaun wir mal:

Ich nutze diesen Blog, Facebook, Twitter und Instagram. Letzteres nur bedingt, weil Bild und Video nicht so ganz meine Medien sind. Ich tu mich schwer damit. Ich bin textlastig. Das sind meine Primämedien. Früher habe ich unterschiedliche Foren genutzt. Grundsätzlich mag ich noch immer E-Mails.

Ähnlich wie früher bei AOL, wo ich mal Kunde Mitglied war, bin ich bei Facebook gleichzeitig mit einem Messenger konfrontiert. Der heißt auch so und damit kann ich – auch wie bei AOL – Einzel- oder Gruppenchats führen. Bei AOL hieß das: Instant Messenger.

Mit dem Aufkommen von Instant Messaging in der breiten Masse habe ich mir WhatsApp zugelegt. Im Betrieb haben wir das auch (noch), stellen aber bald um auf Teams und haben damit auch schon begonnen. Sicherer als WhatsApp ist Threema, das wir für die Eltern in der Klasse benutzen und das meine Schwägerin für ihre Kinder nicht so schlimm fand wie WhatsApp. Da ich Nichten und Neffen aus der Familienecke mit den Computern helfe, brauch ich also auch Threema. Threema Work haben wir vom Landeselternberat bekommen, weil das Kultusministerium das ja als Messenger für die Schulen vorgesehen hat. Signal hat sich als gute App gezeigt, um nicht nur SMS zu empfangen, sondern auch als plattformübergreifende App, die gerne in der Partei genutzt wird. Parallel dazu benötige ich Discord – auch für Orgazeugs. Telegram ist eigentlich auch ein gutes Tool, allerdings bei mir querdenkendenverseucht, weil die sich halt dort tummeln und ich ein paar ihrer Gruppen damit beobachte. Privat kann ich da fast nichts machen, das rauscht einfach an mir vorbei. LinkedIn hat auch einen Messenger, den nutze ich aber so wenig wie dieselbe Funktion bei Xing.

Hinzu kommen durch die Pandemie eine ganze Reihe von Videokonferenzplattformen – Zoom, Skype (das man auch als Messenger benutzen kann), Jitsi, Webex, alfaview, ……

Dann gibt es noch immer die alten php-Foren. Bei DiB war ich zuerst mit Slack und dann Mattermost konfrontiert, das mir wieder bei Extinction Rebellion begegnet ist – aber da les ich ja auch nicht mehr mit. Für die Wahlkampforga überlegen wir derzeit Trello einzusetzen und Projektmanagementsoftware gibt es ja auch genug (irgendeine wurde mal bei den ParentsForFuture eingesetzt, aber da bin ich ja auch raus wegen fehlender Distanzierung zu AfD-Positionen). Achso – und bei DiB haben wir ja außerdem ziemlich viel mit Google gemacht. Nextcloud und Pads hab ich auch in der Nutzung bei unterschiedlichen Organisationen.

Dann hab ich einen Kalender bei Google und bei Nextcloud. Ein Adressbuch in Thunderbird und auf dem Handy. Synchronisiert mit dem Google-Adressbuch über Nextcloud. Puh.

Manches nutze ich auf dem PC, manches auf dem Smartphone. Dabei tippe ich nicht gerne auf dem Smartphone und hole mir auf den PC, was ich kann, wenn ich dran sitze. Dafür gibt es auch Multimessenger wie Franz oder Rambox – die dann leider auch nicht auch alle Systeme abbilden. Und es gibt noch viele Sachen, von denen ich noch nicht einmal den Namen kenne.

Es gibt Tage, da wünsche ich mir das Telefon, den Brief und das Faxgerät zurück.

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