bin ich verantwortlich für die Entlassung eines Busfahrers?

es treibt mich ja schon um, dass ich letztendlich sozusagen Mitverursacher bin für die Entlassung eines Busfahrers des Busunternehmens „Eberhardt“ aus Engelsbrand.

Aber von vorne: am Montag hat Baden-Württemberg erneut Roma vom Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, dem BAden-Airpark abgeschoben. Das „Freiburger Forum“ hatte schon früh darüber informiert und auch dazu mobilisiert. Ich verfolge die Aktionen des Freiburger Forums schon lange, beziehe den Newsletter und war daher informiert. Sie berichten regelmäßig dann auch über Vorkommnisse bei den Abschiebungen und so habe ich im Laufe des Montags nach Berichten geschaut.

Als dann einer erschien, war ich im ersten Moment echt von den Socken. Ein Busfahrer des Busunternehmens Eberhardt trug ein T-Shirt der Marke Thor Steinar. Der Marke Thor Steinar wird von Antifa-Gruppen und in Zeitungsberichten vorgeworfen, eine „Designermarke von und für Rechte“ zu sein.

Quelle: http://www.freiburger-forum.net/wordpress/wp-content/uploads/2015/08/Thor_Steinar.jpg

Nach Einschätzung des Brandenburger Verfassungsschutzes nehmen die Schriftzüge auf den Kleidungsstücken „[in]haltlich […] Bezug auf vorchristlichen Germanen-Kult und eine glorifizierende Sicht der Wehrmacht“. Charakteristisch für das Sortiment sei ein „Spiel mit mehr oder weniger verhohlenen Andeutungen an der Grenze zur Strafbarkeit“.[11]
(wikipedia.de)

Wer Thor Steinar-Klamotten trägt, weiß was er tut: man kann sie nicht bei Karstadt kaufen, sondern bekommt sie nur in einschlägigen Shops.  Dass ein Rechtsextremer Abschiebefahrten durchführt – das geht in meinen Augen gar nicht. (davon abgesehen, dass ich Abschiebungen eh für falsch halte, speziell bei Roma)

Ich schrieb also eine E-Mail ans Regierungspräsidium Karlsruhe und habe auf den Vorfall aufmerksam gemacht, inklusive eines Links auf das Freiburger Forum. In Kopie dieser Mail hatte ich diverse Zeitungen, unter anderem die Badische Zeitung, die dann darüber auch berichtet hat – leider ohne das Freiburger Forum zu nennen.

mail_an_rpIch habe das dann zumindest versucht, klar zu stellen, im heutigen Artikel der BNN, die mich wenigstens dazu befragt haben, steht der Ablauf auch richtig drin:

Nazi-Shirt getragen: Busfahrer gefeuert
Enzkreis (to). Ein Busfahrer aus dem Enzkreis, der im Dienst ein T-Shirt mit Thor-Steinar-Emblem getragen hat, ist fristlos entlassen worden. Der Mann hat am Montag abgelehnte Asylbewerber zum Baden-Airport gefahren und dabei ein T-Shirt einer Marke angehabt, die in rechtsradikalen Kreisen sehr beliebt ist.
Mitglieder der Organisation „Forum Freiburg“, die gegen Sammelabschiebungen demonstrierten, haben den Mann fotografiert und das Bild ins Internet gestellt. Grünen-Politiker Jörg Rupp aus Malsch hat daraufhin das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe aufgefordert, dem Busunternehmen aus Engelsbrand den Auftrag für die Abschiebefahrten zu entziehen. Das Busunternehmen reagiert bestürzt auf den Vorfall und hat sich laut Betriebsleiter Wolfram Vögele von rechtsextremem Gedankengut distanziert und zugesichert, dass sich ein solcher Fall nicht wiederholen wird. Der Busfahrer selbst sagt, er habe das T-Shirt nicht mit rechtsradikaler Gesinnung in Verbindung gebracht.
(Quelle: BNN, vom 28.8.15, Südwestecho)

Das Regierungspräsidium hat geantwortet:

Schreiben vom Regierungspräsidium(PDF)

Wir haben diesen Sachverhalt unverzüglich mit dem Busunternehmen geklärt. Wir waren uns einig darin, dass es nicht hinnehmbar ist, dass Busfahrer bei von uns beauftragten Fahrten Kleidung mit Bezug zur rechtsextremen Szene tragen. Das Busunternehmen ist von dem Vorfall bestürzt und distanziert sich in aller Klarheit von rechtsextremem Gedankengut und entsprechender Symbolik. Das von uns beauftragte Unternehmen hat zugesichert, dafür Sorge zu tragen, dass sich ein solcher Vorgang nicht wiederholen wird.

Das Busunternehmen hat ebenfalls geschrieben:

mail_von_eberhardtWie ich von einem Journalisten hörte, hat sich der Busfahrer wohl uneinsichtig gezeigt und auch die Schutzbehauptung angeführt, er wäre sich des Zusammenhangs nicht bewusst gewesen. Nun, das halte ich wiederum für unglaubwürdig. Eberhardt hat seinen Fahrer daraufhin fristlos entlassen. Ob eine fristlose Entlassung gerechtfertigt ist und vor einem Arbeitsgericht Bestand haben wird, halte ich zumindest für zweifelhaft. Ich vermute aber mal, dass man ihn abgemahnt hat, er im dazugehörigen Gespräch uneinsichtig war, und wenn dem so wäre, wäre die Entlassung gerechtfertigt.

Ist es meine Verantwortung, dass er entlassen wurde? Ich sage klar: Nein. Der Herr hatte die Chance, sich von seinem rechtsradikalen Erkennungszeichen zu distanzieren, die hat er offenbar nicht wahrgenommen. Ich habe Eberhardt auch nicht vorgeschrieben oder empfohlen, ihn zu entlassen und sie haben das daraufhin getan. Ich habe, wie das mündige Bürger_innen tun sollten, auf einen Missstand aufmerksam gemacht. Alles weitere unterlag nicht mehr meiner Verantwortung.

Update:

In weiteren Presseberichten ist zu lesen:

Der Busfahrer habe argumentiert, sein T-Shirt sei eines wie jedes andere auch. Thor-Steinar-Kleidungsstücke mit Emblemen, die an germanische Runen angelehnt sind, sind in der Neonazi-Szene beliebt. Der Busfahrer hätte sich der Wirkung bewusst sein müssen, sagte Vögele.

Er ist nicht der erste, den seine rechtsextreme Gesinnung den Job gekostet hat. Ich muss für mich ehrlich konstatieren: ich finde es gut, dass deutlich gemacht wird, dass rassistische Äußerungen, Bemerkungen und Symbole von Unternehmen bei ihren Mitarbeitern nicht geduldet werden. Der rechtsradikale Mob überzieht Deutschland mit Terror und brennenden Flüchtlingsheimen, die erschreckendsten Vorfälle diese Woche sind der Anschlag auf die Wohnung in Salzhemmendorf und die Rassisten, die in der Berliner S-Bahn auf Flüchtlingskinder uriniert haben. Es wird einer Verrohung statt gegeben und es gibt unter den REchten offenbar den Eindruck, dass sie so viele seien und die Gesellschaft ihnen stillschweigend zustimmt, dass sie Selbstjustiz für ihre kranken Ideen üben dürfen. Befeuert von hetzerischen Äußerungen nicht nur aus der Politik,

„Machen Sie keine Stimmung, indem Sie von Asylmissbrauch reden.“ Da sollte Herr Herrmann nämlich erklären, worin eigentlich der Missbrauch bestehe, wenn Menschen von einem Grundrecht Gebrauch machten – egal, ob ihr Antrag später abgelehnt werde oder nicht.

Die Antwort blieb er schuldig, was allerdings wenig überraschte.

Dafür wusste er mit einer anderen Replik umso mehr aufhorchen zu lassen. Als Lobo vorschlug: „Nennen wir die Flüchtlinge doch Vertriebene“, kam vom Christsozialen umgehend der Einwand, dies sei „eine Beleidigung“, wenn man sich nur ansehe, wer da vom Balkan alles herkommen wolle.

sondern auch von rassistischen Organisationen wie Pegida und ihre Klone.

Wehret den Anfängen. Es ist soweit.

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Frank Hermann

Ich warte seit gestern vergeblich auf die Freischaltung meines Kommentares. Zensur?

MfG Frank Hermann

Michael Mustermann

*sehr

Manuel Beitz

Sehr geehrter Herr Rupp, es besteht ein Zusammenhang zwischen Kommentar und der Mailadresse? Hochinteressant.
An einer Aufklärung wäre ich sehr interessiert.

MfG

Manuel Beitz

Manuel Beitz

Danke für die Bestätigung meiner Befürchtung.

Ich hatte schon so etwas geahnt. Es liegt auch nahe, wenn man sich diesen ganzen Vorgang/Artikel durchliest.

Meine Kollegen und auch ich sind ehrenamtlich und in unserer Freizeit bei der örtlichen Lebenshilfeeinrichtung engagiert. Mit viel Spaß und Freude an der Sache.
Ständig lernen wir neue Menschen kennen, wenn wir diese Anhand ihrer äußerlichen oder optischen Beeinträchtigung „beurteilen“ würden, würde man ihnen „Himmelschreiendes Unrecht“ antun.
z.B. Ein Rollstuhlfahrer der ein Tausendmal besserer Schwimmer ist als ein äußerlich völlig „normal“ scheinender Autist.

Beispiele gibt es zuhauf.

Das man über seine Mailadresse „beurteilt“ wird, wirft das ganze in ein ganz anderes Licht.
Soll ich jetzt defacto jeden Mitbürger, der z.B. eine andere Hautfarbe hat, von vornherein in eine gewisse Schublade stecken?

Das Einverständnis aller hier Schreibenden vorausgesetzt, haben wir diese ganze Seite abgespeichert. Selbstverständlich nur zu Dokumentationszwecken.

Mit freundlichen Grüßen

Manuel Beitz

jeky

Schon daszweite Mal, dass Sie sich totlachen wollen. Sie sind ein seltsamer Mensch.

Bei all Ihren ehrgeizigen Plänen wünsche ich gutes Gelingen 🙂

Clemens Wippermann

Ich möchte vorausschicken, dass ich Gewalt gegen Flüchtlinge genauso verurteile wie Sie; eine Selbstverständlichkeit. Ich lehne aber Gewalt und Straftaten von Flüchtlingen genauso ab und kritisiere das auch. Leider muss ich beobachten, dass man als Kritiker der Flüchtlingspolitik, wenn man auf Kriminalität von Flüchtlingen und Migranten oder auf Migrationsprobleme allgemein hinweist, sehr schnell in eine rechte Ecke gestellt wird. Da kann man sehr rasch ins soziale Abseits gertaten oder gar seinen Job verlieren. Und da knüpft meine Kritik an ihrem Verhalten an. Sie glauben, eine gute Tat getan zu haben, fühlen sich wahrscheinlich moralisch toll. Sie sind der typische Gutmensch vor dem mir graut. Sie unterstellen dem Busfahrer eine rechte Gesinnung, weil er ein bestimmtes T-Shirt trägt. Das spielt sich zunächst in Ihrem paranoiden Kopf ab. Fener behaupten sie, er hätte die Möglichkeit gehabt, sich von diesem T-Shirt bzw. von seiner rechten Gesinnung zu distanzieren, bevor er entlassen wurde. Woher wollen sie das alles wissen? Warum soll er sich von einer Gesinnung distanzieren, die er womöglich gar nicht hat. Und selbst wenn er eine irgendwie rechte Gesinnung hätte, muss er deshalb entlassen werden bzw. muss dem Unternehmen der Auftrag entzogen werden. Hat der Busfahrer die abgeschobenen Migranten angegriffen oder beleidigt? Was kommt dann als nächstes? Einsperren, Erziehungslager? Das ist der Weg in eine Meinungs- und Gesinnungsdikatur. Gesinnungsschnüffler und Denunzianten wie Sie, sind besorgniserregend. Ich könnte es auch drastischer formulieren „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.“ Und ja, natürlich sind sie für seine Entlassung mit verantwortlich.

Clemens Wippermann

Ich verharmlose gar nichts. Aber der inquisitorische Eifer, mit dem sie echte oder vermeintliche Nazis verfolgen, erinnert mich in fataler Weise an die Schreckensherrschaft des Wohlfahrtsausschusses während der französischen Revolution. Da wurden willkürlich friedliche Leute zu Feinden der Republik erklärt und auf die Guillotine geschickt. Ihr hysterisches Zerrbild „Der rechtsradikale Mob überzieht Deutschland mit Terror und brennenden Flüchtlingsheimen“ dient doch nur der Stimmungsmache, um alle nicht konformen und unbequemen Menschen und Meinungen gnadenlos zu verfolgen und zu ächten. Jetzt reicht bereits das Tragen irgendwelcher Kleidung aus, um ins Visier der Nazijäger zu geraten. Die völlig überzogene Reaktion des Busunternehmens zeigt auch den Grad der Einschüchterung. Wer Nazi ist, bestimmen natürlich Sie. Gnade Gott, wer in die Fänge selbsternannter Nazijäger wie Ihnen oder dem „Freiburger Forum“ gerät. Woher nehmen Sie eigentlich diese beispiellose Arroganz. Es wird höchste Zeit, dass der Tugendterror der Gutmenschen ein Ende nimmt.

Clemens Wippermann

Noch eine kurze Bemerkung. Wenn ich der Busfahrer wäre, würde ich gegen das „Freiburger Forum“ klagen, die ihn ohne seine Erlaubnis fotografiert haben. Es gibt nämlich das Grundrecht am eigenen Bild als Ausfluss des Persönlichkeitsrechts. Das bedeutet, dass jeder selbst darüber entscheiden kann, ob und in welchem Zusammenhang Bilder von ihm veröffentlicht werden dürfen. Der Busfahrer ist auch keine sogenannte öffentliche Person, bei der das Grundrecht eine Einschränkung erfährt. Wer zu solchen Mitteln greift, der richtet nicht nur sich selbst, sondern auch den Zweck!

Clemens Wippermann

Keine Angst! Das ist mein letzter Beitrag. Aus gesundheitlichen Gründen steige ich hier aus der „Diskussion“ aus. Denn mein Arzt hat mir Aufregung verboten. Nur noch dies. Dass der Busfahrer tatsächlich eine rechte Gesinnung hat, wird aus Ihrem Beitrag nicht klar. Auch nicht die Tatsache, dass er noch eine Chance erhalten hatte, die fristlose Kündigung abzuwenden. Es beruht lediglich auf Unterstellungen und Mutmaßungen vom Hörensagen (Journalisten). Oder waren sie bzw. die ominösen Journalisten bei dem Gespräch mit dem Arbeitgeber dabei? Auch die Behauptung,der Busfahrer hätte wissen müssen, das er mit seinem T-Shirt rechtes Gedankengut transportiert ist eine bloße Vermutung. Die Firma, die diese T-Shirts produziert, wurde 2008 an einen Unternehmer in Dubai verkauft. Seit dem wird die Kleidung vorwiegend in der Türkei und in China produziert und von Nazi Gruppen boykottiert. Laut Aussage des Busunternehmers war der langjährig beschäftigte Fahrer bisher nicht mit rechtsextremen Auffassungen aufgefallen. Und nochmal zum Mitschreiben. Wenn bereits die Gesinnung, ob tatsächlich oder unterstellt, zur sozialen und beruflichen Zerstörung führt, sind wir Georg Orwells 1984 schon einen bedeuteten Schritt näher gekommen (Stichwort Gedankenpolizei, Wahrheitsministerium). Und Sie haben im blinden Verfolgungseifer und selbstgerechter Hybris eine Existenz zerstört, worauf sie auch noch Stolz zu sein scheinen. Jetzt versuchen Sie auf Ihrem Blog ihr Gewissen rein zu waschen. Immerhin scheinen Sie das Bedürfnis zu haben, sich zu rechtfertigen. Verzeihen Sie mir, wenn ich das sage, aber das ist meine ehrliche Meinung: Menschen wie Sie sind eine Landplage und kotzen mich an. Ob Sie das als Beleidigung oder gar als sog. „Hate Speech“ (auch so ein neudeutsches Wort für die Verfolgung von Gedankenverbrechern) betrachten, ist mir egal. Ich könnte jetzt auch mit der Bibel kommen: Richtet nicht, auf dass ihr nicht… Nein, das wäre vergeudete Weisheit. Die Zeit wird ohnehin über Leute wie Sie richten.

Clemens Wippermann

In einem Artikel der Stuttgarter Zeitung vom 16.02.2015 las ich, dass Sie sich über den Wahlerfolg der Hamburger FDP-Landesvorsitzenden Katja Suding am 15.02.2015 auf Twitter wie folgt geäußert haben: „muss man sich mal vorstellen: mit Titten und Beinen anstatt Inhalten.“ Gut, Sie haben sich entschuldigt, immerhin. Sie können es mir aber nicht verübeln, wenn ich nach Ihrer Person im Internet recherchiere. Und da bin ich eben auf diesen Eintrag gestoßen. Sie selbst weisen ja in Ihren Kommentaren immer wieder darauf hin, dass das Internet nichts vergisst und Arbeitgeber auch nach Bewerbern googeln. Ich frage mich allerdings, warum Sie immer wieder darauf verweisen. Sie werden mir auch nicht verübeln können, dass ich auf Grund dieses Artikels meine Schlüsse ziehe und sich mir das Bild des bigotten Pharisäers aufdrängt.

Clemens Wippermann

Meine Antwort zum Kommentar von Herrn Rupp vom 21. Februar 2017 23:09 auf meinen letzten Beitrag. Zugleich meine abschließende Stellungnahme zum leidigen Thema

Sehr geehrter Herr Rupp.

Sie kreisen mit Ihrer Argumentation ständig in Ihrem eigenen Weltbild, das von Selbstgerechtigkeit und Selbstmitleid geprägt ist.
1. Ich habe Ihre Art der Gesinnungsschnüffelei und Denunziation kritisiert und Ihre Unterstellung, der Busfahrer habe eine rechtsradikale Einstellung, die er durch das Tragen des T-Shirts dokumentiert hätte, in Frage gestellt. Seine mögliche Sympathie mit Nazi-Gruppen habe ich nicht verteidigt.
2. Es tut mir leid, aber aus Ihrem Bericht geht nicht hervor, dass der Busfahrer tatsächlich die von Ihnen unterstellte rechtsradikale Gesinnung hätte. Das Busunternehmen hat in seinem Entschuldigungsschreiben eingestanden, die „Markenwirkung“ des T-Shirts nicht gekannt zu haben. Warum sollte der Busfahrer mehr wissen, als sein Arbeitgeber? Laut des von Ihnen selbst zitierten Zeitungsberichtes (BNN, vom 28.8.15, Südwestecho) hat der Busfahrer gesagt, er habe das T-Shirt nicht mit rechtsradikaler Gesinnung in Verbindung gebracht. Ich habe bereits darauf hingewiesen, das seit 2008 der Hersteller dieser T-Shirts ein arabischer Unternehmer mit Sitz in Dubai ist und seitdem dessen Kleidung von Nazi Gruppen boykottiert wird. Auf diesen Einwand sind Sie in keiner Weise eingegangen. Sie scheinen ohnehin gegenüber sachlichen Argumenten und Tatsachen über eine Teflonbeschichtung zu verfügen. Ihre Behauptung, der Busfahrer habe die Möglichkeit gehabt, sich zu entschuldigen bzw. zu distanzieren, um eine fristlose Kündigung zu vermeiden, ist durch nichts belegt. „Wie ich von einem Journalisten hörte, hat sich der Busfahrer wohl uneinsichtig gezeigt und auch die Schutzbehauptung angeführt, er wäre sich des Zusammenhangs nicht bewusst gewesen.“ Aha! Ein ungenannter Journalist ohne Quellenangabe, von dem Sie gehört haben wollen, der Busfahrer habe sich „wohl“ uneinsichtig gezeigt, die Unterstellung der Busfahrer lügt („Schutzbehauptung“), das alles ist nichts weiter als bösartiger Tratsch aus der Gerüchteküche. Diese Aussage zerreißt Ihnen jeder Anwalt vor Gericht in der Luft.
3. Warum soll sich der Busfahrer entschuldigen oder distanzieren, wenn er gar keine rechtsextreme Gesinnung hat und sich der Wirkung des T-Shirts, die zunächst ja nur in Ihrem paranoiden Kopf stattfindet, bewußt war. Ihre Hysterie und Verfolgungspraxis lassen in der Tat deutliche Parallelen zur unsäglichen McCarthy Ära in den USA erkennen. Man könnte auch an die Inquisition denken.
4. Warum soll ich Sie verteidigen. Ich habe lediglich auf Informationen über Ihre Person hingewiesen, die jeder User im Netz nachlesen kann. Ich habe auch erwähnt, dass Sie sich für Ihren sexistischen Kommentar auf Twitter entschuldigt haben.
5. Das Entschuldigungsschreiben des Busunternehmens ist deutlich von der Angst vor dem Verlust des staatlichen Auftrags gekennzeichnet. Die pathetisch vorgetragene und völlig deplatzierte Beteuerung, einen Beitrag zur Verteidigung unserer Rechtsstaatlichkeit leisten zu wollen, ist ein Kotau vor dem Tugendterror einer Political Correctness. Da wird ein von Hysterie bestimmtes Gesinnungsbekenntnis abgelegt, so als habe der Busfahrer unseren Rechtsstaat gefährdet, gehts noch?
6. Laut Ausage des Arbeitgebers ist der langjährig beschäftigte Busfahrer noch nicht mit rechtsextremen Auffassungen aufgefallen. Durch Ihre Denunziation und Verfolgung mit freundlicher Mithilfe vom „Freiburger Forum“ haben Sie einen unbescholtenen Mann um Lohn und Brot gebracht. Sie selbst scheinen offensichtlich kein reines Gewissen zu haben, wie Ihr Zitat „es treibt mich ja schon um“ belegt. Auch die von Ihnen veranstaltete Rechtfertigungsorgie spricht Bände. Sie können sich winden, wie Sie wollen, Ihre Aktion ist und bleibt moralisch verwerflich. Ihre Forderung an das Regierungspräsidium Karlsruhe, dem Busunternehmen den Auftrag für die Abschiebefahrten zu entziehen, ist deutlich von Hybris und gnadenlosem Verfolgungswahn geprägt. Sie sind zumindest mitverantwortlich für die Entlassung des Busfahrers. Und sagen Sie jetzt nicht, sie hätten das nicht beabsichtigt oder vorausgeahnt. Mit dem Maß mit dem Sie den Busfahrer hinsichtlich der Bedeutung seines T-Shirts messen, müssen Sie sich messen lassen. Oder wie es in der Bibel heißt: Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet.
7. Streben Sie einen Überwachungsstaat Orwellscher Prägung an, der die Gesinnung, Kleidung und Lebensweise seiner Untertanen kontrollieren, reglementieren und notfalls sozial abstrafen soll, unter dem hehren Vorsatz der Bekämpfung rechtsextremer Gesinnung? Wollen die Handlanger der Political Corretness nicht im Grunde durch Denunziation ihrer eigenen Bedeutungslosigkeit entkommen und sich größer machen, als sie tatsächlich sind? Ein Winzling, der auf Grund der Bedrohung durch die Political Correctness und die Nazikeule Macht über andere ausüben kann.
8. Ihre weinerliche Reaktion auf meinen letzten Beitrag ist witzig. Selbst gnadenlos austeilen und verfolgen, aber rumheulen, wenn Ihnen einer Paroli bietet.
9. „… typisch für Menschen wie Sie“ Was für ein Mensch bin ich denn? Ich glaube nicht, dass Sie auch nur annähernd erfassen können, wer oder was ich bin. Ihr ideologisches Schubladensystem ist dafür völlig untauglich.
10. Es gibt tatsächlich etwas, dass ich Ihnen bei aller Polemik, zu der ich mich auch bekenne, doch positiv anrechnen muß. Sie versuchen wenigstens Ihre Aktion zu begründen und auf Ihrem Blog zur Diskussion zu stellen. Sie haben das Bedürfnis, sich der Richtigkeit/Moralität Ihrer Aktion zu versichern und tun das öffentlich. Immerhin!

jeky

Er wird es nicht begreifen. Er kreist lieber weiter um sich selbst. Wie weit er damit kommt, ist schon rein physikalisch klar. Der Mühe nicht wert,

Clemens Wippermann

jeky, richtig! Wichtig ist aber, dass Leute wie Rupp keinen Schaden mehr anrichten. Selbst seinen ehemaligen Parteigenossen von den Grünen ist er schon ziemlich auf den Nerv gegangen «Der @JoergRupp ist ja schon häufiger durch besondere Dummheit aufgefallen. Halt doch mal die Klappe und lass uns @GRUENE_Hamburg in Ruhe.» so der Eintrag vom 15. Februar 2015 von Wolfgang Lünenbürger (Grüne Hamburg) auf Twitter.

jeky

@Jörg Rupp Meine abfällige Art und Weise haben Sie sich durch die indiskutable Art und Weise Ihres Vorgehens redlich verdient.
Und nein, ich lese mir nicht nochmal alles durch, was ich schon seinerzeit gelesen und für Unsinn befunden habe, zumal sich die Bedienung Ihres Blogs hinsichtlicher der Auffindbarkeit der Kommentare aus einer Benachrichtigungsemail heraus nicht verbessert hat. Und dafür -vor allem sinnlos- habe ich nun wirklich keine Zeit.

jeky

Amüsant, weil ich genau wegen des Denunziantentums, das Sie hier betreiben, Ihnen sicher nicht meinen Klarnamen mitteilen werde. Nicht, weil Sie mich in irgendeiner Form tatsächlich bedrohen könnten, sondern weil ich Ihnen mittlerweile auch unterstelle, dass Sie sich einfach etwas ausdenken, wenn Sie nichts finden.

Schade, dass Sie nicht in der Lage sind, einen Duktus vom anderen zu unterscheiden.

Aber das mit dem Totlachen finde ich eine gute Idee 🙂

Im Übrigen ist Ihr Blog immer noch so bedienerunfreundlich wie am Anfang der Diskussion. Wenn man über die Benachrichtungsmail irgendwo im Nirwana der Kommentare landet, ist der Spass auch nur noch so mittel.

[…] Meine Antwort an ihn, dass er dann klüger als ich sei, denn ich traute mir nicht zu, den Charakter eines Menschen aufgrund seiner Kleidung zu beurteilen und sähe da keinen Unterschied zu jemanden, der einen Menschen aufgrund seiner Hautfarbe beurteile, wurde nicht mehr veröffentlicht. Wer will, kann dem Faden hier folgen (ich hatte Herrn Rupp am 02.09. angeschrieben). http://joergrupp.de.195-34-167-82.acc120.lands-concepts.com/bin-ich-verantwortlich-fuer-die-entlassung-eines-busfahrers/ […]

brueckenbauer

Lieber Jörg Rupp,

Ihr Argument „Der Busfahrer hätte sich ja distanzieren können“ enthält übrigens einen interessanten Denkfehler, der auch in der McCarthy-Ära gemacht wurde.

Damals hieß es „Die vor den McCarthy-Ausschuss Geladenen können sich ja schließlich auch distanzieren – dann passiert ihnen nichts.“ (Wie z.B. Elia Kazan.)

Der Denkfehler war folgender: Natürlich haben viele sich deshalb nicht distanziert, weil sie wirklich überzeugte Kommunisten waren. Aber andere haben sich einfach deshalb nicht distanziert, weil sie in dieser Forderung eine unberechtigte Zumutung des Staates – einen Eingriff in ihre persönlichen Rechte – sahen. Und genauso kann auch dieser Busfahrer einfach gegen den Eingriff in seine Persönlichkeitsrechte protestiert haben.

brueckenbauer

Ja, genauso wurde in der McCarthy-Ära ja auch argumentiert. Der Soundso verwendet kommunistische Ausdrücke/Gedankengänge – er muss doch schließlich wissen, dass das kommunistische Ausdrücke/Gedankengänge sind, für die man hierzulande entlassen werden kann. Wenn er dann trotzdem darauf besteht sie zu gebrauchen, dann ist er selbst schuld.

Aber manche waren sich dessen wirklich nicht bewusst (das waren viel weltgewandtere Leute als dieser Busfahrer und trotzdem waren sie sich der Nähe zu den Kommunisten nicht bewusst!). Und manche fanden, dass sie ein Recht auf eine eigene Meinung haben, auch wenn sich diese Meinung punktuell mit der der Kommunisten berührt.

Ihr Grundproblem scheint mir aber, dass sie sich nicht recht entscheiden können. Wollen Sie für Ihr Handeln gelobt werden? Dann müssen Sie auch Verantwortung übernehmen. Oder wollen Sie die Verantwortung auf andere schieben? Beides zugleich kann man schlecht haben:

Meine Position ist nach wie vor ganz einfach: Wenn man die Folgen seines Handelns voraussieht, ist man für diese Folgen auch verantwortlich. Dann bleibt einem in der Tat nur noch, darauf zu bestehen, dass es eigentlich gute Handlungen waren – weil man das schöne antifaschistische Omelett halt nicht haben kann, ohne Eier (in Form von Busfahrern und ihrer Lebensperspektive) zu zerschlagen.

Roland K.

Die Betonung von „Symbolen“ ist ziemlich weit hergeholt. Mir ist, beispielsweise, die genannte Marke gar nicht bekannt.
Aber da erlaube ich mir mal die Frage, ob jemand mit einem Hamburger Autokennzeichen HH 18 oder 204 auch zu entlassen wäre? Es gibt da sicher noch mehr Kombinationen.

Spielen sich nicht symbolhafte Zusammenhänge zuerst in der Fantasie desjenigen ab, der innerlich solche zieht? Muss auf so etwas Rücksicht genommen werden, oder ist das nicht eher Ausdruck einer verqueren Gedankenwelt, die überall irgendwelche Gefahren sich einbildet? Für mich sind das eher Verschwörungstheorien…..

jeky

Haben Sie ihn direkt darauf angesprochen? Nein. Wenn er sagt, die Marke und deren Bedeutung sei ihm nicht bekannt gewesen, wer sind Sie zu behaupten, dass er lügt? Selbstverständlich sind Die fuer seine Entlassung verantwortlich, vermutlich haben Sie unter heftigem Schwenken des Parteibuchs Ihr ganzes Fliegengewicht in Ihre Beschwerde gelegt. Und was genau haben Sie erreicht, außer einem verbitterten Arbeitslosen mehr? Und warum löschen Sie eigentlich kritische Kommentare, wenn Sie von Ihrem Tun doch ach so ueberzeugt sind? Wie an anderer Stelle schon erwähnt, wäre Aufklaerung direkt vor Ort die richtige Wahl gewesen. Oder hatten Sie am Ende Angst? Fragen über Fragen.

jeky

Der letzte Satz spricht für sich. Auf einem Blog einen Artikel raushauen, sich ärgern, weil nicht alle ihn feiern und dann berechtigte Fragen nicht beantworten. Sie haben das mit dem Bloggen und den Kommentaren irgendwie falsch verstanden.

jeky

Nun gut, dann hole ich das nach, was in einem meiner letzten Kommentare auch Ihnen klar geworden sein muss: ich bin GEGEN das Tragen von Thor Steinar Devotionalien, insbesondere, wenn diese als solche getragen werden und spreche auch Leute direkt darauf an, um herauszufinden, ob es Gesinnungsträger oder Uninformierte sind.

Ergo: faktisch liegen Sie richtig. Dass man Sie bedroht, ist natürlich _nicht_ richtig, aber überlegen Sie mal kurz, wie schnell Sie bei Ihren Kommentatoren hier in rechte Ecken gestellt haben, ohne irgendetwas über die Leute zu wissen. Mich übrigens auch, bei meinem ersten Kommentar bei Ihnen auf Facebook war ich automatisch AfD-Mitglied, ganz nebenbei.

Mit dieser Verve, mit der Sie fast ungebremst über Ihre Kritiker herfallen, ohne in der gesamten Diskussion auch nur den Hauch der Möglichkeit einzuräumen, dass Ihre Handlungsweise vielleicht wenigstens im Nachhinein besehen, verbesserungswürdig ist, machen Sie sich keine Freunde. Zu erwarten bei denen, die tatsächlich der Nazi-Szene zuzuordnen sind, allerdings haben Sie auch viele vergrätzt, die einfach nur Ihr Handeln fragwürdig fanden. Was natürlich nie eine Bedrohung rechtfertigt, aber Ihre Drohungen an verschiedene Menschen hier, sich in Acht zu nehmen, weil das Netz nie vergisst, ist nicht gerade klug. Aber davon gehe ich mittlerweile auch nicht mehr als Basis aus.

jeky

„auch Leute wie Sie“ – Herr Rupp, Sie lernen es nicht, ich merke es langsam, danke für Ihre Beharrlichkeit, mir zumindest das zu vermitteln.

So eine Ansprache ist für einen Politiker zwar ziemlich enttäuschend, aber kommt jetzt auch nicht ganz überraschend.

Hätten Sie diesen Kampf gegen die Thor Steinar Klamotte anders geführt, hätten Sie auch gegen Haßkommentare meine Unterstützung gehabt, allein aufgrund meiner eigenen politischen Ausrichtung, von der Sie zwar nichts wissen, aber meinen es zu tun.

Aber es ist offenbar unmöglich, Ihnen einen Unterschied näherzubringen, also stelle ich meine Bemühungen jetzt ein.

jeky

Und zu Guter letzt sind wir uns wenigstens in einem Punkt einig: TS Klamotten sind, was sie sind.
Aber nicht jeder TS-Klamottenträger ist automatisch ein Nazi (siehe irgendwo weiter unten).
Wenn man allerdings strikt nach dem Prinzip vorgeht, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, haben Sie Recht.
Fatal ist es allerdings, Leute in eine Ecke zu drängen, in die sie eigentlich nicht gehören. Leute wie Sie -und das meine ich jetzt so- sorgen allerdings verstärkt dafür, dass viele von denen dann vielleicht als Folge in dieser Ecke bleiben. Und DAS, Herr Rupp, ist das Fatale daran.

Im Übrigen: in Zeiten wie diesen, wo auf Fakten basierende Meinungen zur aktuellen Flüchtlingspolitik und Bedenken gegen #refugeeswelcome unlimited als fremdenfeindlich, rassistisch und Rechts gebrandmarkt werden (obwohl ja seit gestern einige Ihrer Politikerkollegen sich überraschenderweise quasi als „Neu-Pack“ den Bedenkenträgern anschliessen) dürfte eine Email von Ihnen an einen Arbeitgeber weitaus mehr Impact haben, allein aus der Befürchtung heraus, nach außen hin zu „lax“ zu reagieren und auch Rechts verortet zu werden, härter oder impulsiver zu reagieren als notwendig.

Und das wussten Sie auch. Sie wollten ein Zeichen setzten, das haben Sie getan. Aber sehr ungeschickt. Schade.

So geht es doch nicht ...

Der letzte Satz: wirklich armselig, ‚Herr‘ Rupp! Sie erweisen der vermutlich guten Sache einen ganz sicher extrem schlechten Dienst.

jeky

Sag ich auch. Eine an sich gute Intention suboptimal verfolgt.

Simon P.

„Ich behaupte gar nichts – das Unternehmen, das ihn kennt, hat das so dargestellt. Ich sage auch nicht, dass er lügt – sondern dass er sich hätte distanzieren müssen.
Ich bin Ihnen keine Rechenschaft schuldig.“

Das sehe ich anders. Sie behaupten sehr wohl, dass er von der Bedeutung der Marke „Thor Steinar“ hätte wissen müssen. Und Sie schreiben schließlich auch, „er hätte sich distanzieren müssen“… Ich China oder Nord-Korea MUSS man sich möglicherweise von irgendetwas distanzieren aber nicht in Deutschland. Oder ist nur ihre Meinung die einzig richtige?

Ganz nebenbei: Bereits zu Beginn Ihres Artikels schrieben Sie:
„Der Marke Thor Steinar wird von Antifa-Gruppen und in Zeitungsberichten vorgeworfen, eine „Designermarke von und für Rechte“ zu sein.“ … Das widerspricht sich mit den nachfolgenden Aussagen Thor Steinar IST ein Erkennungszeichen von Rechten.
IST es jetzt ein Erkennungszeichen oder wird es nur von bestimmten Menschen in linksradikalen Dunstkreisen vorgeworfen. Was denn nun?

Und noch eins würde mich persönlich sehr interessieren: Wie steht Herr Jörg Rupp eigentlich zum Thema „Zensur“?

freier Geist

Was ist los, Herr Rupp? Fehlt Ihnen der Mut, meinen gestrigen Kommentar zu veröffentlichen? Hab ich gar ins Schwarze getroffen?

Mit vorzüglicher Hochachtung

Genauhinseher

Sagen Sie doch einfach „Ich habe einfach wieder oder nachzudenken “ Titten,.. Beine und kein Inhalt „neu belebt“..
Das Sie damals ungeschoren davongekommen sind, wundert mich noch Heute.
Na ja, Frau Suding ist ja auch ein anderes Format ! ! !

Dossowee Holley

Ich hatte gestern kommentiert, aber mein Beitrag ist nicht freigegeben worden. Stimmt was nicht?

J. P.

Sehr geehrter Herr Rupp.

Ich versuche es noch einmal eine Antwort von Ihnen auf meine Frage zu bekommen.
Wem haben Sie mit Ihrer Aktion geholfen.
Da Sie dieser Frage ausweichen, vermute ich mal, dass Sie keine Antwort darauf haben.
Oder besteht doch noch Hoffnung für mich auf eine Antwort.

MfG
J.P.

Gandalf

Also ihrer Meinung nach hat man schon wegen einem t-shirt rechtes Gedankengut? Also sind alle die einen irokesen haben mit Hühnern verwandt? Ich denke sie machen es sich mit ihrem schwarz weis denken einfach zu einfach.

Deti

Die Lehre aus dem 3. Reich ist, dass man sich nicht beim System beschwert, sondern persönlich auf die Menschen zugeht.
Ihre Vorgehensweise entspricht allerdings exakt dem Denunziantentum im 3. Reich: „Beschuldigte übergehen, persönliches Gespräch unterlassen, Mutmaßungen bei übergeordnete Behörden denunzieren, Systemkonformität über Pressemeldung bestätigen und sich dafür dann feiern lassen“.

jeky

Die Lehre aus dem 3. Reich ist, dass man den Mund aufmacht und nicht, dass man denunzierenden Emails schreibt. Gerade Sie als Politiker sollten den Dialog statt der Keule wählen, aber Ihren Kommentaren hier zufolge sind Sie offenbar eher der „hintenrum“-Typ, der sich mit Schlagwortzitaten versucht aus der Affaere zu ziehen. Begreifen Sie es: wären Sie direkt auf den Mann zugegangen und würden Ihr Wissen vom weiteren Verlauf nicht auch nur aus zweiter und dritter Hand beziehen, hätte das was Gutes werden können. So ist es einfach nur…. feige.

K 31

Eins kann sich Herr Rupp sicher sein. Der Busfahrer wird wenn er zuvor nicht rechts war nun sicherlich ein begeisterter NPD Wähler sein oder werden.
So was kommt solchen Leuten wie Rupp aber nicht in den Sinn.
Stellen sie sich mal vor herr Rupp, die Gesellschaft wandelt sich so das eines Tages die rechte hier das Sagen bekommen. Und ein ehemaliger entlassender Busfahrer steht mit neu erlangter Macht vor ihnen. Dann sage ich mal gut Nacht herr Rupp.
Ich wünsche mir das zwar nicht, aber in Anbetracht z.B. der Lage wie in Frankreich
Marie Le pen würde ich niemals sagen nie.
Man trifft sich immer zwei mal im Leben.
So wie ich meinen Stasi Peiniger 1994 wieder traf kann es auch jeden anderen gehen.
Und das herr rupp das soll keine Drohung sein. Das ist eine schlichte Tatsache.
Keine Macht und keine Instanz hält ewig. Das sollten sie schon alleine aus den Geschichtsbüchern kennen.

Nun gut. Das Thema hat sich für mich damit erledigt.
Ich weis nun ganz ganz sicher was ich niemals Wählen werde.
Das ist die Grüne Denunzianten und Verbotspartei.

mick

Guten Tag Herr Rupp,

der Kampf gegen rechts ist richtig und wichtig. Ihr Kampf gegen rechts wird allerdings zunehmend zur Hetzjagd.

Sie sind nach eigenen Angaben mit der Aufgabe betreut Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit zu bringen. Sie nennen oder haben sich lange Zeit Sozialpädagoge genannt.

Von einem Sozialpädagogen erwarte ich persönlich mit Menschen zu reden. Dieser Busfahrer hatte sicher einen Grund dieses T-Shirt zu tragen, das will ich nicht in Abrede stellen und nicht mit allerlei hillflosen Rechtfertigungen ausschmücken. Das sicher nicht. Es gibt keine.

Was genau hat Sie davon abgehalten direkt auf den Busfahrer zuzugehen und mit ihm zu reden?

Dieser Busfahrer hat vielleicht Familie, so wie sie eine haben.

Natürlich trägt der Busfahrer in erster Line die Verantwortung für seine Familie, Sie selbst als Sozialpädagoge aber sicher auch. Gehen Familien immer konform mit dem Papa? Sind Ihnen Familien egal?

Sie begrüßen laut ihrem FB Auftritt die Handlungen der „Anständigen“ wenn diese sich von ihren Mitarbeitern trennen oder distanzieren. In den Kopf dieser Anständigen, oder sollte ich sagen Ausbeuter, können auch Sie nicht schauen. Auf Druck tun diese ominösen „Anständigen“ alles was von ihnen erwartet wird. Ich hätte gedacht Sie wüssten das.

Mit feundlichen Grüßen

Rafi

mick

Das beantwortet nicht meine Frage nach der Familie, nach Ihrem Auftrag, nach Ihrer Motivation, der Motivation der „anständigen“ Arbeitgeber ( Ausbeuter ) Personal auf Druck zu entlassen.

Kein Wort dazu?

Sie schreiben Ihre VERMUTUNG sei richtig gewesen und zwei Organisationen sehen das ebenso?

Finden Sie selbst den Fehler, derweil suche ich Ihre Antwort.

mick

Das hatte ich bereits weiter oben geschrieben. „Natürlich trägt der Busfahrer in erster Line die Verantwortung für seine Familie“.

In zweiter Linie hat diese Familie jetzt Sippenhaft. Sippenhaft deswegen weil Sie als Sozialpädagoge (!) nicht in der Lage waren Ihre Handlung, ob nun richtig oder nicht, im Stillen abzuwickeln sondern es vorgezogen haben Ihre „Heldentat“ im ganzen Netz breitzutreten.

Und das lag in Ihrer Verantwortung. Sie finden das richtig und „mutig“, ich finde das der Familie gegenüber ausgesprochen unfair. Familien sind nicht zwangsläufig homogen in ihren Lebensauffassungen. Das man sowas einem Sozialpädagogen und Familienvater erklären muss, hätte ich auch nie gedacht.

mick

Ich hatte nicht geschrieben man solle den Busfahrer in Ruhe lassen, sondern nur auf alternative Methoden hingewiesen. Entweder lesen Sie meine Beiträge nicht oder oberflächlich oder Sie ignorieren bewusst was ich schreibe.

Das hat genau mit dem 1950er Jahrebild nichts zu tun. Schon gar nicht in der Sozialpädagogik.

Warum berufen Sie sich immer wieder darauf was das Unternehmen als Pressemeldung mitgeteilt hat?

Das machen alle Unternehmen wenn sie unter Druck gesetzt werden von Aldi bis Amazon, auch DM oder jedes andere Unternehmen würde sich so „schützen“. Der Mitarbeiter hat nicht eingelenkt….

Waren Sie bei dem Personalgespräch dabei?

Ich glaube diese Diskussion ist umsonst.

Sie sind so gar nicht bereit ihr Handeln auch nur in der kleinsten Facette zu hinterfragen.

Trotzdem freundliche Grüße

Deti

@mick
Instinktiv fühlt Herr Rupp natürlich auch, dass er einen ganz fürchterlichen Fehler begangen hat. Es gehört aber zur Natur der Ideologie, dass man seine Fehler nicht eingestehen kann und sich daher gerne hinter Behörden, Organisationen, u.ä. versteckt.
Schauen Sie sich die Nürnberger Prozesse an – identisches Verhalten.

Spitzel

Gesicht und Name werden registriert, strafbefehl wird kommen. Nicht in der BRD, sondern in einem neuen DEMOKRATISCHEN Deutschland! https://de.wikipedia.org/wiki/Denunziation

Spitzel

Nebenbei, bin kein Nazi und hätte den Busfahrer als Arbeitgeber abgemahnt. Aber so eine Nummer geht gar nicht. STASI-METHODEN SIND HIER NICHT MEHR ERWÜNSCHT. Aber gut, wer so häßlich ist, lebt natürlich in seiner eigenen linksfaschistischen Welt!

Andreas

Nein mein lieber Rupp!
Du bist ein Reichsbürger. Du hast einen Personalausweis. Wer hat solch einen? Siehe GG116/1. Reichsangehörigkeit von Adolph vererbt bekommen. Bedeutet Nazi, da du keinen entgegengesetzten Willen zum Ausdruck gebracht hast

M.R.

„Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.“

Ich schaue auch nicht weg...

Herr Rupp, Sie können nur hoffen, das Ihnen und ihrer Familie niemals jemand die Lebensgrundlage entzieht !

Heinz Freitag

Du bist einfach ein erbärmliches Dreckschwein, das gerne anderer Leute Leben kaputt macht und sich dabei noch toll vorkommt. Du wirst sicher noch Deinen gerechten Lohn bekommen, wart mal ab.

Möllner

Herr Rupp, menschlich gehen Sie gar nicht.
Ich komme aus der DDR. Und ich sage Ihnen, dass ich Menschen wie Sie zur Genüge kennengelernt habe.
Menschen, die andere angeschwärzt, verraten, angezeigt, ins Elend gestoßen und den Löwen zum Fraß vorgeworfen haben.
All diese Menschen haben immer nur ihre politische und soziale Pflicht getan.
Und ALLE, mit denen ich nach der Wende gesprochen habe, haben IMMER jegliche Verantwortung für Folgeschäden von sich gewiesen.
Sie haben ja immer nur ihre Pflicht getan.
So wie Sie, Herr Rupp.
Sie hätten, wenn Sie tatsächlich der Meinung gewesen wären, dass es sich hier um einen Nazi handelt, den Busfahrer mit ihrem Verdacht ansprechen können, notfalls hätten Sie sich zum Busunternehmen begeben können.
Aber das wollten Sie nicht. Sie wollten zerstören. Sie wollten vernichten. Sie wollten bestrafen.
Allein Ihr Satz, dass sie die Medien in Kopie mit einfügten, beweist, dass Sie Ihren persönlichen Hass auf Andersdenkende richtig ausleben wollten.
Und ja, allein deswegen schon, tragen Sie die Verantwortung für alle Folgeschäden!
Ich hoffe, dass Ihre Frau erkennt, mit wem sie sich eingelassen hat. Ich hoffe, dass sich Ihre Kinder irgendwann voller Ekel von Ihnen abwenden.
Ich hoffe, dass in Deutschland irgendwann die Vernunft Einzug hält und Menschen wie Sie, zur Verantwortung gezogen werden.

Marcel Reißig

Hauptsache ein Arbeitender Mann und Ernährer wurde wegen eines T-Shirts entlassen

Jörg Rupp hast du gut gemacht bin stolz auf dich

Ps: Arschloch

Shane

Und schon wieder droht der Denunziant. Irgendwie scheint es Ihre Lebensaufgabe zu sein, zu verhindern dass Menschen in Lohn und Brot kommen bzw, bleiben. Unglaublich.

Deti

Die Welt wäre toleranter ohne Leute wie sie, sie wäre friedlicher und die Menschen könnten einfacher miteinander reden.
Sie sind ein „Spaltpilz“, sie hetzen, sie sind uneinsichtig und sie schauen arrogant auf andere Menschen herab und sie drohen ihnen versteckt.
Ihre eigenen Fehler versuchen sie hinter „Obrigkeiten“ zu verstecken.

Und doch ist ihr Handeln so sinnlos. Einen kleinen Busfahrer mit T-Shirt haben sie aus dem Job gemobbt – bravo! Aber sie zeigen auch jedem hier, dass sie nicht in der Lage sind einen Fehler einzugestehen. Das sie Kritiker verachten, dass sie sich weit von Mitgefühl und Menschlichkeit entfernt haben.
Sie sind nichts besonderes – das zeigen sie hier eindrucksvoll.

Philipp Auermann

Warum haben Sie den Busfahrer nicht zuvor auf sein Fehlverhalten angesprochen, bevor Sie die große Welle gemacht haben? Und um Ihre Frage zu beantworten: Ja, Sie sind mitverantwortlich. Schließlich haben Sie ohne Not das Busunternehmen unter Druck gesetzt, indem Sie ihm die Presse auf den Hals gehetzt haben. Eine freundliche Bitte, künftig auf den Kleidungsstil der Busfahrer zu achten, hätte es ja wohl getan. Sie hingegen haben völlig überzogen reagiert und sofort den größtmöglichen Druck aufgebaut, ohne den Mann zu kennen bzw. ihn zuvor gehört zu haben. Schämen Sie sich!

Genauhinseher

„Nun, Herr Reißig, danke für Ihre Veröffentlichung und Ihre Mailadresse. Sie wissen ja: Bewerber werden gegoogelt. Und das Netz vergisst nichts.“

Haben Sie jetzt den Verstand verloren ? ? ?

Genauhinseher

Und noch was..
„Leute wie ich schauen halt nicht weg. Wo haben Sie weg geschaut in der DDR?“

Der letzte Satz ist die absolute Frechheit gegenüber Menschen, die beim kleisten Pips sofort unter Beobachtung standen.

Ihnen sind die Pläne für Internierungslager bei Inneren Unruhen im Lande nicht bekannt ! !
Von IM,s die die Eigene Familie verpfiffen, haben Sie sicher auch noch nichts gehört.
Sie solten sich erstmal über das Leben ibn der „DDR“ unterichten.

[…] sorgte, dass dieser den Job verliert. Das ist Denunziatentum. Thor-Steinar-Shirt hin oder her. Sorry, Jörg. Aber hier bist du Meilen übers Ziel […]

jeky

In Ihrem Bericht steht leider nicht, dass Sie selbst den Busfahrer darauf angesprochen haben. Nein, gleich hinsetzen und beim Arbeitgeber denunzieren und sich im Nachhinein auf Hörensagen über einen Journalisten über die vermeintliche Einstellung des Busfahrer informieren lassen. Ganz toll gemacht. Nicht.
Aber sich jetzt feiern lassen. Versuchen Sie damit, auf einer Sympathiewelle zu surfen? Scheint auch noch zu klappen. Wie betrüblich.

J. P.

Hallo Herr Rupp,

vielen Dank für die ausführliche Antwort auf meine Frage: Wem konnten Sie damit helfen?

An anderer Stelle schreiben Sie: „Und ich habe keinen Fehler begangen“
Da muß ich Ihnen sagen, dass Sie Sich das leider nur einreden oder wünschen. Das kann ich alleine daran schon erkennen, wie Sie mit den Leuten, die nicht Ihrer Meinung sind, umgehen, in dem Sie inderekt drohen, dass das Internet nichts vergisst………….

Das Sie von den Leuten zum Teil beleidigt werden, ist zwar nicht schön, liegt aber an Ihrer Art und Weise wie Sie reagieren. Durch Ihre sehr unangenehme Art und Weise (vornehm ausgedrückt) und Ihren Unverstand(?) über das was man Ihnen eigendlich sagen will, bringen Sie die Leute dazu Sie zu beleidigen. In diesem Fall hier sind Sie nicht nur Opfer sondern auch der Auslöser dafür. Ich hoffe das ist Ihnen bewusst.
Für mich bleibt jetzt noch die Frage: Ist es wirklich Ihr Unverstand? Oder spielen Sie diesen Unverstand nur, weil Sie gemerkt haben das Sie einen großen Fehler gemacht haben.
Beides ist in meinen Augen sehr traurig.

Ich hoffe das solche Menschen wie Sie, nicht an die Macht kommen, denn solche Menschen wie Sie sind nicht besser als Diktatoren die einen vorheucheln das sie für die Demokratie kämpfen.

Damit verabschiede ich mich hier aus der Diskussion. Werde noch mal reinschauen ob Sie vielleicht geantwortet haben, werde aber selber nicht mehr schreiben.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe, für den Fall das der Unverstand nicht gespielt ist, dass sich noch jemand findet der Ihnen die Augen öffnen kann.

MfG

jansalterego

Nee, Sie müssen schon etwas genauer lesen. Nur wer sich hier strafbar macht (gut, ganz technisch gesprochen: den Anfangsverdacht einer strafbaren Handlung auf sich lenkt), erhält den Hinweis darauf, dass das Netz nichts vergisst. Und für diese mutmaßlichen Straftaten ist auch nicht Herr Rupp verantwortlich, sondern eben diejenigen, die sie begehen. Und nein, auch eine implizite Ankündigung von Strafverfolgung ist keine Bedrohung. Wer meint, sich im Netz strafbar zu machen, muss halt mit einer entsprechenden Reaktion rechnen.

Nochmal zur Verdeutlichung: Dass jemand zu seiner Entscheidung steht und diese verteidigt ist KEIN Rechtfertigungsgrund für Beleidigungen und Bedrohungen.

[…] sorgte, dass dieser den Job verliert. Das ist Denunziatentum. Thor-Steinar-Shirt hin oder her. Sorry, Jörg. Aber hier bist du Meilen übers Ziel […]

K 31

Sie nennen sich Demokrat, mir wird schlecht.
Herr Demokrat, ihr schreibt ihnen einer der 1989 in Lpz. auf der Straße stand.
Inkl. Stasi – Haft ( Normannenstraße )

So nun zu ihnen. Auf Grund ihrer Denunziation wurde ein Busfahrer entlassen.
Wegen eines Tor Steiner Lappen. Fühlen sie sich gut dabei.
Ich erhielt 1974 einen Schulverweis, weil ich in Levis und T- Shirt Gerd Müller
WM 1974 zur Schule kam. Nun erklären sie mir mal den Unterschied zwischen
ihrer Partei und der SED Diktatur. Ich kann keinen erkennen.

Übrigens, Artikel 5 GG kennen sie doch wohl hoffentlich.
Ich hoffe nur das der Busfahrer rechtliche schritte gegen seine Entlassung einleitet.
Und gegen sie persönlich auf Schadenersatz.

Schade was aus diesem Land geworden ist.

K 31

Menschen aufgrund ihrer Kleidung in die eine oder andere politische Ecke zu stellen
ist mir nur aus meiner Kindheit oder Jugend bekannt. Und das war bekanntlich eine Diktatur.
Von der sie ich ja so gerne Herr Rupp unterscheiden wollen.
Das klappt aber bei ihresgleichen nur so lange wie es der eigenen Meinung entspricht.
Halt wie 33 und nach 45 in der SBZ.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus.
Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.
Deshalb keinen Fußbreit totalitärer Meinungen.
Egal ob von rechts oder links.

Übrigens, ich war 1989 – 27 Jahre alt.
Also erzählen sie mir nicht von Diktaturen.
Die Entwicklung in diese Richtung kann ich auf 500 km durch 6 m Beton riechen.
Und unser Land ist auf den besten Weg dahin.

K 31

Herr Rupp, sie begreifen es nicht. Vermutlich weil ihnen die Erfahrung einer Diktatur fehlt.

„Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Sozialdemokrat.

Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.

Als sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte.“

Was sie und ihresgleichen mit den Steiner Klamotten betreiben ist intolerant, oder schlichtweg
Diktatorisch. Ich erinner nochmals an Art. 5 GG

K 31

Waren sie schon mal bei einer Pegida – Demo.
Ich vermute nicht. Im Gegenteil zu mir.
Leute mit Steiner – Klamotten usw. habe ich da nicht gesehen. Was ich gesehen habe sind Menschen die Angst haben. Und Polizisten neben mir in Zivil die die Nase gestrichen voll haben.
33 kann ich nicht möglich gemacht haben, das war ich noch nicht geboren. Vielleicht mein Opa, ach neinen der auch nicht. Der war als SPDler von 39 – 45 im Buchenwald in einer Bracke.

K 31

Übrigens, ich vermute mal das die Entlassung des Busfahrers vor jeden Arbeitsgericht scheitern dürfte. Wenn er sich hoffentlich dagegen zur Wehr setzt.

K 31

Bekleidungsvorschriften, wie sind wir jetzt endgültig in der Diktatur angekommen.

Artikel 5 Grundgesetz

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

jansalterego

@K31: 1. Die Grundrechte sind von ihrer Rechtsnatur her in erster Linie Abwehrrechte gegen den Staat. Sie gelten daher unter Privaten (wie bspw, zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer) allenfalls mittelbar. Hier gibt es keine einschlägige einfachgesetzliche Norm, die als Einfallstor für grundrechtliche Wertungen dienen könnte. Bekleidungsvorschriften haben auch mit Diktaturen nicht zwingend etwas zu tun: Ein Bauarbeiter der durch Verzicht auf den Schutzhelm irgendein Statement machen will, erntet – im Wiederholungsfall – auch Abmahnung und Kündigung. Und ein Busfahrer im Fascho-Shirt ist jedenfalls für Abschiebungsfahrten genauso ungeeignet wie ein Bauarbeiter ohne Schutzhelm auf dem Bau. Ich hoffe, dieser kleine Grundkurs über die zivilrechtliche Bedeutung der Grundrechte hat Ihnen geholfen.

K31

jansalterego
9. September 2015 um 22:03.

Klar, jetzt bezieht man sich auf die Bekleidungsvorschrift.
Ein Bauarbeiter der einmalig seinen Helm nicht aufsetzt wird oder kann vermutlich eine Abmahnung erhalten. Wohl aber bei 1 x kaum eine Kündigung.
Anders stellt sich das in dieser Gesellschaft bei solch einen schweren Verbrechen wie so einem
Shirt dar. Ihr seit doch das letzte. Und ganz sicher wird man durch solche Maßnahmen rechtes Gedankengut verhindern. Träumt weider.

K31

Ihre naive Weltanschauung ist schon fast belustigend.
Mann erreicht keine Veränderung der Gesinnung mit Verboten oder Sanktionen.
Sondern nur mit Argumenten von Gesicht zu Gesicht.
Solche Dinge wie die TS Klamotten zu ächten ist eine 0 Nummer
und eher Kontraproduktiv. Zumal diese Textilien seit dem Kauf von TS durch die Araber nun auch von Asylanten getragen werden.
Als bestes Beispiel kann man da wieder mal die DDR anführen.
Laut DDR Regierung war der Nazismus und dessen Ideologie in der DDR ausgeredet.
Die Nazis waren nach Meinung der SED alle in der BRD.
Naziideologie wurde mit drastischen Verboten diktatorisch Sanktioniert.
Was das gebracht hat, hat man dann nach 1990 gesehen.
Ihre Handlung gegen den Busfahrer ist somit höchst undemokratisch.
Und unterscheidet sich in nichts von den SED – Schergen.

K31

Sie glauben doch nicht im ernst, das es rechts überzeugte beeindruckt
wenn ihre Meinung öffentlich
geächtet wird. 95 % derer kümmert das so viel wie der Wasserstand des Nil.
Ich kann sagen das ich nicht wenige kenne, die eine sogenannte rechte Gesinnung haben.
Bei vielen würden sie das gar nicht für möglich halten.
Erkennen gleich gar nicht. Nix mit TS Klamotten oder dergleichen.
Und ob das von irgendwelchen Personen oder dem System geächtet wird, ist denen schon deshalb egal weil sich viele von denen Mental schon lange vom System in D verabschiedet haben. Jede Achtung oder jedes Verbot bringt eins, noch mehr von dem was sie nicht wollen.

K31

Ich glaube sie träumen. Denn es gibt mehr rechte Gesinnung als sie wahr haben wollen.
Oder sich nur annähernd vorstellen können. Meine Meinung , mind. 45 % der deutschen Bevölkerung denken rechts. Wenn es dem einen oder anderen selbst auch nicht bewusst ist.
Wobei hier noch die Frage steht, was ist rechts. Ist rechts alles das, was von der System relevanten Meinung abweicht. Vermutlich ja.

K31

Immer wieder schön zu sehen wie die die sich auf das GG berufen besonders wenn sie von einer Partei kommen dann wiederum nur die Artikel gelten lassen die sie für sich als nützlich erachten.
Wie war das doch bitte mit Art. 5.
Soll ich es noch mal rein stellen für Blinde.
Ach so, ich hab ja vergessen das GG gilt nicht für Nafzis , NS Ideologen und Reichsbürger.

Mys

45 % der Bevölkerung denken nicht rechts(extrem), aber sicher 80 % finden Nazis scheiße.

Fremdenhass wird nicht durch die Mehrheit ausgeführt, sondern durch eine kleine (oft gewalttätige) Grupper lauter Menschen, die entweder Idioten sind, oder aus einem eigenen Motiv heraus Hass schüren (und genau wissen, was sie da tun).

K31

Backe Backe Kuchen, ich backe mir eine Welt, so wie sie mir gefällt.
Wie alt sind sie, 15. Dann könnte ich noch diese wünsch dir was Mentalität verstehen.

Mys

Lieber K31,

ich weiß nicht, ob Sie absichtlich die Behauptung verbreiten, dass fast die Hälfte der Bevölkerung „Rechts“ wäre“, oder ob Sie dies aus Unwissen tun.

Jedenfalls sollten Sie es unterlassen, den indirekt beschönigen Sie damit den Rechtsradikalismus. (Das ist ja gar nicht so schlimm! So denken ja eh alle!)

Das ist eine ganz, ganz klassische Taktik der Rechten, sich als schweigende Mehrheit darzustellen. Oder als Opfer. Fallen Sie nicht auf solche Bauerntricks rein.

K31

Starten sie doch mal eine Umfrage im Netz.

Frage

1. was halten sie von den ungezügelten Zustrom von Asylwerbern.
2. Wie zufrieden sind sie mit der EU.
3. Befürworten sie den Euro oder hätten sie lieber die DM zurück.
4. Was halten sie von der deutschen Justiz. – finden sie er richtig das wie angestrebt ( R.M. )
Mord mit max. 15 Jahren bestraft werden soll.
5. Fühlen sie sich ausreichend durch Staatliche stellen geschützt. z.B. Polizei.

K31

weil es dort die meiste Verbreitung findet.
In dem Staats-konformen TV macht das wenig Sinn.
Da ist von vornherein klar wie die Manipulation ausgeht.

Mys

Sie sind in dem Missglauben, dass man nichts kritisch hinterfragen dürfe. Das ist nicht der Fall. Es ist geht um das Wie. Es ist das Verallgemeinern (z. B. auf alle Asylanten). Es ist der Hass. Es geht darum, wie man etwas sagt. Es geht darum welche Absicht hinter dem steht, was man sagt.

Das ist doch nun wirklich nicht schwer zu verstehen.

Mys

im Netz, weil dort die rechten starke Verbindungen haben. Die fühlen sich ja schon toll, wenn sie irgendwelche Teds manipulieren.

Die Fragen sind übrigens höchst wertend gestellt (Finden Sie nicht auch, dass?), aber das wird Ihnen klar sein.

Roland K.

Also bitte, die Begründung ist doch daneben. Rechtsextreme atmen, reden, schreiben und trinken meinetwegen dieselbe Kaffeemarke wie Sie.
Wird damit auch „der Weg bereitet“? Soll jede Marke jetzt ruiniert werden, weil die von „Rechten“ genutzt wird? Oder müssen sich Verkäufer nach der politischen Gesinnung erkundigen? Das geht doch eindeutig zu weit!

Dieter Baume

Großartig Herr Rupp, Leute wie Sie waren die ersten die ’33 die Hand zum Himmel reckten. Untergebene Kriecher der jeweils herrschenden Ideologie.
Jemanden auf diese Art anschwärzen, ohne überhaupt zu wissen was es mit dem Shirt auf sich hat oder was derjenige für ein Mensch ist dafür zu sorgen, dass er seine Arbeit verliert. Und natürlich wussten sie, dass er seine Arbeit verlieren wird. So wie es Tausenden anderen in diesem Land ergeht, die die „falsche“ Meinung haben, das „falsche“ sagen oder einfach nur das „falsche“ anhaben.
Sie Herr Rupp, sind ein Faschist, und ihr Tun hat der Demokratie nicht genützt, es hat ihr geschadet. Sie sagen sie setzen sich für Weltoffenheit ein und wollen alle Andersdenkenen von der Straße haben.
Kognitive Dissonanz vom Feinsten.

Ex-Grünen-Wähler

Sorry, aber jetzt bringen Sie mich zum ersten Mal zum Lachen. Leute wie Sie hätten in der DDR eine super IM-Karriere hingelegt.

K 31

Herr Rupp, ich glaube nicht das sie 33 Widerstand geleistet hätten.
Denunzianten kamen damals wie heute aus der wieder wertigsten charakterlichen Ecke
die ich mir nur vorstellen kann.

Andreas

Nur mal so zum Nachdenken: http://blog.fefe.de/?ts=ab0e1dd8

Ex-Grünen-Wähler

Mit Verlaub, Ihr Verhalten ist schlicht und ergreifend widerwärtig! Dass Sie offenbar Freude am Denunzieren haben, wird offen deutlich.

Wer ist der Nächste, den Sie denunzieren? Im Übrigen gehört man als Träger eines Thor-Steinar-Shirts nicht automatisch in die rechte Ecke! Schon mal davon gehört, dass die Marke Thor Steinar von einigen Rechten abgelehnt wird, weil sie seit Jahren einem arabischen Konsortium gehört?

Ex-Grünen-Wähler

Wer Lesen kann, ist klar im Vorteil:
Am 4. November 2008 wurde die MediaTex GmbH an die Al Zarooni Tureva mit Sitz in Dubai verkauft.[7] Seitdem wird die Marke von mehreren Neonazi-Gruppen boykottiert.[8][9]

„Rechte boykottieren Thor Steinar“ -> http://www.taz.de/!5162378/

Aber interessant, wie Sie glauben, die Meinungshoheit zu besitzen. Ich würde mich an Ihrer Stelle in Grund und Boden schämen!

Mys

Tatsächlich wird die Marke inzwischen von einigen „Rechten“ boykottiert. Dennoch ist dadurch keine Neuausrichtung der Zielgruppe erfolgt. Auch distanziert sich die Firma (meines Wissens) nicht von Radikalen.

Wikipedia (um mal nur eine Quelle zu nennen) setzt das ganze in ganz gute Zusammenhänge.

Ex-Grünen-Wähler

Jetzt kommen wir dem Kern langsam näher! und woher will Herr Rupp nun wissen, dass der besagte Busfahrer vielleicht nicht zu denjenigen gehört, die Thor-Steinar tatsächlich unpolitisch bzw. gar anti-Rechts sehen?? Aber Herr Rupp sieht in seinem Schreiben an das RP gar einen „unglaublichen Vorgang“!

Mys

Die Marke wird von Amazon, Ebay und auch im Einzelhandel nicht vertrieben (ausser in speziellen Läden), da sie (Zitat sinngemäß Amazon) rechtsextremes Gedankengut propagiere. Auch im verlinkten taz-Artikel sprechen die Rechten, die zum Boykott auffordern, davon, dass da die Marke zu teuer wäre und man sich gezwungen fühlt, sie sich zu holen, um den „rechten Lifestyle“ aufrechtzuerhalten.

Ich meinte es so, wie ich es gesagt habe. Einige Rechte boykottieren die Marke. Einige Rechte tragen die Marke. Der Anzahl der Kunden (in Deutschland), der diese Marke trägt und nicht zu einer extremen Gruppierung gehört oder extrem denkt: Er wird minimal sein.

Ex-Grünen-Wähler

Natürlich gibt es bei Amazon TS-Shirts. Wenn auch unter anderem Namen, aber Aufdruck, Beschriftung etc deckungsgleich mit den Original-TS-Shirts. Siehe hier: http://amzn.to/1Kbd7SH

um auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen: was berechtigt Herrn Rupp, die im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit – und dazu gehört natürlich auch das Tragen von nicht verbotenen Thor-Steinar-Shirts – dem RP ggü als „unglaublichen Vorgang“ anzuprangern und damit die Konsequenzen für den Busfahrer und seine Familie billigend in Kauf zu nehmen??

K31

Prima Ansicht heer Rupp. Wenn jemand z.B. die hohe kriminelle Energie nicht weniger Asylforderer anprangert, ist der in den Augen ihrer Spezi ein Nazi , Asylanten Feind oder
nach ihrer letzten AW – Reichsbürger. Aber das Denunzieren eines Busfahrer wegen eine TS Shirt ist vollkommen in Ordnung. Alle Achtung für diese super demokratische Grundhaltung.

fritz bauer

…man muss zur Kenntnis nehmen, dass es verbohrte Neurotiker gibt – da helfen keine noch so ausgefeilte Argumentationsketten, sie verbleiben in ihrem Neurosenkäfig und am besten lässt man sie drin. Trotzdem gilt: Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.

Mys

Dennoch ist es verboten, das über Amazon zu verkaufen. Da hat halt jemand die Regeln umgangen, wenn das ein Thor Steinar Shirt ist.

Und Sie finden es nicht pietätlos, wenn jemand so ein Shirt bei einer Abschiebefahrt nutzt? Als Arbeitskleidung ist das wohl herzlich ungeeignet, zumal es eine Kleiderordnung gab, die nicht eingehalten wurde.

Ich finde den Vorgang in der Tat unglaublich, die Mail finde ich im Grossen und Ganzen richtig (ich haette sie wohl anders formuliert), die Kündigung ist vermutlich ungerechtfertigt (wir waren nicht beim Mitarbeitergespraech dabei), aber ganz eindeutig liegt diese nicht in Rupps Verantwortung.

Lustig finde ich auch, dass sich hier alle über Denunzierung aufregen, dass gleiche aber in stärkerer Form bei Herrn Rupp betreiben. Das sind Methoden, die man sonst nur von rechten Hetzblogs kennt. und damit klinke ich mich auch aus dieser Diskussion hier aus.

jeky

@Mys

„lustig finde ich auch, dass sich hier alle über Denunzierung aufregen, dass gleiche aber in stärkerer Form bei Herrn Rupp betreiben.“

Das müssten Sie aber schon noch mal erklären. Herr Rupp hat denunziert, indem er den Busfahrer bei seinem Arbeitgeber direkt gemeldet hat. Ich zum Beispiel wende mich hier in diesem Blog direkt an Herrn Rupp. Wo Sie da Denunziation sehen, erschliesst sich mir nicht.

Das Einzige, was man im Verlauf dieser „Diskussion“ sehen konnte, ist die Tatsache, dass jeder, der nicht gänzlich Herrn Rupps Meinung ist, schon mal per se Rechts sein muss, das wird dann einfach behauptet und mit Herrn Rupps pippilangstrumpfesker Attitüde so hier zementiert.

Dass er damit auf den jeweiligen Kommentator denunziert -sein Verweis auf das ewige Gedächtnis des Netzes und mehrfache Drohung an Kommentatoren, auch sie im Bedarfsfall zu denunzieren- sagt mehr über Herrn Rupp aus, als er jemals zu erkennen geben wollte.

Mys

Ich meinte hier unter anderem die DDR-Vergleiche, die Drohungen und Beleidigungen, auch der Umgangston spricht eine deutliche Sprache.

(Wobei ich durchaus zustimme, dass auch Herr Rupp sich manchmal im Ton vergriffen hat. Ich führe das aber auf die Abwehrhaltung zurück, die man bei solchen Kommentaren automatisch einnimmt. Und zur Klarstellung: ich meine nicht alle Kommentatoren, aber doch einige)

Mys

Sie haben aber damit Recht, dass Denunziation (in beiden Fällen, also auch im Urpsrungsfall) evtl. nicht das ganz richtige Wort ist.

Ich meinte es im Sinne von öffentlich (Internet) bloßstellen, brandmarken, schlechtreden.

jeky

@mys

Nun, mein Bedauern hält sich bei einem Blogger in übersichtlichen Grenzen. Wer sich in einem Blog öffentlich äußert, muss immer damit rechnen, dass es nicht nur Jubler gibt und in der Lage sein, sich ohne persönliche Beleidigungen, Drohungen weiterer Denunziationen, mit seinen Kommentatoren auseinanderzusetzen.

Herr Rupp hat eindrücklich bewiesen, dass er dazu nicht in der Lage ist, jegliche abweichende Meinung wird rechts einsortiert und damit ist seine rosagrüne Welt in Ordnung.

So einfach ist das allerdings nicht und ich bin erschüttert, wie sich ein seinem Profilbild nach deutlich erwachsener Mensch, der dazu noch politisch tätig ist, durch die Art und Weise seiner Argumentation permanent ins Knie schiesst und sich dabei unfehlbar fühlt.

Mir gruselt mittlerweile vor Nazis genauso wie vor Leuten mit Herrn Rupps Einstellung, das zumindest hat seine Aktion bewirkt bei mir.

Übrigens: eine mir bekannte Dame aus der sehr gehobenen, akademisch gebildeten Mittelklasse, aber politisch komplett desinteressiert, lief im Winter mit einer kuscheligen Thor Steinar Jacke umher. Von mir darauf angesprochen, ob sie wüsste, was sie da trägt, war sie völlig überrascht. Sie fand die Farben und die Qualität toll und dass sie so schön warm hält. Nicht die Spur von Nazi. Sicher naiv und uninformiert, aber bei Herrn Rupp hätte sie wahrscheinlich schon keinen Job mehr. So ist das mit Vorurteilen, aber die lässt er ja nicht gelten.

So lange Hausfrauen bei der Suche nach Thor Steinar Jacken Damen bei Google fündig werden, sollte man auch Busfahrern zugestehen, nicht wirklich zu wissen, was man da trägt. Eine Chance, durch direkte Ansprache zur Aufklärung sollte man ihnen aber geben, bevor man ihre Existenz vernichtet. Herr Rupp hat es bisher vermieden, seine Beweggründe zu erklären, die ihn dies _nicht_ tun liessen.

K31

Also wenn man im google Denunziant Rupp eingibt, hätte ich an stelle Rupp mittlerweile Fracksausen. Nicht das ich das gut finde, aber anstelle von Rupp würde ich mal vorsorglich Polizeischutz beantragen.

jeky

@K31

Pauschale Verurteilungen waren noch nie gut und was den Hauch von Denunziation hat, hat IMMER ein Geschmäckle, schon geschichtsbedingt.

Alles, was anderer Meinung ist, direkt zu verunglimpfen, so wie Herr Rupp es ja auch mit seinen Kommentatoren tut, ist so, als wenn ich jetzt sagen würde, kein Wunder, dass so ein Grüner völlig wirklichkeitsfremd durchs Leben irrt, hat sich sicher das Hirn mittels Dauergebrauch von Marihuana vernebelt. Mache ich ja auch nicht, genau deswegen.

heldenverbund

Jeky, ich nehme mal an, Sie meinen mich und nicht K31.

Hier noch (ein letzter Kommentar): Was ich kritisch sehe ist nicht das Schreiben dieser E-Mail an sich, sondern die Forderung, gleich ein anderes Unternehmen einzusetzen (Es hätte wohl ausgereicht zu schreiben, dass man dafür Sorge tragen soll, dass sowas zukünftig nicht mehr getragen wird und dass man sicherstellt, dass niemand mit rechtem Gedankengut diese Fahrten macht (da ein solcher jemand dafür ungeeignet wäre).

Denn es stimmt: Wenn es zu einer Hetze gegen Rechte und Vermeintlich Rechte (oder gegen jede andere Gruppierung/Gruppe) kommt, dann ist das auch nicht gut. Denn es besteht immer die Gefahr, einen Unschuldigen zu treffen. Nur (und da können sich gerne unsere Meinungen unterscheiden) sehe ich hier keine Hetzjagd gegen den Busfahrer. Es wurde über einen (unbestreitbaren) Misstand informiert, und zwar (meines Erachtens) beim richtigen Organ.

Kritisch wird es, wenn plötzlich alles, was nicht dem eigenen Weltbild entspricht, plötzlich böse ist und gejagt wird. Auch eine 100%ig politisch korrekte Sprache und das dazugehörige Umschreiben mancher alter Bücher sehe ich kritisch.

Sowas sehe ich hier aber noch nicht.

jeky

Oh Verzeihung, leider wird man bei der Emailbenachrichtigung in die Weiten dieses Kommentarbereichs katapultiert und landet nie dort, wo man hinwollte. Ich meine eigentlich immer den, den ich mit @ anschreibe. Muss jetzt etwas genauer aufpassen. Stimme allerdings Ihrem letzten Kommentar zu.
Es geht in erster Linie um die Verhältnismässigkeit der eingeleiteten Aktion und mögliche Alternativen, die es offenbar für Herrn Rupp nicht gegeben hat.

WDF

>Thor Steinar-Shirts gibt es im Übrigen nicht in „einschlägigen Läden“ zu kaufen, wie Sie behaupten, sondern ganz normal via Amazon:
http://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&keywords=thor+steinar&tag=hyddemsn-21&index=aps&hvadid=6319207737&hvqmt=e&hvbmt=be&hvdev=c&ref=pd_sl_54q3b7xm2s_e

Genauhinseher

Herr Rupp, ich kann lesen.
Und was muß ich wieder mal lesen ?…Sie fühlen Sich wieder mal verfolgt und bedroht ?
Könnte es an Ihrer recht unbedachten Reaktion zum „Nazithema“ liegen ?
Es sind halt nicht alle Menschen Ihrer Meinung, auch wenn Sie denken nur Sie sind der Erleuchtete !
Ah ja, vor Tagen gab es schon wieder so einen Grünen Ausrutscher.
Stichwort „Verwertung“.
Herr Rupp, beim Thema Nazi sind Sie immer flott dabei, bei anderen Sachen schweigen Sie ! Es giebt außer Nazis auch noch andere Sachen die mich auf die Palme treiben.
Z. B.der Aufruf zur Judenjagd,…ach ja,…das waren ja diesmal keine Nazis.
Herr Rupp, über Ihr erstes an die Öffentlichkeit getragene „Bedrohungszenario“ konnt ich noch schmunzeln.Sie wissen ja, die Sache mit dem Klo..
Ihre Reaktion auf dieses Vorkommnis, war recht ergötzlich..

Genauhinseher

„aber wegen einer Meinungsäußerung sollte man in einer Demokratie nicht bedroht werden. Aber Ihr Kommentar spricht ja Bände und nun wissen wir, WO Sie genau hinsehen“.

Wollen Sie mir damit indirekt unterstellen, das „Ich“ Bedrohungen für gut befinde ? ?

Und wer ist „Wir“ ?
Ich sehe Sie ganz alleine mit Ihren „Erklärungsversuchen“.
Ah ja, WO ich hinsehe, bestimmt gewiß nicht ein Herr Rupp ! ! !

Mys

Der Verkauf über Amazon ist verboten. Manche halten sich nicht an das Verbot (und benutzen Umgehungsmaßnahmen, wie falsche Artikelnamen. Wenn man das Amazon meldet, wird es auch gelöscht werden.

Genauhinseher

Herr Rupp ich hab da was gefunden.
Achtung der Weg einer Ulknudel zum besorgten,..oder besser,…nachdenklichem Bürger.

https://www.youtube.com/watch?v=emS66UBx7bs
Ich glaube, das er die Zeichen der Zeit erkannt hat und die „Richtigen“ entblöst .
Und das noch, zugunsten der „Flüchtlingshilfe“..
Und Sie ? ?

Reinhardt

Herr Rupp,

ich empfehle Ihnen mal diesen Beitrag von Herrn Udo Vetter zum Thema Nazis und Blockwarte.

http://www.vice.com/de/read/ich-bin-gegen-blockwarte-im-internet-udo-vetter-432

Sie können das natürlich auch ignorieren, und mit Ihrer Art und Weise zu Handeln, den Rechtsradikalismus in Deutschland auch noch weiter stärken. Während Sie Sich dabei aber gleichzeitig einbilden, etwas ganz großartiges gegen Rechts zu tun.

Gruß Reinhardt

mick

Höfinghoff hat kürzlich auch einen Grünen Politiker als Stück Scheixxe bezeichnet. Der Mann ist keine Referenz. Ebensowenig wie eine Frau Schramm, die im Netz rumgehatet hat was ging und sich dann genau darüber beschwert.
Hatespeech? Ja bitte, aber nur für den Eigenbedarf.

Sigmar Gabriel

Der Vogel schaltet keine Kommentare frei, lächerlich.

Tauss

Vermutlich war ich der Auslöser mit meiner Presseanfrage an das Unternehmen Eberhardt… 😉

Chris

Der für mich nächstgelegene Shop, in dem Thorn Steinar Klamotten angeboten werden ist in Essen. Ich werde diese 50km in Kauf nehmen und Montag hinfahren um mich einzukleiden, aber nur, weil hier si ein Tohuwabo drum gemacht wird. …Und meine Levis Klamotten schmeiß ich in die Tonne

K31

Das hab ich schon getan. Ich mag die Klamotten zwar nicht sonderlich.
Aber um den grünen Vollpfosten zu zeigen das die Brod dumm sind,
hat sich meine Frau ich und unser Sohn da neu eingekleidet.
Danke Herr Rupp für die Werbung.

tauss

Zu den Kommentaren von @Chris und @K31: Zwei erneute Belege, dass rechtsradikale Schwätzer der deutschen Sprache, zumindest der deutschen Rechtschreibung, nicht wirklich mächtig sind 😉 Hoffentlich wird bei K31 wenigstens der Sohn besser……..

K31

och, das ist immer Lustig, wenn die links grünen Dummschwätzer nix mehr aufzubieten haben
geht es mit der RS weiter. Das erlebe ich stets aufs neue.
Ist mir jedoch vollkommen Titte.
Im übrigen, ich hab zwei prächtige Kinder.
Sohn 18, noch in der Lehre
Tochter 28, seit 7 Jahren SAZ 12. Seit 3 Jahren BS. ( Ausbilder )

tauss

…denke ich, dass das „Titte“ ist. Denn ein Mindestmaß an Bildung schadet bei schrägen Weltbildern ohnehin nur 🙂 Ansonsten ist es gar nicht schlecht, rechtsradikale Typen schon an ihrer Kleidung zu erkennen. Sie sind besser zu identifizieren und können sich nicht mehr so leicht hinter deren bürgerlichen Fassaden mit prächtigen Kindern verstecken.

K31

Euer Problem ist nur, das ihr 95 % sogenannter Rechter nicht mehr an der Kleidung erkennt.
Ihr erkennt sie gar nicht mehr. Übrigens, was ist eigentlich rechts.
Das ist eine wische waschie Begriff für alles was nicht ins links grüne Weltbild basst.
Hier mal so ein Beispiel. Die Frau ist für links grüne zu 100 % rechts.
Für mich ist sie eine Charakter strake junge Frau.
Und Tor Steiner hat sie auch nicht an.

http://www.youtube.com/watch?v=NPZqRNv3FBA

K31

Noch besser.

Stephanie Schulz: Politisches Irrenhaus Deutschland 3 …
Video zu „Stephanie Schulz: Politisches Irrenhaus Deutschland 3″▶ 14:39

http://www.youtube.com/watch?v=Up5bW4EO_9o

vor 20 Stunden – Hochgeladen von Linda Quast
Stephanie Schulz – Korrekt! … Stephanie Schulz: Politisches Irrenhaus Deutschland 3. Linda Quast …

tutnichtszurSache

Herr Rupp, ich prophezeie Ihnen, dass diese Ihre schäbige Denunziation Ihnen noch lange, sehr lange zu schaffen machen wird. Ihr Gewissen wird sich nicht gleich melden, es wird sie erst mal in Ruhe lassen. Aber in 3, 5 oder 10 Jahren werden Sie anfangen, davon zu träumen. Da können Sie gar nix gegen tun, das läuft im Unterbewusstsein ab. Und Sie werden sich besch*ssen fühlen.

Die Büchse der Pandora hat einen Nachteil. Wer sie erst einmal geöffnet hat, muss für immer mit dem leben, was da rausgekommen ist.
Stellen Sie sich einmal vor, jemand nimmt eines Ihrer Fotos aus dem Netz, startet Photoshop und passt Ihnen damit Thor-Steinar-Klamotten an. Ein Hitlergruß lässt sich sicherlich auch recht einfach dazumontieren. Und dieses Bild schickt er an Ihren Arbeitgeber oder Ihre Auftraggeber.
Das wäre natürlich nicht korrekt, aber derjenige könnte mit einer gewissen Berechtigung denken, dass Sie sich ja auch nit korrekt verhalten haben. Ihr Arbeit-/Auftraggeber wird sicherlich zu Ihnen halten. Wird er es nach der 50. Mail auch noch tun?

Ich wünsche Ihnen aufrichtige Reue, Herr Rupp.

tutnichtszurSache

Ich finde es gut, dass Sie meinen Kommentar trotz der fehlenden E-Mail-Angabe veröffentlicht haben – danke.

Sie schreiben „niemand verdächtigt mich solcher Sachen“.
Solcher Sachen vielleicht nicht.
Aber nach der Katja-Suding-Geschichte gelten Sie vielen als verkappter Sexist – selbst vielen Ihrer eigenen Parteifreunde.
Und dass Sie Kinderpornografie nicht so eng sehen, ist ebenfalls netzbekannt.

Sie sind genauso angreifbar wie der bewusste Busfahrer.
In einer Welt, in der das Denunziantentum blüht, ist grundsätzlich jeder angreifbar.

Nein, es war nicht richtig, „dem Auftraggeber den Hinweis auf das Fehlverhalten des Angestellten des Auftragnehmers zu geben“. Das ist Denunziantentum. Richtig wäre es gewesen, den Mann selber zur Rede zu stellen. Es gilt immer die Unschuldsvermutung. Stellen Sie sich mal vor, der Busfahrer wusste vielleicht wirklich nix von Thor Steinar. Der hat vielleicht nicht den intellektuellen Hintergrund, den Sie haben. Soll bei Busfahrern vorkommen. Der Busfahrer war möglicherweise gar kein Rechter. Aber vielleicht wird er es jetzt, wegen seiner Entlassung. Und das hätten Sie dann zu verantworten.
Wie leben Sie damit?

[…] herein – dieses Mal ein rechter Shitstorm. Mit einer E-Mail hatte ich ausgelöst, das jemand seinen Job verlor.  Über diesen Blog kamen weitaus mehr Kommentare, die ich löschen musste, also zu dem […]

pfui deibel

„… Am Ende ist jeder selbst für sein Verhalten verantwortlich. …“
Nein. Wir sind gesellschaftliche Wesen und einander verantwortlich. Sie haben dabei versagt, wie kaum einer. Sie haben auch keinen Mut gezeigt, indem Sie „höhere Macht“ eingespannt haben, um das Alltagsleben eines Bürgers zu zerstören. Das ist erbärmlich.
Eine wirklich feige Denunziation, auch nicht gerechtfertigt durch (vermeintlichen) antifaschistischen Hintergrund. Sie schieben das nur penetrant vor, um von der Methode abzulenken. Es rechtfertigen sich nie alle Methoden zur Durchsetzung eines Ziels. Ein Mensch zeigt sich an seinen menschlichen Taten.
Wissen Sie Herr Rupp, Sie schaffen es sogar mich als ausgereiften und überzeugten Linken, Antifaschisten und Kommunisten vorsichtig werden zu lassen in Nennung der mail-Adresse und Klarnamen. Weil man bei Ihnen nicht weiß, was Sie damit anfangen. Sie sind gefährlicher als ein blöder Busfahrer, gefährlicher für alle.

pfui deibel

Sie brauchen gar nicht probieren, Ihr Handeln wieder hinter ein angeblich gerechtfertigtes politisches Ziel zu packen. Denunziantentum ist als Methode immer zu verachten. Egal, ob es von einem faschistischen Blockwart oder von einem Grünen-Lokalpolitiker ausgeht.

Graf Koks (@GrafKoks5)

„Thor Steinar“ gehört übrigens einer Firma aus Katar. Wer diese Firma boykottiert, macht sich des antimuslimischen Rassismusses schuldig.

Graf Koks (@GrafKoks5)

„Am 4. November 2008 wurde die MediaTex GmbH an die Al Zarooni Tureva mit Sitz in Dubai verkauft. Seitdem wird die Marke von mehreren Neonazi-Gruppen boykottiert.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Thor_Steinar

Graf Koks (@GrafKoks5)

Ja, schön aus dem Netz gegen Rächz rauskopiert. Warum hat Wikipedia das nicht übernommen? Sind die etwa von nazis unterwandert?
„Eigentümer von Thor Steinar ist somit de facto die Schweizer Firma Fashion Brands Trading AG.“ (http://www.hagalil.com/2013/12/thor-steinar/) De facto. Und de iure?

Paul

Ob der Busfahrer gewusst hat was er trägt oder nicht spielt doch gar keine Rolle.
Es ist nicht verboten die Kleidung zu tragen und solange es in seinem Busunternehmen keine Kleiderordnung gibt, hat er nichts verwerfliches gemacht, selbst wenn die Kleidung eine politische Aussage hat von der er gewusst haben sollte.
Das nennt sich dann legale Meinungsäußerung, denn wie gesagt, die Kleidung ist nicht verboten.
Es macht dann also rechtlich mMn. gar keinen Unterschied, ob ich Thor Steinar oder Nike trage.
Dass das Ganze in dem Zusammenhang einen üblen Beigeschmack hat, ist natürlich offensichtlich, nur reicht ein übler Beigeschmack eigentlich nicht für eine fristlose Kündigung.
Das gibt es nur, wenn man in diesem freien Land die falsche Meinung hat.

[…] 28. August 2015 habe ich diesen Beitrag veröffentlicht, nachdem es Gerüchte gab, dass ich derjenige welcher sei, der es […]