bin ich verantwortlich für die Entlassung eines Busfahrers?

es treibt mich ja schon um, dass ich letztendlich sozusagen Mitverursacher bin für die Entlassung eines Busfahrers des Busunternehmens „Eberhardt“ aus Engelsbrand.

Aber von vorne: am Montag hat Baden-Württemberg erneut Roma vom Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, dem BAden-Airpark abgeschoben. Das „Freiburger Forum“ hatte schon früh darüber informiert und auch dazu mobilisiert. Ich verfolge die Aktionen des Freiburger Forums schon lange, beziehe den Newsletter und war daher informiert. Sie berichten regelmäßig dann auch über Vorkommnisse bei den Abschiebungen und so habe ich im Laufe des Montags nach Berichten geschaut.

Als dann einer erschien, war ich im ersten Moment echt von den Socken. Ein Busfahrer des Busunternehmens Eberhardt trug ein T-Shirt der Marke Thor Steinar. Der Marke Thor Steinar wird von Antifa-Gruppen und in Zeitungsberichten vorgeworfen, eine „Designermarke von und für Rechte“ zu sein.

Quelle: http://www.freiburger-forum.net/wordpress/wp-content/uploads/2015/08/Thor_Steinar.jpg

Nach Einschätzung des Brandenburger Verfassungsschutzes nehmen die Schriftzüge auf den Kleidungsstücken „[in]haltlich […] Bezug auf vorchristlichen Germanen-Kult und eine glorifizierende Sicht der Wehrmacht“. Charakteristisch für das Sortiment sei ein „Spiel mit mehr oder weniger verhohlenen Andeutungen an der Grenze zur Strafbarkeit“.[11]
(wikipedia.de)

Wer Thor Steinar-Klamotten trägt, weiß was er tut: man kann sie nicht bei Karstadt kaufen, sondern bekommt sie nur in einschlägigen Shops.  Dass ein Rechtsextremer Abschiebefahrten durchführt – das geht in meinen Augen gar nicht. (davon abgesehen, dass ich Abschiebungen eh für falsch halte, speziell bei Roma)

Ich schrieb also eine E-Mail ans Regierungspräsidium Karlsruhe und habe auf den Vorfall aufmerksam gemacht, inklusive eines Links auf das Freiburger Forum. In Kopie dieser Mail hatte ich diverse Zeitungen, unter anderem die Badische Zeitung, die dann darüber auch berichtet hat – leider ohne das Freiburger Forum zu nennen.

mail_an_rpIch habe das dann zumindest versucht, klar zu stellen, im heutigen Artikel der BNN, die mich wenigstens dazu befragt haben, steht der Ablauf auch richtig drin:

Nazi-Shirt getragen: Busfahrer gefeuert
Enzkreis (to). Ein Busfahrer aus dem Enzkreis, der im Dienst ein T-Shirt mit Thor-Steinar-Emblem getragen hat, ist fristlos entlassen worden. Der Mann hat am Montag abgelehnte Asylbewerber zum Baden-Airport gefahren und dabei ein T-Shirt einer Marke angehabt, die in rechtsradikalen Kreisen sehr beliebt ist.
Mitglieder der Organisation „Forum Freiburg“, die gegen Sammelabschiebungen demonstrierten, haben den Mann fotografiert und das Bild ins Internet gestellt. Grünen-Politiker Jörg Rupp aus Malsch hat daraufhin das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe aufgefordert, dem Busunternehmen aus Engelsbrand den Auftrag für die Abschiebefahrten zu entziehen. Das Busunternehmen reagiert bestürzt auf den Vorfall und hat sich laut Betriebsleiter Wolfram Vögele von rechtsextremem Gedankengut distanziert und zugesichert, dass sich ein solcher Fall nicht wiederholen wird. Der Busfahrer selbst sagt, er habe das T-Shirt nicht mit rechtsradikaler Gesinnung in Verbindung gebracht.
(Quelle: BNN, vom 28.8.15, Südwestecho)

Das Regierungspräsidium hat geantwortet:

Schreiben vom Regierungspräsidium(PDF)

Wir haben diesen Sachverhalt unverzüglich mit dem Busunternehmen geklärt. Wir waren uns einig darin, dass es nicht hinnehmbar ist, dass Busfahrer bei von uns beauftragten Fahrten Kleidung mit Bezug zur rechtsextremen Szene tragen. Das Busunternehmen ist von dem Vorfall bestürzt und distanziert sich in aller Klarheit von rechtsextremem Gedankengut und entsprechender Symbolik. Das von uns beauftragte Unternehmen hat zugesichert, dafür Sorge zu tragen, dass sich ein solcher Vorgang nicht wiederholen wird.

Das Busunternehmen hat ebenfalls geschrieben:

mail_von_eberhardtWie ich von einem Journalisten hörte, hat sich der Busfahrer wohl uneinsichtig gezeigt und auch die Schutzbehauptung angeführt, er wäre sich des Zusammenhangs nicht bewusst gewesen. Nun, das halte ich wiederum für unglaubwürdig. Eberhardt hat seinen Fahrer daraufhin fristlos entlassen. Ob eine fristlose Entlassung gerechtfertigt ist und vor einem Arbeitsgericht Bestand haben wird, halte ich zumindest für zweifelhaft. Ich vermute aber mal, dass man ihn abgemahnt hat, er im dazugehörigen Gespräch uneinsichtig war, und wenn dem so wäre, wäre die Entlassung gerechtfertigt.

Ist es meine Verantwortung, dass er entlassen wurde? Ich sage klar: Nein. Der Herr hatte die Chance, sich von seinem rechtsradikalen Erkennungszeichen zu distanzieren, die hat er offenbar nicht wahrgenommen. Ich habe Eberhardt auch nicht vorgeschrieben oder empfohlen, ihn zu entlassen und sie haben das daraufhin getan. Ich habe, wie das mündige Bürger_innen tun sollten, auf einen Missstand aufmerksam gemacht. Alles weitere unterlag nicht mehr meiner Verantwortung.

Update:

In weiteren Presseberichten ist zu lesen:

Der Busfahrer habe argumentiert, sein T-Shirt sei eines wie jedes andere auch. Thor-Steinar-Kleidungsstücke mit Emblemen, die an germanische Runen angelehnt sind, sind in der Neonazi-Szene beliebt. Der Busfahrer hätte sich der Wirkung bewusst sein müssen, sagte Vögele.

Er ist nicht der erste, den seine rechtsextreme Gesinnung den Job gekostet hat. Ich muss für mich ehrlich konstatieren: ich finde es gut, dass deutlich gemacht wird, dass rassistische Äußerungen, Bemerkungen und Symbole von Unternehmen bei ihren Mitarbeitern nicht geduldet werden. Der rechtsradikale Mob überzieht Deutschland mit Terror und brennenden Flüchtlingsheimen, die erschreckendsten Vorfälle diese Woche sind der Anschlag auf die Wohnung in Salzhemmendorf und die Rassisten, die in der Berliner S-Bahn auf Flüchtlingskinder uriniert haben. Es wird einer Verrohung statt gegeben und es gibt unter den REchten offenbar den Eindruck, dass sie so viele seien und die Gesellschaft ihnen stillschweigend zustimmt, dass sie Selbstjustiz für ihre kranken Ideen üben dürfen. Befeuert von hetzerischen Äußerungen nicht nur aus der Politik,

„Machen Sie keine Stimmung, indem Sie von Asylmissbrauch reden.“ Da sollte Herr Herrmann nämlich erklären, worin eigentlich der Missbrauch bestehe, wenn Menschen von einem Grundrecht Gebrauch machten – egal, ob ihr Antrag später abgelehnt werde oder nicht.

Die Antwort blieb er schuldig, was allerdings wenig überraschte.

Dafür wusste er mit einer anderen Replik umso mehr aufhorchen zu lassen. Als Lobo vorschlug: „Nennen wir die Flüchtlinge doch Vertriebene“, kam vom Christsozialen umgehend der Einwand, dies sei „eine Beleidigung“, wenn man sich nur ansehe, wer da vom Balkan alles herkommen wolle.

sondern auch von rassistischen Organisationen wie Pegida und ihre Klone.

Wehret den Anfängen. Es ist soweit.

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384 Gedanken zu „bin ich verantwortlich für die Entlassung eines Busfahrers?

    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Nix gefunden. Zensur ist immer staatlich.
      Aber angesichts Ihrer Mailadresse ist eine Freischaltung sher unwahrscheinlich.

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  1. Pingback: Kuriosita III | nachrichtenaushinterland

  2. brueckenbauer

    Lieber Jörg Rupp,

    Ihr Argument „Der Busfahrer hätte sich ja distanzieren können“ enthält übrigens einen interessanten Denkfehler, der auch in der McCarthy-Ära gemacht wurde.

    Damals hieß es „Die vor den McCarthy-Ausschuss Geladenen können sich ja schließlich auch distanzieren – dann passiert ihnen nichts.“ (Wie z.B. Elia Kazan.)

    Der Denkfehler war folgender: Natürlich haben viele sich deshalb nicht distanziert, weil sie wirklich überzeugte Kommunisten waren. Aber andere haben sich einfach deshalb nicht distanziert, weil sie in dieser Forderung eine unberechtigte Zumutung des Staates – einen Eingriff in ihre persönlichen Rechte – sahen. Und genauso kann auch dieser Busfahrer einfach gegen den Eingriff in seine Persönlichkeitsrechte protestiert haben.

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      1. brueckenbauer

        Ja, genauso wurde in der McCarthy-Ära ja auch argumentiert. Der Soundso verwendet kommunistische Ausdrücke/Gedankengänge – er muss doch schließlich wissen, dass das kommunistische Ausdrücke/Gedankengänge sind, für die man hierzulande entlassen werden kann. Wenn er dann trotzdem darauf besteht sie zu gebrauchen, dann ist er selbst schuld.

        Aber manche waren sich dessen wirklich nicht bewusst (das waren viel weltgewandtere Leute als dieser Busfahrer und trotzdem waren sie sich der Nähe zu den Kommunisten nicht bewusst!). Und manche fanden, dass sie ein Recht auf eine eigene Meinung haben, auch wenn sich diese Meinung punktuell mit der der Kommunisten berührt.

        Ihr Grundproblem scheint mir aber, dass sie sich nicht recht entscheiden können. Wollen Sie für Ihr Handeln gelobt werden? Dann müssen Sie auch Verantwortung übernehmen. Oder wollen Sie die Verantwortung auf andere schieben? Beides zugleich kann man schlecht haben:

        Meine Position ist nach wie vor ganz einfach: Wenn man die Folgen seines Handelns voraussieht, ist man für diese Folgen auch verantwortlich. Dann bleibt einem in der Tat nur noch, darauf zu bestehen, dass es eigentlich gute Handlungen waren – weil man das schöne antifaschistische Omelett halt nicht haben kann, ohne Eier (in Form von Busfahrern und ihrer Lebensperspektive) zu zerschlagen.

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        1. Roland K.

          Die Betonung von „Symbolen“ ist ziemlich weit hergeholt. Mir ist, beispielsweise, die genannte Marke gar nicht bekannt.
          Aber da erlaube ich mir mal die Frage, ob jemand mit einem Hamburger Autokennzeichen HH 18 oder 204 auch zu entlassen wäre? Es gibt da sicher noch mehr Kombinationen.

          Spielen sich nicht symbolhafte Zusammenhänge zuerst in der Fantasie desjenigen ab, der innerlich solche zieht? Muss auf so etwas Rücksicht genommen werden, oder ist das nicht eher Ausdruck einer verqueren Gedankenwelt, die überall irgendwelche Gefahren sich einbildet? Für mich sind das eher Verschwörungstheorien…..

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          1. Jörg Rupp Beitragsautor

            Nun, ob Sie sie kennen oder nicht – es gibt sie. Dass das Kennzeichen „HH“ nichts damit zu tun, ist dabei völlig klar und ein wirklich hanebüchenes Beispiel – gerne hier mehrfach zur Verharmlosung genutzt. Wobei, wenn ich meine Herkunft nehmen, das Kennzeichen KA-HH 1488 durchaus ein Zeichen sein könnte….Sie können hier nachlesen, wie das so mit den Codes ist: http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikontext/rechtsextreme-symbole-codes-und-erkennungszeichen-0912

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        2. Jörg Rupp Beitragsautor

          Selbstverständlich habe ich Verantwortung – dafür, einen Prozess in Gang gesetzt zu haben, an dessen Ende der Busfahrer entlassen wurde. Dies war aber nicht meine Intention, es hätten andere Mittel und Wege bestanden, um Abhilfe zu schaffen. Über die Entlassung haben andere entschieden – nämlich der Busunternehmer und der Busfahrer. Und ich habe mich entschieden, schlicht die Tatsachen darzustellen – damit keine falschen Informationen in Umlauf geraten können – was Rechte so gerne machen. Dass manche Tatsache nicht gesehen werden kann – sei’s drum.

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          1. jeky

            Haben Sie ihn direkt darauf angesprochen? Nein. Wenn er sagt, die Marke und deren Bedeutung sei ihm nicht bekannt gewesen, wer sind Sie zu behaupten, dass er lügt? Selbstverständlich sind Die fuer seine Entlassung verantwortlich, vermutlich haben Sie unter heftigem Schwenken des Parteibuchs Ihr ganzes Fliegengewicht in Ihre Beschwerde gelegt. Und was genau haben Sie erreicht, außer einem verbitterten Arbeitslosen mehr? Und warum löschen Sie eigentlich kritische Kommentare, wenn Sie von Ihrem Tun doch ach so ueberzeugt sind? Wie an anderer Stelle schon erwähnt, wäre Aufklaerung direkt vor Ort die richtige Wahl gewesen. Oder hatten Sie am Ende Angst? Fragen über Fragen.

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            1. Jörg Rupp Beitragsautor

              Ich behaupte gar nichts – das Unternehmen, das ihn kennt, hat das so dargestellt. Ich sage auch nicht, dass er lügt – sondern dass er sich hätte distanzieren müssen.
              Ich bin Ihnen keine Rechenschaft schuldig.

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              1. jeky

                Der letzte Satz spricht für sich. Auf einem Blog einen Artikel raushauen, sich ärgern, weil nicht alle ihn feiern und dann berechtigte Fragen nicht beantworten. Sie haben das mit dem Bloggen und den Kommentaren irgendwie falsch verstanden.

              2. Jörg Rupp Beitragsautor

                Ich äregere mich nicht. Und VOR dem Artikel gab es etliche Falschdarstellungen im Netz über den Vorgang. Das hier hat für Klarheit gesporgt. Ich finde es nur spannend, wer sich aufregt und über was und vor allem, über was nicht. Vor allem sagt keineR: Sie liegen falsch – aber dass man Sie deshalb bedroht, das ist nicht in ORdnung. Pure Doppelmoral – bzw. ich gehe davon aus, dass es darum geht, dass REchte wahrnehmen, dass ihnen weiterhin jedeR öffentliche Raum, den sie einzunehmen versuchen, wieder genommen werden wird.

              3. jeky

                Nun gut, dann hole ich das nach, was in einem meiner letzten Kommentare auch Ihnen klar geworden sein muss: ich bin GEGEN das Tragen von Thor Steinar Devotionalien, insbesondere, wenn diese als solche getragen werden und spreche auch Leute direkt darauf an, um herauszufinden, ob es Gesinnungsträger oder Uninformierte sind.

                Ergo: faktisch liegen Sie richtig. Dass man Sie bedroht, ist natürlich _nicht_ richtig, aber überlegen Sie mal kurz, wie schnell Sie bei Ihren Kommentatoren hier in rechte Ecken gestellt haben, ohne irgendetwas über die Leute zu wissen. Mich übrigens auch, bei meinem ersten Kommentar bei Ihnen auf Facebook war ich automatisch AfD-Mitglied, ganz nebenbei.

                Mit dieser Verve, mit der Sie fast ungebremst über Ihre Kritiker herfallen, ohne in der gesamten Diskussion auch nur den Hauch der Möglichkeit einzuräumen, dass Ihre Handlungsweise vielleicht wenigstens im Nachhinein besehen, verbesserungswürdig ist, machen Sie sich keine Freunde. Zu erwarten bei denen, die tatsächlich der Nazi-Szene zuzuordnen sind, allerdings haben Sie auch viele vergrätzt, die einfach nur Ihr Handeln fragwürdig fanden. Was natürlich nie eine Bedrohung rechtfertigt, aber Ihre Drohungen an verschiedene Menschen hier, sich in Acht zu nehmen, weil das Netz nie vergisst, ist nicht gerade klug. Aber davon gehe ich mittlerweile auch nicht mehr als Basis aus.

              4. Jörg Rupp Beitragsautor

                vllt. hätt ich mehr freischalten müssen, damit auch Leute wie Sie sehen, WEN ich da teilweise harsch angesprochen habe und was die noch so von sich gegeben haben.

              5. jeky

                „auch Leute wie Sie“ – Herr Rupp, Sie lernen es nicht, ich merke es langsam, danke für Ihre Beharrlichkeit, mir zumindest das zu vermitteln.

                So eine Ansprache ist für einen Politiker zwar ziemlich enttäuschend, aber kommt jetzt auch nicht ganz überraschend.

                Hätten Sie diesen Kampf gegen die Thor Steinar Klamotte anders geführt, hätten Sie auch gegen Haßkommentare meine Unterstützung gehabt, allein aufgrund meiner eigenen politischen Ausrichtung, von der Sie zwar nichts wissen, aber meinen es zu tun.

                Aber es ist offenbar unmöglich, Ihnen einen Unterschied näherzubringen, also stelle ich meine Bemühungen jetzt ein.

              6. Jörg Rupp Beitragsautor

                Ja, das mag sein. Leute wie Sie war ganz anders gemeint, wie Sie es verstanden haben.
                Nur, es GIBT kaum keinen Unterschied. Ich habe praktisch ALLE Kommentatoren überprüft, soweit das möglich war. Und in dieser Frage gibt es auch kein vertun – TS-Klamotten sind schlicht, was sie sind.

              7. jeky

                Und zu Guter letzt sind wir uns wenigstens in einem Punkt einig: TS Klamotten sind, was sie sind.
                Aber nicht jeder TS-Klamottenträger ist automatisch ein Nazi (siehe irgendwo weiter unten).
                Wenn man allerdings strikt nach dem Prinzip vorgeht, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, haben Sie Recht.
                Fatal ist es allerdings, Leute in eine Ecke zu drängen, in die sie eigentlich nicht gehören. Leute wie Sie -und das meine ich jetzt so- sorgen allerdings verstärkt dafür, dass viele von denen dann vielleicht als Folge in dieser Ecke bleiben. Und DAS, Herr Rupp, ist das Fatale daran.

                Im Übrigen: in Zeiten wie diesen, wo auf Fakten basierende Meinungen zur aktuellen Flüchtlingspolitik und Bedenken gegen #refugeeswelcome unlimited als fremdenfeindlich, rassistisch und Rechts gebrandmarkt werden (obwohl ja seit gestern einige Ihrer Politikerkollegen sich überraschenderweise quasi als „Neu-Pack“ den Bedenkenträgern anschliessen) dürfte eine Email von Ihnen an einen Arbeitgeber weitaus mehr Impact haben, allein aus der Befürchtung heraus, nach außen hin zu „lax“ zu reagieren und auch Rechts verortet zu werden, härter oder impulsiver zu reagieren als notwendig.

                Und das wussten Sie auch. Sie wollten ein Zeichen setzten, das haben Sie getan. Aber sehr ungeschickt. Schade.

              8. Jörg Rupp Beitragsautor

                Sehen Sie – ich wollte nicht mit dem Arbeitgeber kommunizieren und dann womöglich doch noch ans RP gehen – weil der Arbeitgeber dann auch schon eine Kommunikationsstrategie gehabt hätte. Und de öffentliche Auftraggeber hat das durchaus ernst genommen – was mich freut – es gibt dort also auch Kenntnis über diese Dinge.
                Ich bin weit davon entfernt, nicht wahrzunehmen, dass Leute reagieren – auf den Vorwurf, sie benutzen die Sprache der Neurechten. Und ich weiß genügend über Kommunikation, um es nicht anders zu versuchen. Nur – ich mach das alles ja nicht erst seit gestern. Egal, ob sie es freundlich oder unfreundlich sagen, ob Sie sagen: Du, das Wort wird auch von nazis benutzt, hast Du da kein anderes dafür? oder „Sie benutezn Nazisprache und machen sich mit denen gemein“- es endet fast immer in wüsten Beschimpfungen. Ich hatte in diesem rechten Shitstorm – und ich kann ja tw sehen, woher die Leute auf diese Seite kommen, wenn ich mir ein bisschen Zeit zur Überprüfung nehme – und erwarte bei einem JF-Leser nicht viel. Ich habe bei FAcebook EINE einzelne Debatte – unter zig anderen – wo jemand sich am Ende entschuldigt hat. Ich hab es darauf hin mit genau denselebn Worten bei vielen anderen versucht – es geht nicht.
                Und das deckt sich mit meinen Erfahrungen über solche Kommentierer, die ich nun seit Jahren habe.
                Und insofern agiere ich nicht (mehr) pädagogisch – was ich durchaus kann – sondern einfach nur noch hart. Zumal in der Masse ich auch danach schauen muss, dass ich hier ohne Blessuren rauskomme. Es geht nicht darum, wie ich hier argumentiere – es geht vor allem auch darum, wieviele Anschreiben, Anrufe, Kommentare ich erhalten habe, die vom ersten Wort an bös beleidigend waren.
                Darüber hinaus: jedeR ist selbst verantwortlich, wenn er sich rechts außen von der Gesellschaft absetzt.

              9. So geht es doch nicht ...

                Der letzte Satz: wirklich armselig, ‚Herr‘ Rupp! Sie erweisen der vermutlich guten Sache einen ganz sicher extrem schlechten Dienst.

              10. Simon P.

                „Ich behaupte gar nichts – das Unternehmen, das ihn kennt, hat das so dargestellt. Ich sage auch nicht, dass er lügt – sondern dass er sich hätte distanzieren müssen.
                Ich bin Ihnen keine Rechenschaft schuldig.“

                Das sehe ich anders. Sie behaupten sehr wohl, dass er von der Bedeutung der Marke „Thor Steinar“ hätte wissen müssen. Und Sie schreiben schließlich auch, „er hätte sich distanzieren müssen“… Ich China oder Nord-Korea MUSS man sich möglicherweise von irgendetwas distanzieren aber nicht in Deutschland. Oder ist nur ihre Meinung die einzig richtige?

                Ganz nebenbei: Bereits zu Beginn Ihres Artikels schrieben Sie:
                „Der Marke Thor Steinar wird von Antifa-Gruppen und in Zeitungsberichten vorgeworfen, eine „Designermarke von und für Rechte“ zu sein.“ … Das widerspricht sich mit den nachfolgenden Aussagen Thor Steinar IST ein Erkennungszeichen von Rechten.
                IST es jetzt ein Erkennungszeichen oder wird es nur von bestimmten Menschen in linksradikalen Dunstkreisen vorgeworfen. Was denn nun?

                Und noch eins würde mich persönlich sehr interessieren: Wie steht Herr Jörg Rupp eigentlich zum Thema „Zensur“?

              11. Jörg Rupp Beitragsautor

                Zensur? Oh weh, kaufen Sie sich eine Suchmaschine und lesen Sie mal, was Zensur bedeutet. Und dann dürfen Sie sich wieder melden.

  3. freier Geist

    Was ist los, Herr Rupp? Fehlt Ihnen der Mut, meinen gestrigen Kommentar zu veröffentlichen? Hab ich gar ins Schwarze getroffen?

    Mit vorzüglicher Hochachtung

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  4. Genauhinseher

    Sagen Sie doch einfach „Ich habe einfach wieder oder nachzudenken “ Titten,.. Beine und kein Inhalt „neu belebt“..
    Das Sie damals ungeschoren davongekommen sind, wundert mich noch Heute.
    Na ja, Frau Suding ist ja auch ein anderes Format ! ! !

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      „Rassismus, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit als Kernpunkte neonazistischer Ideologie sind nicht irgendwelche unliebsamen, politisch unerwünschten Anschauungen, sondern solche, die mit grundgesetzlichen Wertvorstellungen unvereinbar sind. Der Ausschluss gerade dieses Gedankenguts aus dem demokratischen Willensbildungsprozess, ist ein aus der historisch bedingten Werteordnung des Grundgesetzes ableitbarer Verfassungsbelang, der es rechtfertigt, die Freiheit der Meinungsäußerung, bezogen und beschränkt auf dieses Gedankengut, inhaltlich zu begrenzen.“ (Bundesverfassungsrichter Hoffmann-Riehm „Die Renaissance des Rechtsextremismus wird verharmlost“, Frankfurter Rundschau vom 16.7.2002).

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  5. J. P.

    Sehr geehrter Herr Rupp.

    Ich versuche es noch einmal eine Antwort von Ihnen auf meine Frage zu bekommen.
    Wem haben Sie mit Ihrer Aktion geholfen.
    Da Sie dieser Frage ausweichen, vermute ich mal, dass Sie keine Antwort darauf haben.
    Oder besteht doch noch Hoffnung für mich auf eine Antwort.

    MfG
    J.P.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Der Demokratie. Ich dachte, Sie hätten es verstanden. Schlimm genug, dass ich es erklären muss. Wenn rechtsextreme Anschauungen aus dem öffentlichen Raum verbannt werden, dann ist das gut für die Demokratie. Wenn rechtsextremes Gedankengut und Erkennungszeichen nicht ohne Widerspruch in den öffentlichen Raum getragen werden können, dann ist dies ebenfalls gut für die Demokratie und die Gesellschaft. Dies ist die Lehre aus dem 3. Reich, das ist die Lehre aus der nach dem 3. Reich diesem Land gegebenen Werteordnung.

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      1. Gandalf

        Also ihrer Meinung nach hat man schon wegen einem t-shirt rechtes Gedankengut? Also sind alle die einen irokesen haben mit Hühnern verwandt? Ich denke sie machen es sich mit ihrem schwarz weis denken einfach zu einfach.

        Antworten
        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Ich weiß nicht, ob Sie gelesen haben, was da alles steht. Das was Sie da schreiben, steht da jedenfalls nirgendwo.

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      2. Deti

        Die Lehre aus dem 3. Reich ist, dass man sich nicht beim System beschwert, sondern persönlich auf die Menschen zugeht.
        Ihre Vorgehensweise entspricht allerdings exakt dem Denunziantentum im 3. Reich: „Beschuldigte übergehen, persönliches Gespräch unterlassen, Mutmaßungen bei übergeordnete Behörden denunzieren, Systemkonformität über Pressemeldung bestätigen und sich dafür dann feiern lassen“.

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        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Nein, die Lehre aus dem 3. Reich ist, dass man nicht wegschaut. Und Vorgänge öffentlich macht. Thor Steinar ist und bleibt eine bei Rechten beliebte Marke. Dass Sie das weiterhin völlig ignorieren, spricht für sich.

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          1. jeky

            Die Lehre aus dem 3. Reich ist, dass man den Mund aufmacht und nicht, dass man denunzierenden Emails schreibt. Gerade Sie als Politiker sollten den Dialog statt der Keule wählen, aber Ihren Kommentaren hier zufolge sind Sie offenbar eher der „hintenrum“-Typ, der sich mit Schlagwortzitaten versucht aus der Affaere zu ziehen. Begreifen Sie es: wären Sie direkt auf den Mann zugegangen und würden Ihr Wissen vom weiteren Verlauf nicht auch nur aus zweiter und dritter Hand beziehen, hätte das was Gutes werden können. So ist es einfach nur…. feige.

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            1. K 31

              Eins kann sich Herr Rupp sicher sein. Der Busfahrer wird wenn er zuvor nicht rechts war nun sicherlich ein begeisterter NPD Wähler sein oder werden.
              So was kommt solchen Leuten wie Rupp aber nicht in den Sinn.
              Stellen sie sich mal vor herr Rupp, die Gesellschaft wandelt sich so das eines Tages die rechte hier das Sagen bekommen. Und ein ehemaliger entlassender Busfahrer steht mit neu erlangter Macht vor ihnen. Dann sage ich mal gut Nacht herr Rupp.
              Ich wünsche mir das zwar nicht, aber in Anbetracht z.B. der Lage wie in Frankreich
              Marie Le pen würde ich niemals sagen nie.
              Man trifft sich immer zwei mal im Leben.
              So wie ich meinen Stasi Peiniger 1994 wieder traf kann es auch jeden anderen gehen.
              Und das herr rupp das soll keine Drohung sein. Das ist eine schlichte Tatsache.
              Keine Macht und keine Instanz hält ewig. Das sollten sie schon alleine aus den Geschichtsbüchern kennen.

              Nun gut. Das Thema hat sich für mich damit erledigt.
              Ich weis nun ganz ganz sicher was ich niemals Wählen werde.
              Das ist die Grüne Denunzianten und Verbotspartei.

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            2. Jörg Rupp Beitragsautor

              In dem Fall war es Mund aufmachen. Denn ich habe es weder hinterrücks noch anonym gemacht.
              Was für ein Unfug – der Mann war ja gar nicht greifbar. Lesen Sie doch, was da steht, denken Sie nach. Außerdem wollte ich sicher sein, dass das nicht mehr passiert – also hätte ich das Unternehmen anschreiben müssen. Und wenn das ablehnend geantwortet hätte – wäre ich eh ans RP gegangen. So bin ich halt gleich zum Bäcker – und eben nicht nur zur Brezel.
              Es ist ja auch bezeichnend, dass sich niemand derjenigen, die sich hier so ereifern, über das TS-Shirt aufregen oder zumindest mal sagen, das wäre nicht angemessen gewesen. Nicht eineR. Ich kann sehen, von welcher politischen Seite die Aufregung kommt.

              Antworten
  6. mick

    Guten Tag Herr Rupp,

    der Kampf gegen rechts ist richtig und wichtig. Ihr Kampf gegen rechts wird allerdings zunehmend zur Hetzjagd.

    Sie sind nach eigenen Angaben mit der Aufgabe betreut Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit zu bringen. Sie nennen oder haben sich lange Zeit Sozialpädagoge genannt.

    Von einem Sozialpädagogen erwarte ich persönlich mit Menschen zu reden. Dieser Busfahrer hatte sicher einen Grund dieses T-Shirt zu tragen, das will ich nicht in Abrede stellen und nicht mit allerlei hillflosen Rechtfertigungen ausschmücken. Das sicher nicht. Es gibt keine.

    Was genau hat Sie davon abgehalten direkt auf den Busfahrer zuzugehen und mit ihm zu reden?

    Dieser Busfahrer hat vielleicht Familie, so wie sie eine haben.

    Natürlich trägt der Busfahrer in erster Line die Verantwortung für seine Familie, Sie selbst als Sozialpädagoge aber sicher auch. Gehen Familien immer konform mit dem Papa? Sind Ihnen Familien egal?

    Sie begrüßen laut ihrem FB Auftritt die Handlungen der „Anständigen“ wenn diese sich von ihren Mitarbeitern trennen oder distanzieren. In den Kopf dieser Anständigen, oder sollte ich sagen Ausbeuter, können auch Sie nicht schauen. Auf Druck tun diese ominösen „Anständigen“ alles was von ihnen erwartet wird. Ich hätte gedacht Sie wüssten das.

    Mit feundlichen Grüßen

    Rafi

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Wie gesagt, meine Verantwortung liegt darin, den Anstoß gegeben zu haben. zwei Organisationen sind zum Ergebnis gekommen, dass meine Vermutung richtig war.

      Antworten
      1. mick

        Das beantwortet nicht meine Frage nach der Familie, nach Ihrem Auftrag, nach Ihrer Motivation, der Motivation der „anständigen“ Arbeitgeber ( Ausbeuter ) Personal auf Druck zu entlassen.

        Kein Wort dazu?

        Sie schreiben Ihre VERMUTUNG sei richtig gewesen und zwei Organisationen sehen das ebenso?

        Finden Sie selbst den Fehler, derweil suche ich Ihre Antwort.

        Antworten
        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Die Familie ist seine Verantwortung. Wenn er meint, er muss mit TS-Shirts auf der Arbeit erscheinen und ist dann nach dem, was das Unternehmen sagt, nicht einsichtig, dann ist das ganz allein seine Sache.

          Antworten
          1. mick

            Das hatte ich bereits weiter oben geschrieben. „Natürlich trägt der Busfahrer in erster Line die Verantwortung für seine Familie“.

            In zweiter Linie hat diese Familie jetzt Sippenhaft. Sippenhaft deswegen weil Sie als Sozialpädagoge (!) nicht in der Lage waren Ihre Handlung, ob nun richtig oder nicht, im Stillen abzuwickeln sondern es vorgezogen haben Ihre „Heldentat“ im ganzen Netz breitzutreten.

            Und das lag in Ihrer Verantwortung. Sie finden das richtig und „mutig“, ich finde das der Familie gegenüber ausgesprochen unfair. Familien sind nicht zwangsläufig homogen in ihren Lebensauffassungen. Das man sowas einem Sozialpädagogen und Familienvater erklären muss, hätte ich auch nie gedacht.

            Antworten
            1. Jörg Rupp Beitragsautor

              Sippenhaft? Ich glaub, ich spinne. Der Herr Busfahrer hat nicht überlegt und deshalb soll man ihn in Ruhe lassen, wenn er so nen Bock schießt? Und dann ist er noch nicht einmal in der Lage, einzulenken, wie das Unternehmen mitgeteilt hat? Sorry, aus diesem 1950er Jahre Familienbild dachte ich, sind wir längst entwachsen. Was darf er denn so alles machen, wenn er Familie hat?

              Antworten
              1. mick

                Ich hatte nicht geschrieben man solle den Busfahrer in Ruhe lassen, sondern nur auf alternative Methoden hingewiesen. Entweder lesen Sie meine Beiträge nicht oder oberflächlich oder Sie ignorieren bewusst was ich schreibe.

                Das hat genau mit dem 1950er Jahrebild nichts zu tun. Schon gar nicht in der Sozialpädagogik.

                Warum berufen Sie sich immer wieder darauf was das Unternehmen als Pressemeldung mitgeteilt hat?

                Das machen alle Unternehmen wenn sie unter Druck gesetzt werden von Aldi bis Amazon, auch DM oder jedes andere Unternehmen würde sich so „schützen“. Der Mitarbeiter hat nicht eingelenkt….

                Waren Sie bei dem Personalgespräch dabei?

                Ich glaube diese Diskussion ist umsonst.

                Sie sind so gar nicht bereit ihr Handeln auch nur in der kleinsten Facette zu hinterfragen.

                Trotzdem freundliche Grüße

        2. Deti

          @mick
          Instinktiv fühlt Herr Rupp natürlich auch, dass er einen ganz fürchterlichen Fehler begangen hat. Es gehört aber zur Natur der Ideologie, dass man seine Fehler nicht eingestehen kann und sich daher gerne hinter Behörden, Organisationen, u.ä. versteckt.
          Schauen Sie sich die Nürnberger Prozesse an – identisches Verhalten.

          Antworten
          1. Jörg Rupp Beitragsautor

            Herr Rupp weiß, dass er richtig gehandelt hat. Ich brauch ja nur ein bisschen im Internet zu schauen, WER sich da so aufregt. Das ist ganz einfach. Und schauen Sie Mal: die Anständigen reagieren. Und das richtig: http://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/HOHENSTEIN-ERNSTTHAL/Einer-schrieb-Schade-dass-nicht-noch-mehr-gestorben-sind-artikel9294027.php

            Das ist konsequent. Nun gehen Sie sogar noch ein Stück weiter. Sie wollen Klienten, die sich fremdenfeindlich im Internet äußern, das Mandat kündigen.

            Antworten
  7. Spitzel

    Nebenbei, bin kein Nazi und hätte den Busfahrer als Arbeitgeber abgemahnt. Aber so eine Nummer geht gar nicht. STASI-METHODEN SIND HIER NICHT MEHR ERWÜNSCHT. Aber gut, wer so häßlich ist, lebt natürlich in seiner eigenen linksfaschistischen Welt!

    Antworten
      1. Andreas

        Nein mein lieber Rupp!
        Du bist ein Reichsbürger. Du hast einen Personalausweis. Wer hat solch einen? Siehe GG116/1. Reichsangehörigkeit von Adolph vererbt bekommen. Bedeutet Nazi, da du keinen entgegengesetzten Willen zum Ausdruck gebracht hast

        Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      DAs haben Sie schön copygepastet – nur verstanden haben Sie davon kein Wort. Sind Sie eigentlich immer noch arbeitslos? Dann hoffen wir mal, dass niemand nach Ihrer Mailadresse googelt….

      Antworten
      1. Ich schaue auch nicht weg...

        Herr Rupp, Sie können nur hoffen, das Ihnen und ihrer Familie niemals jemand die Lebensgrundlage entzieht !

        Antworten
  8. Heinz Freitag

    Du bist einfach ein erbärmliches Dreckschwein, das gerne anderer Leute Leben kaputt macht und sich dabei noch toll vorkommt. Du wirst sicher noch Deinen gerechten Lohn bekommen, wart mal ab.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ich weiß ja auch nicht, was Leute wie Sie dazu treibt, solche Kommentar zu schreiben, voller Beleidigung, falscher Unterstellung und fern jeden Anstands. Hat man Ihnen nicht beigebracht, dass man sich so nicht in dern Öffentlichkeit verhält, dass Beleidigung und Bedrohung strafbar ist? Aber nett, dass Sie das so öffentlich tun. Das Netz vergisst nichts.

      Antworten
  9. Möllner

    Herr Rupp, menschlich gehen Sie gar nicht.
    Ich komme aus der DDR. Und ich sage Ihnen, dass ich Menschen wie Sie zur Genüge kennengelernt habe.
    Menschen, die andere angeschwärzt, verraten, angezeigt, ins Elend gestoßen und den Löwen zum Fraß vorgeworfen haben.
    All diese Menschen haben immer nur ihre politische und soziale Pflicht getan.
    Und ALLE, mit denen ich nach der Wende gesprochen habe, haben IMMER jegliche Verantwortung für Folgeschäden von sich gewiesen.
    Sie haben ja immer nur ihre Pflicht getan.
    So wie Sie, Herr Rupp.
    Sie hätten, wenn Sie tatsächlich der Meinung gewesen wären, dass es sich hier um einen Nazi handelt, den Busfahrer mit ihrem Verdacht ansprechen können, notfalls hätten Sie sich zum Busunternehmen begeben können.
    Aber das wollten Sie nicht. Sie wollten zerstören. Sie wollten vernichten. Sie wollten bestrafen.
    Allein Ihr Satz, dass sie die Medien in Kopie mit einfügten, beweist, dass Sie Ihren persönlichen Hass auf Andersdenkende richtig ausleben wollten.
    Und ja, allein deswegen schon, tragen Sie die Verantwortung für alle Folgeschäden!
    Ich hoffe, dass Ihre Frau erkennt, mit wem sie sich eingelassen hat. Ich hoffe, dass sich Ihre Kinder irgendwann voller Ekel von Ihnen abwenden.
    Ich hoffe, dass in Deutschland irgendwann die Vernunft Einzug hält und Menschen wie Sie, zur Verantwortung gezogen werden.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Und, was heißt das: Sie kommen aus der DDR? Meinen Sie, nur weil die Stasi agiert hat und die Menschen in der DDR, wie sie agiert haben, darf man sich nicht mehr beschweren, darf man Missstände nicht mehr anprangern und darf man nicht mehr dafür sorgen, dass Nazicodes aus dem öffentlichen Raum verbannt werden?
      Ich habe gegenüber den Behörden, die Auftraggeber waren, einen Hinweis gegeben auf ein offensichtliches Fehlverhalten eines Busfahrers. Dem wurde nachgegangen, mit dem Busfahrer hat das Unternehmen ein Gespräch geführt und ihn anschließend entlassen.
      Leute wie ich schauen halt nicht weg. Wo haben Sie weg geschaut in der DDR?

      Antworten
  10. Marcel Reißig

    Hauptsache ein Arbeitender Mann und Ernährer wurde wegen eines T-Shirts entlassen

    Jörg Rupp hast du gut gemacht bin stolz auf dich

    Ps: Arschloch

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Nun, Herr Reißig, danke für Ihre Veröffentlichung und Ihre Mailadresse. Sie wissen ja: Bewerber werden gegoogelt. Und das Netz vergisst nichts.

      Antworten
      1. Shane

        Und schon wieder droht der Denunziant. Irgendwie scheint es Ihre Lebensaufgabe zu sein, zu verhindern dass Menschen in Lohn und Brot kommen bzw, bleiben. Unglaublich.

        Antworten
        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Ich drohe nicht. Ich weise darauf hin, dass Arbeitgeber googeln. Aber interessant, dass sie finden, dass diese Äußerung bedrohlich für eine Arbeitsstelle sein könnte. Könnte das an der Äußerung liegen?

          Antworten
          1. Deti

            Die Welt wäre toleranter ohne Leute wie sie, sie wäre friedlicher und die Menschen könnten einfacher miteinander reden.
            Sie sind ein „Spaltpilz“, sie hetzen, sie sind uneinsichtig und sie schauen arrogant auf andere Menschen herab und sie drohen ihnen versteckt.
            Ihre eigenen Fehler versuchen sie hinter „Obrigkeiten“ zu verstecken.

            Und doch ist ihr Handeln so sinnlos. Einen kleinen Busfahrer mit T-Shirt haben sie aus dem Job gemobbt – bravo! Aber sie zeigen auch jedem hier, dass sie nicht in der Lage sind einen Fehler einzugestehen. Das sie Kritiker verachten, dass sie sich weit von Mitgefühl und Menschlichkeit entfernt haben.
            Sie sind nichts besonderes – das zeigen sie hier eindrucksvoll.

            Antworten
            1. Jörg Rupp Beitragsautor

              Ich hab auch nie behauptet, etwas Besonderes zu sein. Und ich habe keinen Fehler begangen – Sie begehen einen, weil Sie sich für einen einsetzen, der gerne Thor-Steinar-Shirts trägt und das auch bei Abschiebefahrten. Und nun ist gut.

              Antworten
  11. Philipp Auermann

    Warum haben Sie den Busfahrer nicht zuvor auf sein Fehlverhalten angesprochen, bevor Sie die große Welle gemacht haben? Und um Ihre Frage zu beantworten: Ja, Sie sind mitverantwortlich. Schließlich haben Sie ohne Not das Busunternehmen unter Druck gesetzt, indem Sie ihm die Presse auf den Hals gehetzt haben. Eine freundliche Bitte, künftig auf den Kleidungsstil der Busfahrer zu achten, hätte es ja wohl getan. Sie hingegen haben völlig überzogen reagiert und sofort den größtmöglichen Druck aufgebaut, ohne den Mann zu kennen bzw. ihn zuvor gehört zu haben. Schämen Sie sich!

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ich schäme mich nicht. Warum fragen Sie sich eigentlich nicht, warum sich der Busfahrer nicht mit seinem Arbeitgeber einigen konnte? Und: machen Sie sich diese Gedanken auch, wenn Sie sich irgendwo beschweren? Und ist Ihnen klar, was er für Kleidung getragen hat?

      Antworten
  12. Genauhinseher

    „Nun, Herr Reißig, danke für Ihre Veröffentlichung und Ihre Mailadresse. Sie wissen ja: Bewerber werden gegoogelt. Und das Netz vergisst nichts.“

    Haben Sie jetzt den Verstand verloren ? ? ?

    Antworten
  13. Genauhinseher

    Und noch was..
    „Leute wie ich schauen halt nicht weg. Wo haben Sie weg geschaut in der DDR?“

    Der letzte Satz ist die absolute Frechheit gegenüber Menschen, die beim kleisten Pips sofort unter Beobachtung standen.

    Ihnen sind die Pläne für Internierungslager bei Inneren Unruhen im Lande nicht bekannt ! !
    Von IM,s die die Eigene Familie verpfiffen, haben Sie sicher auch noch nichts gehört.
    Sie solten sich erstmal über das Leben ibn der „DDR“ unterichten.

    Antworten
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  15. jeky

    In Ihrem Bericht steht leider nicht, dass Sie selbst den Busfahrer darauf angesprochen haben. Nein, gleich hinsetzen und beim Arbeitgeber denunzieren und sich im Nachhinein auf Hörensagen über einen Journalisten über die vermeintliche Einstellung des Busfahrer informieren lassen. Ganz toll gemacht. Nicht.
    Aber sich jetzt feiern lassen. Versuchen Sie damit, auf einer Sympathiewelle zu surfen? Scheint auch noch zu klappen. Wie betrüblich.

    Antworten
  16. J. P.

    Hallo Herr Rupp,

    vielen Dank für die ausführliche Antwort auf meine Frage: Wem konnten Sie damit helfen?

    An anderer Stelle schreiben Sie: „Und ich habe keinen Fehler begangen“
    Da muß ich Ihnen sagen, dass Sie Sich das leider nur einreden oder wünschen. Das kann ich alleine daran schon erkennen, wie Sie mit den Leuten, die nicht Ihrer Meinung sind, umgehen, in dem Sie inderekt drohen, dass das Internet nichts vergisst………….

    Das Sie von den Leuten zum Teil beleidigt werden, ist zwar nicht schön, liegt aber an Ihrer Art und Weise wie Sie reagieren. Durch Ihre sehr unangenehme Art und Weise (vornehm ausgedrückt) und Ihren Unverstand(?) über das was man Ihnen eigendlich sagen will, bringen Sie die Leute dazu Sie zu beleidigen. In diesem Fall hier sind Sie nicht nur Opfer sondern auch der Auslöser dafür. Ich hoffe das ist Ihnen bewusst.
    Für mich bleibt jetzt noch die Frage: Ist es wirklich Ihr Unverstand? Oder spielen Sie diesen Unverstand nur, weil Sie gemerkt haben das Sie einen großen Fehler gemacht haben.
    Beides ist in meinen Augen sehr traurig.

    Ich hoffe das solche Menschen wie Sie, nicht an die Macht kommen, denn solche Menschen wie Sie sind nicht besser als Diktatoren die einen vorheucheln das sie für die Demokratie kämpfen.

    Damit verabschiede ich mich hier aus der Diskussion. Werde noch mal reinschauen ob Sie vielleicht geantwortet haben, werde aber selber nicht mehr schreiben.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe, für den Fall das der Unverstand nicht gespielt ist, dass sich noch jemand findet der Ihnen die Augen öffnen kann.

    MfG

    Antworten
    1. jansalterego

      Nee, Sie müssen schon etwas genauer lesen. Nur wer sich hier strafbar macht (gut, ganz technisch gesprochen: den Anfangsverdacht einer strafbaren Handlung auf sich lenkt), erhält den Hinweis darauf, dass das Netz nichts vergisst. Und für diese mutmaßlichen Straftaten ist auch nicht Herr Rupp verantwortlich, sondern eben diejenigen, die sie begehen. Und nein, auch eine implizite Ankündigung von Strafverfolgung ist keine Bedrohung. Wer meint, sich im Netz strafbar zu machen, muss halt mit einer entsprechenden Reaktion rechnen.

      Nochmal zur Verdeutlichung: Dass jemand zu seiner Entscheidung steht und diese verteidigt ist KEIN Rechtfertigungsgrund für Beleidigungen und Bedrohungen.

      Antworten
  17. Pingback: blognetnews » Gemischte Gefühle

  18. K 31

    Sie nennen sich Demokrat, mir wird schlecht.
    Herr Demokrat, ihr schreibt ihnen einer der 1989 in Lpz. auf der Straße stand.
    Inkl. Stasi – Haft ( Normannenstraße )

    So nun zu ihnen. Auf Grund ihrer Denunziation wurde ein Busfahrer entlassen.
    Wegen eines Tor Steiner Lappen. Fühlen sie sich gut dabei.
    Ich erhielt 1974 einen Schulverweis, weil ich in Levis und T- Shirt Gerd Müller
    WM 1974 zur Schule kam. Nun erklären sie mir mal den Unterschied zwischen
    ihrer Partei und der SED Diktatur. Ich kann keinen erkennen.

    Übrigens, Artikel 5 GG kennen sie doch wohl hoffentlich.
    Ich hoffe nur das der Busfahrer rechtliche schritte gegen seine Entlassung einleitet.
    Und gegen sie persönlich auf Schadenersatz.

    Schade was aus diesem Land geworden ist.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Überlegen Sie einfach mal, was der Unterschied zwischen den Kleidungsstücken ist. Vielleicht kommen Sie selbst drauf.

      Antworten
      1. K 31

        Menschen aufgrund ihrer Kleidung in die eine oder andere politische Ecke zu stellen
        ist mir nur aus meiner Kindheit oder Jugend bekannt. Und das war bekanntlich eine Diktatur.
        Von der sie ich ja so gerne Herr Rupp unterscheiden wollen.
        Das klappt aber bei ihresgleichen nur so lange wie es der eigenen Meinung entspricht.
        Halt wie 33 und nach 45 in der SBZ.
        Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus.
        Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.
        Deshalb keinen Fußbreit totalitärer Meinungen.
        Egal ob von rechts oder links.

        Übrigens, ich war 1989 – 27 Jahre alt.
        Also erzählen sie mir nicht von Diktaturen.
        Die Entwicklung in diese Richtung kann ich auf 500 km durch 6 m Beton riechen.
        Und unser Land ist auf den besten Weg dahin.

        Antworten
        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Wer negiert, dass Thor Steinar eine Marke ist, die von Rechtsextremen gerne getragen wird, der bereitet den Weg. Darum geht es. Keinen öffentlichen Raum den Rechten. Der Herr Busfahrer hat einen Fehler gemacht. Den wollte er laut Verlautbarung Busunternehmen nicht einsehen. Sein Problem.

          Antworten
          1. K 31

            Herr Rupp, sie begreifen es nicht. Vermutlich weil ihnen die Erfahrung einer Diktatur fehlt.

            „Als die Nazis die Kommunisten holten,
            habe ich geschwiegen,
            ich war ja kein Kommunist.

            Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
            habe ich geschwiegen,
            ich war ja kein Sozialdemokrat.

            Als sie die Gewerkschafter holten,
            habe ich geschwiegen,
            ich war ja kein Gewerkschafter.

            Als sie mich holten,
            gab es keinen mehr,
            der protestieren konnte.“

            Was sie und ihresgleichen mit den Steiner Klamotten betreiben ist intolerant, oder schlichtweg
            Diktatorisch. Ich erinner nochmals an Art. 5 GG

            Antworten
            1. Jörg Rupp Beitragsautor

              Was Sie nicht erkennen wollen:
              Pegida und die neuen Rechten bekämpfen heute mit allen Mitteln alles, was nicht deutsch ist. Eines ihrer Erkennungszeichen sind diese Klamotten. Wie Hakenkreuze, die Schwarze Sonne, 88, HH, 14 und andere Kennzeichen. Und deshalb schweige ich nicht, wenn sich so einer in öffentlichem Auftrag bewegt. Wenn es ein Versehen von ihm war – hätte er das Shirt ausgezogen. Es geht hier genau um das: wegschauen oder sich in den Weg stellen. Ich stelle mich Nazis in den Weg, Sie meinen, man solle wegschauen. Sie wollen Nazis Meinungsfreiheit gewähren – aber Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Leute wie Sie haben ’33 möglich gemacht.

              Antworten
              1. K 31

                Waren sie schon mal bei einer Pegida – Demo.
                Ich vermute nicht. Im Gegenteil zu mir.
                Leute mit Steiner – Klamotten usw. habe ich da nicht gesehen. Was ich gesehen habe sind Menschen die Angst haben. Und Polizisten neben mir in Zivil die die Nase gestrichen voll haben.
                33 kann ich nicht möglich gemacht haben, das war ich noch nicht geboren. Vielleicht mein Opa, ach neinen der auch nicht. Der war als SPDler von 39 – 45 im Buchenwald in einer Bracke.

              2. Jörg Rupp Beitragsautor

                Doch, ich war bei jeder Gegendemo in Karlsruhe, seit es sie gibt. Ich weiß, mit wem ich es zu tun habe. Und es ist nebensächlich, ob Sie da welche gesehen haben. Fakt ist, dass sie Teil rechtsextremer Erkennungscodes sind. Und ich hab da noch nie Menschen gesehen, die Angst haben. Nur einen Haufen Leute mit jeder Menge Vorurteile und Ressentiments gegenüber Dingen, die sie nicht kennen.

          2. K 31

            Übrigens, ich vermute mal das die Entlassung des Busfahrers vor jeden Arbeitsgericht scheitern dürfte. Wenn er sich hoffentlich dagegen zur Wehr setzt.

            Antworten
            1. Jörg Rupp Beitragsautor

              Das vermute ich auch – es könnte allerdings sein, dass er eine Abmahnung erhalten hat, weil er gegen die Bekleidungsvorschriften verstoßen hat.

              Antworten
              1. K 31

                Bekleidungsvorschriften, wie sind wir jetzt endgültig in der Diktatur angekommen.

                Artikel 5 Grundgesetz

                (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
                (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

                (3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

              2. Jörg Rupp Beitragsautor

                Keine Vorschriften. Nur das Offenlegen rechtsextremer Codes. Scheint Ihnen ja nicht zu gefallen. Übrigens: Unternehmen HABEN Bekleidungsvorschriften.

              3. jansalterego

                @K31: 1. Die Grundrechte sind von ihrer Rechtsnatur her in erster Linie Abwehrrechte gegen den Staat. Sie gelten daher unter Privaten (wie bspw, zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer) allenfalls mittelbar. Hier gibt es keine einschlägige einfachgesetzliche Norm, die als Einfallstor für grundrechtliche Wertungen dienen könnte. Bekleidungsvorschriften haben auch mit Diktaturen nicht zwingend etwas zu tun: Ein Bauarbeiter der durch Verzicht auf den Schutzhelm irgendein Statement machen will, erntet – im Wiederholungsfall – auch Abmahnung und Kündigung. Und ein Busfahrer im Fascho-Shirt ist jedenfalls für Abschiebungsfahrten genauso ungeeignet wie ein Bauarbeiter ohne Schutzhelm auf dem Bau. Ich hoffe, dieser kleine Grundkurs über die zivilrechtliche Bedeutung der Grundrechte hat Ihnen geholfen.

              4. K31

                jansalterego
                9. September 2015 um 22:03.

                Klar, jetzt bezieht man sich auf die Bekleidungsvorschrift.
                Ein Bauarbeiter der einmalig seinen Helm nicht aufsetzt wird oder kann vermutlich eine Abmahnung erhalten. Wohl aber bei 1 x kaum eine Kündigung.
                Anders stellt sich das in dieser Gesellschaft bei solch einen schweren Verbrechen wie so einem
                Shirt dar. Ihr seit doch das letzte. Und ganz sicher wird man durch solche Maßnahmen rechtes Gedankengut verhindern. Träumt weider.

              5. Jörg Rupp Beitragsautor

                doch. Wenn er abgemahnt wurde und zieht den Helm weiter nicht auf – dann geht er. Es bleibt dabei: Thor Steinar ist keine harmlose Marke. Und natürlich wird man dadurch kein rechts Gedankengut verhindern – aber aus dem öffentlichen Raum verbannen. Und genau das ist das, was die rechte Meute, die sich hier die Finger wundschreibt, aufheulen lässt.

              6. K31

                Ihre naive Weltanschauung ist schon fast belustigend.
                Mann erreicht keine Veränderung der Gesinnung mit Verboten oder Sanktionen.
                Sondern nur mit Argumenten von Gesicht zu Gesicht.
                Solche Dinge wie die TS Klamotten zu ächten ist eine 0 Nummer
                und eher Kontraproduktiv. Zumal diese Textilien seit dem Kauf von TS durch die Araber nun auch von Asylanten getragen werden.
                Als bestes Beispiel kann man da wieder mal die DDR anführen.
                Laut DDR Regierung war der Nazismus und dessen Ideologie in der DDR ausgeredet.
                Die Nazis waren nach Meinung der SED alle in der BRD.
                Naziideologie wurde mit drastischen Verboten diktatorisch Sanktioniert.
                Was das gebracht hat, hat man dann nach 1990 gesehen.
                Ihre Handlung gegen den Busfahrer ist somit höchst undemokratisch.
                Und unterscheidet sich in nichts von den SED – Schergen.

              7. Jörg Rupp Beitragsautor

                Doch, man erreicht etwas, wenn man den Leuten deutlich macht, dass Ihre Meinung öffentliche Ächtung erfährt. Und Ihre Legenden über Thor Steinar sind hanebüchen. Lesen Sie doch einfach mal das Impressum. http://www.endstation-rechts.de/news/kategorie/kleidung-1/artikel/thor-steinar-eine-bekleidungsmarke-zwischen-sportlicher-strassenmode-und-rechtsextremistis.html

                WEnn Sie über die Produkte schauen, finden Sie immer wieder Symboliken, die eindeutig zuzuordnen sind, bspw. Ähnlichkeiten mit der Schwarzen Sonne

              8. K31

                Sie glauben doch nicht im ernst, das es rechts überzeugte beeindruckt
                wenn ihre Meinung öffentlich
                geächtet wird. 95 % derer kümmert das so viel wie der Wasserstand des Nil.
                Ich kann sagen das ich nicht wenige kenne, die eine sogenannte rechte Gesinnung haben.
                Bei vielen würden sie das gar nicht für möglich halten.
                Erkennen gleich gar nicht. Nix mit TS Klamotten oder dergleichen.
                Und ob das von irgendwelchen Personen oder dem System geächtet wird, ist denen schon deshalb egal weil sich viele von denen Mental schon lange vom System in D verabschiedet haben. Jede Achtung oder jedes Verbot bringt eins, noch mehr von dem was sie nicht wollen.

              9. Jörg Rupp Beitragsautor

                Doch, ganz genau das beeindruckt sie. Wenn deutlich wird, dass es keine schweigende Mehrheit hinter ihnen gibt, dass ihnen Widerstand entgegen steht, dass ihnen entgegen getreten wird. Und man ihnen die Maske – auch in Form von Codes – vm Gesicht reisst. Ihnen öffentlichen Raum nimmt. Das ändert nicht die, die im Kämmerlein sitzen, aber die, die sich heraus getraut haben – für die ist das alles sehr unangenehm. Und darum geht es. Es ist jedem seine eigene Wahl, ob er in der Verbitterung verbleibt oder schaut, ob er etwas positives erreichen kann.

              10. K31

                Ich glaube sie träumen. Denn es gibt mehr rechte Gesinnung als sie wahr haben wollen.
                Oder sich nur annähernd vorstellen können. Meine Meinung , mind. 45 % der deutschen Bevölkerung denken rechts. Wenn es dem einen oder anderen selbst auch nicht bewusst ist.
                Wobei hier noch die Frage steht, was ist rechts. Ist rechts alles das, was von der System relevanten Meinung abweicht. Vermutlich ja.

              11. Jörg Rupp Beitragsautor

                Wir reden hier eher über rund 25%, die rechtsextrem, fremdenfeindlich oder rassistisch, teilweise nationalsozialistisch denken. Patrioten, Nationalisten, Reichsbürger*
                innen. Und die „systemrelevante“ Meinung – die findet sich im Grundgesetz wieder und beinhaltet Menschenwürde, Religionsfreiheit, REcht auf Asyl, Gleichberechtigung und so weiter.

              12. K31

                Immer wieder schön zu sehen wie die die sich auf das GG berufen besonders wenn sie von einer Partei kommen dann wiederum nur die Artikel gelten lassen die sie für sich als nützlich erachten.
                Wie war das doch bitte mit Art. 5.
                Soll ich es noch mal rein stellen für Blinde.
                Ach so, ich hab ja vergessen das GG gilt nicht für Nafzis , NS Ideologen und Reichsbürger.

              13. Mys

                45 % der Bevölkerung denken nicht rechts(extrem), aber sicher 80 % finden Nazis scheiße.

                Fremdenhass wird nicht durch die Mehrheit ausgeführt, sondern durch eine kleine (oft gewalttätige) Grupper lauter Menschen, die entweder Idioten sind, oder aus einem eigenen Motiv heraus Hass schüren (und genau wissen, was sie da tun).

              14. K31

                Backe Backe Kuchen, ich backe mir eine Welt, so wie sie mir gefällt.
                Wie alt sind sie, 15. Dann könnte ich noch diese wünsch dir was Mentalität verstehen.

              15. Mys

                Lieber K31,

                ich weiß nicht, ob Sie absichtlich die Behauptung verbreiten, dass fast die Hälfte der Bevölkerung „Rechts“ wäre“, oder ob Sie dies aus Unwissen tun.

                Jedenfalls sollten Sie es unterlassen, den indirekt beschönigen Sie damit den Rechtsradikalismus. (Das ist ja gar nicht so schlimm! So denken ja eh alle!)

                Das ist eine ganz, ganz klassische Taktik der Rechten, sich als schweigende Mehrheit darzustellen. Oder als Opfer. Fallen Sie nicht auf solche Bauerntricks rein.

              16. K31

                Starten sie doch mal eine Umfrage im Netz.

                Frage

                1. was halten sie von den ungezügelten Zustrom von Asylwerbern.
                2. Wie zufrieden sind sie mit der EU.
                3. Befürworten sie den Euro oder hätten sie lieber die DM zurück.
                4. Was halten sie von der deutschen Justiz. – finden sie er richtig das wie angestrebt ( R.M. )
                Mord mit max. 15 Jahren bestraft werden soll.
                5. Fühlen sie sich ausreichend durch Staatliche stellen geschützt. z.B. Polizei.

              17. K31

                weil es dort die meiste Verbreitung findet.
                In dem Staats-konformen TV macht das wenig Sinn.
                Da ist von vornherein klar wie die Manipulation ausgeht.

            2. Mys

              Sie sind in dem Missglauben, dass man nichts kritisch hinterfragen dürfe. Das ist nicht der Fall. Es ist geht um das Wie. Es ist das Verallgemeinern (z. B. auf alle Asylanten). Es ist der Hass. Es geht darum, wie man etwas sagt. Es geht darum welche Absicht hinter dem steht, was man sagt.

              Das ist doch nun wirklich nicht schwer zu verstehen.

              Antworten
              1. Mys

                im Netz, weil dort die rechten starke Verbindungen haben. Die fühlen sich ja schon toll, wenn sie irgendwelche Teds manipulieren.

                Die Fragen sind übrigens höchst wertend gestellt (Finden Sie nicht auch, dass?), aber das wird Ihnen klar sein.

          3. Roland K.

            Also bitte, die Begründung ist doch daneben. Rechtsextreme atmen, reden, schreiben und trinken meinetwegen dieselbe Kaffeemarke wie Sie.
            Wird damit auch „der Weg bereitet“? Soll jede Marke jetzt ruiniert werden, weil die von „Rechten“ genutzt wird? Oder müssen sich Verkäufer nach der politischen Gesinnung erkundigen? Das geht doch eindeutig zu weit!

            Antworten
            1. Jörg Rupp Beitragsautor

              Was ist das denn für ein verharmlosender Vergleich? Googeln Sie einfach mal nach „Lonsdale“, einer Marke, die früher auch gerne von Nazis genutzt wurde. Die haben sich erfolgreich dagegen gewehrt. Und lesen Sie mal ein bisschen was zu TS. Im Netz steht genug dazu.

              Antworten
  19. Dieter Baume

    Großartig Herr Rupp, Leute wie Sie waren die ersten die ’33 die Hand zum Himmel reckten. Untergebene Kriecher der jeweils herrschenden Ideologie.
    Jemanden auf diese Art anschwärzen, ohne überhaupt zu wissen was es mit dem Shirt auf sich hat oder was derjenige für ein Mensch ist dafür zu sorgen, dass er seine Arbeit verliert. Und natürlich wussten sie, dass er seine Arbeit verlieren wird. So wie es Tausenden anderen in diesem Land ergeht, die die „falsche“ Meinung haben, das „falsche“ sagen oder einfach nur das „falsche“ anhaben.
    Sie Herr Rupp, sind ein Faschist, und ihr Tun hat der Demokratie nicht genützt, es hat ihr geschadet. Sie sagen sie setzen sich für Weltoffenheit ein und wollen alle Andersdenkenen von der Straße haben.
    Kognitive Dissonanz vom Feinsten.

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Nicht falsch. Nur rechtsextrem. Keinen Fußbreit den Faschisten. Nein Leute wie ich waren es, die 33 Widerstand geleistet haben. Leute wie Sie waren es, die weggeschaut haben.

      Antworten
      1. Ex-Grünen-Wähler

        Sorry, aber jetzt bringen Sie mich zum ersten Mal zum Lachen. Leute wie Sie hätten in der DDR eine super IM-Karriere hingelegt.

        Antworten
    2. K 31

      Herr Rupp, ich glaube nicht das sie 33 Widerstand geleistet hätten.
      Denunzianten kamen damals wie heute aus der wieder wertigsten charakterlichen Ecke
      die ich mir nur vorstellen kann.

      Antworten
  20. Ex-Grünen-Wähler

    Mit Verlaub, Ihr Verhalten ist schlicht und ergreifend widerwärtig! Dass Sie offenbar Freude am Denunzieren haben, wird offen deutlich.

    Wer ist der Nächste, den Sie denunzieren? Im Übrigen gehört man als Träger eines Thor-Steinar-Shirts nicht automatisch in die rechte Ecke! Schon mal davon gehört, dass die Marke Thor Steinar von einigen Rechten abgelehnt wird, weil sie seit Jahren einem arabischen Konsortium gehört?

    Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Sie sagen es richtig: von einigen REchten. Und schauen Sie mal ins Impressum der Homepage, da steht nichts von Dubai. Und der Name des Geschäftsführer klingt so gar nicht nach Arabien. TS ist und bleibt ein Erkennungsmerkmal der rechten Szene und das zu enttarnen ist nicht widerwärtig, sondern Bürger*innenpflicht.

      Antworten
      1. Ex-Grünen-Wähler

        Wer Lesen kann, ist klar im Vorteil:
        Am 4. November 2008 wurde die MediaTex GmbH an die Al Zarooni Tureva mit Sitz in Dubai verkauft.[7] Seitdem wird die Marke von mehreren Neonazi-Gruppen boykottiert.[8][9]

        „Rechte boykottieren Thor Steinar“ -> http://www.taz.de/!5162378/

        Aber interessant, wie Sie glauben, die Meinungshoheit zu besitzen. Ich würde mich an Ihrer Stelle in Grund und Boden schämen!

        Antworten
        1. Mys

          Tatsächlich wird die Marke inzwischen von einigen „Rechten“ boykottiert. Dennoch ist dadurch keine Neuausrichtung der Zielgruppe erfolgt. Auch distanziert sich die Firma (meines Wissens) nicht von Radikalen.

          Wikipedia (um mal nur eine Quelle zu nennen) setzt das ganze in ganz gute Zusammenhänge.

          Antworten
          1. Ex-Grünen-Wähler

            Jetzt kommen wir dem Kern langsam näher! und woher will Herr Rupp nun wissen, dass der besagte Busfahrer vielleicht nicht zu denjenigen gehört, die Thor-Steinar tatsächlich unpolitisch bzw. gar anti-Rechts sehen?? Aber Herr Rupp sieht in seinem Schreiben an das RP gar einen „unglaublichen Vorgang“!

            Antworten
            1. Mys

              Die Marke wird von Amazon, Ebay und auch im Einzelhandel nicht vertrieben (ausser in speziellen Läden), da sie (Zitat sinngemäß Amazon) rechtsextremes Gedankengut propagiere. Auch im verlinkten taz-Artikel sprechen die Rechten, die zum Boykott auffordern, davon, dass da die Marke zu teuer wäre und man sich gezwungen fühlt, sie sich zu holen, um den „rechten Lifestyle“ aufrechtzuerhalten.

              Ich meinte es so, wie ich es gesagt habe. Einige Rechte boykottieren die Marke. Einige Rechte tragen die Marke. Der Anzahl der Kunden (in Deutschland), der diese Marke trägt und nicht zu einer extremen Gruppierung gehört oder extrem denkt: Er wird minimal sein.

              Antworten
              1. Ex-Grünen-Wähler

                Natürlich gibt es bei Amazon TS-Shirts. Wenn auch unter anderem Namen, aber Aufdruck, Beschriftung etc deckungsgleich mit den Original-TS-Shirts. Siehe hier: http://amzn.to/1Kbd7SH

                um auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen: was berechtigt Herrn Rupp, die im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit – und dazu gehört natürlich auch das Tragen von nicht verbotenen Thor-Steinar-Shirts – dem RP ggü als „unglaublichen Vorgang“ anzuprangern und damit die Konsequenzen für den Busfahrer und seine Familie billigend in Kauf zu nehmen??

              2. K31

                Prima Ansicht heer Rupp. Wenn jemand z.B. die hohe kriminelle Energie nicht weniger Asylforderer anprangert, ist der in den Augen ihrer Spezi ein Nazi , Asylanten Feind oder
                nach ihrer letzten AW – Reichsbürger. Aber das Denunzieren eines Busfahrer wegen eine TS Shirt ist vollkommen in Ordnung. Alle Achtung für diese super demokratische Grundhaltung.

              3. fritz bauer

                …man muss zur Kenntnis nehmen, dass es verbohrte Neurotiker gibt – da helfen keine noch so ausgefeilte Argumentationsketten, sie verbleiben in ihrem Neurosenkäfig und am besten lässt man sie drin. Trotzdem gilt: Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.

              4. Jörg Rupp Beitragsautor

                gut kopiert, nie kapiert. Denunziation hat eine ziemlich klare Definition. Meine Beschwesrde fällt da mit Garantie nicht drunter.

              5. Mys

                Dennoch ist es verboten, das über Amazon zu verkaufen. Da hat halt jemand die Regeln umgangen, wenn das ein Thor Steinar Shirt ist.

                Und Sie finden es nicht pietätlos, wenn jemand so ein Shirt bei einer Abschiebefahrt nutzt? Als Arbeitskleidung ist das wohl herzlich ungeeignet, zumal es eine Kleiderordnung gab, die nicht eingehalten wurde.

                Ich finde den Vorgang in der Tat unglaublich, die Mail finde ich im Grossen und Ganzen richtig (ich haette sie wohl anders formuliert), die Kündigung ist vermutlich ungerechtfertigt (wir waren nicht beim Mitarbeitergespraech dabei), aber ganz eindeutig liegt diese nicht in Rupps Verantwortung.

                Lustig finde ich auch, dass sich hier alle über Denunzierung aufregen, dass gleiche aber in stärkerer Form bei Herrn Rupp betreiben. Das sind Methoden, die man sonst nur von rechten Hetzblogs kennt. und damit klinke ich mich auch aus dieser Diskussion hier aus.

              6. jeky

                @Mys

                „lustig finde ich auch, dass sich hier alle über Denunzierung aufregen, dass gleiche aber in stärkerer Form bei Herrn Rupp betreiben.“

                Das müssten Sie aber schon noch mal erklären. Herr Rupp hat denunziert, indem er den Busfahrer bei seinem Arbeitgeber direkt gemeldet hat. Ich zum Beispiel wende mich hier in diesem Blog direkt an Herrn Rupp. Wo Sie da Denunziation sehen, erschliesst sich mir nicht.

                Das Einzige, was man im Verlauf dieser „Diskussion“ sehen konnte, ist die Tatsache, dass jeder, der nicht gänzlich Herrn Rupps Meinung ist, schon mal per se Rechts sein muss, das wird dann einfach behauptet und mit Herrn Rupps pippilangstrumpfesker Attitüde so hier zementiert.

                Dass er damit auf den jeweiligen Kommentator denunziert -sein Verweis auf das ewige Gedächtnis des Netzes und mehrfache Drohung an Kommentatoren, auch sie im Bedarfsfall zu denunzieren- sagt mehr über Herrn Rupp aus, als er jemals zu erkennen geben wollte.

              7. Jörg Rupp Beitragsautor

                ich habe niemanden damit gedroht, ihn zu deninzieren – was zudem der falsche Ausdruck ist. Ich tipps es nochmal ganz langsam, extra für Sie: ich habe mich beschwert. Nicht bei der Brezel, sondern beim Bäcker.
                Und dass das Ntz ncihts vergisst – das habe ich nicht technisch möglich gemacht – das ist eine einfache Realität.

              8. Mys

                Ich meinte hier unter anderem die DDR-Vergleiche, die Drohungen und Beleidigungen, auch der Umgangston spricht eine deutliche Sprache.

                (Wobei ich durchaus zustimme, dass auch Herr Rupp sich manchmal im Ton vergriffen hat. Ich führe das aber auf die Abwehrhaltung zurück, die man bei solchen Kommentaren automatisch einnimmt. Und zur Klarstellung: ich meine nicht alle Kommentatoren, aber doch einige)

              9. Mys

                Sie haben aber damit Recht, dass Denunziation (in beiden Fällen, also auch im Urpsrungsfall) evtl. nicht das ganz richtige Wort ist.

                Ich meinte es im Sinne von öffentlich (Internet) bloßstellen, brandmarken, schlechtreden.

              10. jeky

                @mys

                Nun, mein Bedauern hält sich bei einem Blogger in übersichtlichen Grenzen. Wer sich in einem Blog öffentlich äußert, muss immer damit rechnen, dass es nicht nur Jubler gibt und in der Lage sein, sich ohne persönliche Beleidigungen, Drohungen weiterer Denunziationen, mit seinen Kommentatoren auseinanderzusetzen.

                Herr Rupp hat eindrücklich bewiesen, dass er dazu nicht in der Lage ist, jegliche abweichende Meinung wird rechts einsortiert und damit ist seine rosagrüne Welt in Ordnung.

                So einfach ist das allerdings nicht und ich bin erschüttert, wie sich ein seinem Profilbild nach deutlich erwachsener Mensch, der dazu noch politisch tätig ist, durch die Art und Weise seiner Argumentation permanent ins Knie schiesst und sich dabei unfehlbar fühlt.

                Mir gruselt mittlerweile vor Nazis genauso wie vor Leuten mit Herrn Rupps Einstellung, das zumindest hat seine Aktion bewirkt bei mir.

                Übrigens: eine mir bekannte Dame aus der sehr gehobenen, akademisch gebildeten Mittelklasse, aber politisch komplett desinteressiert, lief im Winter mit einer kuscheligen Thor Steinar Jacke umher. Von mir darauf angesprochen, ob sie wüsste, was sie da trägt, war sie völlig überrascht. Sie fand die Farben und die Qualität toll und dass sie so schön warm hält. Nicht die Spur von Nazi. Sicher naiv und uninformiert, aber bei Herrn Rupp hätte sie wahrscheinlich schon keinen Job mehr. So ist das mit Vorurteilen, aber die lässt er ja nicht gelten.

                So lange Hausfrauen bei der Suche nach Thor Steinar Jacken Damen bei Google fündig werden, sollte man auch Busfahrern zugestehen, nicht wirklich zu wissen, was man da trägt. Eine Chance, durch direkte Ansprache zur Aufklärung sollte man ihnen aber geben, bevor man ihre Existenz vernichtet. Herr Rupp hat es bisher vermieden, seine Beweggründe zu erklären, die ihn dies _nicht_ tun liessen.

              11. K31

                Also wenn man im google Denunziant Rupp eingibt, hätte ich an stelle Rupp mittlerweile Fracksausen. Nicht das ich das gut finde, aber anstelle von Rupp würde ich mal vorsorglich Polizeischutz beantragen.

              12. jeky

                @K31

                Pauschale Verurteilungen waren noch nie gut und was den Hauch von Denunziation hat, hat IMMER ein Geschmäckle, schon geschichtsbedingt.

                Alles, was anderer Meinung ist, direkt zu verunglimpfen, so wie Herr Rupp es ja auch mit seinen Kommentatoren tut, ist so, als wenn ich jetzt sagen würde, kein Wunder, dass so ein Grüner völlig wirklichkeitsfremd durchs Leben irrt, hat sich sicher das Hirn mittels Dauergebrauch von Marihuana vernebelt. Mache ich ja auch nicht, genau deswegen.

              13. Jörg Rupp Beitragsautor

                Dann hoffe ich, wenden Sie sich auch gegen die Denunzierung meiner Person durch REchte, rechte Medien und Hassseiten, wo es auch Aufrufe zur Gewalt gegen mich gibt, meine Telefonnummer und Adresse verbreitet wird und so weiter.

              14. heldenverbund

                Jeky, ich nehme mal an, Sie meinen mich und nicht K31.

                Hier noch (ein letzter Kommentar): Was ich kritisch sehe ist nicht das Schreiben dieser E-Mail an sich, sondern die Forderung, gleich ein anderes Unternehmen einzusetzen (Es hätte wohl ausgereicht zu schreiben, dass man dafür Sorge tragen soll, dass sowas zukünftig nicht mehr getragen wird und dass man sicherstellt, dass niemand mit rechtem Gedankengut diese Fahrten macht (da ein solcher jemand dafür ungeeignet wäre).

                Denn es stimmt: Wenn es zu einer Hetze gegen Rechte und Vermeintlich Rechte (oder gegen jede andere Gruppierung/Gruppe) kommt, dann ist das auch nicht gut. Denn es besteht immer die Gefahr, einen Unschuldigen zu treffen. Nur (und da können sich gerne unsere Meinungen unterscheiden) sehe ich hier keine Hetzjagd gegen den Busfahrer. Es wurde über einen (unbestreitbaren) Misstand informiert, und zwar (meines Erachtens) beim richtigen Organ.

                Kritisch wird es, wenn plötzlich alles, was nicht dem eigenen Weltbild entspricht, plötzlich böse ist und gejagt wird. Auch eine 100%ig politisch korrekte Sprache und das dazugehörige Umschreiben mancher alter Bücher sehe ich kritisch.

                Sowas sehe ich hier aber noch nicht.

              15. jeky

                Oh Verzeihung, leider wird man bei der Emailbenachrichtigung in die Weiten dieses Kommentarbereichs katapultiert und landet nie dort, wo man hinwollte. Ich meine eigentlich immer den, den ich mit @ anschreibe. Muss jetzt etwas genauer aufpassen. Stimme allerdings Ihrem letzten Kommentar zu.
                Es geht in erster Linie um die Verhältnismässigkeit der eingeleiteten Aktion und mögliche Alternativen, die es offenbar für Herrn Rupp nicht gegeben hat.

              16. Jörg Rupp Beitragsautor

                welche Alternativen hätte es denn geben können? Der Vorfall war schon per Pressemitteilung durch das Freiburger Forum bekannt. Und wurde ignoriert. ERst meine Mail hatte die notwendige Aufmerksamkeit geschaffen, zumindest bei der Badischen Zeitung. Und das wäre vermutlich auch nicht passiert, wenn ich nicht sehr deutliche und auch drastische Forderungen erhoben hätte.

      1. Genauhinseher

        Herr Rupp, ich kann lesen.
        Und was muß ich wieder mal lesen ?…Sie fühlen Sich wieder mal verfolgt und bedroht ?
        Könnte es an Ihrer recht unbedachten Reaktion zum „Nazithema“ liegen ?
        Es sind halt nicht alle Menschen Ihrer Meinung, auch wenn Sie denken nur Sie sind der Erleuchtete !
        Ah ja, vor Tagen gab es schon wieder so einen Grünen Ausrutscher.
        Stichwort „Verwertung“.
        Herr Rupp, beim Thema Nazi sind Sie immer flott dabei, bei anderen Sachen schweigen Sie ! Es giebt außer Nazis auch noch andere Sachen die mich auf die Palme treiben.
        Z. B.der Aufruf zur Judenjagd,…ach ja,…das waren ja diesmal keine Nazis.
        Herr Rupp, über Ihr erstes an die Öffentlichkeit getragene „Bedrohungszenario“ konnt ich noch schmunzeln.Sie wissen ja, die Sache mit dem Klo..
        Ihre Reaktion auf dieses Vorkommnis, war recht ergötzlich..

        Antworten
        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Ich weiß nicht, in welchem Land Sie leben oder was Sie meinen, was rechtens ist: aber wegen einer Meinungsäußerung sollte man in einer Demokratie nicht bedroht werden. Aber Ihr Kommentar spricht ja Bände und nun wissen wir, WO Sie genau hinsehen.

          Antworten
          1. Genauhinseher

            „aber wegen einer Meinungsäußerung sollte man in einer Demokratie nicht bedroht werden. Aber Ihr Kommentar spricht ja Bände und nun wissen wir, WO Sie genau hinsehen“.

            Wollen Sie mir damit indirekt unterstellen, das „Ich“ Bedrohungen für gut befinde ? ?

            Und wer ist „Wir“ ?
            Ich sehe Sie ganz alleine mit Ihren „Erklärungsversuchen“.
            Ah ja, WO ich hinsehe, bestimmt gewiß nicht ein Herr Rupp ! ! !

            Antworten
            1. Jörg Rupp Beitragsautor

              Nein, für „gut“ will ich Ihnen nicht unterstellen. Aber „Könnte es an Ihrer recht unbedachten Reaktion zum „Nazithema“ liegen ?“ – scheint Ihnen ja als Rechtfertigung für Drohungen zu genügen. „Wir“ sind alle, die hier mitlesen. Und alleine bin ich ganz gewiss nicht. Selbst mein relativ unpolitischer Nachbar weiß, was Thor-Steinar-Shirts sind.

              Antworten
    1. Mys

      Der Verkauf über Amazon ist verboten. Manche halten sich nicht an das Verbot (und benutzen Umgehungsmaßnahmen, wie falsche Artikelnamen. Wenn man das Amazon meldet, wird es auch gelöscht werden.

      Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ja, Herr Vetter ist bekannt:
      https://linksunten.indymedia.org/de/node/83541

      Weniger bekannt ist sein jüngstes berufliches Engagement für militante Neonazis: Er verteidigt einen Angeklagten im Koblenzer Prozess gegen das sogenannte „Aktionsbüro Mittelrhein“, dessen Mitgliedern die Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie diverse Gewalttaten vorgeworfen werden. Jeder Mensch hat den unabdingbaren Anspruch auf eine Strafverteidigung vor Gericht – das wollen wir nicht in Frage stellen und somit lässt sich dieses Mandat in gewisser Hinsicht rechtfertigen.

      Mit diesem Grundsatz lässt sich jedoch das zweite Mandat von Vetter nicht mehr erklären: Er vertritt die Kameradschaft „Besseres Hannover“ bei ihrer Klage gegen das im September 2012 vom niedersächsischen Innenminister erlassene Vereinsverbot vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg.

      Oliver Höfinghoff hat übrigens auf Udo Vetter geantwortet:
      http://www.vice.com/de/read/es-ist-deine-pflicht-als-mensch-facebook-hetzer-anzuzeigen-220

      Vetter tut so, als gebe es bei den Beleidigungen und Bedrohungen keine Opfer, als wären die rassistischen Ausfälle nur ein Ärgernis, und stellt die Meinungsfreiheit über die Würde des Menschen. Er vergisst, dass diese immer gegen Personen gerichtet sind, die dadurch meist in ihrem Alltag erheblich eingeschränkt werden. Beleidigungen verletzen oft so sehr, dass die Adressaten versuchen, sich davor zu schützen und sich zurückziehen. Genau das ist die Absicht dahinter. Drohungen verhindern ein angstfreies Leben, so sehr man auch versucht, sich nicht einschüchtern zu lassen. Prominentes Beispiel ist der damalige Tröglitzer Bürgermeister, der von seinem Amt zurücktrat, nachdem er massive Drohungen von lokalen Neonazis bekommen hatte, die mit seiner Solidaritätserklärung für geflüchtete Menschen offensichtlich nicht einverstanden waren.

      Vielleicht hätte Herr Vetter sich vor seinen Aussagen einmal kurz mit den Themen Online-Harassment und Hate-Speech befassen sollen. Die Amadeu-Antonio-Stiftung hat dazu bereits gute Vorarbeit geleistet.

      Das Internet ist Teil des öffentlichen Raumes. Rechte Hetze und Bedrohungen müssen überall und eben auch auf juristischer Ebene im Netz bekämpft werden. Schließlich wird bei diesen Straftaten der erste Artikel des Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ das höchste Gut deutschen Rechts, unablässig verletzt.

      Und diese Würde des Menschen ist eben kein abstraktes Gut—es geht um die körperliche, emotionale und psychische Gesundheit von Menschen.

      Antworten
      1. mick

        Höfinghoff hat kürzlich auch einen Grünen Politiker als Stück Scheixxe bezeichnet. Der Mann ist keine Referenz. Ebensowenig wie eine Frau Schramm, die im Netz rumgehatet hat was ging und sich dann genau darüber beschwert.
        Hatespeech? Ja bitte, aber nur für den Eigenbedarf.

        Antworten
    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Nee, das Zusammenspiel mehrerer Akteure. Aus dem #NoKargida-Umfeld haben auch einige Mails an das RP geschrieben

      Antworten
  21. Chris

    Der für mich nächstgelegene Shop, in dem Thorn Steinar Klamotten angeboten werden ist in Essen. Ich werde diese 50km in Kauf nehmen und Montag hinfahren um mich einzukleiden, aber nur, weil hier si ein Tohuwabo drum gemacht wird. …Und meine Levis Klamotten schmeiß ich in die Tonne

    Antworten
    1. K31

      Das hab ich schon getan. Ich mag die Klamotten zwar nicht sonderlich.
      Aber um den grünen Vollpfosten zu zeigen das die Brod dumm sind,
      hat sich meine Frau ich und unser Sohn da neu eingekleidet.
      Danke Herr Rupp für die Werbung.

      Antworten
      1. tauss

        Zu den Kommentaren von @Chris und @K31: Zwei erneute Belege, dass rechtsradikale Schwätzer der deutschen Sprache, zumindest der deutschen Rechtschreibung, nicht wirklich mächtig sind 😉 Hoffentlich wird bei K31 wenigstens der Sohn besser……..

        Antworten
        1. K31

          och, das ist immer Lustig, wenn die links grünen Dummschwätzer nix mehr aufzubieten haben
          geht es mit der RS weiter. Das erlebe ich stets aufs neue.
          Ist mir jedoch vollkommen Titte.
          Im übrigen, ich hab zwei prächtige Kinder.
          Sohn 18, noch in der Lehre
          Tochter 28, seit 7 Jahren SAZ 12. Seit 3 Jahren BS. ( Ausbilder )

          Antworten
          1. tauss

            …denke ich, dass das „Titte“ ist. Denn ein Mindestmaß an Bildung schadet bei schrägen Weltbildern ohnehin nur 🙂 Ansonsten ist es gar nicht schlecht, rechtsradikale Typen schon an ihrer Kleidung zu erkennen. Sie sind besser zu identifizieren und können sich nicht mehr so leicht hinter deren bürgerlichen Fassaden mit prächtigen Kindern verstecken.

            Antworten
            1. K31

              Euer Problem ist nur, das ihr 95 % sogenannter Rechter nicht mehr an der Kleidung erkennt.
              Ihr erkennt sie gar nicht mehr. Übrigens, was ist eigentlich rechts.
              Das ist eine wische waschie Begriff für alles was nicht ins links grüne Weltbild basst.
              Hier mal so ein Beispiel. Die Frau ist für links grüne zu 100 % rechts.
              Für mich ist sie eine Charakter strake junge Frau.
              Und Tor Steiner hat sie auch nicht an.

              http://www.youtube.com/watch?v=NPZqRNv3FBA

              Antworten
            2. K31

              Noch besser.

              Stephanie Schulz: Politisches Irrenhaus Deutschland 3 …
              Video zu „Stephanie Schulz: Politisches Irrenhaus Deutschland 3″▶ 14:39

              http://www.youtube.com/watch?v=Up5bW4EO_9o

              vor 20 Stunden – Hochgeladen von Linda Quast
              Stephanie Schulz – Korrekt! … Stephanie Schulz: Politisches Irrenhaus Deutschland 3. Linda Quast …

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  22. tutnichtszurSache

    Herr Rupp, ich prophezeie Ihnen, dass diese Ihre schäbige Denunziation Ihnen noch lange, sehr lange zu schaffen machen wird. Ihr Gewissen wird sich nicht gleich melden, es wird sie erst mal in Ruhe lassen. Aber in 3, 5 oder 10 Jahren werden Sie anfangen, davon zu träumen. Da können Sie gar nix gegen tun, das läuft im Unterbewusstsein ab. Und Sie werden sich besch*ssen fühlen.

    Die Büchse der Pandora hat einen Nachteil. Wer sie erst einmal geöffnet hat, muss für immer mit dem leben, was da rausgekommen ist.
    Stellen Sie sich einmal vor, jemand nimmt eines Ihrer Fotos aus dem Netz, startet Photoshop und passt Ihnen damit Thor-Steinar-Klamotten an. Ein Hitlergruß lässt sich sicherlich auch recht einfach dazumontieren. Und dieses Bild schickt er an Ihren Arbeitgeber oder Ihre Auftraggeber.
    Das wäre natürlich nicht korrekt, aber derjenige könnte mit einer gewissen Berechtigung denken, dass Sie sich ja auch nit korrekt verhalten haben. Ihr Arbeit-/Auftraggeber wird sicherlich zu Ihnen halten. Wird er es nach der 50. Mail auch noch tun?

    Ich wünsche Ihnen aufrichtige Reue, Herr Rupp.

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Ein mutiger Mensch ohne Namen und Adresse. Wissen Sie – mich verdächtigt niemand solcher Sachen. Ich habe mich immer klar von demoratieverächlcihtem Gedankengut und Gewalt distanziert und mich immer für Demokratie und Rechtsstaat eingesetzt. Niemand würde solchen Bildern Glauben schenken – nur solche Menschen wie Sie.
      Es war richtig, dem Auftraggeber den Hinweis auf das Fehlverhalten des Angestellten des Auftragnehmers zu geben. Schließlich ist Thor-Steinar-Shirts zu tragen kein Ausdruck einer besonders demokratiefreundlichen Gesinnung.

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      1. tutnichtszurSache

        Ich finde es gut, dass Sie meinen Kommentar trotz der fehlenden E-Mail-Angabe veröffentlicht haben – danke.

        Sie schreiben „niemand verdächtigt mich solcher Sachen“.
        Solcher Sachen vielleicht nicht.
        Aber nach der Katja-Suding-Geschichte gelten Sie vielen als verkappter Sexist – selbst vielen Ihrer eigenen Parteifreunde.
        Und dass Sie Kinderpornografie nicht so eng sehen, ist ebenfalls netzbekannt.

        Sie sind genauso angreifbar wie der bewusste Busfahrer.
        In einer Welt, in der das Denunziantentum blüht, ist grundsätzlich jeder angreifbar.

        Nein, es war nicht richtig, „dem Auftraggeber den Hinweis auf das Fehlverhalten des Angestellten des Auftragnehmers zu geben“. Das ist Denunziantentum. Richtig wäre es gewesen, den Mann selber zur Rede zu stellen. Es gilt immer die Unschuldsvermutung. Stellen Sie sich mal vor, der Busfahrer wusste vielleicht wirklich nix von Thor Steinar. Der hat vielleicht nicht den intellektuellen Hintergrund, den Sie haben. Soll bei Busfahrern vorkommen. Der Busfahrer war möglicherweise gar kein Rechter. Aber vielleicht wird er es jetzt, wegen seiner Entlassung. Und das hätten Sie dann zu verantworten.
        Wie leben Sie damit?

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        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Die Unschuldsvermutung hat der Betrieb abgedeckt – die haben nämlich mit ihm gesprochen. Lässt sich alles nachlesen. Am Ende ist jeder selbst für sein Verhalten verantwortlich. Und Thor STeinar ist auch nicht zu entschuldigen – das hat er ja auch gar nicht versucht. Alles andere können Sie im Thread nachlesen – ich sag nicht immer alles fünfmal.
          Im Übrigen würd ich ihnen raten, Ihre Unterstellungen zu lassen – ich kann nämlich Ihre IP lesen. Ich sehe Kinderpornografie sehr eng, schließlich habe ich mal einen Verein dagegen mitgegründet und eine ganze Zeitlang auch indirekt fürs LKA recherchiert. Und das von Gestalten, die Thor STeinar verharmlosen versucht, wird, mir dinge negativ auszulegen – damit kann ich leben. Und das unter meinem Namen – nicht feige hinter „tutnichtszurSache“.

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  23. Pingback: was für ein Jahr! | Jörg Rupps Blog

  24. pfui deibel

    „… Am Ende ist jeder selbst für sein Verhalten verantwortlich. …“
    Nein. Wir sind gesellschaftliche Wesen und einander verantwortlich. Sie haben dabei versagt, wie kaum einer. Sie haben auch keinen Mut gezeigt, indem Sie „höhere Macht“ eingespannt haben, um das Alltagsleben eines Bürgers zu zerstören. Das ist erbärmlich.
    Eine wirklich feige Denunziation, auch nicht gerechtfertigt durch (vermeintlichen) antifaschistischen Hintergrund. Sie schieben das nur penetrant vor, um von der Methode abzulenken. Es rechtfertigen sich nie alle Methoden zur Durchsetzung eines Ziels. Ein Mensch zeigt sich an seinen menschlichen Taten.
    Wissen Sie Herr Rupp, Sie schaffen es sogar mich als ausgereiften und überzeugten Linken, Antifaschisten und Kommunisten vorsichtig werden zu lassen in Nennung der mail-Adresse und Klarnamen. Weil man bei Ihnen nicht weiß, was Sie damit anfangen. Sie sind gefährlicher als ein blöder Busfahrer, gefährlicher für alle.

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    1. Jörg Rupp Beitragsautor

      Wieso? Haben Sie beim Schreiben ein TS-Shirt an? Das wäre mir völlig gleich. Solange Sie es nicht bei Abschiebefahrten als Busfahrer tragen

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      1. pfui deibel

        Sie brauchen gar nicht probieren, Ihr Handeln wieder hinter ein angeblich gerechtfertigtes politisches Ziel zu packen. Denunziantentum ist als Methode immer zu verachten. Egal, ob es von einem faschistischen Blockwart oder von einem Grünen-Lokalpolitiker ausgeht.

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        1. Jörg Rupp Beitragsautor

          Zur Jahreswende 2009/ 2010 zog sich der arabische Investor allerdings wieder zurück, aus der IBGT Trading wurde die Schweizer BGT Brands Trading AG/ Zürich und wenig später die Firma Fashion Brands Trading AG, welche nun Eigentümerin von Thor Steinar ist. Deren Geschäftsfüher ist Marco W., ein ehemaliger leitender Angestellter der Liechtensteinischen Landesband AG in Zürich. Die Marken- und Labelrechte von Thor Steinar verblieben allerdings bei Axel Kopelke, welcher mittlerweile ebenfalls in der Schweiz lebt.

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  25. Paul

    Ob der Busfahrer gewusst hat was er trägt oder nicht spielt doch gar keine Rolle.
    Es ist nicht verboten die Kleidung zu tragen und solange es in seinem Busunternehmen keine Kleiderordnung gibt, hat er nichts verwerfliches gemacht, selbst wenn die Kleidung eine politische Aussage hat von der er gewusst haben sollte.
    Das nennt sich dann legale Meinungsäußerung, denn wie gesagt, die Kleidung ist nicht verboten.
    Es macht dann also rechtlich mMn. gar keinen Unterschied, ob ich Thor Steinar oder Nike trage.
    Dass das Ganze in dem Zusammenhang einen üblen Beigeschmack hat, ist natürlich offensichtlich, nur reicht ein übler Beigeschmack eigentlich nicht für eine fristlose Kündigung.
    Das gibt es nur, wenn man in diesem freien Land die falsche Meinung hat.

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